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Fahrräder-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Fahrräder.

Mit dem Fahrrad ist man oftmals schneller am Ziel angekommen, als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Nebenbei tut man auch noch etwas für die eigene Gesundheit und verringert seinen ökologischen Fußabdruck. Besonders im Sommer macht Fahrradfahren aber in erster Linie einfach Spaß.

Je nachdem welche Strecken Sie fahren und wie viel Sie Ihr Fahrrad benutzen sollten Sie auf die richtige Ausstattung, wie die richtige Bremse und Reifen mit der passenden Zollgröße achten. Lesen Sie jetzt in unserer Test- bzw. Vergleichstabelle nach, welches Fahrrad Ihren Bedürfnissen entspricht.

Kaufberatung zum Fahrrad-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Fahrrad-Testsiegers!

  • Je nachdem, ob Sie Ihr Fahrrad verwenden möchten, um damit zur Arbeit zu fahren oder sportliche Touren unternehmen wollen sollten Sie sich für ein unterschiedliches Modell entscheiden.
  • Die passende Fahrradgröße wird anhand der Größe des Fahrers ermittelt. Um Rückenproblemen vorzubeugen, sollten Sie auf keinen Fall ein zu kleines oder zu großes Fahrrad kaufen.
  • Damit Ihr Fahrrad länger hält, sollten und Sie weniger oft einzelne Teile austauschen müssen, sollten Sie es regelmäßig pflegen.

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Begonnen hat alles im Jahr 1817 mit Karl von Drais, der damals ein Laufrad mit Lenker vorstellte. Danach kamen in den 1860er Jahren Pierre Michaux und Pierre Lallement – wer von den beiden der erste war, ist bis heute umstritten – und fügten dem Fahrrad einen Tretkurbelantrieb hinzu.

Das war der wichtigste Entwicklungsschritt auf dem Weg zum Fahrrad, wie wir es heute kennen. Mittlerweile sind die Drahtesel bei Groß und Klein, Alt und Jung, Frauen und Männern gleichermaßen beliebt.

Neben dem E-Bike-Markt, der in den letzten Jahren immer mehr boomt, sind vor allem auch Trekkingräder beliebt, die als Allrounder für Alltagsfahrten, Touren und sportliches Fahren guten Dienst tun.

Bei der Auswahl des richtigen Fahrrades gibt es einiges zu beachten. Damit Sie sich im Angebotsdschungel nicht verirren, zeigen wir Ihnen in unserem Fahrrad-Vergleich 2019 auf oe24.at von Fahrradarten bis Zubehör, Bremsen und Rahmengröße alles, worauf Sie achten müssen.

1. Mit dem Rad unterwegs: Das sagt die Straßenverkehrsordnung

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Sobald Sie Ihr Rad abgestellt haben, können Sie ans Handy. Benutzen Sie Ihr Gerät auf dem Fahrrad, sind wie beim Autofahren empfindliche Strafen die Folge.

Als Radfahrer sind Sie ein üblicher Verkehrsteilnehmer und müssen sich an alle Regeln der StVO halten. Für Fahrrad fahren unter Alkoholeinfluss heißt das: Verursachen Sie einen Unfall mit Alkohol im Blut, gibt es empfindliche Geldbußen. Ab 0,5 Promille begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit.

Die Pflicht, einen Fahrradhelm zu tragen, gibt es nicht, dafür ist es aber verbindlich, als Radfahrer auf einem Fahrradweg zu fahren, sofern es einen gibt. Tun Sie das nicht, müssen Sie mit einem Bußgeld von 15 Euro rechnen. Für Kinder gilt: sie dürfen bis zu einem Alter von 8 Jahren auf dem Gehweg fahren.

2. Fahrrad-Arten: von City- über Mountain- bis Klapprad und Specialbikes

Klar, was die Grundausstattung angeht, bestehen alle Bikes aus zwei Rädern, die mit einem Rahmen verbunden sind, Sattel und Lenker. Schauen Sie genauer hin, entdecken Sie ansonsten zahlreiche Unterschiede – je nach Zweck und Einsatzort.

In nachfolgender Tabelle auf oe24.at finden Sie Wissenswertes zu den unterschiedlichen Fahrrad-Varianten und können danach besser entscheiden, welches Bike zu Ihnen passt.

