Wir verlinken hier auf ausgewählte Online-Shops, in denen das jeweilige Produkt erhältlich ist. Dafür erhalten wir ggf. eine Vergütung von den verlinkten Shops, jedoch niemals vom Hersteller selbst. Mehr Infos

ⓘ Hinweise: Cookie-Nutzung | Produktauswahl, Finanzierung und Bewertungsverfahren

Hundefutter-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Hundefutter.

Ist Trockenfutter oder Nassfutter die bessere Wahl? Ist Getreide im Hundefutter schädlich? Die Frage nach dem besten Hundefutter ist weit verbreitet und führt zwischen Hundebesitzern und Tierärzten immer wieder zu Diskussionen. Das beste Hundefutter sollte dem Hund gut bekommen, seinen Energiebedarf abdecken und ihn gesund halten.

Was ein gutes Hundefutter im Test ausmacht, haben wir für Sie in einer übersichtlichen Tabelle zusammengestellt. Hier finden Sie wichtige Angaben und können sich einen Überblick verschaffen, welches Hundefutter am besten die Präferenzen Ihres Hundes abdeckt.

Kaufberatung zum Hundefutter-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Hundefutter-Testsiegers!

  • Je nach Altersstadium haben Hunde andere Bedürfnisse. Welpen brauchen beispielsweise in ihrem ersten Jahr viele Vitamine und Mineralien, um sich bestens entwickeln zu können. Deshalb gibt es spezielles Junior-Futter.
  • Neben einem hochwertigen Hundefutter ist genügend Bewegung und Auslauf für Hunde sehr wichtig. Nur so bleiben sie gesund und können ihren natürlichen Bedürfnissen nachkommen.
  • Es gibt neben Nass- und Trockenfutter auch natürliches Hundefutter. Dieses lässt sich unter der Abkürzung Barf zusammenfassen und kann selbst gemacht oder als Fertigbarf bestellt werden.

hundefutter-test

Der beliebteste und treuste Wegbegleiter von uns Menschen ist der Hund. Er beschützt uns, erfreut uns und ist ein fester Bestandteil vieler Familien. Damit der Vierbeiner lange gesund bleibt, ist es wichtig, das passende Hundefutter für Ihr Tier zu finden.

Dabei sollten Sie auf eine artgerechte Ernährung achten, sodass Ihr Hund fit und vital nach dem Stöckchen oder dem Spielball rennen kann. Hochwertiges Hundefutter sollte alle essenziellen Mineralen und Nährstoffe, die der Hund braucht, enthalten.

Unser Hundefutter-Vergleich 2019 stellt Ihnen die verschiedenen Hundefuttertypen vor und informiert Sie ausführlich über die notwendigen Inhaltsstoffe eines guten Futters. Wir versuchen auch die Frage zu beantworten, warum Ihr Hund das Fressen verweigert und geben Ihnen Tipps den Grund dafür herauszufinden. Mit unserer Kaufberatung möchten wir Ihnen den bestmöglichen Überblick über das Thema Hundefutter geben.

1. Hundefutterarten

Es ist nicht leicht das beste Hundefutter für Ihren Hund zu finden. Neben Nass- und Trockenfutter für Ihren Hund gibt es auch noch eine andere Variante namens Barf: Biologisches Artgerechtes Rohes Futter. Im Folgenden möchten wir Ihnen die genannten Hundefutter-Arten ausführlich präsentieren.

1.1. Trockenfutter

Es gibt durchaus sehr gutes Hundetrockenfutter zu kaufen.  Den Beweis liefert ein Hundefutter-Test der Stiftung Warentest. Unter die Lupe wurden 23 verschiedene Trockenfuttersorten genommen. Insgesamt 20 getestete Produkte konnten mit einem guten bis sehr guten Nährstoffmix überzeugen.

Darunter befinden sich im Übrigen nicht nur Markenhersteller, sondern auch günstiges Hundefutter von Discountern. Zu den Testsiegern des Trockenfutter-Tests zählen etwa die Produkte „Sancho Aktiv Mix“ von Netto oder „K-Classic High Premium Adult“ von Kaufland.

Im Internet finden Sie auf weiteren Portalen noch mehr Tests von Nass- und Trockenfutter für Hunde. Bei der Wahl des besten Hundefutters sollten Sie auf mehr als eine Meinung vertrauen. 

Wollen Sie Ihren Hund mit Trockenfutter füttern, bietet es sich an, einen Blick auf die verschiedenen Herstellungsweisen zu werfen.

