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Hygrometer-Test 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Hygrometer.

Damit sich die Raumluft das ganze Jahr hindurch angenehm anfühlt, spielt neben der reinen Temperatur auch die Luftfeuchtigkeit eine wichtige Rolle. Im Winter wird Heizungsluft von vielen Menschen als trocken und ermüdend empfunden, während sich in feuchten Räumen neben einem unangenehmen Geruch ein klammes Gefühl einstellt.

Vermeiden Sie durch den gezielten Einsatz von Hygrometern gesundheitliche Beeinträchtigungen. Gleichzeitig können Sie Schimmel vermeiden und die Bausubstanz wesentlich besser erhalten. Wir haben unterschiedliche Hygrometer-Tests verglichen. Entdecken Sie die Vielfalt, erfahren, welche Varianten es gibt und wie Apps selbstständig Statistiken erstellen.

Kaufberatung zum Hygrometer-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Hygrometer-Testsiegers!

  • Moderne Hygrometer gibt es in drei unterschiedlichen Varianten. Dabei verfügen smarte Hygrometer samt App über die meisten Funktionen, während analoge Hygrometer und digitale Hygrometer ebenfalls gute Ergebnisse liefern.
  • Generell messen Hygrometer die Luftfeuchtigkeit in einem Raum. Doch die meisten Geräte zeigen neben der Feuchtigkeit auch noch Werte wie Temperatur und Uhrzeit an, was die Messgeräte zu praktischen Allroundern macht.
  • Wo Sie sonst einfach nach Gefühl geheizt und gelüftet haben, liefern die Anzeigen der Hygrometer und die ermittelten Werte wichtige Informationen darüber, wann Sie tatsächlich Einfluss auf das Raumklima nehmen sollten. Erfahren Sie in unserem Vergleich, wie sich Hygrometer einstellen lassen.

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Fast jeder deutsche Haushalt musste sich schon mindestens einmal mit einem äußerst unangenehmen Thema auseinandersetzen – Schimmel. Sowohl in Nassräumen wie dem Badezimmer als auch im Schlafzimmer oder Kellerräumen taucht der unschöne und bisweilen sogar ungesunde Mitbewohner namens Schimmel auf. Hinter der Schimmelbildung steckt eine zu feuchte Raumluft, die in Kombination mit der falschen Temperatur und falschem Lüften zum echten Problem werden kann. Finden Sie in unserem Hygrometer-Vergleich 2019 heraus, wie Sie mit einem Thermometer-Hygrometer das Raumklima in den Griff bekommen.

1. Wie Hygrometer funktionieren und wo sie sich als praktische Helfer einsetzen lassen

Schon im Jahr 1783 wurden die ersten zuverlässigen Messungen von Horace-Bénédict de Saussure der Luftfeuchtigkeit durchgeführt. Die Technik hat sich seitdem stark verändert, sodass Sie mittlerweile zwischen drei Arten von Hygrometern wählen können:

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  • Hygrometer analog
  • Hygrometer digital
  • Hygrometer mit App

Gemessen wird die Luftfeuchtigkeit grundsätzlich auf drei verschiedene Weisen:

1.1. Die Absorptionsmethode arbeitet mit Dampf

Als „hygroskopisch“ bezeichnete Stoffe entziehen der Raumluft den vorhandenen Wasserdampf. Durch die Abwägung im Inneren des Gerätes kann die absolute Feuchtigkeit innerhalb eines Raumes nach Entziehung des Dampfes ermittelt werden.

1.2. Ein Haarhygrometer verändert sich der Länge nach

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Mit einem Hygrometer können Sie in Ihrem Heim für optimale Luftverhältnisse sorgen.

Hygrometer, die auf dieser Technologie basieren, nutzen Kunststofffasern, die an ein Haar erinnern. Sie sind auf eine bestimmte Länge geeicht und verändern ihre Länge in Abhängigkeit zur vorhandenen Raumluftfeuchtigkeit.

