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Fahrradbrillen-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Fahrradbrillen.

Für Radsportler gehört zur Fahrradbekleidung für den Kopf neben dem Helm vor allem eines: Eine Radbrille. Ähnlich wie die Skibrille sorgt sie nicht nur dafür, dass die Augen durch den Fahrtwind nicht tränen, sondern schützt auch vor Staub und Insekten oder zu hellem Licht, das Sie beim Radeln blenden könnte.

Gerade die Augen sind sehr empfindliche Körperteile, auf die Sie gut achten sollten. Nicht nur im Alltag, sondern gerade auch im Sport. Wir haben diverse Tests von Fahrradbrillen für Sie verglichen, finden Sie in unserer Kaufberatung das passende Modell!

Kaufberatung zum Fahrradbrille-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Fahrradbrille-Testsiegers!

  • Bei den meisten Fahrradbrillen brauchen Sie sich mittlerweile keine Gedanken mehr machen, ob sie für Damen oder für Herren geeignet sind. Sie sind in der Regel unisex, wobei sich die Bügel so verstellen lassen, dass die Brillen gut auf einem Frauen- sowie Männerkopf passen können.
  • Sie haben die Wahl zwischen selbsttönenden Scheiben sowie Wechselgläsern. Selbsttönende Scheiben passen sich automatisch den spezifischen Lichtverhältnissen an (auch Reflektionen von Pfützen z.B.), jedoch nur zeitverzögert. Die Wechselgläser können Sie je nach Sonneneinstrahlung passend auswählen und selber wechseln bzw. einsetzen.
  • Die Farbe der Brillengläser hat nichts mit dem UV-Schutz zu tun. Die Farben richten sich nach den Lichtverhältnissen und sollen für eine bessere, angepasste Sicht sorgen. UV-Schutz erkennt man an dem UV400-Siegel.

fahrradbrille-test

Die Anschaffung einer Sportbrille lohnt sich in jedem Fall, denn sie eignet sich auch zum Laufen, Skaten, für Bergsteiger oder Ruderer. Wie Sie den richtigen Sehschutz finden, verraten wir Ihnen in unserem Ratgeber auf oe24.at.

Bevor Sie eine Fahrradbrille kaufen, ist es manchmal nicht möglich, einen ausgedehnten Radbrillen-Test beim Optiker oder im Sportgeschäft durchzuführen. Damit Sie trotzdem zum besten Fahrradbrillen-Modell für Ihre Zwecke greifen, zeigen wir Ihnen in unserem Fahrradbrillen-Vergleich 2019 auf oe24.at die Kategorien, auf die es ankommt. Dazu erklären wir Ihnen, was Antifog-Gläser sind, warum die Farbe bedeutend ist und weshalb Sie zu einem Modell mit Vollrand greifen sollten.

1. Fahrradbrillen in Tests – Schutz für Sportleraugen

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Die Fahrradbrille ist für Sportler ein unverzichtbarer Schutz für die empfindlichen Augen.

Gerade sportliche Radfahrer, die zum Beispiel mit dem Mountainbike rasant unterwegs sind, dürften es kennen: Schneidender Fahrtwind, der in die Haut beißt und die Augen tränen lässt.

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Durch Tränen im Auge verschwimmt die Sicht, was schnell gefährlich werden kann. Hier schaffen Fahrradbrillen gegen Wind Abhilfe. Sie schützen aber auch vor Pollen, Insekten, Staub und Schmutzpartikel, die durch das Fahrrad aufgewirbelt werden.

Zu diesem Zweck ist eine Fahrradbrille deutlich größer als gewöhnliche Brillen. Sie schützt den Augenbereich so weit als möglich. Die Gläser sind groß und die Brillengestelle breit und schließen gut ab.

Ein weiterer Schutzfaktor ist das Material, das im Vergleich zu normalen Brillen wie der Lesebrille aus dem bruchfesten und splitterfreien Kunststoff Polycarbonat besteht. So sind Ihre Augen auch bei einem Sturz sicher.

Eine winddichte Fahrradbrille, die noch zusätzlich eine Tönung hat, ist schließlich ein echter Schutz-Allrounder. Denn so bleiben die Augen auch bei Sonnenschein und Helligkeit entspannt und UV-Strahlen haben keine Chance.

