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Espressomaschinen-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Espressomaschinen.

Sind Sie es auch langsam leid, der traurig vor sich hintröpfelnden Filterkaffeemaschine bei der Kaffeezubereitung zuzusehen? Dann wird es wohl Zeit für eine ordentliche Espressomaschine, die das Espressopulver mit voller Energie durch den Siebträger presst und Sie so schon mit der richtigen Einstellung in den Tag starten können.

Machen Sie den Espressomaschinen-Test und genießen Sie das Aroma frisch gebrühten Espressos am Morgen. Werfen Sie einen Blick in unsere Vergleichstabelle und ziehen Sie wertvolle Tipps aus unserem Ratgebertext, sodass Sie am Ende die für Sie perfekte Espressomaschine morgens vom Frühstückstisch aus sehen können!

Kaufberatung zum Espressomaschine-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Espressomaschine-Testsiegers!

  • Espressomaschinen unterschiedlicher Hersteller bringen qualitativ unterschiedliche Eigenschaften mit. So gibt es welche mit Tamper, einem Einsatz für Kaffeepads oder Wasserfilter.
  • Ein intensives Aroma, eine fest strukturierte Crema und eine leichte Bitternote im Geschmack sind Qualitätsmerkmale für guten Espresso aber auch für die dafür verantwortliche Espressomaschine.
  • Espresso wird immer beliebter und schützt, man denkt es kaum, bei regelmäßigem Konsum sogar vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

espressomaschine test

Frühmorgens, nachdem der Wecker geklingelt hat, kommt man einfach nicht so recht aus den Federn. Hat man sich bis zur Küche hingeschleppt, wartet dort die Erlösung – die Espressomaschine für den ersten Kaffee am Morgen! Die Kaffeetasse mutiert so zum Heiligen Gral aller Schlaftrunkenen auf der Suche nach Wachheit. Wie ein Auto nach dem Tanken, erfüllt einen auch der Espresso bzw. vielmehr das darin enthaltene Koffein mit neuer Energie und wappnet einen so für den bevorstehenden Tag. Wer, außer Schwarz- und Grünteetrinker, möchte das missen?

Die Espressomaschine, aber auch die Kaffeemaschine und der Kaffeevollautomat, ist zu einem festen Bestandteil der hiesigen Kultur geworden und aus dieser nicht mehr wegzudenken. Einem 2018 vorgestellten Bericht zum jährlichen Pro-Kopf-Konsum von Roh-Kaffee zufolge liegt Österreich im europaweiten Vergleich hinter Finnland, Schweden und Norwegen mit 7,8 Kilogramm bereits auf dem 4. Platz (Quelle: ICO; Eurostat; Deutscher Kaffeeverband). Bezogen auf die deutschsprachige Bevölkerung ist das Volumen des täglichen Espressokonsums in den letzten Jahren stetig gestiegen und der Siegeszug des „braunen Goldes“, das mit deutlichem Abstand am öftesten aus Brasilien importiert wird, ist nicht aufzuhalten.

1. Espresso: Ein Hauch italienische Flair in den eigenen vier Wänden

1.1. Wenn aus einem Intermezzo Gewohnheit wird

Angeberwissen beim Italiener

Wenn man hierzulande bei der Bestellung von mehr als einem Espresso einfach „zwei Espressos“ sagt, kräuseln sich auch dem wohlwollendsten Italiener die Fußnägel nach oben: Der richtige Plural wird mit „i“ gebildet. Richtig hieße es also „Zwei Espressi, bitte“ – für die Ambitionierten sogar „Voglio due Espressi, per favore“.

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Wer aus dem Italien-Urlaub kommt, übernimmt womöglich erst einmal die Gewohnheit, zwischendurch einen Espresso zu trinken, um wieder auf Touren zu kommen. Doch gerade ein regelmäßiger Konsum von Espresso oder Kaffee kann vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar einigen Tumorarten schützen. Grund hierfür ist, dass die im Kaffee enthaltenen Moleküle sogenannten systemischen Entzündungen im Körper entgegenwirken.

Wenn man so will, ist Espresso aus einer Espressomaschine Kaffee in konzentrierter Form und wird mit heißem Wasser und hohem Druck in der Espressomaschine der heimischen Küche hergestellt. Verglichen mit herkömmlichem Kaffee enthält das Espressopulver jedoch weniger Koffein.

