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Blutdruckmessgeräte-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Blutdruckmessgeräte.

Etwa 20 bis 30 Millionen Bundesbürger haben Bluthochdruck – das heißt, jeder dritte Ihrer Mitmenschen ist betroffen. Da Bluthochdruck nicht weh tut und sich die Symptome nicht immer direkt zurückverfolgen lassen, sollten Sie regelmäßig Ihren Blutdruck messen.

Zuverlässige Blutdruckmessgeräte, die den Test der Hochdruckliga bestehen und somit ein Prüfsiegel für Genauigkeit haben, sind eine gute Investition in die eigene Gesundheit. In unserem Ratgeber finden Sie alle relevanten Informationen zu den Kaufkriterien von Blutdruckapparaten. Unsere Vergleichstabelle zeigt Ihnen außerdem auf einen Blick alle wichtigen Daten zu beliebten Produkten.

Kaufberatung zum Blutdruckmessgerät-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Blutdruckmessgerät-Testsiegers!

  • Elektronische Blutdruckmessgeräte für den Heimgebrauch gibt es in Ausführungen für den Oberarm und für das Handgelenk. Blutdruckmessgeräte für Oberarme sind besonders zuverlässig, wohingegen die Handgelenkmodelle oft anfälliger für Messfehler sind.
  • Vorsorge ist besser als Nachsorge: Günstige Blutdruckmessgeräte gibt es bereits ab 20 Euro. Die regelmäßige Überprüfung des eigenen Blutdrucks kann helfen, Gesundheitsrisiken wie Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen frühzeitig zu erkennen.
  • Wollen Sie Ihr Gerät für mehrere Personen nutzen, achten Sie beim Kauf darauf, dass genügend Nutzer eingerichtet werden können. Auch eine höhere Anzahl an Speicherplätzen ist sinnvoll.

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Mit der eigenen Gesundheit ist nicht zu spaßen – zumindest sollte das so sein. Bluthochdruck gilt als Risikofaktor Nr. 1 in Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dennoch wissen rund 22 % der Männer und 13 % der Frauen nicht, dass sie davon betroffen sind. Dabei hat durchschnittlich jeder Dritte in Deutschland Bluthochdruck. Um das herauszufinden, ist keine Langzeit-Blutdruckmessung nötig. Wer keine Zeit für den Gang zum Arzt hat, kann sich trotzdem regelmäßig testen: Automatische Blutdruckmessgeräte gibt es zu erschwinglichen Preisen.

Diese Blutdruckapparate können Sie unkompliziert in den eigenen vier Wänden nutzen und sogar mit besonders modernen Blutdruckmessgeräten via Bluetooth oder USB-Anschluss die Daten übermitteln.

In unserem Blutdruckmessgeräte-Vergleich 2019 haben wir Erfahrungen und Blutdruckmessgeräte-Tests ausgewertet und die Ergebnisse übersichtlich für Sie zusammengefasst. Ob Blutdruckmessgeräte von Omron oder Blutdruckmessgeräte von Medisana, Blutdruckmessgeräte von Beurer, von Boso oder Blutdruckmessgeräte von Sanitas – wir sagen Ihnen, ob sich Oberarm- oder Handgelenkgeräte im Alltag bewähren, wo die Manschette platziert wird und wie Sie Ihren Blutdruck richtig messen. 

1. Funktionsweise von Blutdruckmessgeräten – Luftdruck sorgt für unterbrochenen Blutfluss

Blutdruckmessgeräte werden üblicherweise an den Oberarm oder das Handgelenk angelegt. Die Manschette des Geräts wird mit Luft aufgepumpt. Erreicht der Luftdruck den unteren Blutdruckwert, entsteht ein hör- und spürbarer Gegendruck.

Bei weiterem Aufpumpen wird der Blutfluss unterbrochen, da die Manschette die Arterie abdrückt. Das beschreibt den oberen Blutdruckwert. Der untere Wert wird „diastolischer Blutdruck“ genannt, der obere Wert wird als „systolischer Blutdruck“ bezeichnet.

