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Bandschleifer-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Bandschleifer.

Unter den Schleifgeräten für die heimische Werkstatt überzeugen Bandschleifer durch einen besonders hohen Materialabrieb. Das macht sie ideal für den Vorschliff. Die Geräte lassen sich auch auf den Rücken drehen und fest mit der Arbeitsplatte verbinden, sodass Sie ein stationäres Arbeitsgerät zum Abschleifen von kleineren Werkstücken erhalten.

Bei besonders großformatigen Oberflächen lohnt sich eine entsprechend große Schleiffläche. Sie finden diese auf einen Blick in unserer Test- oder Vergleichstabelle. Auch eine Aufbewahrungsmöglichkeit in Form eines Werkzeugkoffers sollte vorhanden sein oder gegebenenfalls von Ihnen organisiert werden.

Kaufberatung zum Bandschleifer-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Bandschleifer-Testsiegers!

  • Bandschleifer sind in erster Linie Maschinen fürs Grobe. Durch ihr rotierendes Band tragen sie in Windeseile die oberste Schicht von allem ab, das sie berühren.
  • Dank ihrer speziellen Bauweise lassen sich Bandschleifer auch umgekehrt aufbocken, also einfach auf den Rücken legen und mit Schraubzwingen fixieren. So können Sie kleinere Werkstücke einfach nacheinander dagegen halten und abschleifen.
  • Neben einer hohen Geschwindigkeit des Schleifbandes kommt es auch auf eine große Schleiffläche an, damit die Arbeit besonders schnell von der Hand geht.

Bandschleifer Test

Brauchen die Latten des alten Holzzauns aus dem Garten mal wieder einen neuen Anstrich? Müssen die Balken eines alten Fachwerkhauses abgeschliffen werden? Für viele Arbeiten wird ein Schleifgerät benötigt, das einen besonders großen Materialabrieb vorweisen kann. Der Bandschleifer ist bei Holz und einigen Metallen die erste Wahl.

Mittlerweile gestalten alle Hersteller ihre Maschinen so, dass diese auch verkehrt herum eingesetzt werden können. Mittels zweiter Schraubzwingen werden sie auf dem Rücken liegend an der Arbeitsplatte fixiert und so zu einem Stationärgerät, gegen das Sie kleine Hölzer halten können.

In unserem Bandschleifer-Vergleich 2019 stellen wir Ihnen die vielen Vorteile sowie einige Anwendungstechniken der Geräte vor. Falls Sie noch nach einer Schleifmaschine für feinere Schliffe suchen, empfehlen wir Ihnen zudem einen Blick in unseren Vergleich der Exzenterschleifer:

1. Viel Leistung durch hohe Drehzahl

Die Kraft ist einstellbar

Bei den meisten Bandschleifern gibt es einen kleinen Drehknopf, über den die Geschwindigkeit des Bandes eingestellt werden kann. So sorgen Sie bei empfindlichen Materialien für einen geringeren Abrieb.

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Ein Bandschleifer muss kräftig sein, um den hohen Ansprüchen an seine Arbeit gerecht zu werden. Von zentraler Bedeutung ist dabei eine konstant hohe Drehzahl des Schleifbands: Ist es zu langsam, ziehen sich unschöne Spuren über das Werkstück. Erst bei besonders hohen Geschwindigkeiten entsteht eine gleichmäßig glatte Fläche, für die das Gerät immerhin angeschafft wurde.

Die meisten Schleifer drehen die Bänder mit etwa 300 Metern pro Minute, in Ausnahmefällen sind es auch 400 Meter. Wichtig ist allerdings, dass der Motor die Drehzahl auch dann aufrecht hält, wenn der Bandschleifer auf das Material aufsetzt.

Für den Betrieb nehmen die meisten Geräte etwa 700 bis 800 Watt Leistung auf. Manche Kraftpakete brauchen zwischenzeitlich auch über 1.000 Watt. Von diesen Zahlen sollten Sie sich aber nicht zu sehr leiten lassen, denn ein Gerät kann auch viel Strom verbrauchen und diesen ineffizient einsetzen.

Bandschleifer DeWalt

Mit größerer Schleiffläche kommen Sie bei der Arbeit auch schneller voran.

2. Schneller Fortschritt dank großer Schleiffläche

Auf die Laufrichtung achten

Stellen Sie beim Einspannen eines neuen Schleifbands sicher, dass der kleine Pfeil auf diesem in dieselbe Richtung zeigt der Pfeil auf dem Schleifgerät.

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Das Schleifband ist in der Regel 7,5 Zentimeter breit und entweder 45,7 oder 53,3 Zentimeter lang. Falls Sie noch entsprechendes Schleifpapier von Ihrem letzten Gerät herumliegen haben, kann es sich lohnen, einen neuen Bandschleifer zu kaufen, der dieselbe Kategorie von Material benötigt.

