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Dachboxen-Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Dachboxen.

Kaufberatung zum Dachbox-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Dachbox-Testsiegers!

  • Bevor Sie sich eine Dachbox kaufen, sollten Sie unbedingt prüfen, ob die Montage der dazu notwendigen Grundträger auf dem Dach Ihres PKWs überhaupt möglich ist. Informationen dazu finden Sie entweder im Handbuch Ihres Autos oder direkt beim Hersteller.
  • Dachboxen unterscheiden sich insbesondere durch Gewicht, Länge, Volumen, aber auch Form. Sie können nicht unbedingt jede beliebige Dachbox auf den Grundträgern installieren. Einschränkungen gibt es hierbei vor allem bei der Länge sowie der Zuladung.
  • Eine Dachbox eignet sich bspw. zum Transport von Sport-Equipment wie Skiern und Snowboards, aber auch Rucksäcken und anderem sperrigen Gepäck. Das zulässige Höchstgewicht liegt bei etwa 50 bis 75 kg.

dachbox test

Egal, ob im Sommerurlaub zum Tauchen ans Meer oder im Winter zum Snowboarden oder Skifahren in die Berge – gerade wenn man gerne Sport betreibt, der ohne sperrige Accessoires wie Skier, Board, Surfbrett oder auch den guten, alten Schlitten nicht auskommt, wird es oft eng im eigenen Auto. Es muss sich natürlich nicht nur um Sport drehen, was jede kinderreiche Familie bestätigen kann, deren Kofferraum bei all dem Gepäck aus allen Nähten zu platzen droht. Und auch beim Roadtrip mit guten Freunden wird der Platz schnell rar. Glücklicherweise gibt es eine Lösung für all diese Fälle: eine Dachbox!

Damit Sie endlich wieder entspannt reisen und sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt – die Vorfreude auf eine unvergessliche Zeit mit den Liebsten – haben wir uns im Dachbox Vergleich 2018 mit dieser Thematik gründlich auseinandergesetzt und zahlreiche Produkte verglichen, bis wir einen Dachbox Testsieger küren konnten. Es erwarten Sie hier relevante Kaufkriterien sowie wichtige Informationen zu gesetzlichen Bestimmungen und Sicherheit ganz allgemein.

1. Was ist eine Dachbox und wie befestige ich sie am besten?

Eine Dachbox wird auch Dachcontainer oder Jetbag genannt, aber es handelt sich stets um das Gleiche: eine längliche Vorrichtung, die entfernt einem Koffer ähnelt und auf das Dach eines Autos montiert wird, um den Transport von Extra-Gepäck und sperrigen Gegenständen zu ermöglichen, insbesondere bei weiten Reisen und oft auch im Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten.

Achten Sie auf das Tempolimit!

Um Sie selbst, aber auch andere nicht unnötig zu gefährden, empfehlen ausnahmslos alle Hersteller eine Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern bei der Nutzung einer Dachbox. Detailliertere Informationen hierzu finden Sie in unserem Kapitel 4 über die Sicherheit beim Reisen.

Dachboxen sind im Gegensatz zu anderen Dachträgern vollständig geschlossen, weshalb Sie auch problemlos Kleidung oder ähnlich witterungssensibles Gepäck transportieren können. Während die Farbauswahl bei einem Dachcontainer eher sparsam ist (zu den häufigsten Farben gehören Schwarz, Silber und Titan), bieten die Hersteller dafür Modelle von verschiedenster Länge und unterschiedlichstem Volumen an.

