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Citybikes-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Citybikes.

Jedes Jahr werden knapp eine Millionen Cityräder verkauft. Kein Wunder: Die Räder ersparen das Gedränge in der Straßenbahn, machen Sie unabhängig von Busfahrzeiten und bieten den netten Nebeneffekt, dass Sie fit bleiben. Die Cityräder sind mit Ihrer robusten Bauart auf Alltagsfahrten ausgelegt.

Beim alltäglichen Fahrten sollte in jedem Fall der Komfort an oberster Stelle stehen, um Rückenschmerzen zu vermeiden. Lesen Sie unsere Kaufberatung und erfahren Sie alles Wissenswerte aus Tests zu Citybikes und zu deren verschiedenen Arten.

Kaufberatung zum Citybike-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Citybike-Testsiegers!

  • Egal, für welches Citybike Sie sich entscheiden, achten Sie in in jedem Fall auf die richtige Rahmenhöhe und – daraus ergibt sich auch – eine angenehme Sitzposition.
  • Die Bikes gelten ohnehin als sehr stabil, doch mit steigender Investition können Sie eine langlebigere Haltbarkeit und leichtere Materialien erwarten.
  • Vergessen Sie bitte beim Fahren in der Stadt nicht, sich einen Helm aufzusetzen. Das beste Citybike schützt Sie nicht vor Unfällen.

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Klassischerweise wird das Stadtrad als Gefährt für Damen und ältere Menschen gesehen. Doch diese Ansicht gehört längst der Vergangenheit an. Citybikes sind mittlerweile für Radler aller Altersgruppen und beider Geschlechter das Fortbewegungsmittel für gemütliches Fahren durch den Alltag. Wir zeigen Ihnen Markenzeichen und Arten der City-Fahrräder in unserem Citybike-Vergleich 2019 auf oe24.at.

Günstige Citybikes gibt es bereits für niedrige dreistellige Beträge, weshalb sie sich auch gut als Zweitrad eignen. Damit Sie das beste Citybike für Ihre Zwecke finden, haben wir die Rad-Kategorien, die Ausstattung von Stadt-Fahrrädern und bekannte Marken für Sie aufgelistet.

1. Citybikes in Tests: Der Allrounder für Alltag und Stadtverkehr

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Citybikes sind ideal für den Stadtverkehr.

Das Citybike wird oft auch als Tourenrad bezeichnet. Es eignet sich vor allem für den Gebrauch im Alltag und ist im Gegensatz zu speziellen Bikes wie dem BMX- oder Rennrad ein Allrounder.

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1.1. Markenzeichen des Citybikes: bequem und stabil

Hoher Fahrkomfort, das ist es, was die sogenannten Stadträder ausmacht. Echte Markenzeichen, die sofort erkennen lassen, dass es sich um ein City-Fahrrad handelt, sind:

  • der tiefe Durchstieg
  • die breiten Reifen
  • Schutzbleche
  • der Gepäckträger

Das Fahrrad für den Stadtverkehr und die sonntägliche Ausflugsfahrt glänzt auch durch einen bequem gepolsterten Sattel, auf dem Sie relativ aufrecht sitzen und nur leicht profilierte Reifen, die Ihnen eine angenehme Fahrt über asphaltierte Straßen gewähren.

Dank der stabilen Bauweise können Sie mit dem Bike für die City allerhand transportieren. Picknickkörbe, Einkaufstaschen und Kindersitze sind leicht am Rad anzubringen.

Die herkömmliche Unterscheidung zwischen dem Citybike für Damen und dem Citybike für Herren gibt es heutzutage immer weniger. Viele Modelle werden als „unisex“ ausgezeichnet und können von beiden Geschlechtern gut gefahren werden. Damen- oder Herren Citybikes unterscheiden sich oft nur noch im Design.

