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Gefrierschränke-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Gefrierschränke.

Um mehr als nur eine Tiefkühlpizza und eine Packung gefrorene Erbsen in Ihrer Küche unterzubringen, reicht das in den Kühlschrank integrierte Gefrierfach häufig nicht aus. Ein Gefrierschrank mit ausreichend Nutzinhalt muss her. Für Single-Haushalte reichen 70 Liter Volumen völlig aus, während es für Familien mit zwei Kindern mindestens 150 Liter sein sollten.

Achten Sie beim Blick in unsere Produkttabelle auch auf die Energieeffizienzklasse. A+++-Geräte verursachen in Praxis-Tests nur etwa 30 bis 50 Euro an Stromkosten pro Jahr.

Kaufberatung zum Gefrierschrank-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Gefrierschrank-Testsiegers!

  • Die Anschaffung eines Gefrierschranks lohnt sich dann, wenn Sie deutlich mehr Lebensmittel einfrieren möchten, als in das Gefrierfach Ihres Kühlschranks passen.
  • Da Gefrierschränke mit Schubladen ausgestattet sind, lässt sich das Gefriergut darin leichter sortieren als in einer herkömmlichen Gefriertruhe.
  • Gefrierschränke verbrauchen relativ viel Energie. Achten Sie daher beim Kauf vor allem auf die Energieeffizienzklasse, um eine unnötig hohe Stromrechnung zu vermeiden.
Gefrierschrank Test

In einem Gefrierschrank lassen sich frische Lebensmittel besonders schonend für mehrere Monate lagern.

Tiefgekühltes Gemüse enthält fast genauso viele Vitamine wie frisch geerntetes. Da ist es nicht verwunderlich, dass in fast jedem deutschen Haushalt ein Gerät zur Tiefkühllagerung von Lebensmitteln vorhanden ist. Eine Statista-Umfrage belegt, dass die Mehrheit (60 %) der Befragten auf ein platzsparendes Kühl-Gefrierschrank-Kombigerät zurückgreift. 42 % setzen dagegen auf einen separaten Gefrierschrank.

Ihnen reicht ein kleines Gefrierfach für etwas Eiscreme und eine Tiefkühlpizza nicht aus? Wenn Sie ein Kühlgerät mit großem Volumen benötigen, um selbst geerntetes Obst und Gemüse oder selbst gefangenen Fisch haltbar zu machen oder um Ihre Großeinkäufe zu lagern, dann sollte ein Gefrierschrank in Ihrer Küche nicht fehlen.

In unserem Gefrierschrank-Vergleich 2019 erfahren Sie, mit welchem Stromverbrauch Sie bei einem A+++-Gefrierschrank jährlich rechnen müssen und welche Vorteile ein Gefrierschrank einer Kühltruhe voraushat.

1. Einfrieren ist die schonendste Art der Lebensmittelkonservierung

Frische Lebensmittel möglichst schonende haltbar machen und dabei so viele Nährstoffe und Vitamine wie möglich erhalten? Das funktioniert am besten durch das sogenannte Schockgefrieren. Dabei werden Fisch, Fleisch oder auch Kuchen, Brot und Früchte innerhalb weniger Minuten auf eine Temperatur unter -18 °C gebracht.

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Dieses Verfahren wird vor allem in der industriellen Lebensmittelverarbeitung genutzt, um frische Lebensmittel ohne Geschmacksverlust oder eine Konsistenzveränderung zu einem Tiefkühlprodukt zu machen. Mittlerweile verfügen sogar Kühlgeräte für private Nutzer über Schnellgefrier-Funktionen.

Auf welche weiteren praktischen Ausstattungsmerkmale es beim Gefrierschrank-Kauf zu achten gilt, erfahren Sie in unserer Kaufberatung.