Auf folgende Arten können Sie eine Dachbox auf Ihrem Auto befestigen:

  • durch eine Verschraubung an der vorher fest montierten Dachreling
  • durch eine Verhakung im Bereich des Türrahmens durch Klemmfüße
  • durch eine Verschraubung in vom Autohersteller vorher montierte Fixpunkte
  • durch Montage an der Heckklappe bzw. an der Anhängerkupplung

Tipp: Achten Sie darauf, dass sich die Nutzung von Dachboxen durch die Erhöhung des Luftwiderstands auch auf den Kraftstoffverbrauch des Autos auswirkt. Am Heck installierte Jetbags sind daher weniger dramatisch beim Benzinverbrauch. Laut einem Bericht vom ADAC steigt der Kraftstoffbedarf um bis zu 2 Liter pro 100 Kilometer (bei einem empfohlenen Tempo von 130 km/h).

Im Folgenden haben wir Ihnen eine kurze Übersicht über die Vorzüge und Nachteile einer Dachbox zusammengestellt:

  • deutlich mehr Platz für Gepäck
  • Sperrgepäck (Skier und Snowboards) transportierbar
  • durch Auslagerung des Gepäcks mehr Platz für Mitreisende
  • Ladung ist geschützt
  • Kosten für Grundträger und Dachbox
  • aus Sicherheitsgründen niedrige Geschwindigkeit (130 km/h)
  • erhöhter Treibstoff-Verbrauch

2. Was vor dem Kauf einer Dachbox zu beachten ist

Nicht jedes Auto ist für den Anbau einer Dachbox geeignet, deshalb sollten Sie ganz sicher gehen und sich im Zweifel bei Ihrem Hersteller erkundigen, ob sich der Kauf eines Autogepäckgeträgers bei Ihnen auch wirklich lohnt.

Für eine grobe Übersicht sorgt die folgende Tabelle:

Bereich Informationen
Grundträger Zunächst müssen Sie herausfinden, wie Sie Ihre Grundträger anbringen können. Unterschieden wird dabei in Fahrzeuge…

  • mit Dachreling (ab Werk)
  • ohne Dachreling
  • mit Fixpunkten
  • ohne Fixpunkte

Sollten Sie über ein Fahrzeug mit Dachreling verfügen, müssen Sie lediglich noch Reling- bzw. Querträger montieren, bevor die Box angebracht werden kann.

Für Pkw, die mit Fixpunkten ausgestattet sind, existiert eine Vielzahl von unterschiedlichen Grundträgern. Hersteller wie Thule oder Atera haben für Fahrzeuge verschiedener Kategorien zahlreiche Grundträger im Programm – diese variieren je nach Fahrzeugmodell. Im Anschluss müssen Sie nun auch hier die passenden Quer- bzw. Relingträger auswählen.

Fahrzeug Einen großen Schritt in Richtung Dachbox hat man schon mit der passenden Wahl der Dachträger getan. Folgende Fragen sollten Sie sich dabei stellen:

  • Wie weit ist der Abstand der Streben vom Dachträger (Grund- und Querträger)?
  • Sind die Abstände verstellbar?
  • Welche Länge sollte meine Dachbox haben?
  • Welche Gesamtlast ist zulässig?

Grundlegend ist festzustellen, dass während bei Familienautos normalerweise ein weites Spektrum von Dachträgern und Dachboxen bzw. Jetbags zur Verfügung steht, dies bei Klein- und Sportwagen bzw. Cabriolets nicht der Fall ist. Diese sind in der Regel auch nicht für größere Dachlasten zugelassen. Genaue Informationen hierzu entnehmen Sie am besten dem so genannten Bordbuch Ihres PKWs.

3. Kaufberatung für Dachboxen: Welche Kriterien sind wichtig?

dachbox faltbar

Neben den (weit verbreiteten) Dachboxen aus Hartschale gibt es auch einige faltbare Modelle.

Ist also geklärt, ob der Anbau eines Dachcontainers für Ihr Auto grundlegend möglich ist, sollten Sie sich nun mit folgenden drei Punkten auseinandersetzen:

  1. Welche Größe soll meine Dachbox haben?
  2. Welches Gewicht sollte sie maximal haben?
  3. Welche Befestigungssysteme sind kompatibel mit meinem PKW?