1.2. Citybike-Arten: Tiefeinsteiger, Unisex-Bike, Hollandrad

Bei den Fahrradarten ist eine Einteilung ganz klar: Mountainbikes, Trekkingräder und Citybikes. Innerhalb der Gruppen wird es dann schon etwas schwieriger zu differenzieren. Citybikes werden so oft auch als Tourenräder bezeichnet, jedoch ist das eher noch einmal eine eigene Fahrradart. Die Unterscheidung ist im Allgemeinen also nicht einfach und auch nicht einheitlich.

Dennoch haben wir auf oe24.at eine grobe Unterteilung in vier Citybike-Arten vorgenommen:

Cityrad-TypEigenschaften
Tiefeinsteiger

City-Fahrrad für Damen

  • besonders tiefes Mittelrohr
  • vor allem praktisch für Senioren
  • großer Abstand zwischen Lenker und Sitz

sehr aufrechte Sitzhaltung auf dem Rad

Unisex-Citybike

City-Fahrrad

  • hebt Unterscheidung zwischen Damen-Citybike und Herren-Citybike auf
  • Rahmen höher als bei Tiefeinsteigern
  • ohne typische hohe Herrenradstange

extrem stabil

Hollandrad

Hollandrad

  • der Klassiker aus den Niederlanden
  • gemütlicher Sattel
  • Vollkettenschutz
  • Hinterrad-Seitenverkleidung

wenig Gänge(ursprünglich aufgrund des flachen Landes in Holland)

Retro-Cityfahrrad

Cityrad für Damen Retro

  • Spielart / Interpretation des Hollandrades
  • angelehnt an dessen Bauweise aber ohne Seitenverkleidung
  • Retro-Look mit Ledersattel

hoher Lenker und geschwungene Linien

City E-Bike: Ein E-Citybike mit Elektromotor zur Unterstützung des Radfahrers ist die komfortabelste Variante der Cityfahrräder. Dank des Motors kann technische Hilfe zugeschaltet werden, falls Sie nach einer längeren Fahrt ermüden oder mit dem Citybike einen Anstieg erklimmen müssen. Ein Beispiel für ein solches E-Citybike ist das Mifa Pedelec mit 7 Gängen.

2. Die Ausstattung von Citybikes: von Lenker bis Bremsen

Komfort, Funktionalität und Stabilität. Das sind die Begriffe, die auf die Stadtbikes zutreffen, sei es das Cityrad für Damen oder Herren. Nachfolgend stellen wir Ihnen auf oe24.at die Ausstattungsdetails eines typischen Citybikes vor.

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2.1. Komfort dank Sattel, gekröpftem Lenker und tiefem Einstieg

Citybike für Herren

Im Bild: Ein Citybike für Herren.

Für den Komfort sorgt der breite, gepolsterte Sattel, der Sie in eine rückenschonende Haltung bringt. Ein leicht gekröpfter Lenker, der zum Fahrer hin gebogen ist, garantiert ergonomisches Fahren und handliche, angenehme Griffe erhöhen den Komfort noch zusätzlich.

Ein niedriger Einstieg bei Citybikes für Damen sorgt für ein angenehmes Auf- und Absteigen. Der wesentliche Unterschied zwischen Modellen für den Mann und denen für die Frau ist die Gestaltung dieses Durchstieges. Beim Damen-City-Fahrrad ist er nach unten geschwungen und beim Citybike für Herren führt die Stange schräg im oberen Bereich entlang.

Jedoch gibt es, wie wir bereits angesprochen haben, immer mehr Unisex-Varianten, die eine Zwischenlösung darstellen. In Cityrad-Tests hat sich gezeigt, dass solche Räder für beide Geschlechter sehr angenehm zu fahren sind.

2.2. Breite Reifen und stabiler Rahmen für funktionelles Fahren

Die Reifen eines Cityfahrrades für Herren und Damen zeichnen sich durch kein allzu ausgeprägtes Profil und relative Breite aus. Damit fahren Sie butterweich auf ausgebauten Straßen und Asphalt, haben aber auf unwegsamem Gelände wenig Halt.

Hinsichtlich des Durchmessers sind für Herren und Damen-Citybikes 28-Zoll-Reifen der Standard. Zur Auswahl stehen meist auch 26-Zoll-Räder als Variante für kleinere Radfahrer. Durch die Reifengröße liegen die Bikes gut in der Kurve.