1.2. Ansprüche an den Espresso

Doch welche Qualitäten sollte ein vollmundig-aromatischer Espresso mitbringen? Zunächst einmal sei die sogenannte Crema genannt, also die milchige Schicht, die auf dem Espresso aufliegt. Diese sollte im Idealfall durch eine feste Struktur glänzen und so den darauf gestreuten Zucker auffangen – das jedoch natürlich nur, solange man ihn nicht umgerührt hat.

In puncto Geschmack sind Bitterkeit und eine gewisse Säure Zeichen für einen hochwertigen Espresso. Selbstredend ist ein wässrig schmeckender Espresso kein guter Espresso.

jura Kaffeemaschine

2. Kaufberatung: Für jeden Espressoliebhaber die richtige Maschine

2.1. Abwägungen hinsichtlich Platz und Ästhetik

Die Espressomaschinen für Zuhause sind nicht ganz so groß wie die Kaffeemaschinen eines Baristas, genügen den Anforderungen im familiären und freundschaftlichen Kreis jedoch allemal. Wer sich dennoch nicht gleich eine komplette Espressomaschine kaufen und in die Küche stellen will, gleich ob aus ästhetischen oder aus Platzgründen, dem sei ein Espressokocher für den Herd ans Herz gelegt. Dieser ist so gesehen eine Espressomaschine in klein und erfüllt im Grunde genommen die gleiche Funktion und erwirkt denselben Effekt.

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Legt man jedoch gerade Wert auf den ästhetischen Aspekt einer Espressomaschine und hat ausreichend Platz in der Küche, so bieten sich zahlreiche Varianten wie eine Retro-Espressomaschine oder durch schlichte Eleganz überzeugende Modelle an.

2.2. Es zählen die inneren Werte

Der wahre Genießer sollte sich mit dem Gedanken befassen, sich gleich eine Espressomaschine mit Mahlwerk zu kaufen. Eine Alternative dazu stellt eine Kaffeemühle dar, es macht aber durchaus Sinn, diese Funktion gleich mit in der Maschine integriert zu haben. Kenner schwören auf die intensiveren Aromen, die bei frisch gemahlenen, gerösteten Kaffeebohnen entstehen und die Küche sowie eine Kaffeerösterei riechen lassen. Dieses Aroma lässt sich selbstredend anschließend auch im Kaffee oder Espresso wiederfinden.

Welche Eigenschaften die jeweiligen Geräte mit sich bringen, haben wir nun folgend für Sie zusammengefasst:

Espressomaschinen-TypEigenschaften
Espressomaschineespressomaschine günstig einfache Handhabung
sieht schick in der Küche aus
nimmt viel Platz weg
elektrischer Espressokocherespressokocher elektrisch unterwegs einsetzbar
kein Herd vonnöten
kein authentisches Espressokochen
Espressokanneespressokanne verbreitet Retro-Gefühl
schnelle Zubereitung
Reinigung ist umständlich

Fazit: Es führen sprichwörtlich viele Wege nach Rom: Der gewillte Espressoliebhaber wird zu seinem Espresso kommen, ganz gleich auf welche Weise. Für den regelmäßigen Espressotrinker bietet sich eine feststehende Espressomaschine an, für denjenigen, der sich nur ab und zu dem Genuss des schwarzen Goldes hingibt, reicht auch ein kleinerer Espressokocher, gleich ob elektrisch oder nicht.

2.3. Die Art der Erhitzung: Einkreis, Zweikreis oder Dualboiler?

Unterteilen lässt sich eine elektrische Espressomaschine außerdem noch in verschiedene Arten, Wasser und Dampf zu erhitzen. Man unterscheidet sie in:

  • Einkreismaschinen
  • Zweikreismaschinen
  • Dualboiler

Eine Einkreismaschine ist für die Zubereitung von Espresso ausreichend: Verglichen mit der Temperatur für den Dampf ist diese beim reinen Kaffeeherstellern niedriger. Braucht man also Dampf bspw. für Cappuccino, so muss sich die Maschine erst einmal aufheizen und das braucht Zeit.

Für anderweitige Kaffeespezialitäten eignet sich daher eher eine Zweikreismaschine. Dort erhitzt ein Boiler sowohl Wasser als auch Dampf, wodurch ein zeitgleiches Kaffeebrühen und Milchaufschäumen möglich wird und dem Zubereiten von Cappuccino & Co. nichts mehr im Wege steht.