1.1.1. Kaltgepresstes Trockenfutter

Bei der Herstellung von kaltgepresstem Trockenfutter werden die fein zermahlenen Zutaten ohne die Zuführung von Wärme hergestellt. Im Hochdruckverfahren werden die Zutaten in die bekannte Pellet-Form gepresst.

trockenfutter-hochwertig-test

Hochwertiges Trockenfutter sollte den Vitaminhaushalt Ihres Vierbeiners abdecken.

Dieses Verfahren spaltet die Grundstruktur der einzelnen Inhaltsstoffe nicht, sodass der Hundemagen das Futter intensiv verdauen muss.

So wird die Darmaktivität Ihres Vierbeiners gefördert. Die kaltgepressten Brocken quellen im Magen des Hundes nicht auf und fallen in Verbindung mit Wasser in ihre Bestandteile.

1.1.2. Gebackenes Trockenfutter

Diese Art von Trockenfutter ist bereits sehr lang in der Hundefutter-Geschichte vertreten. Das Futter gibt es schon seit ca. 150 Jahren und ist somit das erste Fertigfutter für Hunde. Die Zutaten werden fein zermahlen und zu einem Teig vermischt.

Maschinen stechen aus diesem Formen aus. Bei mindestens 120 Grad und 30 Minuten werden die Brocken hergestellt. Somit ist das gebackene Hundefutter bereits vorverdaut und quellen im Hundemagen nicht auf. Durch die Herstellungsweise besteht die Gefahr eines Vitaminverlustes.

1.1.3. Extrudiertes Trockenfutter

Diese Herstellungsform ist am meisten auf dem Mark verbreitet. Dabei werden die Zutaten auf 150 Grad erhitzt und in Form gepresst. Bei dem Pressdruckverfahren erhöht sich die Temperatur auf 300 Grad. Danach wird die Oberfläche des Futters versiegelt.

Durch die sehr hohen Temperaturen werden die Grundstrukturen der einzelnen Inhaltsstoffe aufgespalten und sind somit vorverdaut. Die Nährstoffe können so ohne großen Aufwand vom Organismus aufgenommen werden. Die Futterbrocken sind sehr leicht und quellen im Hundemagen sehr stark auf.

Um Ihnen eine gute Kaufberatung zu liefern, haben wir für Sie im Folgenden die Vor- und Nachteile von Trockenfutter für den Hund aufgeführt.

  • relativ preiswert
  • leicht zu lagern
  • leicht zu transportieren
  • hoher Energiegehalt

 

  • Futtermilben können sich ansiedeln
  • schlechtere Akzeptanz beim Hund

1.2. Barf

Rohfutter ist die natürlichste Art der Ernährung für Ihren Hund. Frisches Fleisch, Obst, Gemüse und Getreide werden von Ihnen selbst zusammengestellt zu einer ausreichenden Portion. Da es bei dieser Ernährungsform keinen genauen Überblick über Inhaltsstoffe etc. gibt, wäre es ratsam beim Tierarzt regelmäßig überprüfen zu lassen, ob Ihr Hund unter Vitaminmangel leidet.

Fleisch deckt den Tierbedarf mit seinem hohen Proteingehalt am meisten und sollte der Hauptbestandteil einer Portion Hundefutter sein. Sie haben die Wahl das Fleisch frisch zu kaufen oder als Frostfutter.

Wenn Sie diese Ernährungsform für Ihren Hund präferieren, aber nicht genügend Platz zur Kühlung haben, können Sie auch Fertigbarf kaufen. Fertigbarf ist ein Alleinfuttermittel, welches Sie somit ohne bedenken als alleiniges Futter verwenden können. Dem gewolften Fleisch werden alle benötigten Vitamine und Mineralstoffe hinzugefügt.

In unserer Vor- und Nachteil Tabelle können Sie nochmal auf einen Blick alle wichtigen Punkte erfassen.

  • natürliche Fütterung
  • hohe Akzeptanz vom Hund
  • bedarfsgerechte Portionierung möglich
  • aufwendiger Kühl-Transport und Lagerung
  • Bildung von Salmonellen oder Parasiten

1.3. Nassfutter

Nasses Hundefutter hat den größten Wasseranteil von allen Hundefutterarten. Bei hochwertigem Nassfutter stammt das Wasser aus den Rohstoffen Fleisch und Gemüse oder wird per Dampf zugesetzt. Die einzelnen Zutaten des Futters werden zerkleinert, roh in eine Dose gefüllt und dann auf 120 Grad erhitzt. Durch die Erhitzung werden die Zutaten gegart und haltbar gemacht.

Bei der Nassfuttervariante gibt es drei unterschiedliche Möglichkeiten das Futter zu verpacken.

