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Hundeanhänger-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Hundeanhänger.

Hundeanhänger sehen Kinderanhängern optisch sehr ähnlich, sind aber für Ihren Vierbeiner gedacht und in Ihrer Funktion somit angepasst. Damit Sie nicht in zu große Anstrengung geraten, sollten Sie auf immer das Gewicht des jeweiligen Modells achten.

Wir haben in unserem Ratgeber zusammengefasst, worauf Sie beim Kauf eines Hundeanhängers achten sollten. Vergleichen Sie auch verschiedene Produkte und Hersteller innerhalb unserer Tabelle.

Kaufberatung zum Hundeanhänger-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Hundeanhänger-Testsiegers!

  • Hundeanhänger sind für den Transport Ihres Hundes bei längeren Fahrradfahrten geeignet.
  • So können auch ältere oder verletzte Tiere Sie begleiten.
  • Die Ausstattung von Hundeanhängern ist etwas sparsamer als bei Kinderanhängern.

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Das Fahrrad – sicher eines der beliebtesten Fortbewegungsmittel sowohl im Alltag als auch bei Wochenendtouren oder im Urlaub. Der Hund – des Menschen treuster Freund, bei Vierbeiner-Fans hoch im Kurs und deshalb auch immer dabei, wenn Frauchen und Herrchen unterwegs sind. Wie sich beides am besten verbinden lässt? Fahrrad-fahren und den Hund mitnehmen? Ganz klar: Mit einem Hundeanhänger.

In unserem Hundeanhänger-Vergleich 2019 auf oe24.at verraten wir Ihnen, was Sie beachten müssen, bevor Sie einen Hundeanhänger kaufen – so zum Beispiel, warum Ihr Modell unbedingt eine Kurzleine haben sollte.

Vor dem Kauf können Sie meistens keinen Hundeanhänger-Test durchführen. Damit Sie trotzdem Ihren persönlichen Hundeanhänger-Testsieger finden, geben wir Ihnen Tipps zum Kauf und stellen Ihnen von Material bis Federung alle wichtigen Ausstattungs-Kategorien vor.

Sie erfahren, welcher der beste Hundeanhänger für die Größe Ihrer Fellnase ist und welche Hundefahrradanhänger-Marken von Trixie bis Doggyhut empfehlenswert sind.

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Damit die Fellnase auch beim Radeln dabei sein kann, ist ein Fahrradanhänger unverzichtbar.

1. Hundeanhänger – was sichere Gefährte für den Vierbeiner ausmacht

1.1. Für kranke, alte oder bewegungsfaule Hunde: Einsatzgebiete des Hundeanhängers

Der Anhänger für Hunde wird hinten am Fahrrad angebracht. Als Montagemöglichkeiten stehen der Gepäckträger, der Rahmen oder das Hinterrad zur Verfügung.

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Leicht zu montieren und bei Bedarf auch zusammenklappbar ist der Hundeanhänger schnell einsatzbereit und auch mit dem Auto gut zu transportieren.

Ein solcher Anhänger eignet sich für den Hundetransport bei längeren Touren mit dem Fahrrad oder auch, wenn Ihr Hund schon etwas älter ist. Auch falls Ihr Vierbeiner gebrechlich ist oder beim Radeln nur schwer mit Ihrem Tempo Schritt halten kann, ist der Hundefahrradanhänger eine gute Alternative.

Der Hundeanhänger schützt Ihre Fellnase dabei vor Regen, Wind oder an heißen Tagen vor zu viel Sonne. Zudem sind die Transportgeräte je nach Modell für Hunde aller Größen und Rassen geeignet und sorgen für sicheres, stressfreies Fahren – auch mit Tier.

Achtung: Ein Hundeanhänger hat im Normalfall ein Leergewicht von circa 10 bis 15 Kilogramm. Die Beladungsgrenze liegt außerdem meistens bei um die 55 Kilo. Jedoch sollten Sie bedenken, dass der Wert der maximalen Zuladung nichts darüber aussagt, ob der Hundeanhänger für große Hunde geeignet ist.

