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BMX-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten BMX.

BMX-Racing ist seit 2003 Teil der Olympischen Sommerspiele und ist heute nicht mehr vom Skatepark oder Spielplatz wegzudenken. Schließlich eignen sich die Räder nicht nur zum Rennenfahren, sondern auch für waghalsige Tricks und Stunts.

In dieser Kaufberatung erfahren Sie unter Anderem, wo Sie mit dem BMX-Fahrrad fahren dürfen, welche Reifengröße sich für Sie eignet und welche Möglichkeiten für das Tunen BMX-Tests empfehlen. Finden Sie mit uns Ihren persönlichen Testsieger!

Kaufberatung zum BMX-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres BMX-Testsiegers!

  • BMX-Räder eignen sich durch ihr geringes Gewicht für schnelle Rennen und spektakuläre Stunts. Da die Bikes aber keine Gangschaltung oder Bremse besitzen, sind sie weniger gut für den Straßenverkehr geeignet.
  • Ein robuster Rahmen hält Stößen statt und ein hoher Lenker sorgt für einen optimalen Überblick. Durch ein relativ kleines Felgenmaß ist der Sitz auf einem BMX jedoch relativ tief.
  • Die Räder lassen sich in die Gruppen Race und Freestyle einteilen, wobei es bei der ersten Gruppe um das schnelle Fahren und bei der zweiten um das Vorführen von Tricks geht.

bmx-test

Zum ersten Mal kamen BMX-Räder Ende der 1960er-Jahre auf. Zunächst fanden ausschließlich Sportler an den besonderen Zweirädern Gefallen. Ab den 80er-Jahren trafen sie auch bei Kindern und Jugendlichen zunehmend auf Wohlwollen. Die Abkürzung BMX steht für „Bicycle Motocross“ und bezeichnet das Fahrrad als Sportgerät. Demnach eignet es sich weniger für eine gemütliche Radtour, was zahlreiche BMX-Tests bestätigen. Das vergleichsweise leichte Rad hält starken Belastungen problemlos stand. Für das Crossen über einen unebenen Untergrund erweist es sich als passendes Vehikel.

Dem Fahrrad wichtige Elemente, die für die Tauglichkeit im Straßenverkehr wesentlich sind. Viele Modelle weisen weder eine Bremse, noch eine Gangschaltung auf. Wie ein BMX-Fahrrad aussieht und wofür Sie es nutzen, erklärt Ihnen unser BMX-Vergleich 2019 auf oe24.at.

1. BMX-Bikes zeichnen sich durch Leichtigkeit und Stabilität aus

1.1. Die Entwicklung des BMX-Bikes

BMX-Bikes im Vergleich

BMX-Fahrräder eignen sich für Stunts und auch Rennen.

BMX-Bikes und die Disziplinen, die die Sportart BMX ermöglichten, erlangten in Deutschland durch Sportler wie Stephan Prantl große Bekanntheit. Bevor das besondere Fahrrad entstand, probten Hobbysportler ihre Künste auf einem Sting-Ray-Rad.

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Verschiedene Hersteller machten sich dessen Form zunutze und entwickelten in den 70er-Jahren das Bonanza-Rad. Allerdings führte eine unprofessionelle Verarbeitung schnell zum Einstellen der Produktion. Sobald das erste echte BMX auf den Markt kam, verloren Profis und Amateure das Interesse an den minderwertigen Zweirädern.

Das BMX-Rad zeichnet sich durch einen statisch stabilen Rahmen aus. Da BMX eine intensive Sportart darstellt, benötigen die Fahrräder ein robustes Äußeres, das Stößen oder Stürzen problemlos standhält. Damit die Fahrer von einem guten Überblick über das unebene Gelände profitieren, gehen die Räder mit einem hohen Lenker einher. Bei dessen Konstruktion und dem Felgenmaß von 20 Zoll orientierten sich die Hersteller am Sting-Ray-Rad. Zunächst gehören Kinder zur favorisierten Zielgruppe der Fabrikanten. Daher nahm das Fahrrad in bekannten Filmen – beispielsweise im Leinwandepos E.T. – eine wichtige Rolle ein.

BMX-Räder stellen Sportgeräte dar und überzeugen mit einer hohen Stabilität und Belastbarkeit. Allerdings eignen sie sich nicht für den Straßenverkehr. Aufgrund fehlender Elemente – beispielsweise einer Handbremse – besteht auf viel befahrenen Straßen sogar Lebensgefahr!

