Wir verlinken hier auf ausgewählte Online-Shops, in denen das jeweilige Produkt erhältlich ist. Dafür erhalten wir ggf. eine Vergütung von den verlinkten Shops, jedoch niemals vom Hersteller selbst. Mehr Infos

ⓘ Hinweise: Produktauswahl, Finanzierung und Bewertungsverfahren

Hauswasserwerke-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Hauswasserwerke.

Ein Hauswasserwerk dient der eignen Versorgung mit Wasser fernab von der städtischen Wasserleitung. So können Sie selbständig Regen- oder Brunnenwasser in eigene Leitungen fließen lassen. Wer aus großen Zisternen Wasser zum gießen oder für Schwimmbecken nutzen will, sollte auf eine hohe Fördermenge setzen.

Förderdruck und Förderhöhe sind für Sie von Interesse, wenn die Wasserquelle wesentlich tiefer liegt, als der Ort, an dem Sie es ausgießen wollen: Z. B. vom Brunnen in die Dusche des 2. Obergeschosses.

Kaufberatung zum Hauswasserwerk-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Hauswasserwerk-Testsiegers!

  • Hauswasserwerke sind leistungsstarke Wasserpumpen, die Brauchwasser aus einer Quelle abpumpen und in ein Wassersystem bringen. Dieses System kann beispielsweise Duschen, Waschmaschinen oder Rasensprenger versorgen.
  • Hochwertige Hauswasserwerke eignen sich sogar für die Beförderung von Trinkwasser. Doch die meisten Hersteller empfehlen ihre Modelle für die Förderung von Brauchwasser wie zum Beispiel zum Waschen oder Gießen.
  • Die Fördermenge wird nach Litern pro Stunde angegeben. Baut der Druckkessel des Wasserwerkes zudem genügend Bar auf, können Höhenunterschiede von mehreren Metern mühelos überwunden werden: So reichen ungefähr 5 Bar für 50 m.

hauswasserwerk-test

Trinkwasser selber fördern

Wasser zum Trinken darf man nicht einfach so aus einem Brunnen pumpen und zum Wasserhahn leiten. Trinkwasser gehört in die Kategorie Lebensmittel und unterliegt damit festgelegten Bestimmungen (Trinkwasserverordnung).

Bevor Sie also loslegen, mit Ihrem Hauswasserwerk Wasser als Trinkwasser ins Haus zu leiten, informieren Sie sich über die Regeln der Trinkwasserverordnung. Andernfalls machen Sie sich strafbar. Im Jahr 2013 fanden sich noch diverse Trinkwasserleitungen mit Blei, so Stiftung Warentest.

Dies ist außerdem wichtig für Ihre eigene Gesundheit, da in lagerndem Wasser sich schnell giftige Bakterien entwickeln. Wollen Sie hingegen gesammeltes Regenwasser nur zum Gießen verwenden, brauchen Sie sich nicht mit der Trinkwasserverordnung abmühen.

Fast 123 Liter Trinkwasser verbraucht ein Deutscher pro Tag, so eine Studie für das Jahr 2016 (Quelle: BDEW). Zwar ist das erheblich weniger als vor 20 Jahren, da verbrauchten die Deutschen pro Person mehr als 145 Liter am Tag, dennoch sind mehr als 120 Liter am Tag nicht wenig.

Grund genug über Alternativen nachzudenken: Mit einem Hauswasserwerk können Sie selber Wasser aus Brunnen, Quellen, oder Zisternen abpumpen. Diese müssen sich natürlich in Ihrem Besitz befinden, denn nicht umsonst heißen die Anlagen auch Eigenwasserversorungsanlage. Andernfalls lohnt vorher eine Beratung bei der Stadt, bevor Sie sich ans Grundwasser machen.

Eine Trinkwasserleitung ersetzt das Hauswasserwerk nicht zwingend, sondern kann mit Regenwasser unseren Brauchwasserbedarf kompensieren: Wasser zum Duschen, Geschirrspülen, Wäsche waschen oder Blumen im Garten gießen.

In unserem Hauswasserwerk-Vergleich 2019 erklären wir, wann Sie welche Fördermenge brauchen, wie viel Druck (Bar) Ihren Ansprüchen genügt und was sich hinter der Funktion „selbstsaugend“ verbirgt.