1.3. Psychrometer messen die relative Luftfeuchtigkeit

Mit einem feuchten Lappen wird die Kugel eines Flüssigkeitsthermometers eingewickelt, wobei die Verdunstungskälte die angezeigte Temperatur sinken lässt. Parallel zeigt ein trockenes Thermometer die Temperatur der Umgebung an. Aus der Differenz beider Werte kann anhand einer Psychrometertafel die relative Luftfeuchtigkeit abgelesen werden.

1.4. Mit einem Spiegel arbeitet die Taupunktmethode

Ein Spiegel wird in der Raumluft abgekühlt, bis sich auf der Fläche Wasser niederschlägt. Die Temperatur des Spiegels und die der Raumluft werden gemessen, wobei die Differenz der Werte die Luftfeuchtigkeit angibt.

1.5. Die verschiedenen Arten

Die Geräte in unterschiedlichen Kategorien unseres Vergleichs, die im Privathaushalt eingesetzt werden können, sind entweder elektrische oder mechanische Varianten. Der Zusatz „Thermo“ oder Thermo-Hygrometer gibt darüber Auskunft, dass die Hygrometer gleichzeitig als Thermometer fungieren.

Sämtliche Hygrometer in unserem Vergleich waren in der Lage, neben der Luftfeuchtigkeit auch noch andere Werte auf der Anzeige auszuweisen.

Bei einem Analog-Hygrometer handelt es sich stets um mechanische Typen, die manuell kalibriert werden können. Sie arbeiten energiesparend ohne Batterien und sind nicht sehr wartungsintensiv. Zur Bestimmung der Raumluftfeuchtigkeit sind sie hervorragend geeignet.

Digitale Hygrometer sind in der Lage, auch als Barometer, Thermometer und Hygrometer zu fungieren. Sie messen und speichern diverse Werte. Teilweise geben sie sogar ein Alarmsignal, wenn bestimmte Grenzwerte über- oder unterschritten werden.

Hygrometer mit Apps bestehen aus einer Messeinheit, während die Werte nicht auf einem Display der Geräte, sondern auf der App im Smartphone ausgewiesen werden.

Generell lassen sich die unterschiedlichen Typen sowohl zur Messung der Feuchtigkeit in ganzen Räumen, Terrarien oder auch Schränken einsetzen. Auch bei Zigarrenliebhabern ist ein Hygrometer im Humidor sehr beliebt und weit verbreitet. Hier soll allerdings im Gegensatz zu den meisten Räumen keine Trockenheit, sondern eine definierte Feuchtigkeit vorherrschen, damit die Aromen erhalten bleiben und die Zigarren nicht vertrocknen.

2. Kaufberatung: Die Anschaffung von Hygrometern unterstützt Sie bei der Vermeidung von Schimmel

Hygrometer schützen Kunst und Antiquitäten

Wenn Sie antike Möbel oder Kunstwerke besitzen, trägt die perfekte Raumluftfeuchtigkeit zu deren Erhalt bei. Gönnen Sie sich für Räume in der Wohnung oder auch in Lagerräumen ein smartes Hygrometer, mit dem Sie stets die Qualität der Umgebungsluft kontrollieren können.

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Wo Sie sich sonst auf Ihr Gefühl und Ihre Nase verlassen, liefern Thermometer-Hygrometer belastbare Messwerte. Vermutlich kennen auch Sie dieses klamme Gefühl im Schlafzimmer oder den Eindruck, dass Ihr Badezimmer sich in eine Dampfsauna verwandelt hat.

Vermeiden Sie dauerhaft feuchte Wände, indem Sie beispielsweise durch ein günstiges Hygrometer kritische Bereiche überprüfen. Schon mit einem einfachen Hygrometer von Obi wissen Sie genau, wann Sie heizen oder lüften sollten. Denn dadurch trocknen Sie die gefährdeten Bereiche nach und nach kostengünstig aus, ohne einen Heiztrockner aufstellen oder anschaffen zu müssen.