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Die meisten Blutdruckmessgeräte sind sehr einfach zu bedienen und übersichtlich gestaltet.

Blutdruckmessgeräte-Tests zeigen, dass die Werte auf zwei Arten ermittelt werden können: Die auskultatorische Messung funktioniert über das Geräusch und wird häufig von Ärzten mit ihrem Stethoskop verwendet.

Die oszillometrische Messung basiert auf Schwingungen und kommt bei automatischen Blutdruckmessgeräten zum Einsatz.

Die Messgenauigkeit steht und fällt nicht nur mit akkuraten Blutdruckapparaten, sondern auch mit korrekter Handhabung und sorgfältiger Durchführung. Für den Heimgebrauch eignen sich vor allem automatische Geräte zur Blutdruckmessung. Dabei handelt es sich um Blutdruckmessgeräte mit Aufzeichnung.

2. Bluthochdruck – regelmäßiges Messen des Blutdrucks hilft bei Krankheitsprävention

Viele Menschen leiden unter einem zu hohen Blutdruck (Hypertonie) und wissen es nicht einmal. Laut der Deutschen Hochdruckliga hat etwa jeder dritte Deutsche Bluthochdruck. Mögliche Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit und Nasenbluten werden schnell auf andere Ursachen gemünzt. Dabei kann langjähriger Bluthochdruck zu ernsthaften Problemen führen.

Bei Übergewicht oder Diabetes sorgt ein hoher Blutdruck für die erhöhte Chance auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zum Beispiel Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Nierenversagen. Aber nicht nur bei Vorbelastung ist Bluthochdruck gefährlich: Es ist beispielsweise ein Risikofaktor für Arteriosklerose.

Geht es uns gut, wollen wir natürlich nicht andauernd zum Arzt gehen. Die Anschaffung eines Blutdruckmessgeräts für zuhause ist jedoch nicht teuer, die Anwendung kann sehr einfach sein und wir investieren das bisschen Zeit und Geld in unsere Gesundheit. Wir haben zur Übersicht die Vor- und Nachteile von elektronischen Blutdruckmessgeräten zusammengefasst:

  • automatische Messung
  • einfache Anwendung
  • Nutzung von Zuhause aus; kein Gang zum Arzt notwendig
  • Erkennung von Herzrhythmusstörungen
  • Speicherung der Daten
  • Handgelenkmessung ungenau; Oberarmgeräte kostspieliger
  • Batterien oder Strom für Betrieb nötig
  • unsachgemäße Nutzung sorgt für falsche Ergebnisse

3. Diese Eigenschaften sollte das beste Blutdruckmessgerät besitzen

Damit man für die eigenen Bedürfnisse das richtige Blutdruckmessgerät kauft, ist es wichtig, sich mit den Kaufkriterien auseinanderzusetzen. Wir haben Ihnen zur Orientierung eine kleine Kaufberatung zusammengestellt:

3.1. Manschettengröße – Ersatzmanschetten können nachgekauft werden

Die Manschettengröße richtet sich mitunter danach, welchen Typ von Blutdruckmessgerät Sie kaufen. Typische Größen für Handgelenkmanschetten liegen bei 12,5 bis 22 cm, wie Blutdruckmessgeräte-Tests zeigen. Für Oberarmmanschetten sind häufig Größen von 22 – 42 cm vertreten. Bei umfangreicheren Modellen können Manschetten anderer Größen nachgekauft werden.

3.2. Speicherplätze, Nutzeranzahl und Gastfunktion – appunterstützte Geräte bieten mehr Platz

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Ein Arzt benutzt zum Blutdruckmessgerät meist noch ein Stethoskop, um auf Nummer sicher zu gehen.

