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Fahrrad-Navis-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Fahrrad-Navis.

Im Wald verirrt oder eine Reifenpanne auf der Schotterpiste: Unliebsame Überraschungen bremsen Radfahrer aus. Ein geeignetes Navigationsgerät führt Sie auf die richtige Fährte. Dabei zeigen sich in verschiedenen Fahrrad-Navi-Tests schnell die entscheidenden Unterschiede.

Von der Grundausstattung bis zum Fahrrad-Navigationsgeräthalter: Für die richtige Auswahl sollten Sie wissen, auf welche Kriterien es ankommt. Informieren Sie sich hier über alle wichtigen Auswahlkriterien und finden Sie das beste Fahrrad-Navi für Ihre Touren!

Kaufberatung zum Fahrrad-Navi-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Fahrrad-Navi-Testsiegers!

  • Das Fahrrad-Navi sollte geeignete Funktionen für den angestrebten Verwendungszweck mitbringen.
  • Geeignetes Kartenmaterial liefert die Basis für eine optimale Navigation.
  • Die Displaygröße, solide Verarbeitung und ausreichende Akkulaufzeit erhöhen den Komfort.

fahrrad-navi-test

Ein Fahrrad-Navi von Teasi für Einsteiger oder zahlreiche Zusatzfunktionen wie bei einem Fahrrad-Navi von Falk? Die zahlreichen Varianten der Navigationssysteme für Radfahrer erschweren den Überblick.

Dieser Kaufratgeber liefert Ihnen Auswahlkriterien von der Grundausstattung bis zum Fahrrad-Navigationsgeräthalter. Technische Details zur Kartenauswahl oder zum Fahrrad-Navi fürs Handy helfen bei der Entscheidung für das beste Fahrrad-Navi nach Ihrem Bedarf.

1. Track und Route unterscheiden

Fachbegriffe

Das Global-Positioning-System (GPS) dient als globales Navigationssatellitensystem zur Positionsbestimmung. GPS-Geräte oder ein Fahrrad-GPS ermitteln über Satelliten Ihren aktuellen Standort und leiten ihn an das Navi. Die Satelliten mit unterschiedlicher Codierung senden auf einer Frequenz.
Das russische System Glonass (Globales Satellitennavigationssystem) funktioniert grundsätzlich wie GPS. Die Satelliten funken jedoch über mehrere Frequenzbänder mit ähnlicher Codierung. Auf diese Weise gelingt die Datenübermittlung vor allem im Gelände schneller.
Das offene Format GPX (Abkürzung für GPS Exchange Format) ist ein Dateiformat zum Austausch und zur Archivierung von GPS-Daten. Moderne GPS-Software unterstützt GPX zum Öffnen und Abspeichern von Dateien.

Bevor Sie ein Fahrrad-Navi kaufen, müssen Sie sich von Gewohnheiten verabschieden: Anders als ein Navigationsgerät fürs Auto erfordert das Bike-Navi zunächst eine Programmierung. Dazu haben Sie zwei Möglichkeiten:

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  • Mit einem Track legen Sie eine Linie fest. Sogar ohne Karte auf dem GPS-Gerät folgen Sie den angezeigten Track-Punkten.
  • Für eine Route berechnen Vektorkarten die Streckenführung. Wenn Ihnen das vorgegebene Profil missfällt, müssen Sie manuell eingreifen und Zwischenpunkte setzen.

2. Kaufberatung für das Jahr 2019: Auswahlkriterien für ein Fahrrad-Navi

Vor einem Fahrrad-Navi-Vergleich bestimmen Sie den Einsatzbereich für das Gerät. Ambitionierte Radsportler haben andere Ansprüche an die Technik als Tourenfahrer bei einem Familienausflug.

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Navigationsgeräte fürs Fahrrad unterscheiden sich durch verfügbare Funktionen, die Displaygröße, die Bedienungselemente, die Verarbeitung und den Preis. Sie haben die Auswahl von günstigen Einsteigermodellen bis hin zu hochwertigen Hightech-Geräten mit vielfältigen Navigationsfeatures.