Fahrrad-Typ Einsatzgebiet Eigenschaften
Citybike

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  • gemütliches Fahren, Alltags- und Stadtfahrten, für Freizeit- oder Vielfahrer
  • komfortable, aufrechte Fahrhaltung
  • tiefer Durchstieg (wie klassisches Damen-Fahrrad)
  • breiter Sattel, gebogener Lenker, Gepäckträger
  • dicke, wenig profilierte Reifen
Trekkingrad

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  • Allround-Rad, sportliches/gemütliches Fahren auf befestigten Straßen, Radtouren und -trekking, für Freitzeitradler und Sportler
  • windschnittige Sitzposition (leicht gebeugt)
  • höherer Durchstieg (wie klassisches Herren-Fahrrad)
  • schlanker Rahmen
  • schmale Reifen
Mountainbike

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  • sportliches Fahren, Gelände- und Downhillfahrten, für Sportler und Adrenalinjunkies
  • gebeute (aerodynamische) Sitzhaltung
  • hochwertige Federung
  • schmaler Sattel und gerader Lenker
  • sehr dicke und stark profilierte Reifen
Rennrad

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  • sportliches Fahren, Rennen und Ausdauerfahrten, für Sportler und Vielfahrer
  • sehr leicht
  • ausgeprägtes Schaltsystem
  • schmaler Rahmen und dünne Reifen
  • reduzierte Ausstattung
Elektrofahrrad (E-Bike)

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  • gemütliches und sportliches Fahren, je nach Typ für Gelände oder Asphalt, für Senioren, ambitionierte Radler, Freizeitfahrer oder Postzusteller
  • Tretunterstützung durch akkubetriebenen Elektromotor
  • Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h
  • meist mit Anfahrhilfe
  • als E-City-, E-Trekking- und E-Mountainbike erhältlich
Klapprad

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  • gemütliches Fahren, Alltags- und Stadtfahrten, für Pendler und Gelegenheitsfahrer
  • kann durch Falttechnik auf kompakte Größe zusammengeklappt werden
  • klein und leicht
  • meist quadratisches Design
  • oft schwerfälligeres Fahrgefühl
Kinderfahrrad

fahrrad-kinderfahrrad

 

  • Einstieg in die Welt des Fahrradfahrens, meist für befestigte Straßen, für Kinder
  • an Größe der Kinder angepasst
  • meist auffälliges, buntes Design
  • Stützräder als Option
  • hohe Sicherheitsstandards

3. Kaufberatung: Rahmengröße essenziell für gesunde Fahrt

Specialbikes

Neben den gängigen Fahrradtypen gibt es Specialbikes. Dazu gehören BMX-Bikes, die mit extra Fußrasten ausgestattet sind und allerlei Kunststücke möglich machen. Außerdem gibt es das Liegerad, das schnellste Fahrrad überhaupt. Durch die liegende Fahrposition können trainierte Fahrer Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h erreichen. Fatbikes sind für Sand oder Schnee gemacht und haben extrem dicke Reifen.

Damit Sie Ihren persönlichen Fahrrad-Testsieger finden, sind nicht nur die Fahrrad-Art, Ihre Fahrgewohnheiten sowie der Einsatzort entscheidend. Für das beste Fahrrad ist auch eine gute Ausstattung essenziell. Wir haben für Sie das Wichtigste zu den Kategorien Rahmenhöhe, Radzoll, Bremsen, Schaltung und Zubehör zusammengefasst.

3.1. Rahmenhöhe berechnet sich aus der Schrittlänge

Bei der Rahmengröße kommt es nicht auf das Alter des Fahrers an – der entscheidende Wert für diese ist die Körpergröße.

Um die richtige Rahmenhöhe für Ihre Größe zu ermitteln, gibt es eine einfache Berechnungsformel, an die Sie sich als Richtwert halten können: Schrittlänge in Zentimeter mal 0,66.

So bemessen Sie Ihre Schrittlänge:

  1. Meterstab und Buch zur Hand nehmen
  2. Schuhe ausziehen (für genaueres Ergebnis auch die Hose)
  3. mit dem Rücken zur Wand stellen
  4. Buch zwischen den Beinen bis zum Schritt nach oben führen
  5. vom Boden bis zur Oberkante des Buches messen

Außerdem können Sie natürlich bei Ihrem alten Fahrrad die entsprechende Rahmenhöhe mit einem Maßband abmessen.

