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Fenstersauger-Test 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Fenstersauger.

Fenstersauger erleichtern die Arbeit im Haushalt und sind bereits ab rund 20 Euro erhältlich. Aber soll es nun ein Kärcher-, Vileda- oder Leifheit-Fenstersauger sein? Die Unterschiede zwischen den Geräten liegen in den Details.

So kommt es zum Beispiel auf die Akku-Leistung an: Ein Gerät mit 20 Minuten Laufzeit zwingt Sie womöglich zu lästigen Arbeitspausen, während Geräte mit 45 Minuten Laufzeit mehr Möglichkeiten bieten. Welche Rolle die Größe des Tanks spielt? Schauen Sie in unsere Test- und Vergleichstabelle sowie in unsere Kaufberatung, dort finden Sie alle wesentlichen Informationen!

Kaufberatung zum Fenstersauger-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Fenstersauger-Testsiegers!

  • Fenstersauger erleichtern die Haushaltarbeit und sorgen für gute Reinigungsergebnisse – schon ab rund 20 Euro.
  • Für große Putzarbeiten mit vielen und großen Fenstern empfehlen sich eine Akku-Laufzeit von gut 40 Minuten und ein Schmutzwassertank mit einem Volumen von mindestens 100 ml.
  • Für besonders hohe Fenster lohnt sich ein Blick ins Zubehör: Manche Hersteller liefern einen Teleskopstiel mit und ermöglichen so ein bequemes Arbeiten vom Boden aus.

Fenstersauger Test

Staubsauger, Spülmaschinen, Trockner – in so vielen Bereichen konnte uns die Technik schon Arbeit abnehmen und da bleibt ausgerechnet das leidige Fensterputzen an uns hängen?

Nicht, wenn wir uns für einen Fenstersauger entscheiden, der die Arbeit zwar nicht von alleine erledigt, aber dennoch eine Hilfe darstellen kann.

Wir haben uns deshalb einem Fenstersauger-Vergleich 2019 gewidmet. In unserer Produkttabelle finden Sie schnell und einfach die besten Fenstersauger, während unsere Kaufberatung erklärt, worauf vor dem Kauf eines Fensterputzgeräts zu achten ist. So erfahren Sie unter anderem, welche Größe der Wassertank haben sollte, wie lange ein guter Akku Energie liefert und welche Vorteile ein Teleskopstiel bietet.

1. Die Leistung: Über 40 Minuten Akku-Laufzeit sind Top-Werte!

Bei der Leistung eines Fenstersaugers kommt es auf verschiedene Aspekte an. Neben der eigentlichen Reinigungsleistung sind vor allem die Größe des Tanks sowie die Akku-Laufzeit besonders wichtig.

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Denn anhand dieser beiden Aspekte wird entschieden, wie oft Sie Ihre Arbeit zu Hause unterbrechen müssen.

Im Folgenden erhalten Sie alle wichtigen Informationen zu diesen Unterpunkten:

  • Saugleistung
  • Tankvolumen
  • Akku-Laufzeit

1.1. Die Saugleistung: Schlierenfrei geht auch günstig

Wer sich schon ein Gerät zum Fensterputzen kauft, der möchte anschließend auch glasklare Ergebnisse an den Scheiben ablesen können. Schlieren sollten also möglichst nicht mehr übrig bleiben. Doch schaffen das auch automatisch alle Scheibensauger?

Unser Vergleich hat gezeigt, dass das nicht so ist! Zwar sorgen die meisten Fenstersauger für ansprechende Ergebnisse, dennoch bleiben bei einigen Geräten Schlieren übrig.

Schwachpunkt sind die Ränder! An den Scheibenrändern nahe des Fensterrahmens offenbaren manche Fenstersauger Schwächen – hier muss gegebenenfalls noch mal händisch nachgereinigt werden.

Sie haben den Anspruch, dass ein Scheibensauger auch ausnahmslos exzellente Reinigungsergebnisse liefern soll? Dann sollten Sie bei dem Kaufkriterium Reinigungsleistung darauf achten, dass Ihr persönlicher Fenstersauger-Testsieger auch bis zu den Rändern schlierenfrei arbeitet. Und dies muss nicht teuer werden! Auch günstige Fenstersauger für Preise ab rund 25 Euro können bereits gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen.

Tipp: Wischen Sie die Abziehlippe nach jeder gezogenen Bahn mit einem Lappen ab, so vermeiden Sie unnötige Schlieren.

1.2. Der Tank: 100 ml sind der Standard, 200 sind sehr gut

Die Größe des Tanks entscheidet darüber, wie häufig Sie Ihre Arbeit unterbrechen müssen, weil mal wieder der Tank entleert werden möchte.

Dabei handelt es sich natürlich nur um kurze Unterbrechungen und dennoch können diese stören, wenn Sie die Arbeit einfach nur schnell hinter sich bringen möchten.