2. Arten von Radbrillen: Farbanpassung durch Selbsttönung oder Wechselgläser

2.1. Passende Tönungsfarbe für unterschiedliche Umwelteinflüsse

Mit der Brille fürs Fahrrad sind echte Sportler nicht nur bei Sonnenschein und hohen Temperaturen unterwegs. Eine Fahrradbrille muss im Winter oder bei Dunkelheit genauso bestehen.

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Die Tönung sorgt dafür, dass Sie die Bikerbrille bei jeder Witterung tragen können. Dazu gibt es verschiedene Farbtöne für die unterschiedlichen Lichtverhältnisse.

Sportbrillen gibt es in folgendem Farbspektrum:

  • klar/durchsichtig
  • orange/gelb
  • braun
  • blau

Eine klare Fahrradbrille eignet sich für normale Sichtverhältnisse und leichte Bewölkung. Helle Tönungen in orange und gelb heben Kontraste hervor und hellen auf, was bei Nebel oder Dämmerung von Vorteil ist.

Dunkle Tönungen und braune Gläser eignen sich für helle Umgebungen und sonnige Tage. Fahrradbrillen mit blauen Gläsern sind eher ungewöhnlich, eigenen sich aber gut für starke Bewölkung.

Achtung: Tönungsfarbe und –grad der Fahrradbrille sagen nichts über ihre Eigenschaft aus, die Augen vor UV-Strahlung zu schützen. Die Farbe bestimmt lediglich, wie sehr der Fahrer vor unangenehm heller Sonneneinstrahlung geschützt ist. Es geht dabei also um die Vermeidung von Blendung und nicht um UV-Schutz.

2.2. Radbrillen-Typen: selbsttönende oder wechselbare Gläser

Die Sportbrillen unterscheiden sich entscheidend in der Technik, mit der sie die verschiedenen Tönungsarten erzeugen.

Es gibt Brillen mit auswechselbaren Gläsern in den verschiedenen Farben oder selbsttönende Radbrillen, bei denen die Gläser die Farbe automatisch dem Lichteinfall entsprechend anpassen.

Nachfolgend haben wir die Vor- und Nachteile der beiden Arten in unserer Übersicht auf oe24.at zusammengefasst:

Radsportbrillen-TypVor- und Nachteile
selbsttönende Fahrradbrille

 

Fahrradbrille selbsttönend

passen sich automatisch der Umgebung an (bei Sonne dunkel, bei Schatten hell)
kein Absetzen der Brille und manueller Wechsel nötig

reagiert nur sehr träge auf veränderte Lichtsituation
Tönungsänderung nicht durch den Fahrer beeinflussbar

Fahrradbrille mit Wechselgläsern

fahrradbrille-wechseln

meist im Set mit mehreren farbigen Gläsern für alle Lichtverhältnisse
schnelles, einfaches Einbauen dank simplem Klicksystem
selbstbestimmte und individuelle Anpassung auf die eigenen Vorlieben

falls sich die Lichtsituation plötzlich ändert, muss zum Wechsel angehalten werden

3. Kaufberatung: beschlagfeie Vollrandbrille mit Wechselgläsern ist robust und vielseitig

3.1. Der Rahmen – beschlagfeie Vollrandbrille für Rundumschutz

fahrradbrille-beschlagfrei

Eine Fahrradbrille vom Kaliber Testsieger ist eine beschlagfreie Vollrandbrille mit Wechselgläsern.

Radbrillen im Sportstyle gibt es mit verschiedenen Rahmenarten. Entweder als Vollrandbrille, mit halbem Rand oder auch randlos. Dabei gibt es zwar spezielle Modelle der Fahrradbrille für Herren und Damen, doch die meisten sind unisex. Varianten für Kinder haben natürlich einen dementsprechend kleineren Rahmen.

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Bei Radbrillen-Tests hat sich gezeigt, dass vor allem Vollrandbrillen sehr robust sind. Entscheiden Sie sich darüber hinaus für ein Modell, das auf die Wechselglas-Technik setzt, sollte die Radbrille auf jeden Fall einen umschließenden Rahmen haben. So halten die Gläser immer gut.