Mitunter gibt es auch Ausnahmen von diesen Normgrößen: Anders als die Bandschleifer von Bosch verwendet ein besonders breiter Makita Bandschleifer ein zehn Zentimeter breites Band. Das kann etwas Sucherei beim Nachkauf von passendem Zubehör mit sich bringen. Falls Sie im Baumarkt nicht fündig werden, können Sie das entsprechende Schleifband aber auf jeden Fall über das Internet beziehen.

Zentrieren leicht gemacht

Über einen kleinen Hebel können Sie das Schleifband etwas weiter links oder rechts auf dem Gerät laufen lassen. Bei der Arbeit selbst findet es automatisch immer wieder seine Ausgangsposition und verrutscht nicht dauerhaft.

Je nach Länge des Schleifbandes variiert auch die Schleiffläche, denn bei einem kurzen Band müssen natürlich auch die Walzen entsprechend näher beieinander liegen.

Kompakte Bandschleifer haben nur etwa 13 cm Schleiffläche, bei größeren Modellen sind es über 16 Zentimeter und bei besonders großen Brummern (wie etwa dem genannten Bandschleifer von Makita) um die 20 cm. Das bringt natürlich auch ein höheres Gewicht mit sich, aber dafür ist die Arbeit tendenziell schneller erledigt.

Markieren Sie die abzuschleifende Fläche mit einigen Bleistiftlinien. Bei der Arbeit behalten Sie so die Übersicht darüber, welche Bereiche Sie schon geschliffen haben. Dies betrifft insbesondere auch Mulden auf einem etwas unebenen Brett, die vom Bandschleifer beim ersten Durchgang schlechter erfasst werden als andere.

Zwei Schleifbänder für einen Bandschleifer

Oft wird der Schleifer im Set mit Schleifbändern unterschiedlicher Körnung angeboten. Falls nicht, sollten Sie einige Bänder nachkaufen, um für jeden Fall gerüstet zu sein. Üblicherweise beginnt man mit grobem Schleifpapier (niedrige Zahl) und arbeitet sich zu feinerem Schleifpapier vor (hohe Zahl).

3. Verkehrte Welt: Bandschleifer auf den Kopf gestellt

Ein Schleifrahmen als Hilfswerkzeug

zum Bandschleifer Zubehör zählt neben einem Werkzeug-Koffer oft auch ein Schleifrahmen, durch den die Führung des Geräts erleichtert wird.

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Die klassische Art des Einsatzes ist natürlich, den Schleifer mit zwei Händen zu greifen und über das Material zu führen. Das funktioniert bei allen Geräten problemlos, nicht zuletzt auch durch den gummierten Griff (auch „Softgrip“ genannt), an dem die Hände haften bleiben, ohne wegzurutschen. Die Schleifmaschine wird über das Holz bewegt und das Band trägt – je nach Körnung – mehr oder weniger Material ab.

Seit einige Zeit werden Bandschleifer allerdings so konstruiert, dass sie auch seitlich oder auf dem Rücken liegen können. Legen Sie das Gerät auf den Arbeitstisch und spannen Sie es mit Schraubzwingen ein. Gegebenenfalls befinden am Korpus bereits entsprechende Ausbuchtungen. Danach nur noch den Starthebel umgelegt und Sie erhalten eine Art stationären Bandschleifer oder Tellerschleifer, ohne einen Euro extra dafür zu zahlen.

An das sich drehende Schleifband können Sie nun ein Werkstück halten und bequem dessen Oberfläche abschleifen. Das ist besonders hilfreich, wenn viele kleinere Teile abgeschliffen werden sollen, die Sie dann nicht alle einzeln einspannen müssen. Außerdem hat der Bandschleifer mehr Kraft als etwa ein Multischleifer, der hier normalerweise zum Einsatz käme.

Bandschleifer verkehrt herum

Legen Sie den Bandschleifer auf den Rücken und fixieren Sie ihn. So erhalten Sie ein Schleifgerät, mit dem sich kleinere Werkstück perfekt bearbeiten lassen.

4. Nie ohne Staubabsaugung

Saubere Luft

Dank des integrierten Mikrofilters kommt so gut wie gar kein Staub aus dem Gerät, wenn der passende Sauger angeschlossen wurde.

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Beim Abschleifen von Holz oder anderen Materialien entsteht viel Staub, der unmittelbar in die Luft gewirbelt wird und sich dort verteilt. Die schädliche Wirkung sollten Sie nicht unterschätzen und daher einen Nass-Trockensauger anschließen. Dabei handelt es sich um einen Spezial-Staubsauger, der extra für die Kompatibilität mit solchem Elektro-Werkzeug ausgelegt ist.

