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Häcksler Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Häcksler.

Häcksler sind unverzichtbare Helfer im Garten, die geschnittene Äste in Windeseile zerkleinern. So bleiben am Ende nur fein gehäckselte Pflanzenreste übrig, die in einem Behälter aufgefangen und von Ihnen kompostiert oder entsorgt werden können.

Die klassischen Messerhäcksler sind günstig und erledigen die Aufgabe routiniert. Falls Sie hingegen etwas Geld für mehr Komfort übrig oder einen eher großen Garten haben, halten Sie in unserer Test- oder Vergleichstabelle Ausschau nach einem Walzenhäcksler. Diese ziehen das Schnittgut automatisch ein und können Verstopfungen schneller lösen.

Kaufberatung zum Häcksler-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Häcksler-Testsiegers!

  • Elektro-Häcksler sind unverzichtbare Gartengeräte, die Äste, Sträucher und anderes Schnittgut in Windeseile zerkleinern. Die Reste lassen sich einfach kompostieren oder anderweitig entsorgen.
  • Zwei Systeme sind verbreitet: Messerhäcksler und Walzenhäcksler. Bei ersteren zerschneiden Messer das Schnittgut, bei letzterem wird es von Stacheln auf rotierenden Walzen zerkleinert, was etwas leiser vonstattengeht.
  • Achtung: Nicht alle Modelle besitzen einen Fangkorb, in welchen das Häckselgut hineinfällt. Falls Sie einen besonders großen Garten besitzen, sollten Sie zudem auf einen ausreichend großen Behälter achten.

Häcksler Test

Wild wuchern die Pflanzen im Garten und lassen das Herz des Gärtners höher schlagen. Ab und an muss allerdings auch mit der Heckenschere oder Kettensäge für Ordnung gesorgt werden. Das herabfallende Schnittgut zerkleinert ein Häcksler für Sie, damit es in Säcken abtransportiert werden kann.

Wie sinnvoll ein solcher Gartenhäcksler ist, beweisen etwa die von 2015 auf 2016 stark gestiegenen Umsätze von Gartengeräte-Herstellern wie Bosch (11%) oder Viking (38%). Auch ein günstiger Häcksler nimmt Ihnen viel Arbeit ab – ein teurer ist dazu noch besonders einfach und bequem anzuwenden.

In unserem Häcksler-Vergleich 2018 haben wir sowohl Modelle mit Messern als auch solche mit Walze näher betrachtet. In Kapitel 1 unserer Kaufberatung erfahren Sie mehr zu den beiden Typen, damit Sie in der Produkttabelle am Anfang dieses Ratgebers ein für Ihre Zwecke passendes Modell auswählen können.

Bosch Gartenhäcksler mit Ästen

Der Elektro-Häcksler befreit den Garten von Bergen von Schnittgut.

1. Walzen sind leiser als Messer

Der Name ist Programm

Walzenhäcksler verursachen weniger Lärm als Messerhäcksler. Sie werden daher auch als Leisehäcksler (beziehungsweise Elektro-Leisehäcksler) bezeichnet.

Zwei Typen von Gartenhäckslern sind im Handel erhältlich: Messerhäcksler und Walzenhäcksler. Erstere häckseln die Pflanzenstiele mit kleinen Messern, die an einer rotierenden Metallplatte angebracht sind. Das Messer-System ist gewissermaßen der Klassiker bei dieser Art von Gartengeräten.

Die modernen Walzenhäcksler besitzen hingegen eine massive, rotierende Walze mit scharfen Kanten. Das Schnittgut wird damit genauso gut zerkleinert wie mit Messern, aber die Walze hat zwei entscheidende Vorteile: Zum einen kann sie in die entgegengesetzte Richtung drehen, falls es eine Verstopfung gibt. Dadurch werden die verkanteten Äste wieder „hervorgewürgt“ und können erneut in die Walze geschoben werden. Manche Hersteller haben ihre Maschine sogar so eingestellt, dass sie eine Verstopfung automatisch erkennt und die Walze selbstständig in die andere Richtung drehen lässt.

Zum anderen zieht sie das Schnittgut automatisch ein. Sobald Sie einen Ast in den Walzenhäcksler stecken, „frisst“ ihn die Walze Stück für Stück und er verschwindet automatisch in der Öffnung. In der Zeit können Sie schon das nächste Material greifen und müssen nicht mit dem Stopfer nachhelfen, bis alles in der Maschine verschwunden ist.

Verstopfungen vermeiden: Füttern Sie den Häcksler nicht nur mit dünnen, frischen Zweigen. Je grüner und feuchter die Ästchen, desto schlechter lassen sie sich schreddern. Auch besonders dünne Zweige kann der Apparat schlechter greifen. Es empfiehlt sich, von Zeit zu Zeit einen dickeren Ast einzuschieben, um das Häckselsystem sauber am Laufen zu halten.