3. Pflege für eine lange Freude an der Espressomaschine

3.1. Entkalken

Um auch lange Freude an der Espressomaschine mit Siebträger haben zu können, ist ein Entkalken der Espressomaschine dringend erforderlich. Durch Kalkablagerungen kann der Kaffee sogar einen unüblichen, bitteren Geschmack annehmen. Spätestens dann wissen Sie, was nun zu tun ist. Andernfalls kann das Gerät Schäden davontragen und muss zum „Espressomaschinendoctor“.

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Doch wie geht man am besten vor, um seine Siebträger-Espressomaschine vom lästigen Kalk zu befreien?

3.1.1. Hausmittel zum Entkalken

Wie so häufig, gibt es auch bei dieser Art von Problem klassische Hausmittel. Genau wie beispielsweise beim Wasserkocher, sind auch hier verdünnte Essigessenz oder Zitronensäure hilfreich. Je nach gewähltem Mittel sollten Sie beachten, die Espressomaschine nach der Verwendung des Essigs mehrmals mit Wasser zu spülen, um den charakteristischen Essig-Geschmack und -Geruch loszuwerden. Entscheiden Sie sich für die Zitronensäure als natürliches Anti-Kalk-Mittel, so sollten Sie lediglich beachten, diese nicht allzu sehr zu erhitzen.

Die aggressiven Säuren von Essig oder Zitrone sind in der Lage, das ehemals glatte Material der Espressomaschine aufzurauen und so eine erneute Kalkablagerung sogar zu begünstigen. Die chemische Reinigung ist, bezogen auf die lange Haltbarkeit der Maschine, den Haushaltsmitteln dementsprechend vorzuziehen.

Achtung: Die bei der Erhitzung der Essigessenz entstehenden Gerüche können die Schleimhäute im Mund- und Nasenraum angreifen. Daher sollten Sie das Einatmen dieser Dämpfe tunlichst vermeiden!

3.1.2. Chemische Helfer beim Entkalken

Ist Ihnen die Entkalkung mit natürlichen Mitteln nicht genug, gibt es auch weitere Lösungen, um dem Problem Herr zu werden. Manche wissen auch gleich, dass sie lieber zur Chemie greifen möchten: Der Handel hat auch in diesem Gebiet eine Vielzahl an Möglichkeiten parat, die Ihnen helfen, Ihre Espressomaschine zu entkalken.

4. Wer die Wahl hat, hat die Qual: Beliebte Hersteller von Espressomaschinen

espresso bialetti kaufen

Der Klassiker unter den Espressokochern ist und bleibt die Bialetti.

Ausgesprochen populär sind die Espressomaschinen von De’Longhi, wobei auch viele auf Espressomaschinen von Krups, Gastroback, Silvia oder Rancilio schwören. Höherpreisige Espressomaschinen der Marke  Rocket, hierbei ist besonders das Modell „Rocket Espresso“ beliebt, oder Espressomaschinen von Bezzera sind von Qualität geprägt. Ebenso ist jedoch auch eine günstige Espressomaschine von Aldi genauso gut zu verwenden wie eine Espressomaschine von Lidl. Wem es nichts ausmacht, der kann sich auch Gedanken über den Kauf einer gebrauchten Espressomaschine machen. Da scheiden sich sprichwörtlich die Geister, weswegen jedem nur geraten werden kann, sich in unserem Espressomaschinen-Vergleich selbst ein Bild zu machen und die für sich beste Espressomaschine 2019 zu finden.

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5. Von der Kaffeebohne zum Espressogenuss

5.1. Das Zubereitungsritual eines Espressos

Da der Espresso durch ein Sieb gebrüht wird, wird die Espressomaschine auch Siebträger oder Kolbenmaschine genannt. Mithilfe eines sogenannten Tampers wird das Pulver nach dem Einfüllen festgedrückt und das Sieb so in die Maschine eingesetzt. Da das Wasser in der Maschine erst einmal auf eine gewisse Temperatur gebracht werden muss, ist die Aufheizzeit der Espressomaschine zu beachten (besonders natürlich am Morgen, wenn die Zeit sowieso knapp ist).