Dazu sollten Sie folgende Hinweise in Betracht ziehen:

  • Die Dachbox sollte in keinem Fall das Heck des Autos überragen und damit bspw. den Kofferraum blockieren.
  • Um möglichst aerodynamische Verhältnisse beizubehalten, sollte der Dachcontainer auch Ihre Frontschutzscheibe nicht überragen.

Tipp: Für eine Antwort auf die obigen Fragen hilft es, sich zu vergewissern, was Sie eigentlich auf dem Dach ihres Autos transportieren wollen. Denken Sie langfristig! Auch, wenn Sie vor dem anstehenden Sommerurlaub (noch) nicht an Skier und Snowboards denken: Sollten Sie welche besitzen und diese bspw. 1,70 m lang sein, lohnt sich kein Kauf einer Dachbox mit weniger als 175 cm Länge.

Weitere Faktoren der richtigen Dachbox neben der Größe und dem Gewicht sind:

  • Qualität: Hält die Dachbox widrigen Witterungsbedingungen stand bzw. ist sie wind- und wasserdicht verschließbar?
  • Sicherheit: Ist der Dachcontainer mit ausreichend vielen Spanngurten und Antirutschmatten ausgestattet, um den Inhalt bei potenziellen Brems- oder Ausweichmanövern nicht zu beschädigen?
  • Form: Je aerodynamischer der Schnitt ist, desto mehr Benzin können Sie letztlich sparen. Ein guter Indikator hier sind die Windgeräusche. Sind diese auffallend laut, ist dies ein Indiz für zu viel Widerstand.

Nach der aktuellen Gesetzeslage müssen Dachboxen im Übrigen nicht in Ihre Fahrzeug-Papiere eingetragen werden, was wiederum bedeutet, dass Sie bei der Wahl für die Sie beste Dachbox freie Auswahl haben, sofern Sie sich dabei an die Vorgaben des Autoherstellers halten.

Eine allgemeine Regel dazu nach § 22 der Straßenverkehrsordnung (StVO) besagt jedoch:

Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten […].
Fahrzeug und Ladung dürfen zusammen nicht breiter als 2,55 m und nicht höher als 4,00 m sein […].
Straßenverkehrsordnung § 22

4. Sicheres Reisen mit der Dachbox

Um eine möglichst sichere Reise zu garantieren und keine unangenehmen Überraschungen während der Fahrt und/oder am Ankunftsort zu erleben, sollten Sie die folgenden Hinweise beachten:

  • Sorgen Sie von vornherein für eine ordnungsgemäße Befestigung der Dachbox und halten Sie sich genau an die Anweisungen im Handbuch sowie an die Sicherheitshinweise in der Anleitung zur Installation.
  • Ersetzen Sie verloren oder zu Bruch gegangene Teile der Box unter keinen Umständen durch selbstgebastelte Ersatzteile. Überlassen Sie dies einem Fachmann!

Achtung: Fehlende Sorgfalt kann leicht zu einem Verrutschen der Dachbox führen; gehen Sie beim Anbau also lieber langsam und sorgsam vor.

  • Beachten Sie unbedingt die Obergrenzen der Dachlast! Üblich sind 50 bis 75 kg Maximalgewicht. Packen Sie ganz grundlegend schwere Teile unbedingt lieber ins Auto (bzw. den Kofferraum) als über das Dach. Vergessen Sie nicht, bei der Berechnung des gesamten Maximalgewichts auch das Eigengewicht der Dachbox einzubeziehen.

    dachbox fahrend

    Fahren Sie besonders vorsichtig mit einer Dachbox auf dem Dach und denken Sie stets daran, dass sich zugleich die Höhe Ihres Autos verändert hat.

