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Gaming-Monitore-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Gaming-Monitore.

Um richtig ins Spielgeschehen eintauchen zu können, braucht es einen ordentlichen Gaming-Monitor. In Tests erwiesen sich vor allem niedrige Reaktionszeiten und eine hohe Bildwiedergaberate als wichtig. Je nachdem, ob Sie eine Nvidia oder eine AMD Grafikkarte haben, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Monitor G-Sync oder FreeSync unterstützt.

Lesen Sie unsere Kaufberatung, um zu erfahren, worauf es beim Kauf eines Gaming-Monitors ankommt. In unserer Vergleichstabelle finden Sie eine außerdem übersichtliche Auflistung an schnellen, leistungsstarken Monitoren, die Sie im Eifer des Gefechts nicht im Stich lassen werden.

Kaufberatung zum Gaming-Monitor-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Gaming-Monitor-Testsiegers!

  • Ein größeres Display ist nicht immer besser: Um im Spielgeschehen den Überblick behalten zu können, ist eine Bildschirmdiagonale über 30 Zoll nicht zu empfehlen.
  • Niedrige Reaktionszeiten und eine hohe Bildwiederholung sind wichtig, um Frust beim Spielen zu vermeiden. Idealerweise liegt die Reaktionszeit bei einer Millisekunde; die Bildwiederholung sollte über 60 Hertz reichen.
  • Um eine gesunde Sitzhaltung beibehalten zu können und trotzdem alles im Überblick zu haben, bieten Monitore verschiedene ergonomische Einstellungen an. Mindestens die Tilt-Funktion, das horizontale Vor- und Zurückneigen, sollte ein Gaming-Monitor bieten.

gaming-monitor-test

Da Spieler von Xbox und PS4 ohne Gaming-Monitor auskommen und ihre Konsolen einfach an den Fernseher anschließen können, lastet die Suche nach dem perfekten Bildschirm zum Zocken auf den Schultern der PC-Spieler. Dabei werden sie mit allerhand Zahlen und Fachbegriffen überhäuft, die auf den ersten Blick erstmal recht einschüchternd wirken können. Während OLED Monitore und Curved Monitore im Gaming-Bereich noch wenig Anwendung finden, sind Begriffe wie „120 Hz Monitor“ oder „bester LCD mit 1080p“ gar nicht so selten.

Damit Sie sich schneller zurechtfinden, haben wir in unserem Gaming-Monitor-Vergleich 2019 alle wichtigen Informationen übersichtlich zusammengetragen.

In unserer Kaufberatung erklären wir, wieso Bildwiederholung und Reaktionszeit bei einem Spiele-Bildschirm wichtig sind und erläutern, was hinter FreeSync und G-Sync steckt. Außerdem gehen wir auf den Unterschied im Stromverbrauch ein und bringen Licht ins Dunkel der Panel-Technologie.

Am Ende wissen Sie, ob sich der Asus VG148qe und der Predator Monitor von Acer wirklich als Gaming-Bildschirm eignen und wieso Sie Bildschirme aus der Größen-Kategorie über 30 Zoll nicht mehr zum Zocken nutzen sollten.

1. Was macht einen Gaming-Monitor aus?

PC-Monitor ist nicht gleich PC-Monitor, vor allem wenn es sich um einen Bildschirm handelt, der hauptsächlich zum Spielen verwendet wird. Neben einer guten Auflösung, die die bildgewaltigen Games der heutigen Zeit darstellen kann, sind vor allem die Schnelligkeit in Reaktionszeit und eine hohe Bildwiederholungsrate wichtig.

Natürlich kann ein Gamer LCD Monitor nicht nur für Spiele genutzt werden – technisch gesehen funktioniert ein solcher Bildschirm wie alle anderen Bildschirme auch und macht bei Büroarbeiten eine ebenso gute Figur wie beim Zocken.