2. Der richtige Gefriergeräte-Typ für Ihren Bedarf

Sie sind sich noch nicht sicher, ob es ein komfortabler Gefrierschrank oder eine großzügige Tiefkühltruhe sein soll? Wir fassen die wichtigsten Vor- und Nachteile beider Gerätetypen für Sie zusammen:

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GerätetypEigenschaften
Gefrierschrank

gefrierschrank

Ein Gefrierschrank bietet in der Regel etwas weniger Nutzinhalt als eine Gefriertruhe, punktet dafür aber mit Schubladen und Fächern, die das Sortieren des Gefrierguts erleichtern.

 

platzsparend unter der Küchenarbeitsplatte montierbar

leichte Sortierung des Gefrierguts dank Schubfächern

komfortables Befüllen und Entnehmen der Lebensmittel von vorne

vergleichsweise wenig Platz für große Gefriergüter

Gefriertruhe

Gefriertruhe

Eine Gefriertruhe bietet meist deutlich mehr Stauraum als ein Gefrierschrank, allerdings sind große Lebensmittelmengen wegen der fehlenden Fächer schwer zu sortieren und müssen umständlich von oben entnommen werden.

 

besonders geräumige Variante für große Mengen Tiefkühl-Lebensmittel

tendenziell günstiger in der Anschaffung

unkomfortables Befüllen und Entnehmen der Lebensmittel von oben

Sortierung der Lebensmittel wegen fehlender Fächer schwierig

3. Kaufberatung für Gefrierschränke: Darauf müssen Sie achten

Sie liebäugeln mit einem kostspieligen Bosch-Gefrierschrank oder mit einem schicken Modell von Smeg im Retro-Design? Deutlich preiswerter sind Beko-Gefrierschränke oder Modelle von Amica zu haben.

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3.1. Nutzinhalt: Kleine Gefrierschränke mit 70 Litern Volumen reichen für Ein-Personen-Haushalte aus

Das mit Abstand wichtigste Kaufkriterium bei der Auswahl des besten Gefrierschranks für Ihren Bedarf ist der Nutzinhalt: Für Alleinlebende und Zwei-Personen-Haushalte reicht ein Mini-Gefrierschrank mit 70 bis 90 Litern Volumen völlig aus. Familien mit Kindern oder größere Wohngemeinschaften sind mit einem großen Gefrierschrank besser beraten, der einen Nutzinhalt von mindestens 150 Litern bietet.

Tipp: Beachten Sie dabei unbedingt auch die Abmessungen des Kühlgeräts. Um das Gerät als Einbaugefrierschrank in Ihre Küchenzeile montieren zu können, sollte er eine Standardbreite von 60 cm oder 45 cm haben.

Einbaugefrierschrank

Achten Sie beim Kauf eines Einbaugefrierschranks auf die passenden Maße. Standardmäßig sollten unterbaufähige Gefrierschränke eine Breite von 60 oder 45 cm haben, um sich nahtlos in die meisten handelsüblichen Einbauküchen einfügen zu lassen.

3.2. Energieeffizienzklasse & Stromverbrauch: Möglichst ein Gerät mit Energieeffizienzklasse A+++ wählen

Ein besonders sparsamer Gefrierschrank mit A+++-Energieeffizienzklasse verbraucht je nach Größe etwa 30 bis 50 Euro pro Jahr. Doch auch der Kauf eines Geräts mit Energieeffizienzklasse A++ kann sich noch lohnen, wenn es Ihnen beispielsweise wichtig ist, einen besonders günstigen Gefrierschrank zu kaufen.

Hinweis: Beachten Sie aber, dass Sie mit einem energieeffizienten Kühlgerät langfristig Geld sparen. Wählen Sie außerdem niemals einen zu großen Gefrierschrank für Ihren Bedarf. Denn ein Gerät mit großem Nutzinhalt, der nie voll genutzt wird, verschwendet besonders viel Strom.