Die Speicherplatzanzahl steht dafür, wie viele Werte das Gerät intern dokumentieren und aufbewahren kann. Hier gibt es starke Unterschiede von 30 pro Nutzer bis hin zu 100 pro Nutzer, wobei unterschiedliche Modelle verschieden viele Nutzer katalogisieren können. Moderne Geräte, die sich durch Apps ergänzen lassen, können sogar eine unbegrenzte Anzahl von Werten und Nutzern ablegen.

Lohnt es sich für Einzelmessungen nicht, einen neuen Nutzer anzulegen, empfehlen sich Blutdruckapparate mit einer Gastfunktion. Diese können einzelne Messungen vornehmen, ohne die Werte davon abzuspeichern.

3.3. Erkennung von Herzrhythmusstörung und Mittelwertberechnung

In Blutdruckapparat-Tests erfahren Sie: Moderne Geräte erkennen das Flimmern von Herzrhythmusstörungen und zeigen selbige an. Zudem berechnen Sie aus mehreren Einzelwerten vorangegangener Messungen den Mittelwert. Das kann schwankende Werte der Störung ausgleichen.

3.4. Stromversorgung – Geräte mit Netzteilanschluss ersparen lästigen Batteriewechsel

Diverse Geräte laufen ausschließlich mit Batterien und können nicht aufgeladen werden. Hier müssen die Akkus oder Batterien ausgetauscht werden, sobald sie leer sind. Wollen Sie sich das Gefummel sparen, entscheiden Sie sich für ein Gerät mit Netzteilanschluss.

4. Handgelenk vs. Oberarm – Unterschiede im Preis und der Fehleranfälligkeit

Für den Hausgebrauch gibt es automatische Oberarm-Blutdruckmessgeräte und Handgelenk-Blutdruckmessgeräte. Handblutdruckmessgeräte sind zwar billiger und leichter zu handhaben, machen aber vergleichsweise häufiger Fehler und kommen beispielsweise für Menschen mit Arteriosklerose nicht infrage.

Oberarmblutdruckgeräte hingegen sind zwar teurer in der Anschaffung und die Handhabung kann etwas umständlich sein, dafür eignen sie sich für nahezu jeden Menschen und weisen deutlich weniger Fehlerquellen auf.

5. Zubehör: Flexible Geräte besitzen austauschbare Manschetten

Manuelle Blutdruckmessgeräte

Die konventionelle Methode bei der Blutdruckmessung wird bis heute von den meisten Ärzten angewandt. Sie verlassen sich nicht auf automatische Messgeräte, sondern nutzen manuelle Blutdruckapparate in Kombination mit ihrem Stethoskop. Das ist häufig genauer und vermeidet die Fehlerquellen elektronischer Geräte.

In der Regel ist beim Kauf eines Blutdruckmessgeräts alles dabei, um den Blutdruck richtig messen zu können. Kommt es im Laufe der Zeit zu Abnutzungserscheinungen, können Sie bei diversen Herstellern von Blutdruckmessgeräten wie Boso oder Omron die Blutdruckmanschetten des Geräts austauschen.

Auch Blutdruckmanschetten in unterschiedlichen Größen sind erhältlich. Sollte Ihnen das Netzteil Ihres Blutdruckmessgeräts kaputtgehen, können Sie dieses ebenfalls bei manchen Modellen nachkaufen.

6. Stiftung Warentest: Nur 3 von 15 Geräten schneiden gut ab

Stiftung Warentest hat bei ihrem Blutdruckmessgerät-Test (April 2016) 15 unterschiedliche Blutdruckapparate getestet, darunter sieben Geräte für das Handgelenk und acht für den Oberarm. Nur drei der geprüften Geräte erzielten ein gutes Testergebnis und gelten als Blutdruckmessgeräte-Testsieger.

Für die Nutzung am Handgelenk gewannen das Omron RS2 mit einer Note von 2,2 und das Boso Medistar+ mit einer Note von 2,3. Bei den Oberarmblutdruckgeräten machte das Boso Medicus X das Rennen mit einer Note von 2,3.