1.2. Das BMX-Fahrrad erweist sich als funktionales Leichtgewicht

In vielen BMX-Tests erfahren Sie, welche Eigenschaften BMX-Räder aufweisen müssen. Zunächst sollten Sie hier über die geeignete Rahmengröße nachdenken: In der Regel sind die Fahrräder in ihren Abmessungen klein und dementsprechend leicht.

Das geringe Gewicht ermöglicht es, das Vehikel samt dem eigenen Körpergewicht in die Höhe zu befördern. Ein schwerer Rahmen erlaubt keine Tricks, sodass entsprechende Räder sich nicht für den Sport eignen. Folgende Eigenschaften haben alle Arten der BMX-Fahrräder gemeinsam und sollten daher bei Neuanschaffungen beachtet werden:

  • vergleichsweise kleine Laufräder (beim BMX 20 Zoll)
  • Felgen aus eloxiertem Aluminium
  • gekreuzte Speichen ermöglichen eine gute Gewichtsverteilung
  • Freestyle-Bikes zeichnen sich durch CrMo- oder HiTen-Stahlrahmen aus
  • Pedale aus Plastik oder Aluminium
  • fehlende Gangschaltung

Teilweise besitzen die Räder nur eine oder gar keine Bremsen. Bei einigen Modellen finden Sie lediglich die Vorder- oder Hinterbremse. Die Mehrzahl der Freestyle-Räder weist jedoch U-Brakes (Mittelzugbremsen mit zwei Aufhängungspunkten) auf. Dagegen bestücken die Hersteller spezielle Race-Bikes auch mit den ähnlich aufgebauten V-Brakes.

2. Bei BMX-Rad-Kauf zwischen den Disziplinen Race und Freestyle unterscheiden

bmx-kaufen

Im Bild: Ein Freestyle-Bike mit nur einer Bremse.

BMX-Tests vergleichen in der Regel verschiedene Typen der BMX-Fahrräder miteinander. Dabei existieren beim BMX lediglich zwei grundlegende Disziplinen. Der Begriff „Race“ steht für die Rennen, die Sie mit einem BMX-Rad veranstalten. Durch den leichten Rahmen weisen die Vehikel hier ein besonders geringes Eigengewicht auf. In Verbindung mit einem stromlinienförmigen Design erreichen Sie mit den Fahrrädern so hohe Geschwindigkeiten.

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Auf der anderen Seite eignet sich das BMX zum Freestyle. Bei dieser Sportart steht statt der Schnelligkeit die Geschicklichkeit der Fahrer im Vordergrund. Mit einem Profi-BMX führen sie Stunts und kreative Tricks vor. Die unterschiedlichen Einsatzgebiete wirken sich auf die Ausstattung der Modelle aus.

2.1. Die unterschiedlichen Disziplinen erfordern eine spezifische Ausstattung

Bei den beiden BMX-Sportarten handelt es sich um zwei unterschiedliche Nutzungen des BMX-Bikes. Folglich bedarf es für jede Disziplin eine besondere Fahrradausstattung. Bevor Sie im BMX-Vergleich die Unterschiede beider Typen sehen, erklärt wir von oe24.at Gemeinsamkeiten und Differenzen der Sportarten:

BMX-Typ

Eigenschaften

Race
bmx-guenstig
  • BMX-Bike für Rennen
  • erste BMX-Disziplin
  • seit 2008 im Programm der Olympischen Sommerspiele
  • Geschwindigkeit steht im Vordergrund
Freestyle

bmx-freestyle

  • BMX-Bike für Stunts
  • Stunts und Tricks als später entstandene Sportdisziplin
  • mehrere Teildisziplinen sorgen für Vielfalt
  • statt Schnelligkeit stehen Geschicklichkeit und Balance im Mittelpunkt

Da beim Race die Schnelligkeit an erster Stelle steht, sind BMX-Racing-Bikes leichter als Freestyle-Modelle gebaut. Sie bestehen aus einem Aluminium-Rahmen und weisen in den meisten Fällen eine Vorder- und Hinterbremse auf. Große Pedale ermöglichen einen sicheren und dadurch schnellen Tritt. Allerdings fehlen den Rädern Pegs und eine Gangschaltung.