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Espressomaschine lavite

Zum Espresso wird in der Regel ein Glas Wasser gereicht.

5.2. Ein Glas Wasser gehört dazu

Ein gutes italienisches Restaurant erkennt man daran, dass zum Espresso auch ein Glas Wasser gereicht wird. Zum Sinn und Zweck dieses Brauchs gibt es einige Theorien:

Eine besagt, das Wasser spüle fremde Aromen fort, sodass man sich voll und ganz auf den Espresso konzentrieren kann. Die nächste Erklärung sagt aus, dies läge an der gesteigerten Bekömmlichkeit für den Magen und wieder ein anderer Ansatz geht davon aus, dass das Wasser dem vom Espresso ausgelösten Flüssigkeitsmangel vorbeugt.

6. Fünf Siebträger im Test von Stiftung Warentest

Einen Siebträger-Test führte die Stiftung Warentest im Jahr 2016 durch. Getestet wurden die Maschinen bspw. hinsichtlich ihrer Zusatzfunktionen wie Dampfdüse, Wasserfilter, Anzahl der Bohnenfächer oder ob die Beheizung an- und abschaltbar ist.

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Auch das Ergebnis einer solchen Siebträgermaschine – der Espresso – wurde genauer unter die Lupe genommen. Man stellte fest, dass der Geschmack in seiner Intensität variierte, der Espresso unterschiedlich wässrig schmeckte und die Crema bei manchen Geräten schneller verschwand als bei anderen.

Das beste Testurteil konnte in diesem Espressomaschinen-Test das Modell EC 680 von De’Longhi einheimsen und somit Testsieger unter den Espressomaschinen werden. Aber auch Hersteller wie Lavite produzieren Espressomaschinen, die als Ersatz für den herkömmlichen Kaffeevollautomat oder die herkömmliche Jura Kaffeemaschine herhalten können.

7. Häufige gestellte Fragen zu Espressomaschinen

7.1. Wie viel bar sollte eine Espressomaschine haben?

In Abhängigkeit der verwendeten Kaffeebohnen variiert der perfekte Druck einer Espressomaschine zwischen 9 und 10 bar. Bei mehr Druck würden sich mehr Bitterstoffe aus den Bohnen lösen und so den Espresso mitunter weniger genießbar machen.

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Manche Hersteller geben größere Druckmengen an, was verkaufsfördernd wirken soll. Tatsächlich aber ist damit nicht der verwendete Druck, sondern lediglich der größtmögliche Druck der jeweiligen Espressomaschine gemeint.

Qualitativ hochwertige Espressomaschinen erkennt man daran, dass sie bei einem doppelten Espresso den Druck konstant halten – bei weniger guten Maschinen nimmt der Druck bei einem doppelten Espresso ab, da mehr Kaffee auf einmal fließt, der Druck aber nicht angepasst wird.

7.2. Muss man das Wasser für die Espressomaschine vorher enthärten?

Je nach Wohngegend kann es sehr sinnvoll sein, das Wasser vor der Espressoherstellung zu entkalken. Genau wie bei Waschmaschinen oder anderen, mit Wasser in Berührung kommenden Geräten, setzen sich auch bei einer Espressomaschine minimale Kalkablagerungen in den filigranen Röhrchen der Maschine ab und sorgen so für einen beschleunigten Verschleiß.

7.3 Wie funktioniert eine Espressomaschine?

Das über allem stehende Prinzip für Kaffee aus einer Kolbenmaschine heißt: Druck. Dieser wird bei den meisten Maschinen in einer mit Federn belasteten Kammer aufgebaut. Als nächsten Schritt zieht die Pumpe das Wasser aus dem Tank oder der Wasserleitung an und presst es anschließend mit einem Druck von optimalerweise 9 bar durch das zuvor eingefüllte Kaffeepulver.

7.4 Kann man auch normales Kaffeepulver für die Espressomaschine verwenden?

Technisch gesehen ginge das problemlos, das Ergebnis ist dann lediglich kein „richtiger Espresso“. Das Ausgangsprodukt, die Kaffeebohne, ist bei Kaffee- und Espressopulver gleich. Für das Espressopulver werden die Bohnen jedoch länger geröstet und anschließend feiner gemahlen als herkömmliches Kaffeepulver, zudem wird auf eine gleichmäßige Körnung geachtet.

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