1.2. Von Kupplung bis Kurzleine – die Bauteile eines Hundefahrradanhängers

Ein Hunde-Fahrradanhänger soll dafür sorgen, dass Sie mit Ihrem Hund sicher unterwegs sind. Dazu besteht er aus folgenden Bauteilen:

  • Anhängerkupplung: Verbindung zwischen Fahrrad (oder Auto) und dem Hundeanhänger
  • Sicherheitsspannleine: zusätzliche Sicherung zwischen Rad und Anhänger (falls sich die Kupplung löst)
  • Laufräder: je nach Modell mit 12, 16 oder 20 Zoll
  • Rahmen aus Metall: meist aus Aluminium (leicht, robust, dämpfend bei Stößen)
  • Bodenwanne: für Schutz und Sicherheit des Hundes aus stabilem Stahl oder Kunststoff
  • Insektengitter / Wetterschutz: luftdurchlässig und meist abrollbar
  • Anhängereinstieg: Öffnung im Insektengitter / Windschutz am vorderen oder hinteren Ende, mit Reiß- oder Klettverschluss
  • Kurzleine: optional – sorgt dafür, dass der Hunde nicht aus dem Anhänger springen kann

2. Arten von Hundeanhängern: klappbar, fest oder mit Joggerfunktion

Es gibt verschiedene Typen der Anhänger für Hunde.

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Zum einen sind klappbare Modelle verfügbar, mit denen es möglich ist, die Hundeanhänger im Auto gut zu transportieren. Zum anderen gibt es Varianten, die fest sind und sich nicht falten lassen.

Außerdem finden sich auf dem Markt Fahrradanhänger für Hunde, mit denen Sie das Tier auch schieben können.

Welches der passende Anhänger für Sie ist – der klappbare, feste oder der Hundeanhänger mit Jogger – hängt von Ihren Gewohnheiten ab und wo Sie das Gefährt hauptsächlich einsetzen wollen.

Damit Sie einen besseren Überblick über die Fahrradanhänger erhalten, haben wir die Eigenschaften der verschiedenen Typen auf oe24.at in folgender Tabelle zusammengefasst:

Hundeanhänger ArtEigenschaften
zusammenklappbarer Hundeanhänger

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  • komplett zusammenklappbar
  • gut im Auto zu transportieren
  • robust durch Metallstangen (meist Aluminium)
  • oft mit Stecksystem für die Räder
  • ausschließlich mit dem Fahrrad nutzbar
formstabiler, fester Hundeanhänger

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  • formstabiler, fester Rahmen
  • nicht klapp- oder modellierbar – unflexibel im Transport
  • kann mit Griff ausgestattet und so zum Jogger nachgerüstet werden
  • robust durch Metallrahmen (meist Aluminium)
  • nur mit Fahrrad nutzbar (falls nicht nagerüstet wird)
Hundeanhänger mit Jogger-Funktion

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  • für Hundetransport beim Radfahren und Joggen
  • kombiniert zwei Funktionen in einem
  • mit Anhängevorrichtung vorne und Griff am Heck
  • robust durch Metallrahmen (meist Aluminium)
  • unabhängig vom Fahrrad nutzbar

3. Kaufberatung laut Hundeanhänger-Tests: Robustheit, Flexibilität und an Hund angepasste Größe

Besondere Eigenschaften

Hundeanhänger für den PKW oder das Motorrad – ähnlich einem Anhänger für Pferde – brauchen besondere Eigenschaften. Sie müssen aufgrund der deutlich höheren Geschwindigkeit extrem robust, kippsicher sowie komplett überdacht sein. Nur so ist Ihr Vierbeiner auch bei einem möglichen Unfall genügend geschützt. Spezielle Anhänger für Motorrad oder PKW sind entsprechend teuer. Als Alternative bietet sich an, die Hänger auszuleihen. Unser Tipp: Hundeanhänger von WT Metall sind für den sicheren Transport des Hundes hinten am Auto ausgelegt.