Bandschleifer mit Absaugung haben sich als Standard durchgesetzt. Alle Modelle aus der Tabelle am Anfang dieser Kaufberatung, vom Bosch-Bandschleifer bis zum Einhell-Bandschleifer, verfügen über einen entsprechenden Adapter. Schlauch einfach anschließen und schon kann die saubere Arbeit losgehen.

Falls Sie nicht über einen entsprechenden Sauger verfügen, gibt es noch eine Alternativ-Lösung: Eine kleine Staubfang-Kassette wird über die Öffnung gestülpt und sammelt so den entstehenden Dreck ein. Das funktioniert auch ziemlich gut, wobei in manchen Fällen ein paar Krümel daneben gehen oder aus der Box herausrieseln können. Insofern ist der Werkstattsauger prinzipiell die bessere Wahl, aber die Kassette natürlich besser als gar nichts.

Unter keinen Umständen sollten Sie auf eine Absaugung verzichten. Durch die Luft wirbelnder Staub gerät ansonsten in die Lunge. Falls kein passender Werkstattsauger vorhanden ist, hilft eine Staubfangkassette. Diese wird einfach über den Anschluss für den Sauger gestülpt und nimmt so den Dreck auf. Von Zeit zu Zeit muss sie allerdings geleert werden.

Staubfangkassette an Bandschleifer

Ein Bandschleifer mit sogenannter Staubfangkassette. Diese Kassette nimmt allen Holzstaub auf, der beim Schleifen entsteht. Ein Werkstattsauger ist allerdings prinzipiell vorzuziehen, sofern vorhanden. Staubfangkassetten lassen sich gegebenenfalls auch beim Hersteller nachbestellen, allerdings passt nicht jeder Typ zur Maschine. Achten Sie darauf, eine Box derselben Marke zu kaufen.

5. Mit etwas Bedienkomfort arbeiten Sie stundenlang

Auch die besten Bandschleifer erreichen leicht eine Lautstärke von über 90 Dezibel. tragen Sie daher einen Gehörschutz, um Ihre Ohren zu schonen. Zum Vergleich: Ab 85 dB ist ein entsprechender Schutz vom Gesetzgeber vorgesehen.

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Auch eine begrenzt starke Vibration sorgt für besseren Komfort beim Schleifen und ermöglicht längere Arbeiten am Stück.

Am wichtigsten jedoch ist das Gewicht der Maschine. Wenn Sie das Gerät dauerhaft in den Händen halten oder sogar im Stehen arbeiten müssen, um Balken abzuschleifen, macht sich nach einiger Zeit jedes Gramm bemerkbar. Leichte Bandschleifer teilweise unter drei Kilogramm und können so ohne große Mühe eingesetzt werden. Anders sieht es bei großen Schleifern aus, die auch für große Oberflächen geschaffen sind: Sie wiegen schnell mal über vier Kilogramm. Wenn Sie nicht gerade durch körperliche Fitness glänzen, wird Ihnen das bald zu viel werden.

Tragen Sie bei Arbeiten mit dem Bandschleifer unbedingt einen Gehörschutz. Auch wenn der Lärm kurzzeitig ertragbar sein mag, schädigt er das Gehör langfristig.

Bandschleifer Holz-Balken bearbeiten

Ist der Bandschleifer nicht allzu schwer, fällt auch die Handhabung leichter. Wenn schon absehbar ist, dass Sie das Gerät oft auf Schulterhöhe einsetzen werden (beispielsweise, um Holzbalken abzuschleifen), lohnt vor dem Kauf ein genauer Blick auf das Gewicht. Hier können auch günstige Bandschleifer glänzen, die ein den anderen Kategorien nur durchschnittlich abschneiden, z. B. Einhell Bandschleifer.

6. Fragen und Antworten rund um den Bandschleifer

6.1. Gibt es einen Bandschleifer-Test von Stiftung Warentest?

Die Stiftung hat bislang keinen Bandschleifer-Testsieger aus einem Bandschleifer-Test gekürt. Zuletzt hatte sie im Juli 2010 Winkelschleifer und Schwingschleifer überprüft. Ein Bandschleifer-Test fand damals nicht statt.

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6.2. Wo kann ich einen Akku-Bandschleifer kaufen?

Bandschleifer mit Akku sind bislang kaum auf dem Markt vertreten. Für ein zügiges Drehen des Schleifbands braucht es mehr Kraft, als gängige Akkusysteme bislang liefern können. Vereinzelt wagen sich Hersteller schon an eine Akku-Version – mit überschaubarem Erfolg.

Es ist aber davon auszugehen, dass sich die Branche diesem Thema dank konstanter Weiterentwicklungen in der Akkutechnik bald stärker widmen wird und irgendwann auch ein Bosch Bandschleifer oder Makita Bandschleifer mit Akku erhältlich ist.

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