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E-Bike Akkus-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten E-Bike Akkus.

Sie sind leidenschaftlicher E-Bike Fahrer, nur dass Ihr E-Bike regelmäßig auf halbem Weg den Geist aufgibt, ist Ihnen ein Dorn im Auge? Dann brauchen Sie einen neuen E-Bike Akku.

Gute E-Bike Akkus können bis zu 1500 Mal komplett ge- und entladen werden, bevor sie ausgetauscht werden müssen und haben umgerechnet eine Reichweite von 57000 Kilometern. Je nachdem, welche Strecken Sie fahren, sollten Sie sich für einen Akku aus einem passenden Material entscheiden. Lesen Sie jetzt in unserer Test- bzw. Vergleichstabelle nach, welcher Akku für Ihr E-Bike am besten geeignet ist.

Kaufberatung zum E-Bike Akku-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres E-Bike Akku-Testsiegers!

  • Der Akku des E-Bikes ist dafür verantwortlich, wie weit Sie auf Ihrem E-Bike mit Unterstützung fahren könne. Es lohnt sich also in einen guten Akku zu investieren.
  • Je nachdem, wo Sie wohnen und welche Strecken Sie fahren können Sie sich für Akkus aus unterschiedlichen Materialien entscheiden, die sich für verschiedene Wetterbedingungen und Fahrweisen eignen.
  • Bei dem Kauf sollten Sie darauf achten, dass der Akku eine ausreichende Reichweite für Ihren Bedarf hat. Eventuell können Sie sich einen Ersatzakku besorgen und auf lange Touren mitnehmen.

e-bike-akku-testE-Bikes oder Pedelecs sind in aller Munde, beziehungsweise in aller Garage, denn immer mehr Hobbyradler und solche, die es werden wollen, entdecken die Elektrofahrräder für sich. Der Grund dafür ist einfach: Sie unterstützen in dem Moment, in dem die Muskelkraft nicht mehr ausreicht.

Doch ohne das Herz des E-Bikes – den Akku – geht nichts. Er sorgt dafür, dass es überhaupt erst leistungsfähig ist und der Motor Sie beim Fahren mit elektrischer Energie unterstützt. Der Pedelec-Akku besteht aus mehreren Zellen, die miteinander verbunden und in einem Gehäuse untergebracht sind. In ihnen wird bei Aufladung die elektrische Spannung gespeichert.

Die Stiftung Warentest hat zuletzt 2016 gemeinsam mit dem ADAC einen E-Bike-Test durchgeführt. Zwar war das kein expliziter Pedelec-Akku-Test, dennoch haben wir für Sie wichtige Ergebnisse im Abschnitt Kaufberatung zusammengefasst. In unserem E-bike-Akku-Vergleich 2019 auf oe24.at erklären wir außerdem die Vorteile von Lithium-Ionen-Akkus und geben Tipps zur richtigen Pflege für lange Lebensdauer. So erleichtern wir Ihnen die Suche nach Ihrem persönlichen E-bike-Akku-Testsieger.

1. E-bike-Akku: Technisches zur Ladung und Funktionsweise

1.1. Energiedichte: Das sagen Wh, Ah und v aus

Wichtig für die Berechnung der Leistungsfähigkeit eines E-bike-Akkus, die eine Aussage über die Reichweite möglich macht, sind die Größen Amperestunden (Ah), Volt (v) und Wattstunden (Wh).

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Akkus für E-bikes sind mit den Ladungsmengen 8, 10, 12, 15 oder 18 Ah erhältlich. Die Ah beschreiben dabei die nach der Aufladung für den Verbrauch zur Verfügung stehende Menge an Ladung. Volt wiederum ist die Einheit für elektrische Ladung. Im Handel gibt es E-bike-Akkus mit 36v, 48v, 24v oder 26v.

Entscheidende Größe für die Energieleistung (auch Energiegehalt oder Energiedichte) eines Akkumulators ist die Anzahl der Wattstunden. Um sie zu berechnen, muss die Voltstärke, also die elektrische Antriebsspannung des Pedelec-Akkus, mit den Amperestunden multipliziert werden.

Ein kleines Rechenbeispiel: Ein E-bike-Akku mit 48v und 10Ah hat eine Leistungsfähigkeit von 480 Wattstunden.