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Die Institutionen Ökotest und Stiftung Warentest haben bisher noch keinen speziellen Hundeanhänger-Test durchgeführt, jedoch hat die Stiftung Warentest Kinderfahrradanhänger geprüft. Hier wurden Schadstoffe gefunden, auf die Sie auch beim Kauf eines Hundeanhängers achten sollten. Ansonsten unterscheiden sich Anhänger für Hunde und Kinder aber in Aufbau und Statik, sodass die Ergebnisse nur bedingt wertvoll sind.

Damit Sie dennoch die Modelle der Fahrradanhänger auswählen, die Sicherheit ebenso wie Komfort für den Hund und flexiblen Einsatz gewähren, geben wir in unserer Kaufberatung auf oe24.at wertvolle Tipps zum Material, der richtigen Größe und Ausstattung eines Hundeanhängers fürs Fahrrad.

3.1. Material: auf Stabilität und gute Anhängerkupplung achten

3.1.1. Aluminium ist robust, rostfrei und stoßabsorbierend

Beim Kauf Ihres Fahrradanhängers für den Hund sollte Aluminium das Material Ihrer Wahl sein.

Warum das Hundezubehör aus diesem Metall so empfehlenswert ist?

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Damit der Hund auch mal aus dem Anhänger schauen kann, ist es gut, wenn der Überzug Fenster und Öffnungsmöglichkeiten hat.

Aluminium ist ein Leichtmetall, wodurch das Gewicht niedrig gehalten wird. Wollen Sie mit den Anhänger auf Reisen gehen oder müssen Sie ihn auch mal Stufen hinuntertragen, ist es besser, er ist leichter.

Weitere Vorteile von Aluminium sind, dass es sehr robust ist und nicht rostet. Produkte aus Edelstahl sind zwar als Alternative meist billiger, wiegen aber mehr und können bei Varianten zum Zusammenklappen eventuell mal klemmen.

Das Material des Bezuges sollte wasserdicht sein, damit Ihr Hund auch bei Regen geschützt ist.

3.1.2. Befestigung am Gepäckträger oft anfällig und unsicher

Besonders günstige Hundeanhänger werden oft einfach in den Gepäckträger eingeklinkt. Vom Kauf solcher Modelle raten wir ab, denn meist ist der Gepäckträger an sich schon etwas instabil. Ihn dann noch mit dem Gewicht eines Anhängers mit Hund zu belasten, könnte fatal sein.

Die bessere Variante sind Hundefahrradanhänger, die an der Nabe des Hinterrades befestigt werden. Diese Anhängerkupplungen sind sehr sicher und verändern das Fahrgefühl außerdem nur gering, weil die Verbindung zum Anhänger niedrig über dem Boden verläuft und der Schwerpunkt so tief sitzt.

3.2. Größe des Hundeanhängers ist anhängig von Ihrem Vierbeiner

Natürlich sind Hunde unterschiedlich groß und dementsprechend müssen Sie auch die Größe des Hundefahrradanhängers auswählen.

Ihr Hund muss bequem in der Bodenwanne liegen, sich aber auch aufrecht hinsetzen können. Deshalb sind Länge/Größe der Wanne und Höhe des Hundeanhängers entscheidend.

Messen Sie am besten bei Ihrer Fellnase die Länge von der Schnauze bis zum Rutenansatz nach. Außerdem die Widerristhöhte von den Pfoten bis zum Übergang des Hundehalses zur Wirbelsäule. An diesen Werten – plus einigen Zentimeter Spielraum – können Sie sich bei der Auswahl orientieren.

Grob gilt dabei:

  • Hundeanhänger für kleine Hunde: Widerristhöhe von bis zu 35 Zentimeter
  • Hundeanhänger für mittelgroße Hunde: Widerristhöhe von bis zu 60 Zentimeter
  • Hundeanhänger für große Hunde: Widerristhöhe von bis zu 70 Zentimeter

Was die Größe Ihres Hundes und das Gewicht des Anhängers angeht, sollten Sie bedenken:

Tipp: Je größer und kräftiger der Hund, umso stabiler und schwerer sollte der Anhänger sein, damit der Vierbeiner ihn nicht kippen kann. Jedoch reichen ab 15 Kilo Eigengewicht meist aus, alles darüber schränkt Sie beim Fahren mit Hund sonst ein.