2.1. Übersicht der Fahrrad-Navis für unterschiedliche Verwendungszwecke

Auf dem Rennrad hohe Gipfel stürmen, mit dem Mountainbike durchs Gelände fahren oder im Fahrradurlaub eine fremde Umgebung erkunden: Bei der Auswahl des geeigneten Navigationsgerätes spielt der Verwendungszweck eine entscheidende Rolle.

Fahrrad-Navigationsgeräte lassen sich grob in drei Kategorien einteilen:

Typ/KategorieAbbildungEigenschaften
Touren-Navitouren-naviSchwerpunkt: Navigation

  • präzises Kartenmaterial
  • automatische Routenführung
  • einfache Bedienung
  • Anzeige von Streckenprofilen & Fahrbahneigenschaften
Sport-Navisport-naviSchwerpunkt: Trainingskontrolle

  • Navigation meist auf Track-Punkte beschränkt
  • Anzeige von erzielter Geschwindigkeit, Trittfrequenz & absolvierter Strecke
  • Anzeige medizinischer Daten
  • Aufzeichnung aller Daten für Vergleichszwecke
Allround-Naviallround-naviSchwerpunkt: Navigation im Gelände

  • universelles Kartenmaterial
  • für verschiedene Outdoor-Aktivitäten geeignet
  • optionale Sensoren zur Messung von Trainingsdaten

2.2. Auf Standards bei der Ausstattung achten

gps

GPS-Erkennung gehört zum Standard.

Zur sinnvollen Fahrradnavigation sind unabhängig von der individuellen Nutzung einige grundlegende Voraussetzungen zu erfüllen. Folgende Ausstattung gehört zum Standard:

  • GPS-Erkennung,
  • GPX-Verarbeitung,
  • routingfähiges Kartenmaterial,
  • Akku mit einer Laufzeit von mindestens zehn Stunden oder
  • Fahrrad-Navi mit austauschbaren Batterien,
  • Farbdisplay und eine
  • stabile Fahrrad-Navi-Halterung mit Befestigungsmaterial.

Die Fahrradcomputer zeigen üblicherweise zusätzlich die zurückgelegte Distanz, aktuelle Geschwindigkeit und die Fahrzeit an. Zusatzfunktionen wie ein Kompass oder Höhenmesser sind im Gelände hilfreich. Routenvorschläge erhalten Sie nach Eingabe der verfügbaren Zeit und der maximalen Streckenlänge.

2.3. Das Display soll Größe zeigen

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Die Displaygröße ist entscheidend.

Fahrrad-Navigationsgeräte sind leicht und klein. Das Display benötigt jedoch eine angemessene Größe von mindestens 3,5 Zoll zur bequemen Ansicht des Streckenverlaufs.

Moderne Fahrrad-Navi-Modelle verfügen über ein Farbdisplay. Darauf erkennen Sie unterwegs Ihre aktuelle Position und den Verlauf der eingegebenen Route.

Ein guter Kontrast sowie ausreichende Hintergrundbeleuchtung sorgen bei Sonnenschein und Regen für die optimale Wahrnehmung der Anzeige. Ein transflektives Display schaltet sich bei Inaktivität nicht aus. Das erspart Ihnen eine erneute Aktivierung vor dem Ablesen bei voller Fahrt.

Die Bedienung per Touchscreen ist mittlerweile üblich. Resistive Touchscreens können Sie bei kühlem Wetter sogar mit Handschuhen bedienen.

Das Display weist bei Geräten mit klassischer Bedienung per Knopfdruck häufig eine bessere Auflösung auf. Durch den Abstand der Knöpfe zum Bildschirm lösen Sie außerdem während der Radtour seltener ungewollte Funktionen aus.

Achtung: Die häufige Aktivierung der Displaybeleuchtung verringert die Akkulaufzeit.

2.4. Sprachausgabe liefert akustische Anweisungen

Wann ist eine Karte routingfähig?

Die Routingfähigkeit bezieht sich stets auf installierte Karten. Dafür liefern Vektorkarten mit hinterlegten Daten die Basis. Routingfähige Rasterkarten nutzen diese Daten zur Darstellung.