Alurahmen mit großem Durchmesser machen die Cityfahrräder außerdem stabil und funktional. Denn durch die robuste Bauweise sind sie perfekt für den Transport von Einkäufen und Gepäck geeignet. Deshalb gehört auch ein Gepäckträger zur Standardausstattung.

2.3. Gute Bremsen und unkomplizierte Gangschaltung

buegelschloss-sechs-gang-fahrrad

Abgebildet: Eine klassische 6-Gang-Schaltung.

Für die Verkehrstauglichkeit sorgen beim Citybike Rücktrittbremsen, die in der Radnabe verbaut sind. Allgemein geht der Trend jedoch weg von den Felgenbremsen und hin zu hydraulischen Scheibenbremsen, die auch bei Nässe mehr Bremswirkung entwickeln. Sie sind teurer, müssen jedoch nicht so sehr gepflegt werden

Die Schaltung eines City-Rads ist meistens eine Naben-Gangschaltung von 7 bis 9 oder 3 bis 5 Gängen, die mit einem simplen Drehgriff bedient wird. Anders als bei der Kettenschaltung ist die Nabenschaltung direkt in der Nabe des Hinterrades eingebaut, wodurch sie vor Schmutz und auch Verschleiß geschützt ist.

3. Kaufberatung: Citybikes für gemütliche Alltags-Radfahrer

Bevor Sie ein Citybike kaufen, sollten Sie sich über die wichtigsten Kaufkriterien wie beispielsweise die Rahmenhöhe informieren. Die Stiftung Warentest – ebenso wie Ökotest – hat zwar noch keinen Citybike-Test durchgeführt, gibt aber wertvolle Ratschläge zur Auswahl des richtigen Modells. Auch wir bieten Ihnen hier entscheidende Anhaltspunkte, damit Sie Ihren persönlichen Citybike-Testsieger finden.

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3.1. Rahmenhöhe ausschlaggebend für den Sitzkomfort

Obwohl die Angabe zur Rahmenhöhe bei den unterschiedlichen Herstellern variiert, hat sie sich als Größe durchgesetzt und bestimmt, welche Höhe zu Ihnen passt.

Unter Rahmenhöhe versteht sich der Abstand der Oberkante des Sattelrohres und der Mitte des Tretlagers der City-Räder. In folgender Tabelle finden Sie eine Empfehlung zu den passenden Rahmenhöhen. Allerdings handelt es sich nur um Richtwerte, die Sie lediglich als Orientierung verwenden sollten. Ein persönlicher Citybike-Test zeigt immer noch am besten, mit welchem Rad Sie sich am wohlsten fühlen.

Körpergröße in cmRahmengröße in cm
150- 160ca. 42-48
160-170ca. 48-52
170-175ca. 52-55
175-180ca. 55-58
180-185ca. 58-61
185-190ca. 61-63
190-195ca. 63-66
ab 195ab 66

3.2. Verkehrssicherheit ist das A und O

Das Rad richtig einstellen

Bei der Einstellung Ihres Rades sollten Sie darauf achten, dass der Lenker so weit vom Sattel entfernt ist, dass Ihre Beine ihn während des Fahrens nicht berühren. Außerdem sorgt eine aufrechte Sitzhaltung für mehr Fahrkomfort. Eine geneigtere Sitzhaltung wie auf einem Mountainbike macht Sie und Ihr Gefährt windschnittiger: Da der Luftwiderstand geringer ist, kommen Sie schneller voran. Sie können die Sitzposition auf den City-Bikes durch das Einstellen von Sattel und Lenker variieren. Wichtig ist dabei, dass Sie nicht zu aufrecht sitzen. Schläge oder Stöße übertragen sich sonst vom Rad direkt in Ihre Wirbelsäule, was zu Rückenschmerzen führen kann.

