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Digitalkamera Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Digitalkameras.

Nur noch wenige Liebhaber setzen auf analoge Fotoapparate. Digitalkameras sind schon lange der Standard in der Hobby- und Profi-Fotografie. Auch wenn die Bildqualität von Mobiltelefon-Kameras immer besser wird, führt für hochwertige Fotos kein Weg an einer Digitalkamera vorbei. Digitalkameras gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Was es mit der Pixelzahl, den Begriffen Systemkamera und Spiegelreflexkamera auf sich hat, erklären wir in unserer Kaufberatung. Verschaffen Sie sich so einen Überblick über die wichtigsten Unterschiede bei Digitalkameras.

Kaufberatung zum Digitalkamera-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Digitalkamera-Testsiegers!

  • Wenn Sie vor allem Erinnerungsfotos schießen möchten, ohne sich mit allzu viel technischen Details herumschlagen zu müssen, sind Kompaktkameras die erste Wahl. Sie passen auch in kleine Handtaschen.
  • Wer ein stärkeres, aber integriertes Objektiv mit einem großen Brennweitenbereich sucht, sollte sich Bridgekameras genauer ansehen.
  • Systemkameras sind komplex, bieten durch die austauschbaren Komponenten aber auch viel Freiheit.

digitalkamera-test

Wem die Fotoqualität von Mobiltelefonen nicht genug ist, um abwechslungsreiche Urlaubsfotos zu schießen oder damit sogar professionell tätig zu sein, wird um den Kauf einer Kamera nicht herumkommen. Der Standard sind mittlerweile Digitalkameras, die die Fotos auf einer Speicherkarte abspeichern. Der Vorteil ist, dass mehr Fotos aufgenommen werden können, um anschließend nur die besten auszudrucken.

Digitalkameras gibt es in einer unübersichtlich großen Palette, die gerade Einsteigern die Auswahl erschwert. Schon vergleichsweise günstige Modelle unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht, etwa in der Bauweise, der maximalen Auflösung und dem möglichen Zoom.

Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber für Digitalkameras 2018 die wichtigsten Aspekte, auf die Sie beim Kauf einer digitalen Fotokamera achten sollten. So können Sie sich an einen eigenen Test digitaler Fotoapparate wagen.

1. Wie funktionieren Digitalkameras?

digitalkamera vergleich

Die Belichtung ist ausschlaggebend für gute Fotos. Digitalkameras verfügen meist über einen integrierten Blitz.

Digitalkameras funktionieren grundsätzlich wie analoge Kameras: Sie belichten ein Bildmedium, das den gewählten Bildausschnitt verkleinert wiedergibt. Statt eines Films wird aber bei einer digitalen Fotokamera ein elektronischer Bildsensor belichtet. Er wandelt die Informationen über Lichtintensität und Farbe in elektronische Daten um und legt sie auf einer Speicherkarte ab.

Durch ein Objektiv mit meist mehreren Glaslinsen wird das Licht auf den Bildsensor gelenkt. Begrenzt wird das Licht durch die Blende und die Verschlusszeit der Kamera. Beides lässt sich bei hochwertigen Modellen wie einer Digitalkamera mit Spiegelreflex individuell einstellen.

2. Kaufberatung: So finden Sie die richtige Digitalkamera

Nicht nur tummeln sich viele Hersteller mit unterschiedlichen Marken auf dem Markt für Digitalkameras, auch die Modelle sind mittlerweile unüberschaubar zahlreich geworden. Ein auswechselbares Objektiv ist für Profis unbedingte Voraussetzung, für ambitionierte Hobbyfotografen zumindest eine Überlegung wert.

Ein leistungsstarker Bildsensor hingegen ist in jedem Fall von Vorteil. Im Folgenden erklären wir, worauf Sie beim Kauf einer Digitalkamera noch achten sollten.

