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CO-Melder Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten CO-Melder.

CO-Melder reagieren auf zu viel Kohlenstoffmonoxid in der Luft. Dieses unsichtbare und geruchlose Gas wird im Schlaf nicht vom Körper wahrgenommen und kann bei einer zu hohen Konzentration zum Ersticken führen. Es entsteht überall dort, wo Verbrennungen stattfinden, also beispielsweise in einem Ofen oder einer Gastherme.

Normalerweise wird der Warnmelder mit AA-Batterien betrieben, was allerdings regelmäßig einen etwas mühsamen Wechsel mit sich bringt. Wenn Sie ein Gerät bevorzugen, dass Sie an die Decke hängen und dann zehn Jahre lang nicht mehr anfassen möchten, sollten Sie in unserer Test- bzw. Vergleichstabelle einen CO-Warner mit fest verbauter Lithium-Batterie auswählen.

Kaufberatung zum CO-Melder-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres CO-Melder-Testsiegers!

  • Kohlenstoffmonoxid-Melder (oft Kohlenmonoxid-Melder oder CO-Melder genannt) sollten in allen Räumen installiert werden, in denen Verbrennungen stattfinden – sei es durch einen Ofen, einen Kamin, eine Therme, eine Feuerstelle oder sonstiges.
  • In geringer Menge ist Kohlenmonoxid ungefährlich, aber bei zu hoher Konzentration droht der Erstickungstod. Dies passiert am Ehesten im Schlaf, weswegen gegebenenfalls ein CO-Melder im Schlafzimmer sinnvoll ist.
  • Bei den meisten Geräten müssen Sie alle paar Monate oder Jahre die Batterien auswechseln. Manche Kohlenmonoxid-Melder besitzen jedoch eine spezielle Lithium-Batterie, die bis zu zehn Jahre lang hält.

CO-Melder Test

Tote und Schwerverletzte durch den Austritt von Kohlenmonoxid sind leider keine Seltenheit: Jeden Winter gibt es Schlagzeilen über Hausbesitzer, denen ihr Kamin zum Verhängnis geworden ist und im Sommer sind es Grillfreunde, die das Gerät aus dem Garten ins Haus geholt haben.

Kohlenmonoxid = CO

“CO” ist die chemische Summenformel von Kohlenstoffmonoxid und kann synonym verwendet werden. “C” steht dabei für ein Kohlenstoff-Atom, “O” für ein Sauerstoff-Atom.

Ein fataler Fehler, denn beim Verbrennungsprozess entsteht das geruchlose, unsichtbare Gas. In geringer Dosis ist es harmlos, aber ab einer bestimmten Konzentration wird über das Atmen zu wenig Sauerstoff nachgeführt. Im Schlaf reagiert der Körper nicht auf die Gefahr. Die größte Bedrohung besteht also dann, wenn Menschen nicht wach sind und so die Verschlechterung der Luft bemerken.

Durch Wissen, Vorsorge und guter Wartung etwa der Heizungsanlage im Haus lässt sich die Gefahr mindern, aber im Falle eines technischen Defekts oder unglücklichen Zufalls hilft Ihnen nur der Warnmelder. Ein günstiger CO-Melder misst die Menge an CO in der Raumluft und schlägt bei zu hoher Konzentration sofort Alarm.

In unserem CO-Melder-Vergleich 2018 haben wir sowohl klassische CO-Melder mit einfacher Sirene als auch moderne CO-Melder mit Smart-Home-Anbindung und App fürs Smartphone näher untersucht.

Aufgepasst: CO-Melder sind keine Rauchmelder. Sie erkennen ausschließlich eine erhöhte Konzentration von Kohlenmonoxid und nicht die dunklen, bei einer Verbrennung entstehenden Rauchgase. Rauchmelder besitzen dafür beispielsweise optische Sensoren. Dafür können Rauchmelder kein Kohlenmonoxid erkennen.

Display am Kohlenmonoxid-Warnmelder

Auf einem Display können Sie die momentane Konzentration von Kohlenmonoxid ablesen. Haben Sie die Befürchtung, dass ein Gerät oder Rohr ein Leck hat, lässt sich mit dem integrierten Kohlendioxid-Messgerät die steigende Konzentration beobachten, bevor sie ein gesundheitsschädliches Level erreicht.

1. Eine Lithium-Ionen-Batterie hält länger

Die meisten CO-Melder verwenden handelsübliche, auswechselbare Batterien. Verbreitet sind die klassischen Typen AA sowie die 9V-Blockbatterie. Sind diese leer, können sie einfach ausgewechselt werden. Entscheidender Nachteil: Das passiert bis zu ein- oder sogar zweimal im Jahr, denn manche Geräte saugen die Batterie förmlich leer. Entsprechend häufig werden Sie sich auf der Decke wiederfinden und mühsam die Plastikteile von der Decke holen. Auch der Kosten-Aspekt ist nicht zu vernachlässigen: Über die Jahre können Sie mit Batterien im Wert von 10 Euro pro Melder kalkulieren.

