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Exzenterschleifer-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Exzenterschleifer.

Mit dem Exzenterschleifer lassen sich auch unförmige Bretter, Balken und Möbelstücke perfekt abschleifen. Zwei Geräte-Größen sind auf dem Markt erhältlich: Schleifer mit 125-mm-Teller sowie mit 150-mm-Teller. In unserer Test- bzw. Vergleichstabelle finden Sie beide Typen gelistet. Das 150er-Profiformat ist eher dann interessant, wenn Sie besonders großformatige Flächen schnell abschleifen möchten.

Wichtig ist zudem eine gut funktionierende Staubabsaugung oder eine Staubfangkassette, damit die Luft frei von Schadstoffen bleibt. Wir empfehlen zudem einen Transportkoffer sowie einen Zusatz-Handgriff zur einfachen Führung der Maschine.

Kaufberatung zum Exzenterschleifer-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Exzenterschleifer-Testsiegers!

  • Exzenterschleifer haben einen runden Schleifteller. Das macht Sie zum perfekten Schleifgerät für unebene Flächen, Rundungen an Möbeln, Holzbalken, Rahmen und anderem.
  • Der Standard-Durchmesser beträgt 125 Millimeter. Es gibt allerdings auch besonders große Maschinen, die Schleifpapier von 150 Millimetern Durchmesser einsetzen. Sie verursachen entsprechend mehr Abrieb.
  • Verwenden Sie unbedingt die Staubabsaugung, indem Sie einen Werkstattsauger anschließen. Alternativ fängt eine Staubkassette den Großteil des Schleifstaubs auf.

Exzenterschleifer Test mit Exzenterschleifer von Bosch

Fast jeder Zweite besitzt eine Schleifmaschine (Quelle: Statista) in der heimischen Werkstatt. Der Exzenterschleifer zählt zu den wichtigsten dieser Geräte, denn er ist besonders flexibel im Einsatz. Dank seiner Bauweise kann er auch unebene Oberflächen hervorragend bearbeiten.

Tote Winkel

Anders als dem Schwingschleifer oder Deltaschleifer ist es dem Exzenterschleifer nicht möglich, in Ecken vorzudringen. So ergänzen sich die verschiedenen Maschinen bei der Arbeit.

In unserem Exzenterschleifer-Vergleich 2019 haben wir uns sowohl Geräte mit 125 mm als auch 150 mm Scheiben-Durchmesser angesehen. Falls Sie noch einen Schleifer fürs Grobe brauchen, empfehlen wir einen Blick in unsere Tabelle der Bandschleifer:

1. Große Schleifplatte für große Flächen

Zwei Tellergrößen sind unter Exzenterschleifern verbreitet: 125 Millimeter und 150 Millimeter. Was erst mal nicht nach viel klingt, macht tatsächlich einen erheblichen Unterschied aus: Der größere Teller hat fast 50 % mehr Fläche! Die 150-mm-Geräte fallen dementsprechend auch als solche wesentlich größer und schwerer aus.

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Aber sind sie auch besser? Diese Frage lässt sich pauschal nicht so leicht beantworten. Große Exzenterschleifer mit 150-mm-Tellern haben grundsätzlich den Vorteil, dass sie Unebenheiten besser anpassen, als kleine Hügel im Werkstück besser schleifen als kleine Schleifgeräte, die sich eher an diese Hügel anschmiegen, anstatt sie zu glätten. Da das die Hauptaufgabe der Schleifmaschinen ist, greifen Handwerker gern auf diese großen Produkte zurück. Sie sind daher auch als Profi-Exzenterschleifer bekannt (aber selbstverständlich auch von Heimwerkern ohne besondere Vorkenntnisse einsetzbar).

Außerdem bedeutet eine größere Schleifscheibe, dass der Abrieb größer ist und Sie insgesamt schneller mit der Arbeit fertig werden. Dies sollte aber nicht das Hauptkriterium bei der Wahl der passenden Maschine sein.

Exzenterschleifer wird beidhändig bedient

Ein großer Exzenterschleifer mit 150 mm Schleifteller sorgt für großflächigen Abrieb.
Im Bild: Exzenterschleifer von DeWalt.

