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Gaming-PCs-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Gaming-PCs.

Per Internet mit Freunden zocken oder mal wieder das Lieblingsspiel aus der Jugenzeit spielen klappt nur, wenn der Computer auch stark genug ist. Gaming-PCs sind speziell dafür ausgelegt, allen Ansprüchen der Gamer-Gemeinschaft gerecht zu werden.

Achten Sie bei der Auswahl nicht nur auf die Grafikkarte, sondern auch auf den Arbeitsspeicher (RAM) und die CPU-Leistung Ihres neuen Gaming-PCs. Werfen Sie jetzt einen Blick in unsere Test- oder Vergleichs-Tabelle und finden Sie einen PC, der mindestens 8 GB DDR4 RAM hat.

Kaufberatung zum Gaming-PC-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Gaming-PC-Testsiegers!

  • Gaming-PCs (auch Spiele-PCs oder Gamer-PCs genannt) können entweder als Gaming-PC-komplett-Set gekauft oder bei einem Gaming-PC-Konfigurator selbst zusammen gestellt werden. Der wohl größte Unterschied zwischen einem normalen Computer und einem Gaming-PC ist die hochwertige Grafikkarte.
  • Neben einer guten CPU und einer ordentlichen Grafikkarte zeichnet sich ein guter PC für Gamer durch seinen Arbeitsspeicher aus. Hat dieser zu wenig RAM, läuft das Spiel nicht flüssig. Mindestens 8 GB DDR4 RAM sind hier Pflicht.
  • PCs für Gamer können mit Luft oder Wasser gekühlt werden. Die Wasserkühlung benötigt zwar mehr Pflege und ist teurer in der Anschaffung, dafür verläuft der Kühlvorgang leiser. Ein weiterer Vorteil ist, das Wasser besser kühlt als Luft.

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An einer Spiele-Auswahl mangelt es den heutigen Gaming-Fans sicher nicht. Von Rollenspielen bis hin zu den bekannten Jump ’n Run Spielen ist für jeden etwas Passendes dabei. Wie eine Statistik aus dem Jahr 2017 zeigte, sind  30 % aller befragten Jugendlichen in Oberösterreich begeisterte Adventure-Spieler (Quelle: Education Group; MIC).

Ein perfektes Spielerlebnis mit einem guten Sound und einer ordentlichen Grafik kann das Spiel allerdings nur liefern, wenn der Computer für das Gaming ausgelegt ist.

In unserem Gaming-PC-Vergleich 2019 erklären wir Ihnen, auf welche Komponenten Sie beim Gaming-PC achten sollten, stellen Ihnen die Unterschiede zwischen einer Wasser- und einer Luftkühlung vor und zeigen Ihnen, auf welches Zubehör Sie bei einem richtigen Gaming-PC nicht verzichten sollten.

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Für das perfekte Gaming-Erlebnis muss nicht nur Ihre Grafikkarte alles geben. Die Leistung von Prozessor, Grafikkarte und Arbeitsspeicher muss stattdessen perfekt aufeinander abgestimmt sein.

1. Die wichtigsten Komponenten des Gaming-PCs auf einen Blick

Den besten Gaming-PC für sich zu finden ist nicht leicht. So werden Ihnen im Internet bereits vorhandene Gaming-PC-Sets angeboten oder die Möglichkeit eröffnet, anhand eines Gaming-PC-Konfigurators einen eigenen Gaming-PC zusammenstellen zu lassen. Das ist allerdings deutlich teurer als ein vorgefertigtes Modell.

Damit Sie entscheiden können, welche Komponenten für Ihren Gaming-PC günstig sind, haben wir diese genauer beleuchtet. Im Nachfolgenden stellen wir Ihnen daher die wichtigsten Komponenten vor, die Ihr zukünftiger Gaming-PC besitzen sollte.

1.1. Damit das Spiel nicht ruckelt, sollte der Arbeitsspeicher mindestens 8 GB DDR4 RAM haben

Was bedeutet eigentlich RAM?

RAM ist die Abkürzung für den englischen Begriff Random Access Memory und steht für den Arbeitsspeicher. Dieser speichert, im Gegensatz zur Festplatte, Ihre Daten temporär. Hierdurch geht das Abspeichern von Dateien schneller vonstatten.

Auf dem Arbeitsspeicher werden Teile der Programme von Word oder PC-Spiele für eine kurze Zeit gespeichert. Wie viel Speicherplatz Sie auf Ihrem Computer haben und wie schnell dieser auf Programme zugreift, hängt wiederum davon ab, wie viel RAM der Computer hat. Ob Ihr Computer mehr RAM braucht, können Sie unter anderem dadurch testen, wie schnell er beispielsweise zusätzliche Tabs aufruft. Braucht Ihr Computer hier länger Zeit, ist das ein guter Hinweis dafür, dass er mehr RAM benötigt.