2.1. Bau- und Konstruktionsweise

Digitale Fotoapparate werden in verschiedenen Arten und Ausführungen angeboten, die sich zunächst darin unterscheiden, ob es sich um Kompaktkameras mit festem Objektiv oder Systemkameras mit wechselbarem Objektiv handelt. Außerdem kann nach spiegellosen und spiegelbasierten Kamerasystemen unterschieden werden. Daraus ergeben sich verschiedene Bauweisen, die wir Ihnen übersichtlich in der Tabelle erläutern.

Digitalkamera-Bauweise Bild Merkmale Beispielmodelle und -serien
Kompaktkamera kompaktkamera
  • kleine Bauweise
  • integriertes, ausfahrbares Objektiv
  • statt Sucher ein Display
  • Digitalkamera Canon Ixus
  • Nikon COOLPIX
  • Panasonic Lumix DMC-LS
Bridgekamera bridgekamera
  • Mischform aus Kompakt- und Spiegelreflexkamera
  • fest integriertes Objektiv
  • Zoomobjektive mit großem Brennweitenbereich
  • Panasonic Lumix DMC-FZ
  • Canon PowerShot G1X
Spiegellose Systemkamera spiegellose-systemkamera
  • Systemkamera mit wechselbarem Objektiv
  • kleiner und leichter aufgrund des fehlenden Spiegelsystems
  • Digitalkamera Sony A7
  • Fujifilm-X
  • Leica M
SLT-Kamera slt-kamera
  • Mischform aus spiegelloser und Spiegelreflexkamera von Sony
  • Teildurchlässiger Spiegel für Autofokus
  • wechselbares Objektiv
  • Sucherbild elektronisch erzeugt
  • Sony Alpha 68
  • Sony Alpha 33
Digitale Spiegelreflexkamera digitale-spiegelreflexkamera
  • Licht wird mittels Spiegelsystem auf Bildsensor gelenkt
  • Sucherbild mittels Spiegel im Sucher erzeugt
  • wechselbares Objektiv
  • geringer Stromverbrauch
  • Digitalkamera Nikon F
  • Sony Alpha DSLR
  • Canon EOS 200D
  • Leica S
  • Canon EF-S

Während sich Kompaktkameras für Einsteiger eignen, die vor allem gute Erinnerungsfotos schießen möchten, sind Bridgekameras etwas für Ambitionierte, die sich auch mit Belichtungszeiten, Weißabgleich usw. beschäftigen möchten. Hier sind günstige Modelle bis hin zu sehr teuren Modellen erhältlich. WLAN-Digitalkameras finden sich in allen Kamera-Kategorien.

Hinweis: Von Profis lange Zeit wenig beachtet, haben spiegellose Digitalkameras im Vergleich mit Spiegelreflexkameras mittlerweile technisch soweit aufgeholt, dass auch sie für Profis infrage kommen. Der Qualitätsunterschied fällt immer kleiner aus, wie Digitalkamera-Tests zeigen.

2.2. Der Bildsensor und die Megapixel

Die Anzahl der Megapixel gibt an, auf welche Größe Sie die Bilder vergrößern können, ohne dass einzelne Pixel sichtbar werden. Um beispielsweise ein Bild mit den Maßen 10 x 15 Zentimeter in ordentlicher Qualität abbilden zu können, benötigen Sie 2 Megapixel, für 20 x 25 Zentimeter bereits 7 Megapixel.

Tipp: Überlegen Sie vorab, was Sie mit Ihren Bildern vorhaben, denn solch hochaufgelöste Bilder benötigen entsprechend viel Speicherplatz und können die Urlaubsfotosammlung schnell an ihre Grenzen bringen.

Um hochwertige Bilder aufnehmen zu können, ist aber nicht nur die Anzahl der Megapixel ausschlaggebend. Wichtig ist die Größe des Bildsensors, auf dem die Aufnahmepunkte untergebracht werden. Hier gilt: Je größer, desto besser.

