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Fahrradcomputer-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Fahrradcomputer.

Mit dem Fahrrad effizient zu trainieren klappt nur, wenn man seine Leistung einsehen und stetig verbessern kann. Viele Fahrradcomputer zeigen deshalb nicht nur die Geschwindigkeit an, sondern ebenfalls den Höhenunterschied, die gefahrene Strecke und die Trittgeschwindigkeit.

Zusätzliche Angaben wie die Herzfrequenz machen das Ausdauertraining erst perfekt. Schauen Sie jetzt in unsere Test- und Vergleichstabelle und finden Sie heraus, über welche Funktionen die Fahrradcomputer verfügen und auf welche der umfangreichen Techniken Sie verzichten können, um beim Kauf nicht zu viel Geld auszugeben.

Kaufberatung zum Fahrradcomputer-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Fahrradcomputer-Testsiegers!

  • Fahrradcomputer (auch Fahrradtacho oder Radcomputer genannt) werden am Lenkrad des Fahrrads angebracht. Neben der Geschwindigkeit und Uhrzeit geben hochwertigere Radcomputer ebenso die Trittzahl und die Steigung an. Fahrradcomputer mit Funkübertragung können zusätzlich die Herzfrequenz messen.
  • Beim Fahrradcomputer werden die Daten via Kabel oder per Funk übertragen. Der Vorteil bei Fahrradcomputer mit Kabel ist, dass sie weniger leicht gestohlen und verloren werden können. Fahrradcomputer mit einer Funkübertragung zeichnen sich hingegen durch ihre leichte Montage aus. Dadurch sind sie besonders für den Einsatz an mehreren Rädern geeignet.
  • Die Anzahl der Funktionen ist zwischen den Fahrradtachos unterschiedlich. So haben einige der Geräte die Möglichkeit, GPS zu nutzen oder eine Höhenmessung durchzuführen. Die erhaltenen Daten werden anschließend auf dem Display angezeigt.

fahrradcomputer-test

Die umweltschonende Mobilität wird für uns immer wichtiger. Das Fahrrad hat hier nicht nur den Vorteil, dass es uns schnell und ganz ohne CO²-Ausstoß von einem Punkt zum anderen bringt, sondern ebenfalls, dass wir hierdurch unsere Atmung und unsere Muskeln trainieren.

Wer das Fahrrad professionell nutzen oder seinen Trainingserfolg einsehen will, der rüstet sein Gefährt mit einem Fahrradcomputer auf. Dieser hat neben einer Pulsuhr und einen Trittzähler auch oft eine GPS-Funktion. Im Jahr 2017 besaßen in Österreich bereits 34 % einen Fahrradcomputer (Quelle: Intersport).

In unserem Fahrradcomputer-Vergleich 2019 zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihren Radcomputer an Ihrem Fahrrad befestigen können und stellen Ihnen die wichtigsten Funktionen vor.

fahrradcomputer-display-anzeige

Beim Fahrradcomputer haben Sie die Wahl zwischen einer Funk- (oder Bluetooth-) oder kabegebundenen Datenübertragung. Wollen Sie per Knopfdruck Ihre Herzfrequenz messen, eignen sich nur die Radcomputer mit Funkübertragung.

1. Kaufberatung: Fahrradcomputer mit Bluetooth-Funktion haben kein störendes Kabel, sind aber leichter zu klauen als kabelgebundene Geräte

Fahrradcomputer-Halterung

Ihren Fahrradcomputer befestigen Sie am besten so, dass Sie die Anzeigen auf dem Display auch während der Fahrrad-Tour gut im Auge behalten. Der beste Platz ist deshalb der Lenker. Für einen perfekten Sitz benötigen Sie hier spezielle Fahrradcomputer-Halterungen. Diese sind entweder im Lieferumfang enthalten oder im Handel erhältlich.

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Unabhängig von Marke und Hersteller finden Sie Fahrradcomputer in zwei Kategorien: als Fahrradcomputer mit Kabel und als Fahrradcomputer, die kabellos sind. Im letzteren Fall werden die Fahrradcomputer per Funk mit einem Sender verbunden, der unter anderem die Trittfrequenz übermittelt. Zu Fahrradcomputern mit einer solchen Funkverbindung gehören beispielsweise Fahrradcomputer mit Bluetooth-Funktion.