Allerdings ist die Belüftung bei einer randlosen Brille oder einer Variante mit Halbrand besser. Damit auch eine Vollrand-Fahrradbrille beschlagfrei bleibt, sollte sie Antifog-Gläser haben, die wir später noch näher beschreiben.

Egal ob eine Brille mit Voll- oder Halbrand – es ist in jedem Fall entscheidend, dass die Fahrradbrille das Auge gut umschließt und Schutz von allen Seiten gewährleistet. Es sollte nicht möglich sein, dass Sonnenlicht schräg einfällt oder Steinchen am Rahmen vorbei zum Auge gelangen.

Achten Sie darauf, dass Ihr Sichtfeld nicht durch große Nasenaufsätze oder klobige Brillenränder eingeschränkt wird.

3.2. Individuell einstellbare Brillenbügel mit Gummi für sicheren Halt

Lesen Sie vor dem Kauf auf jeden Fall genau nach, ob das Brillengestell individuell einstellbar ist. Denn haben Sie einen breiten Kopf, eine breite Nase oder die Ohren sitzen unterschiedlich hoch, leidet ansonsten der Tragekomfort.

Die Bügel müssen richtig sitzen, damit die Radbrille nicht unangenehm drückt oder eventuell bei Fahrten im Gelände durch das Ruckeln vom Kopf rutscht. Deshalb darf die Passform weder zu weit noch zu eng sein.

Um Verrutschen zusätzlich vorzubeugen, achten Sie beim Kauf darauf, dass sich am Ende des Bügels ein Gummi oder Silikonpfropfen befindet. Dieser erhöht die Griffigkeit der Sportbrille, macht sie sicher gegen Abrutschen und ist gleichzeitig weich, sodass Sie keine Druckstellen bekommen.

3.3. Antifog-Gläser sorgen für Durchblick bei jedem Wetter

Sets mit Wechselgläsern

Prüfen Sie vor dem Kauf, welche Gläser im Lieferumfang Ihrer Brille enthalten sind. Gerade bei Modellen mit Wechselgläsern gibt es Hersteller, die in ihren Sets nur ein Paar inkludieren. Mindestens ein Klares und ein bis zwei Farbige sollten aber schon dabei sein. Die Gläser kosten zum Beispiel bei der Fahrradbrillen-Linie Sportstyle von Uvex einzeln schließlich circa 15 bis 40 Euro.

Oben haben wir Ihnen auf oe24.at bereits zu einer Vollrahmenbrille geraten. Entscheiden Sie sich nun für ein solches Modell, sollte sie unbedingt auch beschlagfrei sein.

Eine Fahrradbrille, die nicht beschlägt, ist mit sogenannten Antifog-Gläsern ausgestattet. Weil die Radbrillen nah am Gesicht sitzen, fehlt oft ausreichende Luftzirkulation hinter den Gläsern. Die spezielle Antibeschlag-Beschichtung verhindert dennoch ein Anlaufen. Ein großer Vorteil, denn so sind Sie Winter wie Sommer immer mit Durchblick unterwegs.

3.4. UV-Schutz ist auch bei Sportbrillen ein Muss

Wie bei jeder üblichen Sonnenbrille, die Sie draußen im Sonnenschein aufsetzen, ist auch bei einer Radbrille der UV-Schutz ein Muss. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf das Siegel oder den Hinweis zu den UV-Filtern. Bei manchen Herstellern von Billig-Brillen ist der Schutz nämlich nicht gegeben.

Hier sollten Sie auf jeden Fall etwas mehr investieren, da übermäßige UV-Einstrahlung zur Ablösung der Netzhaut oder zum Verbrennen von Sehzellen führen kann. Dadurch wird Ihr Sehvermögen nachhaltig geschädigt. Einige Euro mehr sollte Ihnen der UV-Schutz beim Kauf Ihrer Sportbrille also wert sein.

3.5. Anti-Spiegelungseffekt bei polarisierten Fahrradbrillen

Fahrradbrille Uvex

Im Bild: eine Uvex Sportbrille.

