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Grafikkarte Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Grafikkarten.

Kommt es auch bei Ihnen vor, dass Ihr Lieblingsspiel ruckelt und Sie dadurch beinahe den Spaß daran verlieren? Wir haben eine Lösung: Finden Sie in unserem Vergleich mit Ratgeber die beste Grafikkarte, die Ihren Rechner wieder auf den neuesten Stand bringt.

Denn die Grafikkarte ist das Herzstück jedes Gaming-PCs und kann den größten Leistungsschub bringen, das haben viele Tests gezeigt. Insider-Tipp: Wenn Sie in 4K spielen oder gar VR ausprobieren wollen, kaufen Sie eine Karte mit 8 Gigabyte RAM.

Kaufberatung zum Grafikkarte-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Grafikkarte-Testsiegers!

  • Für Gamer ist eine Grafikkarte (oder kurz: Graka) das zentrale Element ihres Computers – eine bessere Grafikkarte bringt meist mehr als andere Hardware-Upgrades bei Prozessor oder Arbeitsspeicher.
  • Bei internen Grafikkarten hat sich der PCI-Express-Steckplatz durchgesetzt, auch wenn es noch vereinzelte AGP-Grafikkarten auf dem Markt gibt.
  • Grafikkarten können mehr als nur Bilder darstellen: Aufgrund der hohen Leistung der GPUs werden Grafikkarten auch zum Bitcoin Mining verwendet.

grafikkarten test
Computerspiele sind beliebt wie eh und je – und das über alle Altersgruppen hinweg. Und der PC ist dabei nach wie vor die beliebteste Plattform, wie eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK im Jahr 2016 ergeben hat. Die Dauerbrenner unter den beliebtesten Spielen sind dabei Online-Spiele mit 3D-Grafik, wie League of Legends, Overwatch oder Playerunknown’s Battlegrounds. Doch damit Sie derartig hochauflösende 3D-Spiele auch in voller Pracht genießen können, benötigen Sie eine leistungsstarke Grafikkarte für Ihren PC.

Moderne Grafikkarten haben heute mehr Rechenleistung als der eigentliche Prozessor und bringen oft auch die gleiche Menge Arbeitsspeicher mit. Das macht Sie zum wichtigsten Hardware-Baustein für jeden Gamer, der die Leistung seines Rechners steigern möchte. Außerdem können Grafikkarten auch für andere Anwendungszwecke verwendet werden – zum Beispiel für wissenschaftliche Berechnungen oder das Mining von Kryptowährungen.

1. Kaufberatung: Darauf sollten Sie achten

Wenn Sie eine Grafikkarte kaufen, gibt es einiges zu beachten: Die Taktfrequenz des Grafikprozessors (GPU) und die Größe des integrierten Arbeitsspeichers lassen Rückschlüsse auf die Geschwindigkeit der Grafikkarte zu, aber auch die verfügbaren Anschlüsse wollen bedacht werden. Wir erklären Ihnen, worauf es wirklich ankommt.

1.1. Für hohe Auflösungen benötigen Sie viel RAM

grafikkarte ram

Mit normalen RAM-Riegeln können Sie Ihre Grafikkarte leider nicht aufrüsten.

Beim Kauf einer Grafikkarte ist die Ausstattung mit Arbeitsspeicher eines der wichtigsten Kriterien. Während vor wenigen Jahren Grafikkarten mit 2 GB RAM noch völlig normal waren, gelten heute selbst Grafikkarten mit 4 GB als unterdimensioniert – zumindest wenn Sie damit 3D-Spiele spielen wollen. Die meisten Gamer setzen heute auf Grafikkarten mit 8 GB RAM.

Der verbaute Arbeitsspeicher ist mittlerweile auch speziell auf die besonderen Anforderungen der Grafik-Prozessoren ausgerichtet. GDDR5-RAM, wie er auf modernen Grafikkarten verwendet wird, ist zwar von der Taktfrequenz her langsamer als normaler DDR3-Speicher, dafür ist die Bandbreite höher und es können gleichzeitig Daten in den Speicher geschrieben und aus dem Speicher gelesen werden. Das ist optimal für GPUs. Eine 3D-Grafikkarte mit DDR3-Speicher werden Sie daher heute nicht mehr finden.

Je höher Ihre Bildschirmauflösung ist, desto größer muss der Arbeitsspeicher sein. Wenn Sie also in der Zukunft einen 4K-Monitor nutzen wollen, sollten Sie am besten zu einer Grafikkarte mit 8 GB RAM greifen. Falls Sie lediglich in einer Full-HD-Auflösung von 1080p spielen möchten, tut es auch ein Modell mit 6 Gigabyte.

1.2. GPU: Prozessor-Typ ist wichtiger als Taktfrequenz

grafikkarte 4gb

Moderne Grafikchips sind so leistungsfähig, dass Sie in großem Umfang in Rechenzentren und „Bitcoin-Farmen“ eingesetzt werden.