Beim Freestyle unterscheiden sich mehrere Teildisziplinen, beispielsweise:

  • Dirt
  • Flatland
  • Vert
  • Park
  • Street

Die Namen der einzelnen Teilbereiche geben Aufschluss über die exakten Übungen. Bei „Dirt“ fahren Sie beispielsweise über Erdhügel, während Sie sich bei „Street“ in einem urbanen Gelände befinden. Erproben die Fahrer ihre Fähigkeiten auf einer geraden Fläche, handelt es sich um die Disziplin „Flatland“. „Park“ und „Vert“ bezeichnen das Fahren über Rampen oder eine Halfpipe.

Flatland-Räder verfügen über ein kurzes, gebogenes Ober- und Unterrohr sowie über einen verkürzten Rahmen-Hinterbau. Dadurch weisen sie ein geringes Gewicht auf. Die verlängerte Radachse nennt sich Peg. In der Mehrzahl der Fälle sind die Vehikel „brakeless“, ihnen fehlen also ebenfalls die Bremsen.

Dirt-Bikes zeichnen sich durch fehlende Pegs und einen kleinen Rahmen aus CrMo-Stahl aus. Sie verfügen lediglich über eine Hinterradbremse. Dafür erhält die abgestimmte Federgabel Relevanz.

Bei Park-Bikes spielt der stabile Rahmen eine wesentliche Rolle. Allerdings besitzen die Modelle in der Regel keine Bremsen. Interessieren Sie sich für ein Street- oder Vert-BMX, empfehlen Ihnen BMX-Tests Modelle mit einem leichten Aluminiumrahmen.

2.2. In Tests weisen BMX-Fahrräder Vor- und Nachteile auf

bmx-kinder

Der Körpergröße entsprechend gibt es auch 20 Zoll Bikes für Kinder.

Entscheiden Sie sich, ein BMX für Anfänger oder Profis zu erwerben, sollten Sie im Vorfeld verschiedene Modelle und ihre Ausstattung miteinander vergleichen. Ebenso lohnt es sich, das wichtige Zubehör, beispielsweise einen Helm, von renommierten Herstellern zu beziehen.

Die Stiftung Warentest machte es sich zur Aufgabe, hier zahlreiche Produkte miteinander zu vergleichen und den jeweiligen Testsieger zu empfehlen, weshalb sich ein Blick in die entsprechenden Tests lohnen kann.

Bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen, ist es zudem sinnvoll, positive und negative Eigenschaften des BMX gegenüber einem gewöhnlichen Fahrrad zu kennen:

  • niedriges Gewicht, daher einfache Handhabung
  • eignet sich für Tricks und Stunts
  • eignet sich für Rennen
  • stromlinienförmige Design sorgt für optische Highlights
  • ungeeignet für lange Strecken
  • Ausstattung entspricht nicht der Straßenverkehrsordnung
  • gilt nicht als Fahrrad, sondern als Sportgerät
  • kaum Komfort

3. Felt als beliebtester BMX-Hersteller in Deutschland

BMX-Allroundmodell für verschiedene Gelände

Im Bild: Ein Allroundmodell für verschiedenste Einsatzmöglichkeiten.

Bei den BMX-Fahrrädern existieren zahlreiche Hersteller und Marken. Eine Statista-Umfrage zu den beliebtesten Herstellern von BMX-Rädern in Deutschland in den Jahren 2012 bis 2015 zeichnet das Felt-BMX als Umfragesieger aus.

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14,9 Prozent der Befragten betitelten die Marke als qualitativ hochwertig. Den zweiten Platz sichern sich die KHE-Bikes.Die KHE-BMX empfanden 13,6 Prozent als bestes BMX. Zu den anderen renommierten Herstellern zählen beispielsweise:

  • Sunday BMX
  • Haro BMX
  • Radio Bikes
  • Diamondback BMX
  • GT BMX
  • Subrose BMX
  • Kink

4. Größe und Gewicht des BMX-Bikes entscheiden über Fahrkomfort

Um ein BMX günstig zu kaufen, können Sie beispielsweise im Internet nach ansprechenden Angeboten oder BMX-Tests suchen. Dabei finden Sie unterschiedliche Kategorien, z.B. Mini-BMX, BMX Cruiser oder das BMX Kinderfahrrad. Als Anfänger empfiehlt es sich meist, ein Allround-Modell zu wählen. Dieses können Sie später ganz einfach auf Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen.