In der folgenden Kaufberatung beziehen wir uns hauptsächlich auf die Verwendung des Hauswasserwerkes mit Brauchwasser und nicht mit Trinkwasser: Denn der Einsatz von Hauswasserwerken zum Gießen oder Waschen sind die häufigsten Anwendungen.

1. 4.000 l/h Fördermenge reichen für WC & Dusche

1.1. Fördermenge und Bedarf

brauchwasser-wc-bad

Hauswasser-Anlagen: Ungefähr 4.000 l/h reichen zum Spülen und duschen.

Je mehr Liter pro Stunde die Pumpe der Hauswasseranlage in die Leitungen bringen kann, desto mehr Wasserverbraucher können Sie anschließen (z. B. Waschmaschine oder WC). Allerdings macht eine leistungsstärkere Hauswasserpumpe die gesamte Anlage auch größer. Daher ist es durchaus einen Gedanken wert, zu schauen, wie viel Förderleistung Sie wirklich brauchen.

» Mehr Informationen

Die Hauswasserwerk-Förderhöhe wird jedoch nicht allein durch die Leistung der Pumpe beeinflusst, sondern auch durch die zu überwindende Förderhöhe. Je höher die Pumpe das Wasser drücken soll, desto langsamer befördert sie es.

Ein Hauswasserwerk mit einer Fördermengenleistung von beispielsweise 3.000 l/h würde bei einer Höhe ab 30 Metern ungefähr nur noch 1.000 l/h schaffen. Soll das Wasser also bis ins Dachgeschoss transportiert werden, dann lohnt ebenfalls eine leistungsstarke Hauswasserwerkpumpe.

Fördermengen für die Hauswasserversorgung:
Fördermengeoptimal für
weniger als 3.000 l/h
  • Regenwasser zum Gießen
3.000 bis 4.000 l/h
  • WC, Dusche im Einfamilienhaus
4.000 bis 5.000 l/h
  • WC, Dusche im Mehrfamilienhaus
mehr als 5.000 l/h
  • Mehrfamilienhaus und diverse Rasensprengeranlagen

1.2. Stromverbrauch und Stellfläche

Eine große Hauswasserwerk-Pumpe verbraucht zudem auch wesentlich mehr Strom. Ist die Eigenwasserversorgungsanlage regelmäßig im Einsatz, weil Sie diese grundlegend in Ihren Wasch-Wasserverbrauch integriert haben, dann macht sich ein erhöhter Stromverbrauch schnell bemerkbar.

Nicht zuletzt fällt der Motor der Pumpe auch sperriger aus, wenn diese mehr leisten soll. Bevor Sie ein Hauswasserwerk kaufen, lohnt ein Blick auf die zukünftige Stellfläche der Anlage und ob sie dort überhaupt genügend Platz hat.

Passendes Zuhause für die Hauswasseranlage:

Der Stellplatz sollte nicht wahllos erfolgen, da die fortwährend laufende Pumpe auch eine permanente Geräuschquelle ist, die Sie und Ihre Nachbarn durchaus stören könnte. Ebenso halten Eigenwasserversorgungsanlagen keinen Witterungsbedingungen stand bzw. sind sie nur für den Innenbereich gedacht. Günstiger Stellplatz für das Hauswasserwerk ist der Keller: Dort steht es trocken und schallgeschützt.

Vor- und Nachteile besonders großer Fördermengen:
  • versorgt viele Verbraucher gleichzeitig
  • kann große Verbraucher versorgen
  • auch für kleinen Verbrauch nutzbar
  • Anlage ist sperrig
  • Gerät ist teuer
  • verbraucht mehr Strom

2. Förderdruck: 1 Bar pro 10 Meter

Damit das Wasser es überhaupt von der Hauswasseranlage bis in den Spülkasten der Toilette im Obergeschoss schafft, muss die Anlage genügend Druck aufbauen. Durchschnittlich brauchen Sie pro 10 Meter Höhe ungefähr 1 Bar. Bei 50 Metern brauchen Sie also 5 Bar.