Eine polarisierte Fahrradbrille hat entspiegelte Brillengläser. Das bedeutet, dass darauf eine extra Schicht aufgebracht wird. Sie absorbiert überschüssiges Licht, das zum Beispiel auf regennasser Fahrbahn reflektiert oder spiegelt.

Falls es Sie stört, wenn Ihr Auge durch Spiegelreflexe von Wasserpfützen oder ähnlichem getäuscht wird, sollten Sie sich für eine polarisierte Brille fürs Bike entscheiden. Wählen Sie zunächst ein Modell ohne Entspiegelung, können Sie die zusätzliche Schicht in einem Fachgeschäft auch nachträglich auftragen lassen.

3.6. Fahrradbrille mit Sehstärke

Für Radfahrer, die eine Sehschwäche haben, gibt es Brillen mit speziellen Brillenträger-Einsätzen. Mithilfe von Clips können geschliffene Gläser hinter das Schutzglas eingesetzt werden.

Jedoch haben Fahrradbrillen-Tests gezeigt, dass die optischen Korrektureinsätze zu wünschen übrig lassen.

Unser Tipp auf oe24.at: Probieren Sie es mit Kontaktlinsen, die Sie einfach zusätzlich zur Fahrradbrille einsetzen.

Wollen Sie eine Sportbrille mit integrierter Sehstärke, bietet der amerikanische Hersteller Oakley Modelle an, die bereits geschliffene Gläser haben. Sie decken ein Spektrum von 2 bis -4 Dioptrien ab. Preislich sind diese Brillen allerdings erheblich teurer als die ohne Stärke.

4. Stiftung-Warentest: Fahrradbrillen-Testsieger sind teuer

fahrradbrille-lieferumfang

Der Lieferumfang einer Radbrille wird durch ein passendes Etui zur Aufbewahrung oder zum Transport komplettiert.

Auch wenn der Fahrradbrillen-Test der Stiftung Warentest von 2008 schon einige Jahre alt ist, bietet er immer noch gute Anhaltspunkte für die Kaufentscheidung.

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Damals wurden 15 Sportbrillen getestet. Testsieger der Radbrillen waren Modelle von Adidas und Oakley, die 162 bzw. 285 Euro kosteten.  Beide erhielten die Note „sehr gut“ (1,4). Adidas überzeugte vor allem in Sachen Tragekomfort und die Fahrradbrille von Oakley mit Haltbarkeit und Sicherheit. Bei Ökotest sucht man einen Fahrradbrillen-Test leider vergeblich.

4.1. Guter Schutz, auch bei preiswerten Modellen

Nicht nur teure Brillen von Marken-Herstellern konnten sich im Schutz-Test bewähren. Beim Bruchtest schlug ein 130 Kilogramm schweres Pendel auf die Sportbrillen, die auf einem Dummie-Kopf saßen. Das Polycarbonat hielt mit einer Ausnahme bei allen Brillen.

Das Testmodell von Alpina war lediglich knapp schlechter als die Testsieger, jedoch mit einem Anschaffungspreis von 70 Euro deutlich erschwinglicher. Eine sehr günstige Fahrradbrille mit gutem Ergebnis (Note 2,0) bietet Casco. Sie war bequem und hatte UV-Schutz. Extras wie individuelle Anpassung des Rahmens oder ein Etui fehlten jedoch.

4.2. Mängel beim Einsetzen von Wechselgläsern und Korrektureinsätzen

Sowohl bei Billigbrillen von Aldi und Rewe als auch bei teureren Brillen gab es Probleme beim Einsetzen der mitgelieferten Wechselgläser. Entweder passten sie nicht gut in den Rahmen und klemmten oder sie saßen aufgrund der ungenauen Passform sehr locker.

Auch für Brillenträger waren die Fahrradbrillen beim Test 2008 nicht optimal. Zwar boten fünf Modelle die Möglichkeit, geschliffene Gläser mithilfe von Clips hinter die Scheiben der Radbrille zu klemmen, doch die Befestigung war bei allen sehr knifflig. Meistens saßen die Brillengläser außerdem danach so nah am Auge, dass sie beim Blinzeln die Wimpern berührten.

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