Suchen Sie noch nach dem besten Fahrradcomputer für Ihr Rennrad oder gemütliche Outdoor-Ausflüge, sollten Sie bei Ihrer Auswahl besonders auf die Verbindungsart achten. Um Ihnen die Entscheidung leichter zu machen, finden Sie im Nachfolgenden eine kurze Zusammenfassung über die verschiedenen Fahrradtachometer-Anschlüsse. Am Ende eines Kapitels sehen Sie die Vor- und Nachteile der Verbindungen auf einen Blick.

1.1. Sichere Fahrradcomputer fürs Rennrad sind Fahrradcomputer mit Kabel

Im Großen und Ganzen ist der Aufbau beim Fahrradcomputer mit Kabel und bei der Kabellosen-Variante gleich. An der Rad-Felge ist ein Magnet befestigt, der Impulse an einen Sensor am Rahmen des Fahrrads weitergibt. Die erhaltenen Daten gibt der Sensor  danach per Kabel oder Funk an den Fahrradcomputer weiter. Abgesehen von der Geschwindigkeit kann ebenfalls die zurückgelegte Strecke angegeben werden.

Der Nachteil bei den Fahrradcomputern mit Kabel liegt darin, dass das Kabel ordentlich befestigt werden muss, damit es nicht stört. Wollen Sie keinen großen Zeitaufwand mit dem An- und Abbau des Radcomputers haben, empfehlen wir Ihnen zu einem Bluetooth-Fahrradcomputer. Bedenken Sie dabei aber, dass der Radcomputer durch den erschwerten Aufbau auch weniger leicht abfällt und verloren gehen kann. Fahren Sie oft über unebene Wege, lohnt sich hier der Fahrradcomputer mit Kabel.

In der Preisfrage schneiden Fahrradcomputer mit Kabel meist besser ab als jene, welche die Signale per Funk übertragen. Auch ist die Übertragung der Signale weniger fehlerbehaftet als bei einem Fahrradcomputer, welcher seine Daten via Funk übermittelt bekommt. Falls Sie einen kabelgebundenen Fahrradtachometer für Ihr Rennrad suchen, dann finden sie einen Fahrradcomputer beim Hersteller SIGMA Sports.

Hier sehen Sie die Vor- und Nachteile der Fahrradcomputer mit Kabel auf einen Blick:

  • Konstruktion sitzt besonders fest am Fahrrad
  • günstiger in der Anschaffung als Fahrradcomputer mit Funkübertragung
  • Datenübertragung hat weniger Fehler als bei einer Funkübertragung
  • Konstruktion optisch weniger ansprechend (wegen Kabel)
  • An- und Abbau ist zeitaufwändig
  • Möglichkeit sich in den Kabeln zu verfangen und diese abzureißen (besonders bei Mountainbikes)
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Während Sie bei einem Rennrad auch zu einem Fahrradcomputer mit Kabel greifen können, sollten Sie bei einem Mountainbike einen Radcomputer mit Funk nutzen. Auf diese Weise bleiben Sie wendig und verheddern sich nicht im Kabel.

1.2. Fahren Sie viele verschiedene Rad-Typen, eignen sich Fahrradcomputer mit Funk

Bei den Sensoren, welche die Signale via Funk an den Fahrradcomputer senden, entfallen die störenden Kabel. Auf diese Weise wird das Fahrrad optisch schöner und es entfällt die Gefahr, dass Sie sich in den Kabeln verfangen und diese abreißen. Fahren Sie oft Mountainbike und sind in unwegsamen Gelände unterwegs, kann hier ein Zweig oder festeres Gestrüpp die Kabel also nicht zerreißen. Mountainbiker wird deshalb im Allgemeinen ein Radcomputer mit Funk-Verbindung empfohlen.

Ein weiterer Vorteil liegt bei diesen Computern auch im Aufbau. Da hier das Verlegen des Kabels entfällt, benötigen Sie beim An- und Abbauen des Radcomputers weniger Zeit als beim kabelgebundenem Fahrradcomputer. Achten Sie hier darauf, dass der Radcomputer durch die leichte Konstruktion auch lockerer sitzt und schnell verloren gehen oder geklaut werden kann. Sind Sie ambitionierter Radfahrer, der mehrere Räder nutzt und an jedem einen Fahrradtacho anschließen will, raten wir Ihnen dennoch zum kabellosen Radcomputer. Hier schließen Sie den Computer an jedem einzelnen Fahrrad schnell an und brauchen kein zusätzliches Geld für einen neuen Radcomputer ausgeben.