  • Wir empfehlen, den Dach-Container vorne (und ggf. auch hinten) mit einer zusätzlichen Decke auszupolstern.
  • Verwenden Sie möglichst keine Gummi-Expander oder einfache Schnüre, sondern Fixier-Gurte aus dem Fachhandel.
  • Achten Sie insbesondere beim Fahren in (steilen) Kurven darauf, dass das Fahrzeug bei Wind zusätzliche Angriffsfläche bietet und fahren Sie entsprechend langsam und besser gemütlich als gefährlich.
  • Vergegenwärtigen Sie sich zu jeder Zeit, dass Sie nicht nur mit einer höheren Last herumfahren, sondern auch, dass Ihr Auto tatsächlich bis zu 80 cm an Höhe gewonnen hat. Dies spielt insbesondere bei der Fahrt in die Tiefgarage oder bspw. durch niedrige Brücken eine entscheidende Rolle.

Tipp: Das Gepäck gleichmäßig verteilen! 50 % der Ladung (Gewicht) sollten sich in der Mitte der Box befinden; das restliche Gewicht sollte zu gleichen Teilen vorne und hinten liegen. Schwerere Gegenstände gehören grundlegend in die Mitte, nicht an die Ränder.

Das folgende Video aus einem vom ADAC durchgeführten Dachbox-Test enthält weitere nützliche Tipps zum effizienten Packen Ihrer Dachbox sowie einige Vorschläge für mögliches Zubehör:

5. Bekannte Hersteller und Marken von Dachboxen

Zu den bekanntesten Marken und Herstellern von Dachcontainern gehören die folgenden:

  • Thule
  • Hapro
  • Atera
  • Kamei
  • Neumann
  • Cartrend
  • Ramender
  • Jetbag/ATU
  • Uebler

6. Weitere Fragen und Antworten rund um die Dachbox

6.1. Was benötige ich, um eine Dachbox zu montieren?

dachbox vergleich

Dachboxen, wie jene von Thule, gibt es in den unterschiedlichsten Größen (und Volumina).

Grundvoraussetzung für die Installation eines Dachcontainers auf Ihrem Auto sind so genannte Grundträger. Welche genau Sie auf Ihrem Pkw montieren können, hängt von der Marke – VW, Mercedes, Audi und Co. – sowie vom exakten Modell ab. Vorrichtungen wie z. B. eine Dachreling bzw. Fixpunkte zum Befestigen der Grundträger sind möglicherweise bereits vormontiert.

6.2. Was kann ich alles in einer Dachbox transportieren?

Die Grenzen Ihrer Fantasie werden lediglich durch gewisse Höchstmaße und das entsprechende Höchstgewicht gesetzt. Je nach Volumen und Größe Ihrer Dachbox können Sie Rucksäcke/Backpacks, Sportgeräte wie Skier und Snowboards, Fahrrad- oder Motorradhelme, (zusammengeklappte) Kinderwagen oder schlicht zusätzliche Kleidung in Ihrem Dachcontainer transportieren. Beachten Sie dabei jedoch stets die Sicherheitshinweise aus Kapitel 4.

6.3. Wie schwer darf meine Ladung sein?

dachbox test gefüllt

Ihrer Fantasie beim Packen der Dachbox sind prinzipiell keine Grenzen gesetzt.

Unabhängig von dem zulässigen Höchstgewicht (von durchschnittlich 50 bis 75 kg) sollten Sie einerseits darauf achten, dieses nicht komplett auszureizen und lieber Luft nach oben zu lassen. Andererseits gilt gleichzeitig, das zulässige Gesamtgewicht des Autos nicht zu überschreiten, das sich durch das Zusatzgepäck auf dem Dach ebenfalls erhöht.

6.4. Gibt es bereits einen Dachbox Vergleich der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat aktuell keinen Dachbox Test durchgeführt, allerdings testete der ADAC dafür eine breite Auswahl an effizienten, stabilen und günstigen Dachboxen im Jahr 2015. So viel sei verraten: Eine der getesteten Boxen flog bei einem simulierten (leichten) Auffahrunfall glatt vom Dach.

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