Die GPU ist der Prozessorchip auf der Grafikkarte. Dieser Prozessor ist dafür zuständig, das darzustellende Bild zu berechnen. Besonders bei hochauflösenden 3D-Spielen mit einer Vielzahl von Licht- und Physikeffekten ist das eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, sodass heute enorm leistungsfähige Prozessoren in Grafikkarten verbaut werden.

Wie bei anderen Prozessoren auch, kann die Taktfrequenz der GPU einen Hinweis auf die Geschwindigkeit geben – höherer Takt bedeutet generell mehr Rechenleistung. Allerdings ist der verbaute Grafikchip wichtiger als die Taktfrequenz. Die schnellste Grafikkarte muss nicht immer die mit der höchsten Taktzahl sein. Eine Nvidia Geforce GTX 1060 mit einer Taktfrequenz von 1.600 MHz ist zum Beispiel deutlich langsamer als eine Geforce GTX 1070 mit 1.500 MHz.

Interessant: Bei vielen rechenlastigen Anwendungen sind GPUs heute deutlich schneller als normale CPUs. Gerade Miner von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum nutzen für die aufwendigen Berechnungen ganze Netzwerke von normalen Gaming-Grafikkarten. Zeitweise hat dies zu Lieferengpässen und deutlichen Preissteigerungen geführt, zum Beispiel bei Grafikkarten des Typs AMD Radeon RX 570.

1.3. Kühler: Große Lüfter brauchen viel Platz im Gehäuse

grafikkarte lüfter

Die besten Karten haben heute oft sogar zwei Lüfter verbaut.

Da schnelle Prozessoren und GPUs viel Hitze entwickeln, werden auch die Grafikkarten-Kühler immer leistungsfähiger. Denn ein überhitzter Prozessor produziert nicht nur Rechenfehler, sondern kann auch kaputtgehen. Der Nachteil ist, dass besonders leistungsstarke Grafikkarten-Lüfter oft auch besonders groß sind.

Je nachdem, was Sie sonst noch an Hardware in Ihrem Rechner verbaut haben, kann es dadurch zu Platzproblemen kommen. Abhilfe versprechen Low-Profile-Grafikkarten, die die Grafikkarte passiv kühlen – mit metallischen Kühlrippen, aber ohne darüber sitzendem Ventilator. Im Gegensatz zu herkömmlichen Modellen lassen sich Low-Profile-Grafikkarten auch in kleineren Büro-PCs mit chronischem Platzmangel einbauen.

1.4. PCI-Express ist der Standard-Steckplatz

pc grafikkarte

Ein großer PCIe-x16-Steckplatz und zwei kleine PCIe-x1-Slots nebeneinander.

In unserem großen Grafikkarten-Vergleich 2018 haben wir ausschließlich PCI-Express-Grafikkarten unter die Lupe genommen, da sich dieser Steckplatz schon seit einigen Jahren als unumstrittener Standard etabliert hat. Für Office-Rechner findet man noch hier und da günstige AGP-Grafikkarten, die alten PCI-Grafikkarten sind hingegen mittlerweile beinahe ausgestorben.

Es gibt verschiedene Kategorien von PCI-Express-Steckplätzen, die nicht nur von der Bandbreite, sondern auch vom Aussehen her unterschiedlich sind. Ein PCIe-x1-Slot ist sehr kurz und kann maximal 2 GB an Daten übertragen, während ein PCIe-x16-Steckplatz bis zu 32 GB/s beherrscht, aber auch sehr viel Platz auf dem Mainboard einnimmt. So gut wie alle PCIe-Grafikkarten nutzen den PCIe-x16-Slot.

Tipp: Auf einigen Mainboards gibt es PCIe-Steckplätze, die hinten offen sind. Dadurch ist es zum Beispiel möglich, eine PCIe-x16-Grafikkarte in einem PCIe-x8-Steckplatz zu betreiben. Die Leistungseinbußen liegen unter 10 %, sind also auch zu verschmerzen. Eine gute Option, wenn der PCIe-x16-Steckplatz schon belegt ist.

grafikkarten anschlüsse

Die besten Grafikkarten verfügen über verschiedene Arten von Anschlüssen.

1.5. Anschlussmöglichkeiten sollten zu Ihrem Monitor passen

Damit Sie von der Leistung Ihrer Grafikkarte überhaupt etwas zu sehen bekommen, müssen Sie einen oder mehrere Monitore anschließen. Früher war das einfach: Es gab VGA-Grafikkarten und diese wurden mit einem analogen VGA-Kabel an den Monitor angeschlossen. Heute gibt es eine ganze Reihe verschiedener digitaler Anschlüsse, über die Sie Ihre Displays mit der Grafikkarte verbinden können.

Sie sollten natürlich eine Grafikkarte wählen, deren Anschlüsse zu Ihrem Monitor passen. Als Faustregel kann man sagen: Wollen Sie Ihren Rechner an den Fernseher anschließen, werden Sie HDMI brauchen. Wenn Sie allerdings mehrere Computer-Monitore gleichzeitig betreiben möchten, ist Displayport die bessere Wahl. DVI ist die Lösung für ältere Flachbild-Monitore und VGA wird nur noch in Ausnahmefällen benötigt.