Achtung: Ein Leistungsverlust des E-bike-Akkus im Laufe der Jahre ist normal. Viele Hersteller geben eine maximale Zahl an Ladezyklen an, danach liegt die Kapazität meist noch bei ca. 80 Prozent. Spätestens wenn sie unter 60 Prozent fällt, sollten Sie über eine Neuanschaffung nachdenken. Begünstigt wird ein Leistungsverlust übrigens, wenn Sie den Akku oft komplett leer fahren.

1.2. Reichweite ist nicht nur von der Leistungsfähigkeit abhängig

e-bike-akku-herzstueck

Der Akku ist das Herzstück des E-Bikes. Seine Leistung bringt Sie voran.

Die E-bike-Akku-Reichweite sagt aus, wie lange Sie mit motorisierter Unterstützung fahren können. Ist der Akku leer, funktioniert der Motor nicht mehr und Sie müssen mit eigener Muskelkraft weitertreten. Die Reichweite wird in Kilometern angegeben. Doch nicht nur die gerade beschriebene Energieleistung eines Pedelec-Akkus bestimmt, wie lange er durchhält.

Beeinflusst wird die Reichweite auch von weiteren Faktoren, die nicht mit technischen Gegebenheiten zu tun haben. Einflussgrößen auf die Reichweite können sein:

  • Fahrbahn (Asphalt/Gelände, flache Strecke/steile Anstiege)
  • Gewicht des Pedelec-Fahrers
  • Reifendruck des E-bikes
  • Tretunterstützung durch den Fahrer

Von den Herstellern angegebene Werte zur Reichweite von Fahrrad-Akkus sind also eher als Richtwerte zu sehen und können je nach Fahrverhalten variieren.

2. Arten von Akkus fürs E-bike: Lithium, Nickel oder Blei

Der Akku ist das Herz der motorisierten Unterstützung bei E-Bikes und Pedelecs. Je nach Art variiert jedoch die Lebensdauer. Heutzutage sind die meisten modernen Akkumulatoren Lithium-Ionen-Akkus. Es gibt aber auch Modelle, die mit einem Nickel-Cadmium (NiCd) oder einem Nickel-Metallhybrid (Ni-Mh) Akku laufen. Günstige E-Bike-Akkus sind oft aus Bleigel.

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In nachfolgender Tabelle auf oe24.at finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Akkumulator-Typen und Ihre Vor- und Nachteile:

E-Bike-Akku-TypBildBeschreibung
Bleigel-Akku e-bike-bleiakku
  • veraltete Technik – wird kaum noch verwendet

gelten als zuverlässig
sehr schwer
lange Ladezeit
Lebensdauer von maximal 12 – 17 Monaten
enthält giftiges Blei

Nickel-Cadmium-Akkus e-bike-akku-nickel-cadmium
  • bis 2004 Standard-Akku bei E-Bikes

sehr langlebig (je nach Größe bis 1000 Aufladungen)
schnell zu laden (circa 2 bis 9 Stunden)
kälteresistent
hohe Selbstentladung (nach 3 – 4 Wochen leer)
enthält giftiges Cadmium

Nickel-Metallhydrid-Akkusebike-nickelakku
  • Alternative zu Nickel-Cadmium-Akkus

hohe Energiedichte (60-110 Wh/kg)
hohe Leistung und Reichweite
teuer (400 bis 600 Euro)
nur ca. 400 – 800 Ladezyklen
Memory-Effekt und Überladungsanfällig

Lithium-Ionen-Akkusebike-lithiumakku
  • modernste Akku-Art (heute oft Standard für Ebikes)

sehr leistungsfähig (Energiedichte von 120 – 180 Wh/kg)
leicht und schnell aufladbar
hohe Reichweite von bis zu 100 Kilometer
kostengünstig und umweltverträglich
kälteempfindlich (benötigt Schutzverpackung)

3. Kaufberatung: Lithium-Ionen-Akkus mit bis zu 500 Ladezyklen sind empfehlenswert

Da Sie vor dem Kauf selten einen eigenen E-bike-Akku-Test durchführen können, haben wir Ihnen auf oe24.at die wichtigsten Kriterien zusammengefasst, auf die Sie achten müssen, um den besten E-bike-Akku zu kaufen.