3.3. Die höchste Gefrierklasse 4 ist bei Gefrierschränken gängiger Standard

Nahezu allen modernen Gefrierschränke bringen es auf eine Leistung, die der Gefrierklasse 4 entspricht: Das bedeutet, dass die Geräte für einen begrenzten Zeitraum Temperaturen von unter -18 °C erzeugen können, um große Mengen frischer, zimmertemperierter Lebensmittel schnell einzufrieren. Dieses sogenannte Schnellgefrieren wird von vielen Herstellern als Zusatzfunktion beworben, die für die eingelagerten Lebensmittel besonders schonend ist.

Für die langfristige Lagerung über einige Monate reichen dagegen -18 °C völlig aus.

3.4. No-Frost-Gefrierschrank: Spart Arbeit und Stromkosten

Anders als die höchste Gefrierklasse 4 ist ein No-Frost-System noch bei weitem kein Standard handelsüblicher Tiefkühlschränke. Es lohnt sich also ganz besonders, beim Kauf auf dieses Ausstattungsmerkmal zu achten. Das No-Frost-System verhindert durch eine Verringerung der Luftfeuchtigkeit im Gefrierfach die Bildung von Eis an den Innenwänden. Damit entfällt das lästige Abtauen. Alle wesentlichen Vor- und Nachteile der No-Frost-Technologie finden Sie hier:

  • regelmäßiges Abtauen des Gefrierschranks entfällt
  • Gerät verbraucht gleichbleibend wenig Energie
  • Anschaffungspreis für den Gefrierschrank fällt unter Umständen etwas höher aus

3.5. Temperaturalarm: Rettet Ihre Lebensmittel im Störungsfall vor dem sicheren Verderben

temperaturalarm

Ein optischer und akustischer Temperaturalarm kann helfen, Ihre Lebensmittel vor dem versehentlichen Auftauen und Verderben zu schützen.

Ob durch einen Defekt des Geräts oder durch einen Stromausfall – es kann immer mal passieren, dass der Gefrierschrank seine Kühlfunktion einstellt. Da der Gefrierschrank meist etwas weniger gut isoliert ist als eine herkömmliche Kühltruhe, dauert es meist nur wenige Stunden, bis das Gefriergut in diesem Szenario antaut.

Es ist daher wichtig, den Temperaturanstieg möglichst schnell zu bemerken, um die Lebensmittel in ein funktionstüchtiges Kühlgerät umzulagern oder ein Notstromaggregat anzuschalten, bevor Fisch, Fleisch und Gemüse verderben.

Während die meisten Modelle über eine optische Warnanzeige verfügen, die Sie auf die Funktionsstörung aufmerksam macht, sind nur die besten Gefrierschränke mit einem akustischen Temperaturalarm ausgestattet. Er ist vor allem dann unverzichtbar, wenn das Kühlgerät im Keller oder in einem Vorratsraum untergebracht ist, der nur selten betreten wird.

3.6. Lautstärke: Leise Gefrierschränke bleiben im Betrieb unter 40 dB

Zwar sind Gefrierschränke in der Kategorie Lautstärke grundsätzlich eher unproblematische Küchengeräte. Sie verursachen ein leises Brummen, welches meist die 40 dB-Grenze nicht überschreitet. Damit sind sie deutlich leiser als beispielsweise Staubsauger (ca. 70 dB) und sogar geräuschärmer als Geschirrspüler (ca. 45 dB).

Dennoch lohnt es sich, auf den Unterschied zwischen einem besonders leisen Gefrierschrank wie dem Liebherr GP 1486, der nur etwa 38 dB erreicht und einem mit etwa 43 dB vergleichsweise lauten Gerät wie dem Bomann-Gefrierschrank GS 195, zu achten.

Tipp: Insbesondere wenn das Gerät in der Nähe des Schlafzimmers aufgestellt wird und Sie im Sommer möglicherweise bei geöffneter Tür schlafen, um für Durchzug zu sorgen, sind Sie mit einem geräuscharmen Gefrierschrank gut beraten.