Achtung: Als Rahmenhöhe wird die Länge des Sitzrohres bezeichnet, vom Sattel zum Tretlager. Ist es zu lang oder zu kurz, gilt dieses Missverhältnis meistens auch für das Oberrohr, das vom Sitzrohr zum Lenkerrohr quer verläuft. Eine ungünstige Sitzposition führt also entweder zu einer ungesunden Stauchung oder Überstreckung des Rückens.

3.2. Reifenzoll je nach Größe

Egal ob Mountainbike oder Trekkingrad – nicht nur die Rahmenhöhe ist vom Fahrer abhängig, sondern auch der Reifendurchmesser, der bei Fahrrädern in Zoll angegeben wird. Pauschal gilt die Regel: Je kleiner der Fahrer, umso weniger Radzoll.

Standardmaße für Erwachsene beginnen je nach Größe bei einem Fahrrad mit 24 Zoll und gehen bis 28 Zoll. Für eine Größe von 1,60 Meter bis 1,80 Meter sind Sie mit einem Fahrrad mit 26 Zoll gut beraten. Wollen Sie ein Fahrrad in XXL mit besonders großen Reifen, reichen dennoch meist 28 Zoll aus.

3.3. Gute Bremsen garantieren sichere Fahrt

fahrrad-bremsen

Auf holprigem Untergrund oder bei Glätte sollten die Bremsen trotzdem schnell reagieren.

Essenziell für eine sichere Fahrt im Straßenverkehr, aber auch bei der Bergabfahrt mit dem Mountainbike, sind die Bremsen. Hier lohnt sich ein genauer Blick auf die Angaben, bevor Sie ein Fahrrad kaufen. Gängig sind die Felgenbremse und die Scheibenbremse.

Die Felgenbremse ist ein äußeres Bremssystem, bei dem Austausch und Reparatur leichter möglich sind, als bei der Scheibenbremse. Bei letzterer müssen Sie zur Wartung meist ins Fahrradgeschäft. Jedoch haben Bike-Tests gezeigt, dass die Bremsgummis bei der Felgenbremse perfekt sitzen müssen, um die Reifen nicht zu schädigen. Beim eigenhändigen Tausch ist also Vorsicht geboten.

Felgenbremsen überstehen lange Abfahrten mit intensiver Beanspruchung ohne zu überhitzen. Scheibenbremsen garantieren sehr schnelles und starkes Bremsen, sind aber nicht für Dauerbremser oder Mountainbiker geeignet, da sie bei anhaltender Betätigung heiß laufen.

Außerdem wichtig zu wissen: Falls Sie bei jedem Wetter und auch im Winter und im Regen mit dem Fahrrad unterwegs sind, sollten Sie eine Scheibenbremse wählen. Sie verliert, anders als die Felgenbremse, bei Nässe nicht an Bremskraft.

Im Folgenden haben wir Ihnen auf oe24.at die Vor-und Nachteile einer Felgenbremse gegenüber einer Scheibenbremse zusammengefasst.

  • Austausch der Bremsgummis ist einfacher
  • überhitzen auch bei langen Abfahrten mit starker Beanspruchung
  • verliert bei Nässe Bremskraft

3.4. Schaltung: Ketten- und Nabenschaltung

fahrrad-rahmenhoehe

Wichtig ist, dass sowohl der Sattel wie auch der Lenker in der Höhe verstellbar sind.

Räder mit Kettenschaltung müssen oft gewartet werden und das System verschleißt schnell. Dennoch ist es gerade bei sportlichen Mountainbikes oder Rennrädern die richtige Wahl, da ein großes Spektrum an Gängen abgedeckt wird. Wenn Sie viel in bergigem Gebiet unterwegs sind, ist außerdem das schnelle Runterschalten in leichte Gänge ein großer Vorteil.

Falls Sie nach einem City- oder Trekkingbike suchen, mit dem Sie vorwiegend ebenerdig und im Alltag unterwegs sind, reichen wenige Gänge aus. Und wenn Sie nicht ständig zur Wartung wollen, empfiehlt sich die Nabenschaltung. Sie ist langlebig und auch bei Schnee und Matsch wirksam, was für Pendler gut ist, die auch im Winter mit dem Rad unterwegs sind.

3.5. Praktisches Fahrradzubehör komplettiert das Rad

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Ein Fahrradkorb oder Gepäckträger sind praktisch für den Transport von Einkäufen oder fürs Picknick.