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Ein geringes Gewicht sorgt für einen leichteren Einstieg

Speziell Anfänger sollten ein Rad mit einem geringen Gewicht vorziehen, um sich an erste Tricks heranzuwagen. Anfänger-Räder oder ein BMX Fahrrad für Kinder sollten unter zwölf Kilogramm wiegen.

Gepimpte Elemente heben Ihr BMX-Rad optisch hervor

Bewältigen Sie verschiedene Disziplinen bzw. Stunts mit dem BMX-Rad, können Sie dieses nach Belieben tunen. Beispielsweise versehen Sie Ihr Fahrrad mit stylischen U-Bremsen, die vorrangig im Freestyle zum Einsatz kommen. Das Tuning ermöglicht es Ihnen, das Vehikel an die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Um das Zerbrechen des Lenkers zu vermeiden, können Sie diesen beispielsweise mit Aluminiumaufsätzen bestücken: An den Enden des Lenkers aufgesteckt bieten sie Schutz, ohne den Griff zu beeinträchtigen.

Fahren Sie mit dem BMX-Rad rückwärts, lohnen sich Freecoaster-Naben, die verhindern, dass sich die Pedale mitdrehen. Für einige Tricks erweisen sich diese Elemente als wesentlicher Faktor.

Tipp: Um die Verletzungsgefahr zu minimieren, empfiehlt es sich, das BMX-Fahrrad mit Pedalen aus Plastik auszustatten. Im Gegensatz zu Modellen aus hartem Metall rufen sie beim versehentlichen Stoßen oder Einklemmen selten schwerwiegende Komplikationen hervor.

5. Fragen und Antworten zum BMX

Nachdem wir alle wichtigen Kaufkriterien geklärt haben, wollen wir Ihnen auf oe24.at noch einige interessante Fragen zum Thema BMX-Fahren beantworten.

5.1. Wo dürfen Sie mit Ihrem BXM-Fahrrad fahren?

bmx-strassenverkehr

Da BMX-Fahrräder keine Gangschaltung haben, sind sie für längere Touren nicht zu empfehlen.

Diese Art Fahrrad entspricht nicht der Straßenverkehrsordnung, da die Verkehrssicherheit aufgrund der Sportlichkeit auf der Strecke bleibt. Folglich dürfen Sie mit einem BMX grundsätzlich nicht am normalen Straßenverkehr teilnehmen. Allerdings erlaubt es die Gesetzgebung, das besondere Fortbewegungsmittel unter Berücksichtigung der Sicherheit von Fußgängern auf dem Gehweg zu fahren.

In verkehrsberuhigten Bereichen oder Sport- und Spielflächen – beispielsweise einer Spielstraße – findet das BMX ebenfalls Verwendung. Unternehmen Sie mit dem Rad eine Tour über Wiesen oder im Wald, brauchen Sie ebenfalls keine Sanktionen zu befürchten.

5.2. Existieren BMX-Wettbewerbe?

Das BMX-Racing gehört seit 2003 zu den Disziplinen der Olympischen Sommerspiele. Um ihre Fähigkeiten im Freestyle zu messen, melden sich passionierte BMX-Profis bei der BMX-Weltmeisterschaft an. Diese findet seit dem Jahr 1987 beinahe jährlich statt. Ebenfalls einmal im Jahr treffen sich Sportler und Amateure zur BMX-Europameisterschaft. An unterschiedlichen Veranstaltungsorten nehmen sie an mehreren Läufen teil.

Des Weiteren existiert ein deutscher Wettbewerb, die BMX-Deutschen Meisterschaften, die seit 2012 Sportfans und Radprofis in ihren Bann ziehen. Weitaus mehr Beachtung erhält die Sportart jedoch in Amerika. Hier übertragen Fernsehsender sogar die beliebten Turniere, beispielsweise die X Games oder die Dew Tour.

5.3. Wie viel kostet ein BMX-Rad durchschnittlich?

Bei den BMX-Bikes finden Sie Modelle aus zahlreichen Preiskategorien. Die exakten Kosten hängen von der Rahmenstärke, der Ausstattung und oftmals der Marke ab. Günstige Modelle erhalten Sie bereits ab 150 Euro. Manchmal bieten sogar Discounter wie Lidl die Fahrräder an.

Für das Profi-BMX bezahlen Sie im Schnitt 500 Euro. Wünschen Sie sich ein BMX-Fahrrad, das Sie sich nach eigenen Bedürfnissen zusammenstellen können, steigt der Preis auf 800 bis 1.000 Euro.

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