Schwere Trumms

Das Gewicht macht sich insbesondere dann bemerkbar, wenn das Werkstück nicht bequem auf der Arbeitsplatte liegt, sondern in der Höhe gearbeitet werden muss, wie etwa bei einem schrägen Dachbalken.

Kleine Exzenterschleifer mit 125-mm-Tellern (wie etwa der Bosch PEX 220 A) funktionieren durchaus nicht schlechter. Sie empfehlen sich etwa dann, wenn das Werkstück eher verwinkelt ist und mit einer klobigen 150er-Maschine schlecht zu erreichen. Außerdem sind sie erheblich leichter: Während Exzenterschleifer mit 150 mm Durchmesser gern über zwei Kilogramm wiegen, bringen Exzenterschleifer mit 125 mm Durchmesser manchmal nur eineinhalb Kilogramm oder noch weniger auf die Waage.

Der für den Heimwerker vermutlich interessante Unterschied aber ist der Kostenfaktor: Während die kleinen Schleifer schon ab 50 Euro zu haben sind und selbst hochwertige Modelle die 100 Euro kaum überschreiten, geht es bei großen Schleifern bei 150 Euro überhaupt erst richtig los. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass die auf Normalverbraucher abzielenden Marken (z. B. Einhell) eher die 125-mm-Schleifmaschinen führen, die auf Profis spezialisierten Marken (z. B. Festool) dafür tendenziell die großen Schleifer. Bosch Exzenterschleifer oder Makita Exzenterschleifer gibt es in beiden Größen.

Makita-Exzenterschleifer mit 125 mm Schleifteller

Ein kompakter 125-mm-Exzenterschleifer lässt sich komfortabel mit einer Hand bedienen.
Im Bild: Exzenterschleifer von Makita.

Wenn Sie einen günstigen Exzenterschleifer kaufen möchten, sollten Sie also zum 125-er Schleifer greifen. Ein 150er-Schleifer ist nicht zwingend der beste Exzenterschleifer für Sie, wird aber nicht ohne Grund von Profis oft vorgezogen.

Wir fassen aus Gründen der Übersichtlichkeit beide Geräte-Typen noch einmal tabellarisch für Sie zusammen:

Kategorie: 125-mm-ExzenterschleiferKategorie: 150-mm-Exzenterschleifer
  • kompakt und leicht
  • insgesamt gutes Schleifergebnis
  • normaler Arbeitsfortschritt
  • vergleichsweise günstig
  • ideal für Heimwerker
  • wuchtiger und schwerer
  • perfektes Schleifergebnis auch bei relativ unebenen Flächen
  • besonders schnelles Arbeiten
  • in der Regel teuer
  • ideal für Handwerker
Wenn Sie sich partout nicht entscheiden können, bleibt auch noch eine dritte Möglichkeit: Vereinzelt sind Geräte auf dem Markt, deren Schleifteller austauschbar ist. So können Sie bei Bedarf den kleinen Teller durch einen großen ersetzen. Nachteil: So leicht wie ein kompaktes 125er-Modell ist dieses Zwitter-Gerät leider nicht.

Die von uns vorgestellten Exzenterschleifer werden elektrisch betrieben und weisen eine Leistung von etwa 200 bis 400 Watt auf. Lassen Sie sich von diesen Zahlen nicht zu sehr beeindrucken: Auch Geräte mit vergleichsweise geringer Leistungsaufnahme liefern vorzeigbare Ergebnisse ab.

Einen Gang hochdrehen

Mittels einer Gangschaltung lässt sich die Drehzahl einfach regulieren und perfekt auf das Werkstück abstimmen.

Neben den elektrischen Modellen gibt es auch Druckluft-Exzenterschleifer. Diese finden beispielsweise in Autowerkstätten Verwendung, wo Funkenflug aufgrund entzündlicher Gase und Dämpfe nach Möglichkeit vermieden werden muss. Mit dieser Art Exzenterschleifer polieren KFZ-Mechaniker Autos.

2. Verzichten Sie nicht auf die Staubabsaugung

Schleifscheiben haben acht kleine Löcher, durch die der Staub angesaugt wird. Bei der Montage der Scheiben muss darauf geachtet werden, dass sich diese Löcher mit den Löchern im Schleifteller decken. Manche Hersteller bieten dafür ein kleines Behilfs-Teil aus Kunststoff an.