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3.1. Steigende Leistung bedeutet steigendes Gewicht

Als Regel können Sie sich merken: Je höher die Anzahl der Wattstunden, umso höher die Reichweite des Ebikes. Im Umkehrschluss heißt das, je kleiner die Batterie, umso häufiger müssen Sie sie laden. Für Ihren Pedelec-Akku sollte der Energiegehalt zwischen 400 und 600 Wattstunden liegen.

Falls Sie mit Ihrem Mountainbike viel in bergigen Gebieten unterwegs sind, ist nicht die Reichweite in Kilometern entscheidend, sondern die Höhenmeter. Der Energieverbrauch ist nämlich bei einer Bergfahrt deutlich höher als im Flachland. Jeder Kilo, den Sie hier an Gewicht sparen, zahlt sich aus. Deshalb sollten Sie für Bergtouren etwas kleinere Akkus wählen, da diese leichter sind.

Ein Tipp für ausgiebige Pedelec-Touren ist ein kleiner Ersatzakku als Reserve. Außerdem können Sie sich darüber informieren, ob es möglich ist, auf Ihrem E-Bike mehrere Akkus anzubringen und diese zu verbinden. So können Sie eine Leistung von bis zu 1000 Wattstunden erreichen.

3.2. Batterie-Management-System (BMS) für besseren Überblick

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Praktisch: Das BMS zeigt Ihnen während der Fahrt wichtige Werte zur Akkuladung und Reichweite an.

Egal für welchen Akku-Typ Sie sich entscheiden, er hat sicher ein Batterie-Management-System (BMS). Das ist Standard und bei jedem Pedelec-Akku integriert, um für den optimalen Betrieb zu sorgen. Es kontrolliert die einzelnen Zellen und schaltet den Antrieb bei drohender Überhitzung ab.

Falls Sie genau wissen wollen, was in Ihrem Akku fürs E-bike los ist, sollten Sie zu teuren Varianten greifen, die ein umfassenderes BMS haben. Dazu ist es wichtig, dass im Lieferumfang E-bike-Zubehör zur Verbindung des BMS mit einem kleinen Display am Lenker enthalten ist.

Auf dem Display können Sie die den aktuellen Ladestand der Batterie, sowie eine voraussichtliche Reichweiten-Angabe ablesen. Bei längeren Touren oder täglichem Fahren ist das praktisch, um nötige Ladungszeiten planen zu können.

3.3. E-bike-Akku-Schutz und E-Bike nachrüsten

ebike-akku-ueberzugAuch der Schutz Ihres Akkus spielt eine wichtige Rolle, damit Sie lange etwas von ihm haben. Falls Sie Pendler sind und Ihr E-Bike intensiv nutzen, sollten Sie darauf achten, dass die E-Bike-Akku-Abdeckung aus langlebigem und robustem Material gemacht ist und nicht gerade aus billigem Plastik. Stabile, dicke Stoffüberzüge schützen beispielsweise gut vor Kälte.

Zum einen brauchen Sie die hochwertige Verpackung für den Schutz der Lade-Zellen, die im Winter gerade bei Lithium-Ionen-Akkus etwas kälteempfindlich sein können. Zum anderen ist der E-Bike-Akku-Schutz wichtig gegen den Verschleiß und das Abwetzen an anderen Antriebskomponenten wie der Kette (gilt vor allem bei Hinterradnabenmotoren).

Haben Sie Ihr normales Velo ohne Motor lieb gewonnen haben und es nicht eintauschen wollen, sondern lieber zu einem E-Bike nachrüsten, sollten Sie bedenken, dass ein E-bike Umbausatz mit Akku ebenfalls schon mehrere hundert Euro kostet. Bei qualitativ hochwertigen Produkten sogar an die tausend. Dafür erhalten Sie schon gute, preisgünstige Pedelecs.

4. Tipps zum E-bike-Akku Laden und der richtigen Pflege

Der Memory-Effekt

Vor dem Memory-Effekt müssen Sie bei modernen Lithium-Ionen-Akkus keine Angst haben. Das bedeutet, dass Sie den Akku auch an das Ladegerät hängen können, wenn er nur teilweise entladen ist. Sie müssen deshalb keinen Kapazitätsverlust befürchten. Bei einer Entladung um die 50 Prozent der eigentlichen Akku-Kapazität sollten Sie laden, bevor Sie das E-Bike einlagern. Übrigens liegt der Preis für eine E-Bike-Akku-Ladung je nach Stromanbieter gerade mal bei 10 bis 15 Cent und ist somit billiger als einmal Duschen.