1.3.1. In Dosen

Futter in Dosen ist die gängigste Form und kann in verschiedenen Größen von Hundebesitzern gekauft werden.

Die gängigste bzw. bekannteste Form ist wohl der Verkauf in Weichblechdosen. Die Dosen haben eine überdurchschnittlich gute Wiederverwendbarkeit.

Gedanken in Bezug auf Schwermetallbelastungen brauchen Sie sich nicht machen, aufgrund moderner Beschichtungstechnologien. Die Dosen sind jedoch recht schwer und müssen gestapelt gelagert werden.

1.3.2. In Kunststoffpellen

Sie können das nasse Hundefutter auch in einem Kunstdarm kaufen und lagern. Die mehrschichtigen Kunststoffpellen verursachen dabei wenig Müll und sind sehr leicht. Für die Lagerung benötigen Sie allerdings Boxen oder begrenzte Regale, um die Wurstform beisammen zuhalten.

1.3.3. In Kartons

Für den Transport von Nassfutter müssen Kartons aufwendig beschichtet werden und sind so schlechter zu recyceln. Ein großer Vorteil ist allerdings ihr leichtes Gewicht sowie die einfache und platzsparende Lagerung.

Zum Abschluss des Kapitels möchten wir Ihnen natürlich auch noch eine Vor- und Nachteil Tabelle zum Thema Nassfutter präsentieren.

  • hohe Akzeptanz vom Hund
  • hohe Flüssigkeitsaufnahme
  • verschiedene Transportboxen
  • niedriger Energiegehalt
  • hohes Gewicht des Futters

2. Das muss gutes Hundefutter enthalten

Egal, ob Ihr Hund Nassfutter, Barf oder Trockenfutter bekommt, wichtig ist das alle grundlegenden Nährstoffe für Ihren Vierbeiner im Futter vorhanden sind und was in dem Futter verarbeitet wurde. Auf diese Inhaltsstoffe sollten Sie vor dem Kauf des Hundefutters achten:

  • Obst und Gemüse
  • großer Anteil an Fleisch
  • Öle und Fette (Lachsöl oder Sonnenblumenöl)
  • Getreide in Form von Reis, Amaranth, Hirse und Buchweizen
  • gutes Verhältnis von Kalzium und Phosphor

2.1. Fleisch

Die genannten Inhaltsstoffe sind sehr wichtig für die Gesundheit und Vitalität Ihres Hundes. Fleisch ist in diesem Fall der Lieferant für die benötigten Proteine und somit für den Hund essenziell.

2.2. Grünzeug

bestes-hundefutter-kaufen

Eine ausgewogene Ernährung ist auch für Ihr Tier wichtig und lässt Ihren Hund lange gesund bleiben.

Obst und Gemüse mag für manche unter Ihnen vielleicht erstmal etwas befremdlich in Verbindung mit Hundenahrung klingen, aber diese liefern Ihren Vierbeinern wichtige Vitamine.

2.3. Öle

Für glänzendes Fell und die richtige Aufnahme von Vitaminen sind Öle zuständig. Das beste Hundefutter muss einen ausgewogenen Anteil an Ölen aufweisen. Die Faustregel ist: Einen EL Öl über eine Portion Hundenahrung. Bei großen Hunden können es auch zwei EL sein.

2.4. Getreide

Der Hund braucht zum Überleben kein Getreide. Es ist trotzdem wichtig, da Getreide ein natürlicher Spender von Phosphor ist.

Dabei sollten Sie darauf achten, dass im Hundefutter beispielsweise kein Soja enthalten ist, da die meisten Vierbeiner darauf allergisch reagieren. Sollte Ihr Hund Getreide nicht vertragen, gibt es auch die Variante Hundefutter ohne Getreide zu kaufen.

2.5. Mineralstoffe

Das Verhältnis von Kalzium und Phosphor sollte niemals unter 1:1 liegen. Das Verhältnis für ausgewachsene Hunde liegt bei 1,3:1. Gute Kalzium-Lieferanten sind Knochen, Samen oder Gemüse. Einen hohen Phosphorgehalt finden Sie hingegen in Innereien und Getreide.

Achten Sie auf der Verpackung oder der Beschreibung im Internet auf klar ausgewiesene Zusammensetzungen des Futters. Bei einem hochwertigen Futter mit idealer Zusammensetzung sollte die Zutat Fleisch an erster Stelle stehen, da diese an größter Menge vorhanden sein muss.

3. Tipps und Tricks gegen mäkelnde Hunde

Ihr Hund rührt sein Futter nicht mehr an und frisst dadurch zu wenig? Dies kann verschiedene Gründe haben. Drei mögliche Gründe haben wir für Sie in unserem Ratgeber zusammengetragen und was Sie für Ihre mäkelnden Hunde tun können.