Es gibt aber auch ein anderen Weg: Einige der besten CO-Melder besitzen eine fest verbaute Lithium-Ionen-Batterie. Hier müssen Sie sich nicht um den Batteriewechsel kümmern, denn diese Spezial-Batterie hält an die zehn Jahre. Spätestens dann ist auch die Lebensdauer des Sensors erreicht und das Gerät muss ausgetauscht werden. Wir raten grundsätzlich dazu, einen CO-Melder zu kaufen, der eine Lithium-Batterie enthält, auch wenn die Kosten dafür etwas höher ausfallen: Hier müssen Sie mit etwa 40 Euro kalkulieren. Günstige Blockbatterie-Modelle sind im besten Fall schon für 20 Euro zu haben.

Hier sind die Vorteile eines CO-Melders mit Lithium-Batterie noch einmal kompakt zusammengefasst:

  • kein mühsamer Batteriewechsel
  • Geräte oft zuverlässiger
  • keine Folgekosten durch Batteriekauf
  • höhere Anschaffungskosten
  • geringere Auswahl bei Produktsortiment
Kohlenmonoxid Melder Kaminofen

Wer ein einen Kamin fürs heimische Wohnzimmer investiert, sollte an der zugehörigen Sicherheits-Ausstattung nicht sparen: Kohlenmonoxid-Melder reagieren auf Defekte am Gerät. Bei dauerhaft austretendem CO drohen Bewohner zu ersticken.

2. Die Melder warten sich selbst

Über einen Testschalter verfügen alle Geräte. So können Sie selbst prüfen, ob die Sirene noch einwandfrei funktioniert und in der ganzen Wohnung gehört werden kann. Einen solchen CO-Melder-Test sollten Sie unbedingt durchführen, wenn Sie das Gerät frisch installiert haben. Der Knopf dient allerdings auch dazu, das Gerät stumm zu schalten, wenn es einen Fehlalarm gibt. Das passiert zwar erwiesenermaßen selten, kann aber vorkommen.

Er befindet sich zudem in der Mitte des Geräts und fällt relativ groß aus, sodass er auch ohne Leiter mittels eines Besenstiels erreicht werden kann.

Führen Sie mit dem CO-Melder einen Test durch, nachdem Sie das Gerät neu gekauft haben. So stellen Sie sicher, dass die Sirene funktionstüchtig ist und im Alarmfall von allen Bewohnern der Wohnung laut und deutlich vernommen wird.

Davon abgesehen sind einige CO-Melder in der Lage, vollautomatisiert Tests durchzuführen. Diese werden von Ihnen als Nutzer kaum bis gar nicht wahrgenommen. Der Melder prüft die Sirene auf einer geringeren Lautstärke. Sollte der Test erfolglos bleiben, setzt Sie das Gerät entsprechend in Kenntnis, sodass Sie es zum Hersteller zurücksenden und ersetzen können. In der Tabelle am Anfang dieser Kaufberatung haben wir alle Modelle gekennzeichnet, welche zu dieser Eigenprüfung in der Lage sind. In der jeweiligen Bedienungsanleitungen finden Sie zusätzliche Informationen.

Ein Testknopf an einem Kohlenstoffmonoxid-Melder wird gedrückt

Über einen Knopf können Sie jederzeit prüfen, ob Ihr CO-Warner noch funktionstüchtig ist.

3. Nur ein kurzer Alarm bei mäßiger CO-Konzentration

Was ist die EN 50291?

Diese europäische Norm beschreibt das Prüfverfahren für die Geräte. Kohlenmonoxid-Melder, die den Test bestehen, erkennen das Gas verlässlich und rechtzeitig.

Viele CO-Melder sind in der Lage, Ihren Alarm der Konzentration von Kohlenmonoxid im Raum anzupassen. Diese steigt nämlich nicht auf einen Schlag steil an, sondern über einen längeren Zeitraum hinweg. Anfangs ist sie noch harmlos, später gefährlich, zuletzt tödlich. Bemerkt der Melder eine leichte Erhöhung, sendet die Sirene alle paar Sekunden einen kurzen Warnton. Steigt der CO-Gehalt weiter, kommen die Warnungen in kürzeren Abständen und klingelt irgendwann durchgängig. So haben Sie die Möglichkeit, bereits auf eine etwas ungewöhnliche Verdichtung von Kohlenmonoxid zu reagieren, ohne, dass gleich ein Großalarm ausgelöst wird.

Auch bei einer nur mäßig erhöhten CO-Konzentration, die der Melder als nur leicht gefährlich einstuft, sollten Sie umgehend reagieren: Öffnen Sie die Fenster und verlassen Sie den Raum. Holen Sie sich fachlichen Rat (Schornsteinfeger!), um die Gefahrenquelle zu erkennen und dauerhaft abzustellen bzw. zu reparieren.