Von der Anwendung her sind sich beide Häcksler-Typen dennoch sehr ähnlich. Als Verbraucher können Sie bedenkenlos zu beiden Geräten greifen, um in Ihrem Garten für Ordnung zu sorgen.

Mit 100 bis 200 Euro sind Messer-Häcksler eher günstig. Einzelne Modelle sind auch schon für weniger als 100 Euro zu haben. Wenn Sie hingegen einen Häcksler kaufen wollen, der das Schnittgut mit einer Walze zerkleinert, müssen Sie etwas tiefer in die Tasche greifen: 200 Euro sind hier eher die Untergrenze. Besonders teure Modelle kosten sogar das Dreifache davon.

Wir stellen Ihnen der Übersicht halber nachfolgend den Elektro-Messerhäcksler und Elektro-Walzenhäcksler noch einmal in Kurzform tabellarisch dar.

Messerhäcksler Walzenhäcksler
  • günstiger in der Anschaffung
  • verstopfen leichter
  • vergleichsweise laut im Betrieb
  • Schnittgut muss hineingestopft werden
  • für dicke und dünne Äste
  • höherer Einkaufspreis
  • durch Veränderung der Drehrichtung lassen sich Verstopfungen leicht beheben
  • eher leise bei der Arbeit
  • Schnittgut wird nach Kontakt automatisch eingezogen
  • für dicke und dünne Äste
Viele Hersteller produzieren Geräte beider Typen, damit Sie ihrer Marke treu bleiben können. So gibt es beispielsweise einen Bosch-Leisehäcksler mit Walze, aber auch einen klassischen Bosch-Messerhäcksler für etwas weniger Geld.
Gartenhäcksler mit Ästen und Stopfer

Ein Stopfer (mit schwarzem Stabgriff links im Bild) wird dazu verwendet, hervorstehende Äste ins Gerät zu schieben, falls der Selbsteinzug nicht funktioniert.

2. Dicke Äste können alle zerkleinern

Ohne Strom läuft nichts

Die auf der Verpackung angegebene, maximale Leistung gibt ebenfalls einen Hinweis auf die größtmögliche Dicke der Äste. Starke Häcksler haben in der Regel 2.500 Watt oder mehr.

Egal, ob Sie für den Garten einen Walzenhäcksler oder Messerhäcksler kaufen: Mit den dicken Ästen kommen beide Maschinen klar. In allen Fällen darf der Durchmesser des Astes bis zu vier Zentimeter betragen – manche Hersteller geben auch 4,5 Zentimeter an.

Ob eine bestimmte Dicke noch verkraftbar ist, hängt auch von den Eigenschaften des Holzes ab: Ist es frisch geschnitten und sehr feucht, hat es eine eher zähe Konsistenz und splittert nicht so leicht wie trockenes Holz älterer Pflanzen. Auch die Holzsorte spielt eine Rolle, denn manches Holz ist von Natur aus härter als anderes.

Von Zeit zu Zeit kann es vorkommen, dass das Gerät neu eingestellt werden muss. Bei wiederkehrenden Verstopfungen sind eventuell die Messer stumpf – Ersatzteile können Sie, wie anderes Zubehör, über den Hersteller erwerben.

Schneidet der Walzenhäcksler nicht mehr vernünftig, kann es genügen, die Andruckplatte neu anzupassen. Dies ist auch für Laien machbar. Halten Sie sich in jedem Fall an die Anweisungen in der Bedienungsanleitung.

3. Über weniger Lärm freuen sich auch die Nachbarn

Ruhezeiten einhalten

Gartenhäcksler sind alles andere als leise und dürfen daher nicht während der gesetzlichen Ruhezeiten eingeschaltet werden – dies betrifft nicht nur die lauten Messerhäcksler, sondern auch die etwas leiseren Walzenhäcksler.

Jeder Gartenbesitzer kennt den Gestank und Lärm, den ein Gerät mit Verbrennungsmotor wie etwa ein Benzin-Rasenmäher verursacht.

Die meisten Geräte erreichen einen Schalldruckpegel von etwa 80 Dezibel. In Ausnahmefällen sind es nur unter 75 Dezibel – ein solch besonders leises Gerät empfiehlt sich bei sehr empfindlichen Nachbarn. Laute Häcksler erzielen durchaus über 90 Dezibel. Zur Orientierung: Am Arbeitsplatz ist ab 85 dB ein Gehörschutz Pflicht, ab 80 dB wird er bereits empfohlen.

Tragen Sie bei der Arbeit mit dem Häcksler nach Möglichkeit einen Gehörschutz. Je länger der Lärm anhält, desto höher das Risiko, dass Sie einen dauerhaften Schaden davontragen. Ein Schutz für die Ohren kostet nicht viel und ist in jedem Baumarkt erhältlich.