Sollten Sie jedoch nur ein Gelegenheitsspieler sein, könnte der Preis eines guten Gaming-Monitors von Asus oder von ähnlichen renommierten Herstellern schnell Ihr gewünschtes Budget sprengen. Umgekehrt sind günstige Gaming-Monitore häufig den Anforderungen von Vollblutzockern nicht gewachsen.

Überlegen Sie sich, wie wichtig Ihnen eine makellose Performance beim Spielen ist und für welche Arbeiten Sie den Bildschirm hauptsächlich verwenden, bevor Sie einen Gaming-Monitor kaufen.

Tipp: Sie sitzen viel am Rechner und brauchen sowohl einen guten IPS-Monitor als auch einen schnellen TN-Monitor? Moderne Computer unterstützen die Nutzung von mehr als einem Monitor. Schließen Sie einfach beide Bildschirme an und verzichten Sie nicht auf die Vorteile des jeweiligen Bildschirm-Typen.

2. Displaytypen: TN-, IPS- und VA-Displays

Wenn es um die LCD Gaming Displays geht, findet man am häufigsten die Bezeichnung TN bei der Panel-Technologie. Vereinzelt findet sich auch IPS-, ganz selten jedoch VA-Monitore. Wofür diese Abkürzungen stehen und was sie aussagen, haben wir Ihnen aufgelistet:

Panel-Technologie Bedeutung
VA
  • Vertical Alignment
  • gute Farbwiedergabe mit hohem Kontrast
  • große Blickwinkel-Stabilität
  • sehr langsame Reaktionszeiten
IPS
  • In-Plane Switching Panels
  • großer, natürlicher Farbraum
  • sehr hohe Blickwinkel-Stabilität
  • langsame Reaktionszeiten
TN
  • Twisted Nematic Panels
  • niedrige Blickwinkel-Stabilität
  • sehr schnelle Reaktionszeit

3. Welche besonderen Eigenschaften besitzt der beste Gaming-Monitor?

3.1. Bildschirmdiagonale und Seitenverhältnis – größer ist nicht gleich besser

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Zu einem Gaming-Monitor gehört auch das passende Zubehör wie Gamer-Stuhl oder -Tastatur.

Das gängigste Seitenverhältnis ist 16:9, selten findet man noch 16:10 Monitore. Das Widescreen-Format 21:9 gibt es zwar, ist im Gaming-Bereich jedoch kaum anzutreffen. Was die Bildschirmdiagonale angeht, ist weniger beim Zocken häufig mehr. So sind unter Gamern 22 Zoll TFT Monitore oder LCD Monitore recht beliebt. Wem 22 Zoll Gamer Monitore und 24 Zoll Gamer Monitore zu klein sind, der kann auch problemlos bis zu 27 Zoll hochgehen.

Die 30 Zoll-Marke sollte jedoch keinesfalls überschritten werden, da das menschliche Auge ab dieser Größe schnell die Übersicht verliert und hin- und hergeschaut werden muss, um das Bild vollständig wahrzunehmen.

3.2. Maximale Auflösung – 4K Monitore überzeugen noch nicht

Angegeben wird die Auflösung in Pixel. Die meisten Gaming-Monitore haben eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixels. Auch 2560 x 1440 Pixels sind gelegentlich vertreten. Gute 4k Gaming-Monitore sind noch relativ selten.

3.3. Bildwiederholung – mindestens 60 Hz, besser mehr

Die Bildwiederholungsrate wird in Hertz angegeben und ist eines der wichtigsten Kaufkriterien von Bildschirmen für Zocker. Mindestens 60 Hz sollte als Bildwiederholung gegeben sein, besser sind jedoch Gaming-Monitore mit 144 Hz aufwärts.

3.4. Reaktionszeit – je kürzer, desto besser

Neben der Bildwiederholung ist die Reaktionszeit ein Kern-Kaufkriterium von Gaming-Monitoren. Angegeben wird sie in Millisekunden. Je schneller die Reaktionszeit des Bildschirms, um so schneller können die Bildpunkte ihre Position wechseln. Ist ein Monitor zu langsam für die Wiedergabe schnell aufeinanderfolgender Bilder, kann es zu sogenanntem Ghosting kommen: Hierbei zieht das Bild etwas nach und es bleibt kurze Zeit eine geisterhafte Version des sich bewegenden Objekts an der Ursprungsstelle zurück.