4. Die Welt wird Smart – und die Melder auch

Seit mehreren Jahren treten Smart-Home-Geräte ihren Siegeszug durch europäische Haushalte an. Nicht nur für Technik-Fans ist der vernetzbare Kohlenmonoxid-Melder mittlerweile zum Standard geworden – auch viele Anwender, die sich selbst nicht zur technischen Avantgarde zählen würden, haben die Vorteile dieser modernen Geräte erkannt.

So können Sie beispielsweise auch von unterwegs aus immer den Zustand der Wohnung im Blick behalten. Sie gehen kurz einkaufen, während die Kinder spielen oder der Hund brav im Körbchen wartet? Der Warnmelder behält alles im Blick und sendet im Alarmfall eine Nachricht direkt auf das Smartphone.

Außerdem lässt sich mit Ihnen der CO-Wert der letzten Stunde und Tage anzeigen und auswerten. So können Sie feststellen, ob erhöhte Konzentrationen zu bestimmten Nacht- oder Tageszeiten auftreten und so die Problemquelle besser eingrenzen.

Melder für Kohlenmonoxid wird an der Decke montiert

Die Montage der Geräte ist einfach und auch für Laien schnell zu bewältigen. Gegebenenfalls müssen Löcher in die Decke gebohrt werden, damit die Dübel dort Platz finden, aber es gibt auch Klebepads als Alternative.

5. Die Montage ist nicht kompliziert

Das Anbringen der CO-Melder ist nicht schwieriger als das von Rauchmeldern. In der Regel werden sie einfach mit ein paar Schrauben und Dübeln an der Decke befestigt. Es besteht prinzipiell auch die Möglichkeit, Klebepads zu kaufen, welche das Gerät an der Decke halten.

Holen Sie sich Hilfe von Freunden, Familienmitgliedern oder Nachbarn, wenn Sie die Montage nicht allein bewältigen können.

6. Fragen und Fragen rund um Kohlenstoffmonoxid-Melder

6.1. Was sollte der CO-Melder unbedingt können?

Je nach Marke und Produkt verfügt der Co-Kohlenmonoxid-Melder über eine andere Art von Ausstattung. Wir stellen Ihnen einige Aspekte kurz vor, damit Sie selbst entscheiden können, was für Ihre Sicherheit von Bedeutung ist.

Ausstattung Einordnung Beschreibung
Testschalter wichtig Prüfen der Funktionalität des CO-Warners. Auch: Abschaltung im Falle eines Fehlalarms.
Display optional Zeigt die momentane Konzentration von Kohlenmonoxid an, wodurch Sie vorzeitig ein Ansteigen des Werts ablesen können. Die Alarmfunktion ist davon aber unabhängig.
Selbstprüfung optional Das Gerät testet seine Alarmsirene selbstständig und ohne, dass Sie es merken auf Funktionalität. Durchaus hilfreich, aber grundsätzlich auch durch gelegentliches Betätigen des Testschalters machbar.
Kontroll-Lampe wichtig Zeigt den aktuellen Zustand des Geräts an und verändert seine Farbe, wenn ein Problem vorliegt – etwa, wenn die Batterie bald sein wird.
Memory-Funktion optional Zeichnet die Kohlenmonoxid-Werte auf, sodass diese nachher von Ihnen ausgelesen werden können. Hilfreich beim Ermitteln der Quelle des Gases.
App-Steuerung optional Die Messergebnisse des CO-Melders werden an per App an das Smartphone übertragen. So können Sie auch aus einem anderen Raum oder von unterwegs wissen, ob Gefahr droht.
Wenn Sie auf technische Aspekte verzichten, die Sie nicht unbedingt benötigen, sparen Sie gegebenenfalls ein paar Euro.

6.2. Wo bringe ich den CO-Melder an?

Ein CO-Warnmelder sollte in jedem Raum hängen, in dem Verbrennungsprozesse stattfinden. Das beinhaltet also zum Beispiel ein Wohnzimmer mit Kamin, einen Kellerraum mit Ölkessel oder eine Küche mit Gasherd.

Gasmelder gibt es natürlich auch, diese spüren allerdings unverbranntes Erdgas auf und kein bei der Verbrennung erst entstehendes Kohlenmonoxid. CO-Gasmelder sind wieder eine andere Kategorie von Kombi-Geräten, die beide Gase erkennen können.

Die Installation ist auch dann sinnvoll, wenn der Ofen auf dem neuesten Stand der Technik ist und regelmäßig überprüft wird. Defekte können grundsätzlich immer auftreten

Stiftung Warentest hat bislang keinen eigenen CO-Melder-Test durchgeführt und keinen CO-Melder-Testsieger gekürt. Allerdings nimmt sie regelmäßig Rauchmelder unter die Lupe (zuletzt im Dezember 2017) – ebenfalls ein wichtiges Utensil, um Ihre Wohnung sicherer zu machen, denn bei Kohlenmonoxid und gewöhnlichem Rauch handelt es sich um unterschiedliche Gase. Und natürlich empfiehlt Stiftung Warentest den Einsatz von Kohlenmonoxidmeldern.

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