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Auf der Seite liegender Exzenterschleider mit 125-mm-Schleifteller

Über die Perforierung in der Schleifscheibe wird der Staub abgesaugt.

Nachrüsten möglich

Staubfang-Kassetten sind zumeist im Lieferumfang enthalten, können bei Bedarf aber auch nachgekauft werden.

Aus gutem Grund wird heutzutage jeder Exzenterschleifer mit einer Absaugung versehen: Der beim Schleifen entstehende Staub kommt sonst in die Lunge und wirkt gesundheitsschädlich. Sie sollten während des Betriebs einen Werkstattsauger anschließen, damit der ganze Dreck direkt aus dem Arbeitsbereich entsorgt wird.

Da leider nicht jede Werkstatt in jedem Hobbykeller mit einem passenden Staubsauger ausgerüstet sein kann, gibt es Staubfangkassetten als Alternative zum angeschlossenen Werkstattsauger. Diese werden einfach über den Adapter gestülpt und sammeln den Staub, bis sie nach einigen Minuten voll sind und mit einem einfachen Handgriff geleert werden müssen.

In der Produkttabelle am Anfang unserer Kaufberatung finden Sie ausschließlich Exzenterschleifer mit Staubsauger-Anschluss. Der verbundene Nass-Trockensauger kann so den schädlichen Staub direkt aufnehmen. Falls kein solcher Werkstattsauger zur Hand ist, tut es auch eine Staubkassette. Niemals sollten Sie aber den Staub in die Luft wehen lassen.

Absaugung an Festool-Exzenterschleifer

Ein Werkstattsauger hilft dabei, die Lunge sauber zu halten.Im Bild: Festool Exzenterschleifer mit Staubabsaugung.

3. Geringe Vibration für höheren Arbeitskomfort

Leichter fällt die Arbeit, wenn das Gerät wenig vibriert. Bei zu starker Vibration können sogar Zwangspausen notwendig sein, damit sich der Arm ein wenig erholt.

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Die Stärke der Vibration hängt direkt mit der Verarbeitungsqualität zusammen und ist ein Hauptgrund dafür, warum Verbraucher hier zu Markenware greifen. Ein Makita-Exzenterschleifer oder Bosch-Exzenterschleifer lohnt sich insbesondere dann, wenn Sie entweder sehr häufig mit der Maschine arbeiten, oder aber lange Zeit am Stück. Für Hobby-Bastler, die nur hin und wieder kleine Flächen bearbeiten, lohnt sich die Investition in ein teures Gerät hingegen nicht. Letztlich schafft auch ein preiswerter Exzenterschleifer irgendwie eine glatte Oberfläche.

Ebenfalls recht unterschiedlich fällt die Lautstärke der Produkte aus: Die meisten haben einen Schallpegel von 80 Dezibel. In Ausnahmefällen erreicht dieser aber auch bis zu 90 Dezibel, was schon ziemlich laut ist. Zur Orientierung: Ab 80 Dezibel wird am Arbeitsplatz ein Gehörschutz empfohlen, ab 85 dB ist er Pflicht.

Wenn Sie die Exzenter-Schleifmaschine häufig einsetzen oder für eine längere Zeit am Stück, sollten Sie auf einen Gehörschutz nicht verzichten. Auch ein scheinbar noch erträglicher Lärmpegel kann dem Gehör auf Dauer schaden.

Exzenterschleifer mit zwei Händen fixiert

Starke Vibration ist die größte Schwachstelle der Exzenterschleifer.

4. Das meiste Zubehör ist wichtig

Anders als bei manch anderen Elektrowerkzeugen ist das meiste Zubehör bei Exzenterschleifern ausgesprochen hilfreich, wenn nicht sogar unverzichtbar.

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Wir stellen Ihnen die häufigsten Komponenten eines im Handel erhältlichen Sets kurz vor, damit Sie selbst einschätzen können, welche Dinge für Sie wichtig sind und worauf Sie gut verzichten können.