Hat Ihr Computer zu wenig RAM, wirkt sich dies im Übrigen auch auf Ihre PC-Spiele aus. Diese laufen ruckelnder und weniger flüssig, da der benötigte RAM zum Zwischenspeichern der Bilder fehlt. Achten Sie deshalb immer darauf, dass Ihr Spiele-Computer genügend RAM hat. Wir raten Ihnen hier mindestens zu 8 GB DDR4 RAM. (DDR4 ist die aktuell am weitesten verbreitete Generation von Arbeitsspeicher.) Wollen Sie den Arbeitsspeicher Ihres neuen Gaming-PCs nicht so schnell wieder neu aufrüsten, wird allgemein empfohlen, diesen mit 16 DDR4 RAM oder mehr auszustatten.

1.2. Das Herz des Computers: Ein leistungsstarker Prozessor taugt nur etwas, wenn auch die restlichen Komponenten eine gute Leistung haben

Der Prozessor (auch CPU für Central Processing Unit) stellt das Kernstück eines jeden Gaming-Computers dar. Über ihn werden Befehle verwaltet, die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Komponenten koordiniert, Rechnungen angestellt und die Daten zwischen den einzelnen Programmen weitergegeben.

Wie schnell die einzelnen Vorgänge bearbeitet werden, hängt von der sogenannten Taktrate (wird in Hertz gemessen) des Prozessors ab. Wenn Sie sich einen Gaming-PC kaufen, der eine leistungsstarke CPU hat, sollten auch alle anderen Komponenten stark sein. Ist beispielsweise die Grafikkarte schlecht, wird die Leistung der CPU nicht vollständig genutzt und Sie haben das Geld umsonst ausgegeben.

Übrigens: Die bekanntesten Prozessor-Hersteller waren Intel und AMD. Heutzutage werden in Computer allerdings hauptsächlich Intel-Prozessoren eingebaut. Zur Core-i-Serie von Intel gehören unter anderem der i3, i5 und der i7. Sind Sie ambitionierter PC-Spieler und suchen einen passenden Prozessor, sollte Ihr Gaming-PC einen i7-Prozessor haben.

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Das Intel-Logo für den i7-Prozessor auf einem Aufkleber.

1.4. Gute Grafikkarten geben nicht nur neue Spiele problemlos wieder, sondern auch alte

Schattierungen, Mimik von Gesichtern oder einfach nur die Farbgebung des Grases werden in PC-Spielen immer wichtiger. Vollkommen unabhängig davon, ob Ihre Grafikkarte eine NVIDIA GeForce oder von einer anderen Marke ist, kann Ihr PC-Spiel sein volles Potenzial allerdings nicht auf Ihrem Computer ausleben, wenn Ihre Grafikkarte es nicht unterstützt. Für einen allumfassenden Spielspaß muss die Grafikkarte bei Gaming-PCs deshalb eine besonders hohe Qualität haben.

Die Ansprüche an die Grafikkarte sind hoch. Abgesehen von einer hohen Bildqualität und einer schnellen Verarbeitung der Daten, soll sie beispielsweise auch dann noch leise arbeiten, wenn viel von ihr gefordert wird. Darüber hinaus sollte Ihr Grafikkarte nicht nur die neusten Spiele fehlerfrei abspielen können, sondern auch bei älteren PC-Spielen keine Probleme haben.

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Mit Wasser kühlen Sie Ihren Computer zwar leiser, dafür kostet dieses Kühlsystem aber mehr als eine Luftkühlung.

2. Kaufberatung: Die Gaming-PC Hardware kühlen Sie günstig mit Luft oder besonders leise mit Wasser

Die Kühlung des Gaming PCs kann in zwei Kategorien eingeteilt werden: das Kühlen per Luft und das Kühlen per Wasser. Beide Kühl-Arten haben hier ihre Vor- und Nachteile. Damit Sie später nicht von Ihrem Kühlsystem enttäuscht sind, sollten Sie vor einem Gaming-PC-Kauf darüber nachdenken, wie Sie diesen optimal kühlen.

Für einen besseren Überblick  haben wir die Besonderheiten der beiden Kühlsysteme deshalb kurz für Sie zusammengefasst und ihre Vor- und Nachteile aufgelistet.

Kühlsystem Beschreibung
Luftkühlung Bei der Luftkühlung geben die Komponenten des Computers, die Wärme zunächst an die Kühlelemente ab. Diese nimmt die Wärme auf und wandelt sie in warme Luft um. Über Lüfter, die am Kühlkörper und am Rand des Gaming-PC-Gehäuses sitzen, wird die warme Luft an nach außen weitergeleitet. Gleichzeitig lassen die Lüfter kalte Luft in das Gehäuse, wodurch eine stetige Luftzirkulation stattfindet.