3.1.Das Futter

Überprüfen Sie die Futtermenge, die Sie Ihrem Vierbeiner täglich geben. Frisst sich der Hund beispielsweise am Abend völlig satt, kann es sein, dass er am Morgen noch keinen Hunger hat. Auch zusätzliche Hundeleckerlies, wie Hundekekse oder Hundeknochen können den Appetit Ihres Hundes durcheinander bringen.

Speziell bei der Lagerung von Trockenfutter in Plastiktonnen können die Hunde den Plastikgeruch des Futters nicht mögen. Tauschen Sie zur Probe einfach den Aufbewahrungsort des Hundefutters.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Unverträglichkeit von bestimmten Inhaltsstoffen im Futter. Überprüfen Sie, ob der Hund zwei, drei Brocken aus Ihrer Hand frisst. Wenn nicht sollten Sie ein Hundefutter ohne Getreide ausprobieren.

3.2. Der Nährstoffbedarf

hundefutter-guenstig-kaufen

Frisst Ihr Hund vermehrt Gras, kann dies ein Zeichen für einen Nährstoffmangel sein.

Es gilt nicht nur bei uns Menschen den Nährstoffbedarf zu decken, sondern auch bei unseren Vierbeinern. Hat Ihr Hund beispielsweise einen Mangel, weil das Futter nicht ausreichende Mineralstoffe und Vitamine enthält, frisst er zum Ausgleich Gras oder Kot.

Genauso gut kann es aber auch so sein, dass das Hundefutter zu viel Nährstoffe enthält und der Tierbedarf stetig gedeckt bzw. überschritten wird. Der Hundeorganismus merkt von selbst, was er braucht und was nicht. Es gilt hier ein Futter zu finden, welches den persönlichen Nährstoffbedarf Ihres Hundes deckt, aber nicht ständig überdosiert.

3.3. Der Hundefressnapf

Plastiknäpfe oder Metallnäpfe können den Geschmack des Futters wesentlich beeinflussen und den Hund vom Fressen abhalten. Manche Hunde irritiert bzw. verunsichert der Hundenapf auf dem Boden, da er permanent über den Boden rutscht oder laute Geräusche von sich gibt. Probieren Sie einen Hundenapfhalter oder eine Hundefutterstation beispielsweise aus. Oder legen Sie eine Hundedecke auf den glatten Boden.

Auch der Standort des Hundenapfes sollte beachtet werden. Ein Standort auf rutschigem Boden, hektischer Umgebung oder mit Zugluft ist nicht gerade ideal und sollte möglichst vermieden werden.

4. Wichtige Marken und Hersteller

Es gibt unzählige Hersteller von Hundefutter. Im Folgenden möchten wir Ihnen einige davon vorstellen:

  • Wolfsblut
  • Reico
  • Bosch
  • Hills
  • Rinti
  • Real Nature
  • Royal Canin

Neben den vielen verschiedenen Marken von Futter haben sich auch viele verschiedene Ernährungsphilosophien entwickelt. Hundefutter von Wolfsblut beispielsweise ist an die Bedürfnisse des Hundes ausgerichtet und berücksichtigt die angepassten Lebensbedingungen an den Menschen, regelmäßige Fütterungen sowie weniger Bewegung, als in der freien Wildbahn.

Die Marke Bosch setzt beim Hundefutter vor allem auf eine Abwechslung von Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse und Getreide. So werden in Ihrem Futter beispielsweise auch besondere Früchte wie: Aroniabeeren, Mango oder Preiselbeeren verarbeitet.

5. Fragen und Antworten

5.1. Wie viel Futter braucht ein Hund pro Tag?

Die meisten Hundebesitzer füttern ihre Tiere mit fertigem Trocken- oder Nasshundefutter. Jede Marke enthält dabei eine unterschiedliche Zusammensetzung an Inhaltsstoffen. Deshalb kann es vorkommen, dass Sie von der einen Marke mehr Füttern müssen, als von einer anderen.

Wichtig ist, dass Sie Ihren Hund regelmäßig füttern. Am Morgen und Abend sind dabei gute Zeiten, um Routine in die Fütterung zu bekommen.

Achtung bei der Futtermenge

Füttern Sie Ihren Hund zu viel wird er dick, faul und kann krank werden. Bemessen Sie genau ausgerechnet für die Größe, das Alter und die Aktivität Ihres Hundes, wie viel Fressen er braucht. Auf Nassfutterdosen steht meistens die empfohlene Tagesmenge. Schauen Sie wie Ihr Hund darauf reagiert. Sollte Ihr Hund bereits etwas mehr auf den Rippen haben, können Sie mit einem Hunde-Diätfutter Ihren Vierbeiner wieder fit machen.