3.5. Stromverbrauch – wer viel zockt, kann viel sparen

Wer viel spielt, der verbraucht auch viel Strom. Einen stromsparenden Monitor auszusuchen, kann ein erster Schritt sein, einem zu hohen Stromverbrauch entgegen zu wirken. Während sich das Mittelfeld zwischen 20 und 40 Watt bewegt, können High-End-Gaming-Monitore von Acer oder Asus schnell über 90 Watt im Verbrauch benötigen.

3.6. Anschlüsse – HDMI ist der neue Standard

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Ein Monitor über 30 Zoll kann schnell unübersichtlich werden.

Früher waren die gängigsten Anschlüsse VGA und DVI. Mittlerweile ist HDMI der Standard. Moderne Monitore kommen entsprechend zumeist nur noch mit HDMI-Anschluss. Bei älteren Rechnern ist hingegen noch nicht immer ein HDMI-Anschluss vorhanden. In diesem Fall gibt es spezielle Adapter oder Kabel, die den Monitor dennoch nutzbar machen.

3.7. Ergonomie – was sind Tilt, Swivel und Pivot?

Damit sich der Monitor optimal der eigenen Sitzposition anpasst, ist es gut, wenn er sich einstellen lässt. Hierbei gibt es drei verschiedene Funktionen: Die Tilt-Funktion steht für das horizontale Neigen von vorne nach hinten, die Swivel-Funktion lässt das horizontale Drehen nach links und rechts zu und Monitore mit Pivot-Funktion können um 90° ins Hochformat verschoben werden. Die meisten Monitore haben zumindest die Tilt-Funktion.

3.8. FreeSync und G-Sync – auf die Grafikkarte kommt es an

Techniken wie FreeSync und G-Sync synchronisieren fps (frames-per-second) und die Monitorfrequenz und sorgen also für eine bessere Kommunikation zwischen Grafikkarte und Bildschirm. Damit verbessern sie das Spielerlebnis spürbar. Nutzen Sie eine AMD-Grafikkarte, brauchen Sie einen Bildschirm, der FreeSync unterstützt. Ist Ihre Grafikkarte aus dem Hause Nvidia, muss der Gaming-Monitor G-Sync kompatibel sein.

4. Die Vor- und Nachteile eines Gaming-Monitors

Da sich Gaming-Monitore von normalen Bildschirmen unterscheiden, haben wir die Pro- und Contra-Argumente für die Nutzung eines geeigneten Monitors beim Spielen zusammengetragen. Folgende Vor- und Nachteile bringen Gaming-Monitore mit sich:

  • ruckelfreies Bild
  • unmittelbare Bildwiedergabe
  • hohe Bildschirmauflösung
  • ergonomische Anpassungsfähigkeit
  • stark variierender Preis
  • günstige Modelle haben keine hohe Blickwinkel-Stabilität
Was ist eigentlich Blickwinkel-Stabilität?

Unter der Blickwinkel-Stabilität ist die konstante Darstellung von Farbstärke und Kontrast aus jedem Blickwinkel zu verstehen. Hat ein Monitor eine geringe Blickwinkel-Stabilität, muss eine frontale Sitzposition gewahrt werden, um die akkurate Darstellung des Bildes zu gewährleisten. Nutzen Sie Ihren Monitor allein, ist die Blickwinkel-Stabilität nicht weiter wichtig. Wollen Sie jedoch, dass Ihnen Freunde beim Spielen zusehen können, sollte Ihr zukünftiger Gaming-Monitor auch von einem seitlichen Blickwinkel gut einsehbar sein.

5. Zubehör: Halterungen, Adapter und Co. für ein reibungsloses Gameplay

Hat der gewünschte Gaming-Monitor von Asus keinen HDMI-Anschluss oder der eigene Rechner kann nur VGA aufweisen, während der neuste Samsung Gaming-Monitor nur noch HDMI anbietet, ist das kein Problem. Es gibt zahlreiche Adapter-Varianten, die es beispielsweise ermöglichen VGA auf HDMI anzupassen.