Auch andere Schutzkleidung ist unbedingt zu empfehlen: Gartenhandschuhe bewahren Ihre Hände vor Verletzungen. Sorgen Sie außerdem dafür, dass der Häcksler im Garten stabil auf einem harten Untergrund steht und auch Sie selbst nicht bei der Arbeit wegrutschen. Zudem sind bei manchen Häckslern umherschlagende Äste ein Problem, die oben aus der Maschine herausragen.

Bedienung eines Häckslers mit Schutzkleidung

Bei der Arbeit mit dem Häcksler sollten Schutzhandschuhe getragen werden.

4. Großer Fangsack für große Gärten

Füllstand einfach erkennen

Die Auffangbehälter der Häcksler sind transparent, damit Sie auf einen Blick erkennen können, wie viel Platz noch darin ist.

Je größer der Garten, desto mehr Häckselgut fällt an. Falls Sie nur ein paar mittelhohe Büsche und Hecke kürzen, spielt die Menge am Ende keine große Rolle. Ist aber eine größere Gartenfläche mit entsprechend vielen Pflanzen zu bearbeiten, sollte auch der integrierte Auffangbehälter des Gartenhäckslers ein entsprechend hohes Volumen haben.

Kleinere Geräte haben einen Fangkorb für etwa 40 Liter Inhalt, bei größeren passen bis zu 70 Liter Schnittgut hinein. Entsprechend seltener müssen diese ausgeleert beziehungsweise umgefüllt werden.

Alle Auffangbehälter lassen sich problemlos aus dem Gerät entnehmen. Zwar gibt es einen Mechanismus, der das Gerät bei Entfernen des Korbs automatisch ausschaltet, aber zur Sicherheit empfiehlt es sich, auch den Schalter umzulegen.

Vereinzelt gibt es Häcksler auf dem Markt, die ganz ohne Fangkorb geliefert werden. In diesem Fall müssen Sie einen eigenen Korb unterstellen oder das Schnittgut mit einer Schaufel einsammeln. Dafür sparen Sie ein paar Euro bei der Investition in das Gartengerät.

Gartenhäcksler mit Korb

Wird beim Gartenhäcksler kein Auffangbehälter mitgeliefert, müssen Sie sich mit einem eigenen Korb behelfen.

5. Häcksler-Test bei Stiftung Warentest

Die Stiftung hat zuletzt im April 2011 einen Häcksler-Test veröffentlicht. Damals wurden sowohl Geräte mit Messern als auch mit Walzen untersucht. Häcksler-Testsieger wurde damals der Bosch-Häcksler AXT 25 TC aus der grünen Heimwerker-Serie. Stiftung Warentest lobte ihn für das Spezial-Walzensystem, welches sich als besonders effizient herausstellte. Auch ein Messer-Häcksler von Bosch (AXT 2200 Rapid) war vertreten und schnitt in dieser Geräte-Kategorie als bester Häcksler ab. In der Summe konnten die Bosch-Gartenhäcksler also rundum überzeugen.

Preislich nicht bei den Profi-Gartenhäckslern im Test anzusiedeln, aber trotzdem mit einer guten Leistung schnitt der LHF 2800 Leisehäcksler von Atika ab: Er erreichte Platz drei.
Nicht im Häcksler-Test vertreten war der etwas später erschienene Makita Gartenhäcksler UD2500.

6. Fragen und Antworten rund um Häcksler

6.1. Messer- oder Walzenhäcksler – welches Gerät ist das richtige für mich?

Beide Häcksler-Typen haben ihre Vorzüge. Walzenhäcksler ziehen das Schnittgut ein und können im Falle einer Verstopfung einfach rückwärts drehen, um den Stau zu lösen. Einmal eingelegte Äste werden vollautomatisch in den Schlund gezogen, ohne, dass Sie mit dem Stopfer nachhelfen müssten. Noch dazu sind Walzenhäcksler merklich leiser. Das macht sie zum klaren Favoriten vieler Profi-Gärtner.

Für die klassischen Messerhäcksler spricht hingegen der um einiges niedrigere Preis. Das macht sie gerade für Gelegenheits-Gärtner attraktiv und alle, die nur überschaubare Mengen an Gestrüpp im Garten zerkleinern müssen.

Zur besseren Übersicht haben wir Ihnen an dieser Stelle noch einmal die Vorteile des Walzenhäckslers gegenüber dem Messerhäcksler aufgelistet:

  • automatischer Einzug des Schnittguts
  • weniger Lärm bei der Arbeit
  • einfaches Lösen bei einem verstopften Zulauf
  • höhere Anschaffungskosten

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