Hier sehen Sie die Vor- und Nachteile der Fahrradcomputer, die kabellos sind auf einen Blick:

  • optisch ansprechbar (wegen fehlendem Kabel)
  • An- und Abbau braucht kaum Zeit (für die Nutzung an mehreren Rädern geeignet)
  • Verheddern am Kabel wird vorgebeugt
  •  Messung der Herzfrequenz möglich
  • wiegt mehr als ein Fahrradcomputer mit Kabel
  • anfälliger gegenüber Störungen als Fahrradcomputer mit Kabel
  • Fahrradcomputer kann leichter verloren gehen und gestohlen werden
  • benötigt Batterien
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Durch zusätzliche Funktionen zeigt Ihnen Ihr Fahrradcomputer neben der Geschwindigkeit auch die gefahrene Strecke oder die Steigung des Weges an.

2. Die wichtigsten Funktionen des Fahrradcomputers auf einen Blick

Wie viel Sie für Ihren Fahrradtacho ausgeben wollen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Sie entscheiden sich zwischen Marken, bei denen Sie Radcomputer für unter 30 Euro bekommen und Marken, bei denen die Fahrradtachos rund 300 Euro kosten. Viele Funktionen (etwa 60 Funktionen) bekommen Sie beispielsweise bei Fahrradcomputern vom Hersteller VDO.

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Über eine Geschwindigkeits- und Streckenanzeige, sowie über eine Uhr verfügen im Übrigen alle Fahrradcomputer. Reichen Ihnen diese Funktionen bereits aus, können Sie unbedenklich zu günstigeren Fahrradcomputern greifen. Sind Sie ein richtiger Ausdauersportler und wollen Ihren Fahrradtacho intensiv nutzen, raten wir Ihnen hingegen dazu, etwas mehr Geld zu investieren.

Damit Sie bereits im Vorfeld erkennen, welche Funktionen für Ihren Fahrradcomputer günstig sind, haben wir die wichtigsten Funktionen für Sie in einer kurzen Tabelle aufgeführt und erklärt.

FunktionBeschreibung
GPS-FunktionÜber die GPS-Funktion ermitteln Fahrradcomputer ihren genauen Standpunkt per Satellit und helfen Ihnen dadurch bei der Navigation. Der Vorteil hierbei ist, dass unter anderem Radsensoren nicht mehr für die Geschiwndigkeitsmessung erforderlich sind.

Welche weiteren Vor- und Nachteile die GPS-Funktion noch hat, sehen Sie hier in Kürze:

kann an allen Rädern angebracht werden, ohne den Raddurchmesser einzustellen
Geokoordinaten werden aufgezeichnet und sind über den Computer einsehbar (Anzeige des Streckenverlaufs)

Strecken- und Geschwindigkeitsmessung ungenau (Messung nur mit Radsensor präzise)
kürzere Batterielaufzeit gegenüber Fahrradcomputern ohne GPS-Funktion
hoher Anschaffungspreis (über 100 Euro für Fahrradcomputer mit GPS-Funktion)

HöhenmessungSind Sie oft mit einem Mountainbike in den Bergen unterwegs, dann empfehlen wir Ihr einen Fahrradcomputer mit Höhenmessung. Anhand dieser sehen Sie, wie viele Höhenmeter sie zurückgelegt haben und können dadurch Ihr Training optimieren. So ist der Trainingseffekt bei ansteigendem Gefälle höher, als bei einer gerade Strecke.

Fahrradcomputer mit Höhenmesser gibt es in zwei Kategorien: mit einer barometrischen Höhenmessung und einer Höhenmessung, welche eine GPS-Funktion benötigt. Wir haben Ihnen hier kurz die Vor- und Nachteile der beiden Mess-Arten aufgelistet.