» Mehr Informationen

Pegel halten:

Wollen Sie zudem eine hohe Geschwindigkeit der Fördermenge aufrechterhalten (Liter pro Stunde), dann sollten Sie mindestens ein Bar mehr einrechnen.

3. Max. Ansaughöhe nicht unter 7 Meter wählen

hauswasserwerk-ansaughoehe

Je größer die Wasserquelle, desto größer sollte die Ansaughöhe der Hauswasserwerkpumpe sein.

Die Ansaughöhe gibt an, wie tief die Wasserquelle liegen darf, aus der die Hauswasserversorgung abpumpt. Da naturgemäß Wasserreservoires unter der Erde liegen und selber eine entsprechende Größe haben müssen, um überhaupt als Reservoire zu taugen, liegt die Ansaughöhe bei wenigstens zwei Metern.

» Mehr Informationen

Außerdem steht die Hauswasseranlage selten direkt neben der Quelle, sondern mehrere Meter entfernt (vermutlich weitere drei bis fünf Meter). Diese Distanz will ebenfalls bedacht sein. Auch wenn die Distanz zur Quelle nicht die Höhe verändert, so muss die Pumpe dennoch genügend Unterdruck über einen langen Schlauch aufbauen, um das Wasser anzusaugen.

Damit Sie bei Ihrem eigenen Hauswasserwerk-Test im Garten nicht ein blaues Wunder erleben, lohnt sich ein Modell, das mehr Ansaughöhe bietet, als es tatsächlich zu überwinden gilt. Die meisten Modelle sind für eine Höhe von sieben bis acht Metern ausgelegt.

Eine geringe Ansaughöhe unterstützt ebenfalls die Fördermenge pro Stunde: Muss die Hauswasserwerkpumpe weniger Arbeiten, um Wasser anzusaugen, kann sie potenziell mehr abgeben.

Weitere Flaschenhälse bei der Wasserförderung:

Angeschlossene Schläuche und Dichtungen beeinflussen ebenfalls die gesamte Förderleistung der Hauswasseranlage. Zu weiche Schläuche ziehen sich unter Umständen zusammen und verhindern, dass die Pumpe genügend Druck aufbaut.

Nicht perfekt schließende Dichtungen bedeuten Druckverlust und verhindern, dass sich schnell sowie hoher Wasserdruck aufbaut.

4. Selbstansaugend und selbstabschaltend gehören dazu

hauswasserwerk-vergleich

Hauswasserwerk-Anschlüsse müssen luftdicht angeschlossen sein.

Selbst günstige Hauswasserwerke sind in der Lage Wasser selbständig in die Pumpenkammer zu saugen. Ohne diese Funktion müsste man jedes Mal per Hand Wasser in die Pumpe gießen, damit sie anspringt.

» Mehr Informationen

Trockenlaufschutz für ein langes Leben der Pumpe

Weniger regelmäßig geben Hersteller ihren Hauswasserwerken einen Trockenlaufschutz mit auf den Weg. Diese Funktion verhindert, dass die Pumpe ohne Wasser weiterarbeitet und überhitzt. Hierbei kann selbst das beste Hauswasserwerk kaputt gehen.

Warum dies nicht serienmäßig ist, bleibt Geheimnis der Unternehmen. Selbst hochwertige Marken verzichten gelegentlich auf den Trockenlaufschutz (u.a. Metabo, Gardena und Güde).

Edelstahl-Hauswasserwerk:

Hauswasserwerke mit Edelstahl-Bauteilen sind keine Designobjekte: Rostfreier Edelstahl hält länger durch als die meisten Metalle. Außerdem lassen sich Edelstähle besser reinigen als andere Stahlsorten, daher verbauen Konstrukteuere diese auch häufig in Krankenhäusern oder sanitären Anlagen.

5. Welches Hauswasserwerk ist das richtige? Häufige Fragen zum HWW:

5.1. Welches Hauswasserwerk eignet sich für die Gartenbewässerung?

hauswasserwerk-gartenbewaesserung

Eine Gartenbewässerung kann viel Wasser verschlingen. Soll das Hauswasserwerk zusätzlich auch den Bedarf im Haus decken, brauchen Sie enorm hohe Fördermengen.