Leifheit Fenstersauger Leifheit

Mit einem großen Tank fällt die Arbeit leichter, da das Schmutzwasser zwischendurch seltener entleert werden muss.

Sie erkennen sich in den Worten wieder? Dann empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich einen Fenstersauger kaufen, der eine Tankgröße von mindestens 100 ml aufweist.

Für besonders langes durchgehendes Arbeiten ist es freilich noch besser, wenn der Tank 200 ml Schmutzwasser fassen kann.

Sie haben nur wenige Fenster oder stören sich nicht daran, den Tank womöglich ein, zwei Mal öfter entleeren zu müssen? Dann sind natürlich auch Geräte mit weniger als 100 ml empfehlenswert.

So bestechen zum Beispiel der Vorwerk Kobold VG100 oder der Kärcher-Fenstersauger-VW-5 mit guter bis herausragender Qualität, während beide einen unterdurchschnittlich kleinen Tank haben.

1.3. Die Akku-Laufzeit: Mindestens 30 Minuten sind empfehlenswert

Praktisches Beispiel

Gehen wir davon aus, dass ein normal großes Fenster ungefähr die Maße 90 x 85 cm aufweist. Mit einer Akku-Ladung von 30 Minuten könnten Sie bereits circa 30 solcher Fenster reinigen, ohne zwischendurch aufladen zu müssen.

Die Akkus der meisten Fensterputzgeräte halten zwischen 20 und 45 Minuten. Ein gravierender Unterschied – vor allem dann, wenn Sie viele und/oder große Fenster haben. Denn die Ladezeit beträgt wiederum circa zwei bis drei Stunden. Reichte die erste Akku-Ladung nicht für alle Scheiben, heißt es warten, bevor die Arbeit fortgesetzt werden kann.

Gerade in Haushalten mit vielen Fenstern empfehlen wir daher, ein Gerät mit mindestens 30 Minuten, im Idealfall aber über 40 Minuten Akku-Laufzeit zu verwenden.

2. Die Handhabung: Eine Düsenbreite von mindestens 28 cm ist oft empfehlenswert

Bei der Handhabung kommt es neben dem leichten Halten und Führen des Geräts auch auf weniger offensichtliche Punkte an. Wir haben Ihnen alle entscheidenden Kriterien in den folgenden Unterpunkten aufgelistet.

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2.1. Praktisch sind Geräte mit zwei unterschiedlich großen Düsen

Die Düsenbreite umschreibt nichts anderes als die Breite der Saugöffnung sowie die Breite der Abziehlippe (wobei Letztere etwas breiter ausfallen kann).

Welche die richtige Düsenbreite für Sie ist, hängt von der Beschaffenheit Ihrer Fenster ab. Kommt es Ihnen vor allem auf die großen und gängigen Fenster an, empfehlen wir auch den Kauf eines Geräts mit einer Düsenbreite von knapp 30 Zentimetern.

Fenstersauger Vergleich

Breite Düsen erleichtern die Arbeit an großen Fenstern.

Haben Sie hingegen (auch) kleinere Fenster, können 28 oder 29 Zentimeter schnell zu breit sein und das Fenster lässt sich nicht mehr mit dem elektrischen Fensterreiniger säubern. Hier empfehlen sich dann eher Düsen mit einer Breite von rund 17 Zentimetern.

Manche Geräte vereinen beides, indem die Hersteller noch eine zweite, kleinere Düse mitliefern. Ein Beispiel hierfür ist der Kärcher-Fenstersauger-VW-5.

2.2. Das Handling: Leichte Fenstersauger wiegen nur 500 Gramm

Da die meisten Fensterputzgeräte sich in Ihrem Aufbau nicht wesentlich unterscheiden, kommt es beim Handling der Fenster-Staubsauger nicht zuletzt auf das Gewicht an.

Bei längeren Arbeiten kann es schon einen Unterschied ausmachen, wenn das Gerät nur 500 Gramm oder aber fast einen Kilogramm wiegt.

Sie bekommen schnell schwere Arme oder haben Probleme mit den Gelenken?

Dann empfehlen wir Ihnen ein möglichst leichtes Gerät, idealerweise nicht schwerer als 700 Gramm.

Für Menschen mit empfindlichen Händen ist das Entleeren des Schmutzwassertanks zudem ein entscheidendes Kriterium. Bei manchen Geräten bleiben die Hände trocken, bei anderen ist es leichter, mit dem Schmutzwasser in Berührung zu kommen.

Möchten Sie das verhindern, sollten Sie beim Kauf besonderes Augenmerk auf den Punkt „Entleeren des Tank“ legen.

2.3. Die Lautstärke: Leise Geräte bewegen sich auf dem Lärm-Niveau eines Fernsehers

Fensterputzgerät

Ein leiser Fenstersauger ist nicht lauter als ein laufender Fernseher.

Fenstersauger, die auch Fenster-Staubsauger genannt werden, können auch das Lärm-Level eines Staubsaugers erreichen.