3.3. Ausstattung – das Drum und Dran muss stimmen

Ausstattungsmerkmal Nummer eins, das auch bei jedem Hundefahrradanhänger-Test einen Testsieger ausmachen sollte, ist die Kurzleine.

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Wichtig sind Reflektoren am Hundeanhänger, sodass Sie und der Anhänger auch bei Dunkelheit im Straßenverkehr gut sichtbar sind.

Fangen Sie erst an Ihren Hund an den Anhänger zu gewöhnen, ist die Leine Gold wert, da sie verhindert, dass der Hund einfach herausspringt.

Außerdem sind gefederte Hundeanhänger solchen ohne Federung immer vorzuziehen. Prüfen Sie deshalb genau, ob Ihr Wunschmodell eine Federung hat – falls nicht, kann es sein, dass sich Ihr Vierbeiner bei der Fahrt in unwegsamem Gelände im Anhänger verletzt. Vorteilhaft ist auch, dass die Stöße bei Federung nicht so heftig an das Fahrrad abgegeben werden und Sie trotz Hundeanhänger ruhig fahren können.

Ein weiteres Must-Have für den Hundeanhänger ist Thermo-Schutz, damit Ihre Fellnase es auch bei Wind und Wetter warm hat. Kuschlig wie im Hundebett wird es, wenn im Lieferumfang auch eine Decke enthalten ist. Die können Sie aber für wenig Geld auch dazu bestellen.

3.4. Bekannte Hersteller und Marken

Nicht unwesentlich für die Kaufentscheidung ist es bekannte Hersteller und beliebte Marken von Hundefahrradanhängern zu kennen. Für hochwertige – generell etwas teurere – Anhänger ist Petego bekannt.

Etwas günstiger sind Hundeanhänger von Trixie oder Monz. Anstatt Aluminium setzen die Hersteller jedoch bei einigen Modellen auf Stahl – das schwerer ist, jedoch falls es Edelstahl ist, auch rostfrei bleibt.

Beliebt sind bei Kennern von Hundezubehör außerdem die Marken Croozer, Blue Bird, Doggyhut, Duramaxx, Pawhut und Hundeanhänger von Schmidt. Je nach Modell, Ausstattung und Einsatzzweck überzeugen die Hersteller mit Qualität zu erschwinglichen Preisen.

4. Wissenswertes: Wie Sie Ihren Hund an den Anhänger gewöhnen

Hund sind – ähnlich wie wir Menschen – Gewöhnungstiere. Das heißt, auch für die Nutzung des Hundeanhängers braucht Ihr Vierbeiner erstmal eine Eingewöhnungsphase.

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Damit Ihr Hund es bei der Fahrt im Anhänger auch bequem hat und gerne mitfährt, bietet sich das Einlegen einer weichen Decke an.

Kennenlernen: Lassen Sie Ihrem Hund Zeit, den Anhänger zu begutachten. Stellen Sie ihn dazu an eine feste Stelle in Ihrem Haus, Ihrer Wohnung oder dem Garten ohne dem ganzen große Aufmerksamkeit zu widmen. Der Hund kann das Gerät so erstmal beschnüffeln.

Positive Konditionierung: Verbinden Sie den Hundeanhänger mit einer positiven Erfahrung für den Hund. Loben Sie ihn, wenn er sich mit dem Anhänger auseinandersetzt oder geben Sie ihm ein Leckerli.

Erstes Einsteigen: Lassen Sie Ihren Hund im nächsten Schritt das erste Mal einsteigen. Ist er nicht ängstlich, können Sie den Anhänger langsam einige Meter ziehen. Der Eingang sollte offen bleiben, sodass der Hund jederzeit raus kann.

Erste Fahrt: Weiter geht es mit geschlossenem Eingang und dann langsam mit der ersten Fahrt, wobei die Geschwindigkeit Schritt für Schritt erhöht wird.

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