Schimmel bildet sich meist dort, wo mit Feuchtigkeit angereicherte Luft auf kalte Flächen trifft. In den Ecken von Außenwänden, an Fensterlaibungen und hinter Möbeln wie Bett und Schrank schlägt sich die feuchte Luft gerne nieder, wo dann der Dampf kondensiert. Zurück bleiben feuchte Wände und Rückwände von Mobiliar, die den idealen Nährboden für Schimmel bilden.

Doch nicht nur Schimmel kann das Ergebnis einer aus dem Gleichgewicht geratenen Luftfeuchtigkeit sein. In gut isolierten Wohnräumen wird die Umgebungsluft gerade im Winter oftmals äußerst trocken, was bei Allergikern und Asthmatikern schnell unangenehme Folgeerscheinungen haben kann.

Barometer und Hygrometer mit einem Humidity-Sensor können  messen, wann die Luft unangenehm trocken wird. Auch hier kann das Lüften der Wohnung schnell Abhilfe schaffen, wenn der Humidity-Sensor anschlägt. Oder Sie informieren sich über die Vorzüge eines Luftbefeuchters, der aus trockener Raumluft wieder gute Luft zum Atmen macht.

3. Das beste Hygrometer besitzt die richtigen Eigenschaften

In zahlreichen Hygrometer-Tests wurden die Geräte verschiedener Marken und Hersteller hinsichtlich ihrer Eigenschaften überprüft. Bei der Messgenauigkeit zeigten sich deutliche Schwankungen, weshalb Sie mit den Einstellungen ab Werk mit einer bis zu fünfprozentigen Abweichung rechnen müssen.

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Abhilfe schaffen Sie, indem Sie das Hygrometer kalibrieren. Wie Sie das Hygrometer kalibrieren, hängt mit der jeweiligen Art der Technik zusammen. Die Kalibrierung geht bei smarten Hygrometern am leichtesten von der Hand. Dazu nutzen Sie die in der App integrierten Hygrometer-Funktionen und gleichen die Werte an.

Bei mechanischen und analogen Hygrometern müssen Sie meist mit einem Schraubenzieher zunächst eine Öffnung auf der Rückseite finden. Mit dem Werkzeug können Sie dann eine kleine Schraube drehen und dadurch die Zeiger verstellen.

Achtung: Wenn Sie digitale Hygrometer kaufen wollen, ist Vorsicht geboten. Sie lassen sich in den meisten Fällen nicht nachträglich kalibrieren, sodass Sie ausschließlich Modelle mit einer nachgewiesenen, hohen Messgenauigkeit wählen sollten. Der Zusatz „Hygrometer geeicht“ ist hier ein wichtiger Anhaltspunkt.

Zum eigenhändigen Kalibrieren müssen Sie eine kleine Konstruktion rund um das Hygrometer selber bauen. Legen Sie das Hygrometer zusammen mit einem Schnapsglas in eine luftdichte Kiste. Das Glas befüllen Sie zuvor mit Wasser und Salz und lassen alles über Nacht stehen. Nach zehn bis zwölf Stunden beträgt die Luftfeuchtigkeit ungefähr 75 Prozent. Zeigt Ihr Hygrometer einen abweichenden Wert an, sollten Sie es entsprechend kalibrieren.

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Hygrometer gibt es in verschiedenen Ausführungen und Designs.

Als sehr hilfreich und praktisch wurde in Hygrometer-Tests bewertet, dass manche Feuchtigkeitsmesser einen Alarm beim Erreichen definierter Werte von sich geben. Ein Hygrometer mit Schimmelalarm weist dann automatisch darauf hin, dass die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist und Maßnahmen ergriffen werden sollten.

Wer dauerhaft Probleme mit Schimmelbildung hat, sollte sich ein Hygrometer mit Aufzeichnung gönnen. Sie erhalten praktische Statistiken, die Ihnen den ganzen Tag hindurch die Entwicklung der Zusammensetzung der Raumluft aufzeigen. So können Sie Knackpunkte erkennen und gezielt Maßnahmen ergreifen.