Fahrrad-Navigationsgeräte mit Sprachausgabe dienen der Sicherheit. Sie geben akustische Auskunft über die aktuelle Position und erforderliche Richtungsänderungen. Auf diese Weise behalten Sie die Strecke und den Verkehr im Blick.

Als Verleitung zum Blindflug wird dieses Hilfsmittel allerdings etwas gefährlich: Hindernisse und Gefahren kann der Fahrradcomputer auch per GPS weder erkennen noch ansagen.

Grundsätzlich ist vor jeder Radtour die Aktualisierung des Kartenmaterials ratsam. Denn mit veralteten Informationen führt die Fahrrad-Navigation Sie womöglich einmal in die Irre.

2.5. Solide Verarbeitung schützt das Navi fürs Fahrrad

bike-navi

Spritzwasserschutz ist im Gelände wichtig.

Die solide Verarbeitung ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal bei einem Fahrrad-Navi-Test. Zu den wesentlichen Voraussetzungen gehören

  • Spritzwasserschutz,
  • Schutz gegen Staub,
  • Stoßfestigkeit sowie
  • stabiles Befestigungsmaterial.

2.6. Fahrrad-Navis im Test

Stiftung Warentest hat Navigeräte für Wander- oder Radtouren in der Praxis erprobt. Zum Testsieger für Fahrradtouren haben die Verbraucherschützer das Garmin Edge 705 gekürt. Überzeugt haben neben der Orientierung per GPS und der Lesbarkeit des Displays die Betriebsdauer und die Verarbeitung.

Einen Fahrradcomputer mit GPS wählen Sie für Ihren eigenen Bedarf aus. Im vielfältigen Angebot finden Sie Ihren persönlichen Fahrrad-Navi-Testsieger.

Der führende Hersteller für Navigeräte im Outdoorbereich und das Fahrrad ist Garmin. Zu den verbreiteten Marken gehören außerdem Falk, Magellan, VDO, a-rival Teasi und Mio.

Tipp: Dehnen Sie Ihren Fahrrad-Navi-Test aus: Weitere Hersteller für GPS-Fahrradcomputer sind beispielsweise Blaupunkt, Bryton, ComeGPS, Holux, Kendau, Lowrance, Medion, MyNav, Polar, Satmap, Sigma, TwoNav oder Xplova.

3. Kartenmaterial gezielt einsetzen

navigationsgeraet

Die Routenplanung basiert auf brauchbaren Daten.

Das Navigationssystem fürs Fahrrad funktioniert ausschließlich auf der Basis brauchbarer Daten. Routen oder Tracks planen Sie individuell. Dafür gibt es kostenpflichtiges Material wie die Garmin-Topokarten. Kostenlos stehen OSM-Karten (Open-Street-Map) zur Verfügung.

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3.1. Karten nach Darstellungsart auswählen

Die Outdoorkarte gibt es in zwei Arten der Darstellung.

Rasterkarten haben das vertraute Erscheinungsbild herkömmlicher Papierkarten.

  • anschauliches Kartenbild
  • preiswerte Anschaffung
  • per Scan selbst herstellbar
  • ausschließlich zur Tracknavigation geeignet
  • Routing nur mit bestimmten Geräten möglich

Vektorkarten stellen die Landschaft abstrakter dar.

  • als OSM nahezu weltweit verfügbar
  • als OSM kostenlos
  • ermöglicht Routing nach Fortbewegungsmittel (Auto, Fahrrad)
  • große Auswahl
  • Wegebeschaffenheit nicht erkennbar
  • hoher Preis für Anbieterkarten

3.2. Micro-SD-Karte erweitert die Speicherkapazität

Digitale Karten benötigen Speicherplatz. Damit Sie keine Daten löschen müssen, erhöht eine Micro-SD-Karte die Speicherkapazität auf bis zu 64 Gigabyte.