Übliche Bildsensorformate sind:

  • Vollbild mit einem Seitenverhältnis von 3:2, 36 x 24 Millimeter; Kleinbild-Digitalkamera
  • APS-C mit dem Seitenverhältnis von 3:2, meist ein wenig kleiner als Vollbildsensoren
  • Micro Four Thirds mit einem Seitenverhältnis von 4:3; entspricht Computerbildschirm
  • 16:9-Format, entspricht einigen Laptop- und Handymodellen

2.3. Maße und Gewicht

kamera

Für Erinnerungsfotos im Urlaub eignen sich handliche Kompakt- und spiegellose Kameras.

Abhängig davon, wofür Sie die Kamera verwenden möchten, sind das Gewicht und die Maße maßgeblich. Für Schnappschüsse im Urlaub ist eine kleine, leichte Kamera deutlich praktischer. Gehen Sie hingegen regelmäßig auf Landschaftsfotosafari, stört vermutlich auch eine schwere Digitalkamera mit Tasche nicht.

Spiegellose Kameras schneiden bei den Systemkameras besser ab. Durch die spiegellose Technik sind sie etwas kleiner als Spiegelreflex-Digitalkameras. Kompaktkameras sind die beste Digitalkamera für Sie, wenn der Fotoapparat klein sein soll – diese Modelle haben oft Zigarettenschachtelgröße.

Vor- und Nachteile von Kompaktkameras finden Sie in unserer Übersicht:

  • handlich, kann immer mitgeführt werden
  • preislich im unteren Drittel
  • Fotoqualität für Erinnerungsfotos und digitale Alben ausreichend
  • Bildqualität begrenzt, keine beliebig großen Ausdrucke möglich
  • wenig Einstellungsmöglichkeiten
  • nicht erweiterbar

2.4. Zoom oder nicht – das Objektiv

Das Objektiv beeinflusst die Qualität der Fotos wesentlich. Lichtstarke Objektive können auch bei Nacht noch gute Bilder ablichten, sind dafür allerdings meist recht schwer und teuer.

Fest verbaute Objektive, etwa in Kompakt- oder Bridgekameras, verfügen fast immer über ein Zoomobjektiv. Wichtig ist hier die Unterscheidung zwischen optischem und digitalem Zoom.

Verfügt die Kamera nur über einen digitalen Zoom, bedeutet das nicht mehr, als dass lediglich der Bildausschnitt geändert wird. Die Auflösung ändert sich dadurch nicht – der kleinere Bildausschnitt wirkt im Zweifelsfall verpixelt.

Der optische Zoom dagegen verändert die Brennweite des Objektivs – der heran gezoomte Bildausschnitt bleibt scharf. Auch einfachere kompakte Digitalkameras verfügen mittlerweile mindestens über einen fünffachen optischen Zoom.

Möchten Sie eine Weitwinkelkamera kaufen, sollten Sie bei digitalen Fotokameras mit festem Objektiv darauf achten, dass die untere Grenze der Brennweite bei höchstens 24 Millimetern liegt. Damit können Sie größere Bildausschnitte ablichten als es mit Normalbrennweiten der Fall ist.

2.5. Digitalkameras mit Videofunktion

Fast alle Digitalkameras bieten mittlerweile einen Videomodus, mit dem sich zumindest einfache Videos aufnehmen lassen. Ist Ihnen diese Funktion besonders wichtig, sollten Sie darauf achten, wie viele Bilder pro Sekunde die Digitalkamera mit welcher Bildqualität aufnehmen kann.

Full HD Digitalkameras zeichnen mit 1080p auf – das ist mittlerweile Mindeststandard. Bessere Video-Digicams zeichnen sogar mit Ultra HD auf, also mit 2160p.

Die Bildrate bestimmt, wie viele Bilder pro Sekunde die Digi-Kameras aufnehmen. Da Menschen nur etwa 18 Bilder pro Sekunde verarbeiten können, erscheinen uns Videos mit der Standard-Bildrate von 24 als flüssig. Nur wenn Sie Zeitlupenaufnahmen machen möchten, sind höhere Bildraten sinnvoll.