Möchten Sie jedoch auch bei der Haushaltsarbeit möglichst große Ruhe verspüren, gibt es einige Geräte, die besonders leise sind.

Diese bringen es dann nur auf knapp bis gut 70 dB, womit das Lärm-Niveau eines TVs, der auf Zimmerlautstärke läuft, erreicht wird.

Besonders laute Geräte sorgen hingegen für eine Lärmentwicklung von rund 80 dB, womit Sie sich bereits auf der Ebene eines lauten Streitgesprächs befinden.

Legen Sie also gesteigerten Wert auf ein leises Gerät, empfehlen wir den Kauf eines Fenstersaugers mit einer Lärmentwicklung von maximal 74 dB.

3. Das Zubehör: Für hoch gelegene Fenster auf einen Teleskopstiel achten

Einige Marken verschicken Ihre elektrischen Fensterputzer bereits mit einem praktischen Zubehörset. Darin können sich nützliche Dinge wie eine zweite, kleinere Absaugdüse oder auch ein Teleskopstiel befinden.

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Wir erklären Ihnen, wann welches Zubehörteil sinnvoll ist.

Eine kleine Absaugdüse ist vor allem dann praktisch, wenn Sie schmale Fenster haben. Die kleineren Absaugdüsen weisen eine Breite von üblicherweise 17 Zentimetern auf.

Möchten Sie den Fenstersauger auch für kleinere Saugarbeiten auf der Couch verwenden? Dann empfiehlt sich ein Gerät, das auch eine Düse für Stoffe mitbringt.

Sie haben Fenster in der Wohnung oder im Haus, die besonders hoch oder hochgelegen sind? Hier kommt der Teleskopstiel ins Spiel. Mit Ihm können Sie auch hohe Fenster bequem vom Boden aus erreichen, ohne dafür waghalsige Kletteraktionen auf Fensterbänken oder Stühlen durchführen zu müssen.

4. Die unterschiedlichen Fenstersauger-Arten: 3-in-1-Geräte sparen besonders viel Arbeit

Viele verschiedene Fenstersauger-Typen gibt es nicht, aber einen wesentlichen Unterschied gibt es zwischen zwei Kategorien. Wir stellen Ihnen die beiden Typen in der folgenden Tabelle vor.

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Fenstersauger-KategorieEigenschaften
3-in-1-Fenstersauger ein einziger Arbeitsschritt: Sie müssen das Fenster nicht manuell (vor-)reinigen, bevor der Fenstersauger eingesetzt wird

sehr teuer: Preise ab circa 300 Euro

2-in-1-Fenstersauger viel günstiger in der Anschaffung als ein 3-in-1-Gerät (Preise ab rund 20 Euro)
Scheiben müssen vor dem Einsatz des Geräts manuell gereinigt werden
Der praktische Nutzen ist da, der preisliche Unterschied jedoch immens.

Möchten Sie sich das Fensterputzen so leicht wie möglich machen, empfehlen wir ein 3-in-1-Fensterputzgerät. Hiermit ersparen Sie sich den lästigen ersten Arbeitsschritt des manuellen Vorreinigens.

Ist es für Sie jedoch in Ordnung, etwas mehr Kraft ins Fensterputzens zu stecken, reichen normale 2-in-1-Fenstersauger völlig aus. Die Preisersparnis kann im Vergleich zu den teuren 3-in-1-Fenstersaugern rund 300 Euro betragen.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Fenstersauger

Zum Abschluss unserer Kaufberatung möchten wir noch zwei Fragen beantworten, die im Internet häufig zum Thema Fenstersauger gestellt werden.

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5.1. Hat die Stiftung Warentest einen Fenstersauger-Test durchgeführt?

Nein, die Stiftung Warentest hat bislang keinen Fenstersauger-Test gemacht. Und doch ist das Thema nicht gänzlich an ihr vorbeigegangen: Im Jahr 2016 verwies sie auf einen Fensterputzgeräte-Test des Verbrauchermagazins K-Tipp, das Fensterputzroboter mit Fenstersaugern und den gewöhnlichen Fensterabziehern verglich.

Dabei stellte sich heraus, dass Fenstersauger die beste Variante sind, wenn es um schlierenfreie Fenster geht.

5.2. Welches Reinigungsmittel sollte man für Kärcher-Akku-Fenstersauger verwenden?

Fensterreiniger

Gewöhnlicher Fensterreiniger reicht völlig aus.

Einige Hersteller liefern bereits ein Reinigungsmittel mit. So ist es auch beim Fenstersauger von Kärcher (VW-5).

Dennoch reicht es in der Regel völlig aus, einen gewöhnlichen Fensterreiniger zu benutzen.

Dies hat den Vorteil, dass Sie nicht immer ein spezielles Mittel beim Hersteller bestellen müssen, was mitunter deutlich teurer sein kann als ein handelsüblicher Fensterreiniger.

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