Bei einigen Navigationsgeräten fürs Fahrrad gehört die Micro-SD zum Lieferumfang. Das Navi sollte in jedem Fall einen Micro-USB-Eingang besitzen. Dann erweitern Sie mit der Speicherkarte das Fassungsvermögen des Fahrrad-Routenplaners nach eigenem Bedarf.

4. Das Fahrrad-Navi am Computer einrichten

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Das Navi programmieren Sie zu Hause.

Einfach aufs Fahrrad setzen, Navi einschalten und losfahren? Ganz so einfach funktioniert es nicht. Zunächst müssen Sie die Daten für eine Route auf dem Gerät speichern. Dazu sind folgende Schritte notwendig:

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  • GPS-Daten laden Sie aus dem Internet herunter und speichern sie auf Ihrem Computer ab.
  • Am GPS-Gerät wählen Sie unter den Systemeinstellungen die Schnittstelle USB/seriell.
  • Mit dem zugehörigen USB-Kabel schließen Sie das Navi an den Computer an. Dort erscheint das Gerät als externes Laufwerk. Geräte mit einer Micro-SD-Karte zeigen mehrere Laufwerke an.
  • Entscheidend ist die Anzeige für das Gerät mit mehreren Ordnern. Als Speicherort für die Daten besitzt jedes Navi einen bestimmten Ordner.
  • Zur Überprüfung der abgespeicherten Route trennen Sie das GPS-Gerät vom Computer, schalten es ein und kontrollieren die Eingabe.

5. FAQ Fahrrad-Navi: Fragen und Antworten

5.1. Welches Fahrrad-Navi Zubehör ist sinnvoll?

Erforderlicher Spritzwasserschutz hängt von den Routen ab

Der IP-Code (International Protection) definiert Schutzarten für Gehäuse gegen Berührung, Fremdkörper und Wasser in unterschiedlichen Graden.
Ein Wert von IPX5 reicht für Schönwetterfahrer auf asphaltierten Straßen aus.
Die Schutzart IPX7 ist für Mountainbike-Touren oder lange Ausflüge bei Wind und Wetter empfehlenswert.

Spezielle Lenkerhalterung ist im Gelände vorteilhaft.

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Eine solide Halterung sollte selbst ein günstiges Fahrrad-Navi mitbringen. Crossfahrer gehen mit einer speziellen Lenkerhalterung und einer Schutzhülle für das Fahrrad-GPS auf Nummer sicher. Zur Aufzeichnung von Leistungsdaten sind zusätzliche Speicherkarten nützlich.

5.2. Eignet sich das Fahrrad-Navi für Geocaching?

Mit Vektorkarten kommen Sie ans Ziel.

Allround-Navis können Sie ebenfalls fürs Geocaching einsetzen. Diese navigieren Sie via Luftlinie ans Ziel. Dafür sind Vektorkarten geeignet. Das Gerät lässt sich auch auf Rucksäcken befestigen.

5.3. Welche Fahrrad-Navi-Apps gibt es?

fahrrad-navi-app

Apps helfen bei spontaner Routenplanung.

Zahlreiche Anbieter liefern Informationen für unterwegs.

Mittlerweile können Sie Fahrrad-Navis online nutzen. Für Smartphones liefert eine Radfahrer-App umgehend Informationen zu einer spontan geplanten Route. Die Fahrrad-Navi-Software für Android oder iOS bieten häufig auch Tourismusverbände an.

Die Tabelle stellt einige allgemeine Fahrrad-Navi-Apps verschiedener Kategorien vor. Diese können Sie vor einer Tour herunterladen und die Daten auf das Navigationsgerät übertragen. Das hilft bei einer mäßigen Edge-Verbindung unterwegs weiter.

AppKostenBetriebssystem
OruxmapskeineAndroid
LocusMapGrundfunktionen kostenlos,
8,50 Euro für freie Online-Rasterkarten oder Import weiterer kostenpflichtiger Karten
Android
Galileo Offline MapsVektorkarten kostenfrei,
Track-Aufzeichnung und Offline-Karten ab 5,99 Euro
Android und iOS
Runtastic Mountain BikeProbeversion kostenlos,
4,99 für die Vollversion
Android und iOS

 

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