2.6. Marken

Wofür stehen DSLR und DSLM?

DSLR und DSLM bezeichnen zwei grundsätzlich verschiedene Bauweisen von Kameras: Erstere Bezeichnung steht für Kameras mit, zweitere für Kameras ohne Spiegelkonstruktion. Während lange Zeit DSLR-Kameras das Nonplusultra waren, machen hochwertige DSLM-Kameras den Spiegelkameras mittlerweile Konkurrenz – auch dank der kompakten Bauweise.

Die Auswahl an Marken für Digitalkameras ist groß. Wichtige Hersteller sind Leica, Canon und Nikon, die nicht nur Fotoapparate, sondern auch Objektive für Digitalkameras anbieten. Auch Digitalkameras von Sony sind beliebt und schneiden bei Tests digitaler Fotoapparate regelmäßig gut ab.

Bei Systemkameras kann ein Blick auf das Objektiv-Zubehörangebot hilfreich sein, wenn Sie sich nicht entscheiden können, welche Digitalkamera Sie kaufen möchten.

Die Stiftung Warentest hat hierfür die Angebote der Anbieter verglichen. Digitalkamera-Testsieger waren Panasonic und Olympus, die für ihre Digi-Kameras das größte Angebot bereithalten.

3. Digitalkamera-Test im Überblick

Digitalkamera-Vergleiche gibt es viele. Diverse Technikmagazine nehmen regelmäßig verschiedene Kamerasysteme und -typen in den Blick und küren die Gewinner.

Auch die Stiftung Warentest prüft regelmäßig Kameramodelle. Im Jahr 2018 hat Sie einen umfassenden Digitalkamera-Test durchgeführt, die genauen Ergebnisse finden Sie hier. Getestet wurden die Kategorien Kompaktkamera, hochwertige Kompaktkamera, Systemkamera mit Sucher, Systemkamera ohne Sucher und Systemkamerafamilien.

Die Kamerafamilien von Panasonic waren Digitalkamera-Testsieger mit der größten Auswahl an Zubehör wie Objektiven, Filtern oder Blitzgeräten. Unter den kompakten Digitalkameras konnte sich unter anderem die Canon PowerShot SX730 eine gute Bewertung sichern. Bei den Spiegelreflexkameras sicherte sich die Nikon D7200 den Platz als Digitalkamera-Testsieger.

4. Die wichtigsten Fragen im Überblick

4.1. Wie viel Megapixel sollte eine Digitalkamera haben?

Auch hier kommt es auf die Frage an, was Sie mit den Bildern vorhaben. Möchten Sie die Bilder im Kleinformat ausdrucken oder als Bildschirmhintergrund am Computer verwenden, so sind ein bis zwei Megapixel völlig ausreichend.

Für großformatige Drucke und journalistische Tätigkeiten genügt das allerdings nicht, die Kamera sollte entsprechend höher aufgelöste Bilder aufnehmen können.

4.2. Welche Digitalkamera ist für Kinder geeignet?

Für Kinder gibt es eigene Kameras, die zwar oft nicht die beste Bildqualität bieten, dafür aber robust im Umgang sind. Außerdem können Sie Kinder-Digitalkameras günstig kaufen – sollte die Kamera doch zu Schaden kommen, ist der finanzielle Verlust gering. Ein Modell mit durchaus guter Bildqualität ist die Nikon Coolpix W100, eine kindertaugliche Digitalkamera bzw. ein digitaler Fotoapparat. Zudem ist die Digitalkamera wasserfest und stoßfest.

4.3. Wie viel Zoom braucht eine Digitalkamera?

Mindestens einen optischen fünffachen Zoom sollte mittlerweile jede Digitalkamera haben. Wenn Sie vor allem Landschaftsaufnahmen anfertigen möchten, sollten Sie auf eine untere Brennweite von höchstens 24 Millimeter achten.

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