Für die Kaufentscheidung ist nicht nur ausschlaggebend, ob es sich um ein gutes oder günstiges Fahrrad handelt. Auch das nötige Zubehör sollten Sie in die Überlegungen mit einbeziehen.

Eine Fahrradtasche oder einen Gepäckträger brauchen Sie zum Transport bei längeren Touren. Eine Anhängekupplung für den Fahrradanhänger ist nötig, wenn Sie Kinder mitnehmen wollen. Für die Lagerung können Sie sich eine Wandhalterung ohne einen Montageständer anschaffen.

Unerlässlich für ein verkehrstaugliches Rad sind Fahrradklingel und Beleuchtung. Immer häufiger gibt es Fahrräder mit LED-Licht anstelle von Dynamos, die mit Akku oder Batterien betrieben werden. Zubehör finden Sie manchmal auch günstig bei Drogerieläden wie Rossmann oder DM.

Falls Sie Ihr altes Fahrrad liebgewonnen haben, aber gerne technische Unterstützung hätten, gibt es außerdem Sets mit Akku und Fahrradwerkzeug, mit denen Sie Ihren normalen Drahtesel zum Pedelec umbauen können.

Außerdem praktisch: Fahrrad-Navi und Handyhalterung. Allerdings nicht beim Fahren bedienen, das kann teuer werden.

3.6. Bekannte Hersteller verschiedener Radarten

Einige Fahrradmarken haben sich auf dem Markt für ganz bestimmte Bike-Arten einen Namen gemacht.

KTM-Fahrräder beispielsweise zählen zu den hochwertigen und beliebten Mountainbikes, Cube stellt neben Mountainbikes vor allem qualitative Rennräder her.

Für ihr Citybike-Sortiment sind Diamant und Pegasus bekannt. Shimano oder Kalkhoff sind Hersteller, die sich nicht auf spezielle Bereiche festlegen, sie bieten alle Fahrradtypen an.

4. Stiftung Warentest: Fahrräder werden immer besser

Bei der Stiftung Warentest haben Fahrrad-Tests fast schon Tradition. Seit dem Beginn des Instituts im Jahr 1967 hat es immer wieder Rad-Tests zu den Bikes selbst und verschiedenem Fahrradzubehör wie Bremsen oder Fahrrad-Gepäckträgern und -beleuchtung gegeben.

Der aktuellste Bike-Test der Stiftung Warentest ist aus dem Jahr 2017. Es wurden dabei 20 Trekkingräder für Damen und Herren getestet, die im Preisrahmen von 750 bis 950 Euro lagen. Von den 20 Rädern erhielten 12 das Prädikat empfehlenswert.

Außerdem stellten die Tester fest, dass die Konstruktionen und die Bremsen, sowie die Beleuchtungstechnik besser werden. Im Vergleich zum Vorgängertest gab es keine Brüche am Lenker oder angerissene Vorbauten.

5. Die richtige Pflege für den Drahtesel

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Damit Sie lange sicher mit Ihrem Fahrrad auf den Straßen unterwegs sind, ist regelmäßige Pflege wichtig.

Bei den Reifen eines Rades gilt wie bei Autos: Ist das Profil abgefahren, rutschen Sie leichter. Dann sollten Sie über eine Neuanschaffung nachdenken. Um schnelles Abfahren zu verhindern, sollten Sie den Reifendruck regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls mit der Luftpumpe nachfüllen.

Für die Reinigung der Kette kann ein Bremsenreiniger hilfreich sein. Er entfernt Dreck schnell und effektiv. Anschließend an das Saubermachen sollten Sie die Kette aber wieder ölen.

Lagern sollten Sie Ihr Fahrrad an einem trockenen, warmen Ort, denn ist es kalt und nass, kann schnell Rost entstehen.

6. FAQ zum Fahrrad

6.1. Wie flicke ich ein Loch im Reifen?

Die Lochreparatur geht so:

  • Reifen ausbauen und Schlauch herausnehmen
  • Schlauch durch einen Wassereimer ziehen
  • Wo Luftblasen aufsteigen ist das Loch
  • Reifen trocknen und Loch überkleben
  • Einsetzen und aufpumpen

6.2. Was gehört in einen Fahrrad-Werkzeugkoffer?

In einen Fahrrad-Werkzeugkoffer gehört auf jeden Fall ein passender Drehmomentschlüssel zum Nachziehen der Schrauben, außerdem Zahnkranzschlüssel, Ventiladapter sowie ein Flickset für die Reifen.

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