Bei großen Hunden oder sehr aktiven Hunden reichen manchmal zwei Mahlzeiten nicht aus, um den Energiebedarf zu decken. Deshalb würde sich eine dritte Mahlzeit am Mittag anbieten.

Für Zwischendurch oder nach sportlichen Aktivitäten können Sie Ihrem Hund auch gern Obst oder einen Hundeknochen geben.

Wichtige Faktoren für den Energiebedarf Ihres Hundes sind:

  • Alter
  • Größe
  • körperliche Aktivität

Füttern Sie Ihren Hund mit Trockenfutter, kann man sich ungefähr an diese Angaben der Tagesrationen halten:

  • Ein 5 kg Hund braucht zwischen 85 und 94 Gramm Futter
  • Ein 10 kg Hund braucht zwischen 135 und 150 Gramm Futter
  • Ein 20 kg Hund braucht zwischen 215 und 235 Gramm Futter
  • Ein 30 kg Hund braucht zwischen 280 und 310 Gramm Futter
  • Ein 40 kg Hund braucht zwischen 340 und 375 Gramm Futter
  • Hunde über 70 kg Körpergewicht brauchen zwischen 455 und 500 Gramm Futter

5.2. Welches Hundefutter ist bei Allergien geeignet?

welpen-futter

Junior-Futter ist sehr wichtig für die Entwicklung Ihres Vierbeiners. Achten von Beginn an auf mögliche Unverträglichkeiten bei Ihrem Tier.

Hypoallergenes Hundefutter ist heutzutage gefragt, da immer mehr Hunde auf die verschiedensten Inhaltsstoffe allergisch reagieren.

Bei einer Futtermittelallergie wird das Nass- und Trockenhundefutter aus größtenteils exotischen Zutaten produziert. Das Fleisch stammt beispielsweise von einem Springbock, Wasserbüffel oder Känguru.

Weizen wird meistens durch Kartoffeln, Mais oder Hirse ersetzt. Hat Ihr Hund eine Getreide-Unverträglichkeit, sollten Sie getreidefreies Futter kaufen oder glutenfreies Hundefutter.

Die Allergiesymptome klingen meisten nach ca. 12 Wochen ab. Allerdings sollten Sie auch danach das hypoallergene Hundefutter füttern.

5.3. Wie lange sollte man Junior-Hundefutter geben?

Für Welpen und junge Hunde gibt es spezielles Futter, die das Wachstum und die Knochenausbildung unterstützen. Grundsätzlich sollten Sie Welpenfutter mindestens 12 Monate lang füttern.

Sehr große Hunde, deren Wachstumsphase länger dauert, als die eines kleinen Hundes, können sogar bis zu 24 Monate lang Welpenfutter bekommen. Erst im letzten Drittel der Wachstumsphase sollten Sie darüber nachdenken auf Adult-Futter umzusteigen.

5.4. Welches Hundefutter ist für Welpen am besten geeignet?

Gerade in der Wachstumsphase ist eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen wichtig. Diese sorgen für eine gute Entwicklung Ihres Welpen. Gerade das Knochengerüst entwickelt sich in der ersten Phase am stärksten.

Aus unserer Tabelle können Sie entnehmen, dass es keinen großen Unterschied macht, ob Ihr Welpe Nass- oder Trockenfutter erhält. Wichtig ist nur, dass Sie die Futterart und Futtersorte nicht ständig wechseln. Manche Hundemägen reagieren darauf mit Durchfall oder Ihr Hund beginnt zu mäkeln.

Art des Hundefutters Merkmale
Trockenfutter
trockenfutter-nahrung
  • Sehr hoher Energiegehalt
  • Verschiedene Brockengrößen erhältlich
  • Juniorfutter muss als Alleinfuttermittel gekennzeichnet sein
Barf

  • Schwierig, spezielle Bedürfnisse an Nährstoffen bei eigenhändig zusammengestellter Nahrung optimal zu decken.
  • Kann zu Mangelernährung führen
  • Natürliche Fütterung möglich
Nassfutter

nassfutter-nahrung-hund

  • Hoher Wassergehalt von 75 bis 80 Prozent
  • Juniorfutter muss als Alleinfuttermittel gekennzeichnet sein
  • Viele Fleischsorten erhältlich

Sie haben Gefallen an unserem Hundefutter-Test bzw. -Vergleich gefunden? Bewerten Sie ihn jetzt!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne Im Durchschnitt 4,61 von 5 Sternen bei 61 Bewertungen
Loading...