Stiftung Warentest rät: Halten Sie sich an die allgemeinen Regeln zur Nutzung von Blutdruckmessgeräten und lesen Sie auch Gebrauchsanweisungen aufmerksam durch. Durch falsche Handhabung können die Ergebnisse ebenso verfälscht werden, wie bei der Nutzung eines schlechten Geräts.

7. Bekannte Hersteller und Marken

Bekannte Hersteller von Blutdruckmessgeräten sind Medisana und Omron. Auch Blutdruckmessgeräte von Sanitas und Panasonic sind auf dem Markt erhältlich. Weitere renommierte Hersteller von Blutdruckmessgeräten sind Beurer und Boso. Der Medicus von Boso ist besonders bekannt und hat auch bei Stiftung Warentest gut abgeschnitten.

8. Wichtige Fragen zu Ihrem zukünftigen Blutdruckmessgeräte-Vergleichssieger

8.1. Wie lege ich ein Blutdruckmessgerät an?

Handgelenkgeräte werden direkt auf den Puls gelegt. Bei Oberarmgeräten sollte die Blutdruckmanschette etwa zwei Finger breit über der Ellenbeuge sitzen. Wichtig ist bei beiden Typen, dass sich die Manschette im Zeitraum der Messung ungefähr auf Höhe des Herzens befindet.

Mit fünf einfachen Schritten misst man seinen Blutdruck:

  • Bequeme Sitzhaltung einnehmen und entspannen
  • Manschette anlegen
  • Ruhe bewahren und Messung abwarten
  • Werte notieren
  • Manschette abnehmen

8.2. Was bedeuten die Werte des Blutdruckmessgeräts?

Ihr Blutdruckapparat zeigt Ihnen nach der Blutdruckmessung verschiedene Werte an. Der systolische Wert (sys) entspricht dem höheren Blutdruckwert, wenn sich das Herz anspannt und das Blut vom Herzen weg- und in den Körper hineingepumpt wird. Der diastolische Wert (dia) steht für den niedrigeren Blutdruckwert, wenn sich die Herzkammern öffnen und mit Blut füllen.

Was normal ist und ab wann man von Bluthochdruck spricht, hat die Deutsche Hochdruckliga festgelegt:

Einteilung (Werte in mm Hg) systolischer Wert (oben) diastolischer Wert (unten)
optimal unter 120 unter 80
normal unter 130 unter 85
hochnormal 130 bis 139 85 bis 89
leicht 140 bis 159 90 bis 99
mittelschwer 160 bis 179 100 bis 109
schwer über 180 über 110
“isoliert systolisch“ über 140 unter 90

8.3. Sind Blutdruckmessgeräte für den Oberarm oder das Handgelenk besser?

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Eine gesunde Ernährung beeinflusst Ihren Blutdruck positiv.

Um korrekte Messergebnisse zu erhalten, sind keine Profi-Blutdruckmessgeräte für Oberarme erforderlich. Dennoch haben Oberarmmessgeräte eine niedrigere Fehlerquote und sind – im Gegensatz zu Handgelenkmodellen – für nahezu jeden Menschen nutzbar. Bei guten Geräten und korrekter Anwendung gibt es jedoch keine Unterschiede zwischen den beiden Geräte-Kategorien.

8.4. Welches Blutdruckmessgerät eignet sich bei Herzrhythmusstörungen?

Es gibt keine speziellen Blutdruckmessgeräte für Herzrhythmusstörungen. Manche digitalen Blutdruckmessgeräte zeigen auf ihren Displays sogar an, ob ein Flimmern vorliegt. Dennoch kann es zu starken Schwankungen bei der Messung kommen. Vor allem der systolische Wert ist betroffen. Hier kann es hilfreich sein, drei Messungen vorzunehmen und den Mittelwert aus den drei Ergebnissen zu bilden.

Wurde Ihnen noch keine Herzrhythmusstörung diagnostiziert, aber Sie sehen bei der Aufzeichnung Ihres Blutdruckmessgeräts die entsprechende Anzeige leuchten, suchen Sie bitte unverzüglich einen Arzt auf!

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