Eine unserer Empfehlungen sind pannensichere Reifen, mit denen Sie auch über Glas und Rollsplitt fahren können, ohne einen Schaden zu riskieren. Zwar sind diese Modelle etwas teurer und auch schwerer, doch die Anschaffung lohnt sich gerade in der Stadt, wo auf den Radwegen schon mal spitze Gegenstände liegen können.

Für eine sichere Fahrt durch den Großstadtdschungel bei Tag und Nacht ist außerdem eine leistungsstarke Lichtanlage in Form von Dynamos oder LED-Leuchten vonnöten. Diese sollte auch weiterleuchten, wenn Sie stehen, sodass Sie auch an Ampeln gut gesehen werden.

Bei der Gangschaltung ist weniger mehr: Für die Stadttour reicht eine 7-Gang-Schaltung vollkommen aus. Falls Sie in einem sehr flachen Gebiet ohne große Anstiege wohnen, ist auch eine 3-Gang-Schaltung ausreichend. Legen Sie nur kurze Strecken zurück, sind preisgünstigere Felgenbremsen zu empfehlen. Wer gerne schnell fährt, sollte aber das Geld in Scheibenbremsen investieren, diese reagieren schon bei wenig Krafteinsatz umgehend.

3.3. Praktische Zusatzausstattungen und -funktionen

city-bike-transportkorb

Im Bild: Ein Citybike mit praktischem Transportkorb.

Achten Sie bei der Auswahl Ihres Citybikes unbedingt auf Details. Ein stabiler Fahrradständer beispielsweise garantiert, dass Ihr Fahrrad nicht umfällt und bei dem Gepäckträger sollten Sie darauf achten, dass er mindestens 25 Kilogramm an Last aushalten kann. Mit dieser Nutzlast lässt sich der nächste Einkauf locker nach Hause transportieren.

Zu guter Letzt sollten Sie ein Modell wählen, bei dem sowohl Lenker als auch Sitz höhenverstellbar sind. Außerdem entlasten gefederte Sattelstützen den Rücken. Sollten Sie also oft Strecken mit Kopfsteinpflaster befahren oder Rückenprobleme haben, ist eine gute Federung ein wichtiges Kaufkriterium.

3.4. Bekannte Marken und Hersteller von Citybikes

Tolle Fahrräder mit guter Ausstattung und einem fairen Preis gibt es von vielen verschiedenen Herstellern. Citybikes von Einbeck, Batavus, Hercules oder Shimano sind immer eine gute Wahl. Weitere namhafte Marken sind:

  • Kettler
  • Giant
  • Vemont
  • Ortler
  • Bergamont
  • Kalkhoff

4. Trekkingräder und Cityräder: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

city-bike-tour

Citybikes sind auch für längere Touren bis 20 km geeignet.

Moderne Bikes für die City sind lange nicht mehr so schwer wie Hollandräder. Daher sind sie auch für längere Strecken gemacht. 20 Kilometer können Sie damit locker schaffen. Für längere Ausflüge oder Wanderungen mit dem Rad eignen sie sich allerdings nur bedingt. Hierfür gibt es spezielle Trekking- und Tourenräder.

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Nichtsdestotrotz zeigen Cityfahrrad- und Tourenrad-Tests, dass die Bikes auch oft unter dem Namen Trekkingrad angeboten werden. Es gibt jedoch zwischen den Fahrrad-Typen deutliche Unterschiede. Ein Trekkingrad ist die kleine Schwester des Mountainbikes. Es ist leichter gebaut und schmaler, wodurch es sich für Touren und Gepäcktransport eignet.

Was es mit einem Citybike gemeinsam hat, ist:

  • die ergonomische Sitzhaltung des Fahrers
  • die Ausstattung mit Kettenschutz und Schutzblech
  • die Möglichkeit, Gepäck zu transportieren

Mit dem Tourenrad wie mit dem Citybike ist gemütliches Fahren garantiert, wobei Sie mit dem Fahrrad für die City auf holprigen Waldwegen deutlich unkomfortabler unterwegs sind. Hier sind Tourenräder bequemer, da diese eine bessere Federung haben und auf nicht befestigten Straßen flüssiger laufen.

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