Die Vor- und Nachteile der Luftkühlung auf einen Blick:

günstiger in der Anschaffung
neuere Kühlsysteme fast so leise wie Wasserkühlung
geringerer Zeitaufwand für Kühlsystemausrichtung

Kühlleistung geringer als Wasserkühlung
optisch weniger ansprechend als Wasserkühlung
Kühlvorgang etwas lauter

Wasserkühlung In einem Gaming-PC-Gehäuse, das mit einer Wasserkühlung ausgestattet ist, laufen Rohre mit Wasser an den zu kühlenden Komponenten entlang. Das Wasser nimmt die Wärme auf und gibt sie an ein weiteres Kühlsystem ab, das sie in warme Luft umwandelt und an die Luft abgibt.

Die Vor- und Nachteile der Wasserkühlung auf einen Blick:

Wasser kühlt besser, als Luft
Kühlvorgang verläuft leiser als bei Luftkühlung
optisch ansprechend

wegen Verdunstung muss Wasserstand in den Rohren überprüft werden
Kontrolle von Pumpe nötig
teurer als Luftkühlung

3. Kein richtiger Gaming-PC-Test bei der Stiftung Warentest

Damit der Computer auch das leistet, was von ihm erwartet wird, muss er für die individuellen Ansprüche des Nutzers eingerichtet und ausgestattet sein. Während es beim Gaming-Profi also auf den Arbeitsspeicher und die Grafikkarte ankommt, reicht es vielen Schriftsteller-Fans bereits aus, wenn der Computer Word besitzt.

In ihrem Test 10/2004 hat die Stiftung Warentest deshalb 12 Computer zu unterschiedlichen Preisen auf ihre Ausstattung und ihre Leistung geprüft und zusammengefasst, für welchen Nutzer-Typ welcher Computer passt. Besonders teure Modelle mit einer hohen Rechenleistung lohnen sich laut der Stiftung Warentest nur für diejenigen, die 3D-Spiele auf ihrem Computer spielen wollen. Für die meisten anderen lohnt sich bereits ein günstigeres Gerät.

Einen speziellen Gaming-PC-Test gab es hier nicht. Auf einen Gaming-PC-Testsieger in einem richtigen Gaming-PC-Test muss bisher leider noch gewartet werden.
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4. Fragen und Antworten rund um das Thema Gaming-PC

4.1. Ist eine SSD-Festplatte oder eine HDD-Festplatte besser?

Eine pauschale Antwort lässt sich hier leider nicht geben. Vor- und Nachteile haben nämlich beide Festplatten-Arten. Für welche der beiden Sie sich entscheiden, sollten Sie im Allgemeinen vom Verwendungszweck der Festplatte abhängig machen.

Der Vorteil von einer SSD-Festplatte ist ihr schneller Zugriff auf Daten. Durch diese ist das Laufwerk schneller und es können beispielsweise Spielstände schneller geladen werden. Der Komfort des schnellen Laufwerks hat allerdings auch den Nachteil, dass dieser Festplatten-Typ mehr kostet als eine HDD-Festplatte. Für Gamer, die jeden Tag für mehrere Stunden spielen wollen kann sich diese Ausgaben lohnen. Für einen Einsteiger-Gaming-PC, der nur für gelegentliches Spielen genutzt werden soll, reicht in den meisten Fällen hingegen auch die langsamere HDD-Festplatte aus.

Überlegen ist die SSD-Festplatte der HDD-Festplatte auch durch ihren geringen Stromverbrauch und dadurch, dass sie kaum gekühlt werden muss. Dafür ist sie anfälliger gegenüber Störungen, sodass ein Stromausfall hier unter anderem zu massiven Datenverlusten führen kann.

Es empfiehlt sich oft eine Mischung aus SSD- und HDD-Festplatten. Auf der SSD sind das Betriebssystem und wichtige Anwendungen gespeichert, während auf der HDD große Daten (wie etwa Filme) lagern, die nur selten abgerufen werden und in Situationen, in denen es nicht auf ein paar Millisekunden ankommt.

4.2. Muss ich in meinen Gaming-PC noch eine Soundkarte einbauen?

Nein, das ist nicht nötig. Für die Soundberechnung und einen guten Klang ist heutzutage der Hauptprozessor zuständig.

4.3. Lohnt es sich, einen Gaming-PC selbst zusammenzubauen?

Nur für Profis. Ein Gaming-PC-Komplett-Set lohnt sich vor allem für die Spiele-Fans, die nur ab und an spielen und keine High End Geräte für Ihre PC-Spiele benötigen. Richtige Gaming-Profis können natürlich selbst einen Spiele-Computer konfigurieren. Auf diese Weise entscheiden Sie selbst, wie die einzelnen Bauteile angeordnet sind oder, welches Kühlsystem Sie nutzen wollen. Dafür ist aber einiges an Expertise notwendig.

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