ZubehörErläuterung
Zusatz-HandgriffEin Knauf oder Bügelgriff, der sich am vorderen Ende des Geräts befindet. Mit zwei Händen lässt sich gezielter Druck ausüben und die Balance des Geräts gut wahren.

Dieser zweite Griff ist in der Regle abnehmbar, sodass Sie ihn einfach bei Bedarf aus dem Koffer holen können. Bei manchen Maschinen lässt er sich zudem auch seitlich anbringen, sodass Ihre Hände das Werkzeug in jedem gewünschten Winkel packen können.

Staubfang-KassetteEin sehr wichtiges Utensil, falls Sie nicht vorhatten, bei jedem Einsatz den Staubsauger anzuschließen – was etwa bei Arbeiten in großer Höhe ohnehin nur schwierig möglich ist.

Diese Kassette lässt sich gegebenenfalls auch nachbestellen. Prüfen Sie dies vor dem Kauf der Exzenter-Schleifmaschine.

Werkzeug-KofferEin Transportkoffer sollte auch dann vorhanden sein, wenn das Gerät nur bei Ihnen im Regal herumliegt. Er schützt es vor der Witterung, vor Staub und auch vor unbefugtem Zugriff. Falls Sie bereits eine passende Kiste haben, können Sie dieses Kriterium natürlich getrost ignorieren.

Manche Hersteller bieten stapelbare Koffersysteme an. Wenn Ihnen die Marke gefällt, ist das eine sehr sinnvolle Form der Verstauung.

SchleifpapierWeitere Schleifblätter sind zwar eine nette Dreingabe und werden auf kurz oder lang garantiert aufgebraucht, sollten Ihre Kaufentscheidung aber nicht beeinflussen. Am Ende werden Sie sowieso viele weitere Reserve-Schleifscheiben gekauft haben, sodass die paar im Set enthaltenen keine entscheidende Rolle spielen.
Beidhändige Bedienung eines Exzenterschleifers

Der Zusatz-Handgriff vereinfacht die Führung des Geräts.

5. Fragen und Antworten zum Exzenterschleifer

5.1. Welche Körnung sollte das Schleifpapier haben?

Das hängt ganz vom Arbeitsschritt ab. Je kleiner die Zahl, die beim Schleifblatt angegeben ist, desto gröber die Körnung. Steht dort beispielsweise 60, ist die Schleifscheibe sehr grob, und damit für einen ersten Schliff gut geeignet.

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Später sollten Sie dann zu einer feineren Körnung wechseln, 120 oder 160 etwa. Besonders hohe Körnungen wie 180 sorgen dann für eine extrem glatte Oberfläche.

5.2. Gibt es einen Exzenterschleifer-Test von Stiftung Warentest?

Nein, die Stiftung hat bislang keinen Exzenterschleifer-Test durchgeführt und keine Exzenterschleifer-Testsieger gekürt. Sie riet allerdings im Juli 2010 von günstigen Schwingschleifern und Winkelschleifern ab. Ein Exzenterschleifer-Test fand damals aber nicht statt.

5.3. Lohnt sich ein Exzenterschleifer mit Akku?

Zwar verbreiten sich Akku-Geräte immer weiter auf dem Markt, aber Akku-Schleifmaschinen stecken noch in den Kinderschuhen. In einigen Jahren oder Jahrzehnten könnten sie die Kabelgeräte komplett ablösen, aber bis dahin ist es noch ein langer Weg.

Wir zeigen Ihnen die Vorteile der Akku-Exzenterschleifer gegenüber den netzabhängigen Geräten auf:

  • größere Flexibilität bei der Arbeit
  • an Orten ohne Stromversorgung verwendbar
  • Akkus lassen sich in Elektrowerkzeugen desselben Herstellers einsetzen
  • erheblich teurer in der Anschaffung – falls nicht schon Akkus von einem anderen Gerät derselben Marke vorhanden sind
  • schwerer und größer
  • begrenzte Laufzeit

Wie Sie sehen können, glänzen Akkuschleifer bislang eher bei Einsätzen fernab jeder Steckdose oder dann, wenn nicht allzu lang gearbeitet werden muss. Falls Ihnen die Investition aber zusagt, werden Sie von der erhöhten Flexibilität begeistert sein.

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