Wollen Sie ein größeres Gaming-Setup aufbauen und mehr als nur einen Monitor anschließen, brauchen Sie einen großen Schreibtisch oder aber Monitor-Halterungen. Es gibt verschiedene Arten von Monitor-Ständern und -Armen, die sich einfach an der Wand oder dem Schreibtisch montieren lassen und mit denen Sie vollkommene Flexibilität bei der Einstellung Ihrer Gamer Displays genießen.

6. Bisher kein Gaming-Monitor-Testsieger bei der Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat bislang keinen reinen Gaming-Monitor-Test gemacht. Im April 2015 wurden hochauflösende Monitore getestet. Auf Platz 1 schaffte es der Dell U2715H, der zwar übersichtliche 27 Zoll hat, aber dank seiner hohen Reaktionszeit von 6 ms nicht als Gaming-Monitor taugt.

Wir hoffen, dass Stiftung Warentest in Zukunft einen Gaming-Monitor-Test anberaumt, der besonders die performancestarken Bildschirme unter die Lupe nimmt.

7. Wichtige Hersteller und Marken für Gaming-Monitore

Gute Spiele-Bildschirme gibt es von zahlreichen Herstellern. Besonders bekannt sind Gaming-Monitore von Acer, Asus (z.B. Asus vg148qe) und Samsung, aber auch HP und LG haben einige gute Modelle. Auf dem Spektrum von günstigem Gaming-Monitoren von Aldi bis zu High-End-Gaming-Monitoren findet man außerdem Gaming-Monitore von BenQ und AOC.

8. Wichtige Fragen und Antworten zu Ihrem zukünftigen Gaming-Monitor

8.1. Wie viel Hz sollte ein Gaming-Monitor haben?

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Die meisten Monitore haben heutzutage einen HDMI-Anschluss.

Wir empfehlen einen Gaming-Monitor, der mindestens 60 Hz leisten kann, damit Sie sich unnötigen Ärger ersparen. Deutlich besser sind dann schon die 120 Hz-Monitore. In Gaming-Monitor-Tests haben die Sieger allerdings meistens über 144 Hz aufzuweisen. Auch in unserer Vergleichstabelle schneiden hohe Hertz-Zahlen eindeutig besser ab.

8.2. Welche Reaktionszeit sollte ein Gaming-Monitor haben?

Je nach dem, an welchen Spielen Sie Spaß finden, ist eine höhere Reaktionszeit auffälliger oder nicht. Wenn Sie jedoch Spaß an schnellen Spielen haben, ist eine niedrige Reaktionszeit unabdingbar. In unserer Vergleichstabelle haben alle Monitore eine Reaktionszeit von einer Millisekunde – so verpassen Sie nichts!

8.3. Wie viel Zoll sollte ein Gaming-Monitor haben?

Größer ist hier nicht gleich besser. Um alles im menschenmöglichen Sichtfeld zu halten, sollte der Bildschirm die 30 Zoll nicht überschreiten. Am beliebtesten sind 26 Zoll TFT Gamer Monitore oder LCD Gaming-Monitore bis 27 Zoll.

8.4. Was ist bei einem Gaming-Monitor wichtig?

Damit Ihnen Ihr PC Monitor auch beim Spielen Spaß bringt, sollten Sie auf folgende Dinge achten:

  • Bildwiederholung über 60 Hz
  • niedrige Reaktionszeit, optimal ist 1 ms
  • keine zu große Bildschirmdiagonale, unter 30 Zoll
  • bei AMD-Grafikkarte: FreeSync; bei Nvidia-Grafikkarte: G-Sync

Unsere Monitor-Empfehlung: Wir raten zu einem Gaming-Monitor mit 144 Hz und 1 ms. Eine bewährte Größe von Gaming-Monitoren ist 24 Zoll bis 27 Zoll.

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