In erster Linie ein Hauswasserwerk für Regenwasser, denn hier brauchen Sie einen Filter, der Sand oder Blätter abfängt. Wollen Sie eventuell nur Wasser aus einer Regentonne abpumpen, reicht unter Umständen eine kleine Gartenpumpe.

» Mehr Informationen

Soll jedoch ein Rasensprengersystem betrieben werden, brauchen Sie eine Anlage, die jedem Hauswasserwerk-Test standhält: Modelle mit mindestens 4.000 l/h Fördermenge bieten sich an.

5.2. Welches Hauswasserwerk eignet sich für Brunnen?

Für Brunnen eignen sich Hauswasserwerke, die eine besonders weite Ansaughöhe überwinden. Da das Hauswasserwerk nicht wie eine Tiefenbrunnenpumpe selbst im Wasser liegen kann, muss ein Schlauch auf den Grund des Brunnens geführt werden. Von dort pumpt die Hauswasseranlage das Wasser hoch.

5.3. Welches Hauswasserwerk ist leise?

Kleine Hauswasserwerke sind in der Regel leiser als ihre großen Pendants. Doch letztendlich hängt dies immer von der Qualität der Hauswasserpumpe ab.

5.4. Was ist besser: Hauswasserwerk oder Hauswasserautomat?

hauswasserwerk-hauswasserautomat-vergleich

Für das Abwasser des selbst gepumpten Brauchwassers müssen wir Gebühren zahlen.

Hauswasserautomaten sind eine spezielle Art von Hauswasserwerk: In ihnen stecken wesentlich mehr Sensoren und Technik, da sie sich selbständig an- sowie ausschalten können. Daher ist dieser Hauswasserwerk-Typ meist doppelt so teuer. Abseits von Fördermengen und -druck sind sie die besseren Hauswasserwerke.

Hersteller wie Einhell oder AL-KO haben beispielsweise beide Modellformen im Sortiment: Hauswasserwerke und Hauswasserautomaten.

5.5. Muss ich trotz Eigenwasserversorgungsanlage Gebühren zahlen?

Ja, das müssen Sie. Bei herkömmlichen Wasserleitungen bezahlen wir nicht nur für das Trinkwasser, sondern auch für die Aufbereitung unserer Abwasser. Wer also Brauchwasser aus seiner eigenen Quelle zum Waschen und Duschen verwendet, muss sich an der Aufarbeitung seines Schmutzwassers beteiligen.

Wird hingegen nur Regenwasser zum Blumen- und Rasengießen genutzt, bewegen Sie sich in einer rechtlichen Grauzone. Theoretisch müssten Sie in diesem Fall keine Gebühren zahlen, da kein Trinkwasser bezogen wird und kein Schmutzwasser in den Abfluss fließt. Allerdings kann die Praxis anders ausfallen. Sicher sind Sie nur, wenn Sie sich hierzu beim Sachbearbeiter Ihrer Stadt informieren.

5.6. Welches Hauswasserwerk ist optimal für Einfamilienhäuser?

Für die Versorgung einer Familie brauchen Sie eine Hauswasseranlage, die genügend Fördermenge schafft, es hoch genug in Badezimmer und Toilette transportiert. Somit lohnt sich ein Wasserwerk, das ungefähr 4.000 Liter pro Stunde fördert und 5 Bar Druck aufbaut. Da Sie für eine ganze Familie zudem eine große Wasserquelle brauchen, wird diese entsprechend groß bzw. tief sein: Es empfiehlt sich eine maximale Ansaughöhe von acht bis neun Metern.

Ihr Wasserbedarf ist auch davon abhängig, wie viele Verbraucher an dem Wasserwerk angeschlossen werden sollen: Je mehr Verbraucher, desto höher ist der Förderbedarf. Schließen Sie beispielsweise eine Waschmaschine, Spülmaschine, 2 Toiletten, 2 Duschen und einen Rasensprenger an, dann wird es es selbst mit 4.000 l/h bei einer vierköpfigen Familie knapp.

Sie haben Gefallen an unserem Hauswasserwerk-Test bzw. -Vergleich gefunden? Bewerten Sie ihn jetzt!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne Im Durchschnitt 4,52 von 5 Sternen bei 31 Bewertungen
Loading...