4. Gefrierschränke im Test bei der Stiftung Warentest

Gefrierschrank mit Eiswürfelbereiter

Eiswürfelbereiter sind vorrangig in großen Gefrierschränken ab einem Nutzinhalt von 200 Litern sowie in Side-by-Side-Kühl-Gefrierkombinationen zu finden. Beachten Sie, dass Sie für einen Gefrierschrank mit Eiswürfelspender einen eigenen Wasseranschluss benötigen.

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Die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 08/2017 Gefrierschränke und Gefriertruhen untersucht. Kleine Gefrierschränke der Marken Liebherr, Miele und AEG schnitten dabei mit dem Qualitätsurteil Gut ab. Besonders beim zügigen Einfrieren waren viele der kleinen Gefrierschränke den Kühltruhen mit großem Nutzinhalt klar überlegen. Im Halten der Lagertemperatur konnten dagegen beide Gerätetypen, also Truhen und Tiefkühlschränke, im Test überzeugen.

Gefrierschrank-Testsieger der Stiftung Warentest ist der Liebherr-Gefrierschrank IGN 1654-20. Er punktet nicht nur mit einer sehr guten Gefrierleistung, sondern auch mit einem geräusch- und vibrationsarmen Betrieb. Lediglich der Stromverbrauch und die mangelnde Signalisierung eines Temperaturanstiegs bei einem Defekt des Geräts oder einem Stromausfall lassen zu wünschen übrig.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Gefrierschränke

Sie haben sich bereits für einen Siemens-Gefrierschrank, für einen Gefrierschrank von AEG oder für ein Modell von Bauknecht oder Exquisit entschieden und haben jetzt noch Fragen zur Handhabung? Im folgenden Abschnitt verraten wir, wie lange ein Gefrierschrank nach der Lieferung ruhen sollte, bevor er angeschlossen wird und erklären außerdem Schritt für Schritt, wie beim Abtauen des Kühlgeräts vorzugehen ist.

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5.1. Wie taut man einen Gefrierschrank ab?

Mit einem No-Frost-Gefrierschrank können Sie sich das Abtauen Ihres Gefrierfachs sparen. Falls Ihr Gerät zuhause noch nicht mit einer No-Frost-Technologie ausgestattet ist, empfehlen wir Ihnen, es alle sechs Monate abzutauen, um den Stromverbrauch gering zu halten. Gehen Sie beim Gefrierschrank-Abtauen folgendermaßen vor:

  1. Gefriergut entnehmen und gut gekühlt zwischenlagern, z.B. in einer Kühlbox oder Kühltasche
  2. Gefrierschrank ausschalten
  3. Eis bei geöffneter Tür komplett abtauen lassen – den Vorgang bei Bedarf beschleunigen, indem Sie eine Schale mit heißem Wasser in den Gefrierschrank stellen
  4. Schmelzwasser auffangen – zum Beispiel mithilfe eines Gefäßes oder Handtuchs
  5. Gefrierschrank von innen reinigen, desinfizieren, gut abtrocknen und anschließend wieder in Betrieb nehmen

5.2. Wie lange muss ein Gefrierschrank nach dem Transport stehen, bevor er in Betrieb genommen werden kann?

Das hängt vor allem davon ab, ob Ihr Gefrierschrank liegend oder stehend transportiert wurde. Nach einem Transport im Stehen kann das Gerät sofort und ohne Wartezeit in Betrieb genommen werden. Wurde das Kühlgerät im Liegen transportiert, empfiehlt sich sicherheitshalber eine Ruhezeit von 12 Stunden, damit möglicherweise aus dem Saugschalldämpfer in den Kühlkreislauf gelangtes Öl wieder zurückfließen kann.

Sollten Sie ein älteres Gefrierschrank-Modell bei einem Umzug transportieren, sollten Sie unter Umständen sogar ganze 24 Stunden warten, bevor Sie das Gerät an seinem neuen Standort wieder einschalten. Genauere Informationen zur Handhabung Ihres Modells können Sie auch beim Hersteller erfragen.

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