Die Vor- und Nachteile der barometrischen Höhenmessung:

sehr genau Messung, wenn Temperatur und Wetter konstant bleiben
nach richtiger Einstellung sind Angaben weitestgehend genau

für genaue Messung wird ein Ausgangspunkt benötigt, bei dem die Höhe über Normalnull liegt
Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Orte müssen gefunden werden, bei denen die exakte Höhe in der Karte angegeben wird, um Höhenmesser einzustellen

Die Vor- und Nachteile der GPS-abhängigen Höhenmessung:

es müssen keine Ausgangspunkte gesucht werden (Position wird über Satelliten-Verbindung angegeben)

Genauigkeit der Angaben stark von der Signalstärke und der Anzahl der Satelliten abhängig
Signal wird beispielsweise durch Wolken, dichte Wälder etc. abgeschwächt (mindestens vier Satelliten für Positions-Angabe nötig)
Positionsabweichungen können bis zu 100 m betragen

TrittfrequenzMit der Trittfrequenz wird angegeben, wie schnell das Fahrradpedal in Bewegung gesetzt wird. Die Frequenz zeigt dabei die Anzahl der Umdrehungen pro Minute an. Besonders sinnvoll sind Fahrradcomputer mit Trittfrequenz, wenn Sie oft mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Im Allgemeinen wird gesagt, dass sich ein zu langsames Radeln (geringe Trittzahlfrequenz) negativ auf die Knie auswirkt. So muss das Bein sehr viel mehr Kraft aufwenden, um eine Umdrehung zu erreichen, als wenn die Trittzahlfrequenz höher ist. Diese Anstrengung wirkt sich auf die Muskulatur und die Knie aus, welche anfangen zu schmerzen.

Optimal soll eine Trittfrequenz zwischen 100 und 110 Umdrehungen in einer Minute sein.

3. Fahrradcomputer-Test bei Stiftung Warentest: Eingebaute Batterien schaden Geldbeutel und Umwelt

Bevor Sie sich einen Fahrradcomputer kaufen, gibt es eine Menge zu bedenken. Die Fragen hören nach der Festlegung auf eine Anschluss-Art und die Funktionen, der Radcomputer mitbringen sollte, nämlich nicht auf. Zusätzlich sollten Sie  sich überlegen, auf welche Weise Sie Ihren Fahrradcomputer betreiben wollen.

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In ihrem Test 03/2010 prüfte die Stiftung Warentest 19 Fahrradcomputer und ging hierbei auch gleich auf die Stromzufuhr ein. Lediglich ein Fahrradcomputer des Herstellers Garmin war mit einem Akku ausgerüstet. Für die meisten anderen Radcomputer benötigen Sie zusätzlich Batterien. Einzig das Polar CS600X hatte eine eingebaute Batterie. Ist diese einmal leer, müssten Sie hier also das gesamte Gerät wegwerfen.

Neben den 13 normalen Fahrradcomputern testete die Stiftung Warentest 6 weitere mit Multifunktion. Auf diese Weise ergaben sich zwei unterschiedliche Testergebnisse.  Im Fahrradcomputer-Test für die einfachen Modelle wurde ein Radcomputer vom Hersteller Sigma Sports Fahrradcomputer-Testsieger. Bei dem Fahrradcomputer-Test der multifunktionalen Radcomputer wurde ein Fahrradcomputer des Herstellers Ciclomaster Fahrradcomputer-Testsieger.

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4. Fragen und Antworten rund um das Thema Fahrradcomputer

4.1. Kann ich als Fahrradcomputer mein iPhone benutzen?

Ja, im Grunde können Sie als Fahrradcomputer Ihr iPhone nutzen. Hierzu brauchen Sie nur die passende Software (oder Fahrradcomputer-App). Der Nachteil hier liegt aber darin, dass das iPhone nicht speziell für die Nutzung als Fahrradtachometer hergestellt wurde. Deswegen ist hier die Akkuleistung geringer als bei einem normalen Fahrradcomputer. Neben einer stromsparenden Software sollten Sie hier darauf achten, immer einen Zweit-Akku oder eine Powerbank mitzunehmen.

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Ein zweites Problem liegt darin, dass die iPhones in den seltensten Fällen wasserdicht sind. Abgesehen von der Software müssen Sie hier also zusätzlich Geld für eine wasserdichte Fahrradhalterung ausgeben.

4.2. Sind alle Fahrradtachometer wasserdicht?

Leider nicht. Fahrradcomputer sind speziell für Outdoor-Aktivitäten gebaut. Dies bedeutet zwar, dass sie bis zu einem gewissen Grad wetterbeständig sind. Wie stark diese Beständigkeit ist, ist aber von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Beim Hersteller Wahoo Fitness finden Sie beispielsweise Geräte, die wasserdicht sind. Es gibt aber auch beispielsweise Fahrradcomputer vom Hersteller Garmin, die lediglich spritzwassergeschützt sind.

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