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Wollen Sie den neuen E-bike Akku laden, sollten Sie darauf achten, dass Sie die Ladung zu jeder Jahreszeit, immer ungefähr bei Zimmertemperatur vornehmen. Damit es nicht zu Kurzschlüssen kommt, schließen Sie den Netzstecker als letztes an. Nach der Ladung gilt: Erst den Stecker aus der Dose ziehen, dann den Akku vom Ladegerät nehmen.

Laden mit dem Ladegerät während der Fahrt geht natürlich nicht, da Sie keine Stromnetzverbindung haben und sich die Kabel des Ladegerätes beim Fahren gefährlich verfangen können. Allerdings arbeiten mehrere Hersteller an der Perfektion der Rekuperationstechnik, die Bremsenergie in elektrische Energie wandelt und somit während des Fahrens den Akku lädt.

Wichtig ist, dass Sie immer die Originalladegeräte des Pedelec-Akkus benutzen. Andere Ladevorrichtungen können die Batterie schädigen und im Extremfall dazu führen, dass sie zu brennen beginnt. Eine E-bike-Akku-Reparatur in Eigenregie sollten Sie als Laie aufgrund der komplexen Technik nicht vornehmen.

Für Lagerung und Pflege gilt: Temperaturen um 10 Grad sind ideal zum Lagern (zum Beispiel im Keller) und bei Nichtgebrauch sollten Sie den Akku circa alle zwei Monate nachladen, um eine Tiefenentladung zu verhindern. Beachten Sie bei der Pflege jedoch, dass Sie den Akku nicht überladen.

5. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den E-Bike Akku

5.1. Wie schwer ist ein E-Bike Akku

Ein E-Bike Akku wiegt in der Regel zwischen zwei und neun Kilo. Allerdings gilt auch, dass bei steigender Leistung auch die Anzahl an Zellen im Akku fürs Ebike zunimmt und sie dadurch größer und schwerer werden.

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5.2. Wie lange hält ein E-Bike Akku?

e-bike-akku-ladegeraet

Ein E-bike-Akku wird meistens mit dem passenden Ladegerät geliefert.

Im Akku-E-Bike-Test von ADAC und Stiftung Warentest zeigte sich, dass die Lebensdauer oft über der angegebenen liegt. Beispielsweise wurde ein Bosch-E-bike-Akku über 1500 Mal komplett ent- und wieder geladen. Erst danach war er nicht mehr sinnvoll verwendbar. In Reichweite umgerechnet, entspräche das circa 57000 Kilometern – damit wären Sie mit dem Bosch-Akku eineinhalb Mal um die Welt geradelt.

In der Regel gilt, dass bis zu 500 Ladezyklen für einen guten E-Bike-Akku Standard sind. Übrigens: Wenn Sie nur einmal die Woche laden müssen, erreichen Sie diese Zahl erst nach knapp 10 Jahren!

Im Pedelec-Akku-Test gaben manche Hersteller an, dass nach der 500er-Marke von Ladezyklen noch 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität vorhanden sind. In Wahrheit war das aber sogar noch nach über 650 Komplettladungen der Fall.

Die meisten der getesteten Akkus waren Lithium-Ionen-Akkus. Auch Sie sollten sich dafür entscheiden, da diese Modelle zwar preislich etwas teurer sind, aber langlebig und zuverlässig. Außerdem bestechen Sie durch kurze Ladezeiten von zwei bis vier Stunden, wodurch Ihr E-Bike schnell wieder einsatzfähig ist.

5.3. Wo kann ich einen günstigen E-Bike Akku kaufen?

Eine breite Anzahl an teilweise sehr günstigen E-Bike Akkus finden Sie online auf Portalen wie amazon oder Ebay, sowie in Fahrradfachhandlungen. Aber auch bei Discountern wie Lidl oder Aldi können Sie mit etwas Glück im online Shop einen günstigen E-Bike Akku erwerben.

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