Wir haben Ihnen die wichtigsten Fakten zu den verschiedenen Grafik-Anschlüssen in einer übersichtlichen Tabelle zusammengefasst.

Anschluss-Typ Erklärung
VGA

grafikkarte vga

 

  • Der analoge VGA-Anschluss war über Jahrzehnte der Standard-Grafikanschluss an allen Computern.
  • Noch heute findet man VGA-Ports an vielen älteren Laptops, Bildschirmen und Beamern.
DVI

grafikkarte dvi

  • DVI war der erste wichtige digitale Grafikanschluss, der den älteren VGA-Anschluss verdrängte.
  • Der DVI-Anschluss kann auch analoge Videodaten übertragen, daher können mit einem einfachen passiven Adapter auch alte VGA-Monitore angeschlossen werden.
HDMI

grafikkarte hdmi

  • HDMI ist vor allem im Consumer-Electronics-Bereich sehr weit verbreitet. Jeder Flachbildfernseher hat einen HDMI-Anschluss – genau wie Blu-Ray-Player, Spielkonsolen und viele Computer-Monitore.
  • HDMI unterstützt Auflösungen bis zu 4K. Im 4K-Modus werden allerdings nur 30 Bilder pro Sekunde geliefert.
  • Neben dem digitalen Video-Stream kann HDMI auch gleichzeitig Audio- und Netzwerk-Daten (mit 100 Mbit/s) übertragen.
Displayport

grafikkarte displayport

  • Displayport-Anschlüsse sind an vielen Monitoren und besonders häufig an Business-Laptops zu finden. Apples Macbooks verfügen zum Beispiel schon seit 2008 über einen MiniDisplayport-Anschluss. Fernseher mit Displayport-Anschluss gibt es auf dem Markt dagegen kaum.
  • Displayport ist wie HDMI ein digitaler Video-Anschluss, der zusätzlich Audio-Daten übertragen kann.
  • Displayport unterstützt eine 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde.
  • Im Gegensatz zu HDMI kann ein einzelner Displayport-Ausgang bis zu 4 Monitore gleichzeitig versorgen – dann allerdings nicht mit der vollen 4K-Auflösung.

top grafikkarten übertakten

2. Overclocking: So holen Sie noch mehr aus der Grafikkarte heraus

Egal ob Sie eine günstige Grafikkarte besitzen oder eine High-End-Grafikkarte in Ihrem Rechner verbaut haben, mit ein wenig Einsatz lässt sich sicher noch einiges an Leistung herauskitzeln – indem Sie Ihre Grafikkarte übertakten.

Leistung nie ganz ausgereizt

In der Herstellung von Mikrochips kommt es immer zu Schwankungen innerhalb der Produktionsreihe. Um Garantiefälle zu vermeiden, reizen die Hersteller daher selbst bei den schnellsten Grafikkarten die Hardware nie vollkommen aus.

Wenn man über ein gewisses technisches Grundverständnis verfügt und bereit ist, ein wenig Zeit zu investieren, kann man selbstständig im Grafikkarten-Test herausfinden, welche Leistung mit der eigenen Grafikkarte möglich ist. Aber auch wenn Sie sich an so etwas nicht herantrauen, gibt es eine Lösung: Marken wie Asus, Sapphire oder MSI vertreiben auch Grafikkarten, die schon ab Werk übertaktet sind. So genießen Sie die Vorteile des Overclockings ohne die dazugehörigen Risiken und bei vollem Garantieanspruch.

  • kostenfreier Leistungsschub
  • technisches Verständnis nötig
  • Grafikkarte kann beschädigt werden

grafikkarten einbau

3. Häufige Fragen zum Thema Grafikkarte

3.1. Was sagt die Stiftung Warentest zu Grafikkarten?

Einen Grafikkarten-Test hat die Stiftung Warentest bislang noch nicht durchgeführt und konnte daher auch noch keinen Grafikkarten-Testsieger benennen.

3.4. Ist eine externe Grafikkarte eine sinnvolle Alternative für mich?

Wenn Sie nur einen normalen Laptop besitzen, aber dennoch 3D-Games spielen wollen, kann eine externe Grafikkarte durchaus eine Option sein. Denn Laptop-Grafikkarten sind üblicherweise nicht aufs anspruchsvolle Gaming ausgelegt. Oft kommt als Notebook-Grafikkarte sogar bloß der integrierte Grafikchip des Intel-Prozessors zum Einsatz – dann ist an hochauflösende 3D-Games natürlich nicht zu denken.

Wenn eine externe Grafikkarte Ihre Laptop-Grafikkarte fürs Gaming ergänzen soll, benötigen Sie eine normale PCIe-Grafikkarte sowie ein externes Thunderbolt-Gehäuse. So können Sie die Grafikkarte über den schnellen Thunderbolt-Anschluss verbinden und anstatt der Notebook-Grafikkarte zum Spielen nutzen.

USB-Grafikkarten eignen sich dagegen nicht zum Spielen. Eine USB-Grafikkarte kann allerdings sinnvoll sein, wenn Sie einen Fernseher an Ihren Laptop anschließen wollen, dieser aber nicht über einen HDMI-Ausgang verfügt.

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