4. Mit einem Hygrometer erfahren Sie weit mehr als durch ein einfaches Thermometer

Viele Hygrometer dürfen sich fast schon als kleine Wetterstationen bezeichnen. Mit diversen Hygrometer-Sensoren erfassen Sie die Außen- und Innentemperatur, die Luftfeuchtigkeit und besitzen die Möglichkeit des Datentransfers. Via Bluetooth, Funk oder WLAN senden und empfangen die Stationen Daten, die in übersichtlichen Statistiken von Ihnen eingesehen und ausgewertet werden können.

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Für welche Art von Hygrometer Sie sich im jeweiligen Einsatzbereich entscheiden, hängt mit Ihren individuellen Ansprüchen zusammen. Im direkten Vergleich präsentieren sich die drei Varianten folgendermaßen:

EigenschaftHygrometer analogHygrometer digitalHygrometer mit App
Funktionengeringmittelumfangreich
EnergiequellekeineBatterienBatterien
kalibrierbar

Falls Sie sich nun fragen, ob Sie wirklich in ein Präzisions-Hygrometer samt App investieren sollten oder sich doch mit einer analogen Variante begnügen, haben wir die Vor- und Nachteile der smarten Varianten für Sie aufgelistet:

  • Daten exportierbar
  • Kalibrierung einfach
  • Ortsunabhängige Einsicht
  • Gute Übersicht und Darstellung
  • Energieverbrauch
  • Keine Nutzung ohne Smartphone

5. Die Bewertung der Stiftung Warentest

Im Hygrometer-Test weist die Stiftung Warentest nicht nur einen Hygrometer-Testsieger aus, sondern titelt sogar „Hygrometer: Viel Nutzen für wenig Geld“. Die Testergebnisse belegten eindeutig, dass sich die Anschaffung der Messgeräte absolut lohnt.

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Leider stammt der Test aus dem Jahr 2003, weshalb Sie womöglich die sehr gut bewerteten Geräte auf dem heutigen Markt nicht mehr finden werden. Dennoch legen wir Ihnen den Hygrometer-Test ans Herz, denn er beinhaltet aufschlussreiche Informationen rund um die Vermeidung von Schimmel.

6. Wichtige Fragen und Antworten zu Hygrometern

6.1. Welche Marken bieten hochwertige Feuchtigkeitsmesser an?

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Es gibt einfache Hygrometer und wahre Allrounder, die einer Wetterstation gleichen.

Wenn Sie nach einem leistungsfähigen Hygrometer oder Thermo-Hygrometer suchen, werden Sie über verschiedene bekannte Markennamen wie beispielsweise Fischer stolpern. Aber auch andere Hersteller, die Ihnen im Bereich der Haushaltsgeräte-Elektronik geläufig sind, bieten die Feuchtigkeitsmesser in diversen Varianten an.

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Es gibt auch unbekanntere Marken wie beispielsweise MOXX, die handliche und zuverlässige Geräte anbieten.

6.2. Welche Hygrometer-Werte sind normal bzw. ab wann steigt die Schimmelgefahr?

Wählen Sie zunächst geeignete Raumlufttemperaturen, durch die Sie Schimmel vermeiden können. Als Richtwert gilt im Wohnbereich 20 °C, im Bad 21 °C, im Schlafzimmer am Tag 18 °C und in der Nacht 16 °C. Die Luftfeuchtigkeit sollte dauerhaft nicht höher als 65 bis 70 Prozent betragen. Schon ab 50 Prozent steigt die Gefahr der Schimmelbildung bei einer Temperatur von 20 °C deutlich an.

6.3. Wo sollte ich einen Hygrometer aufstellen?

Sie sollten die Geräte immer dort aufstellen, wo Sie Feuchtigkeit und Schimmel vermuten. Wenn Sie Feuchtigkeitsbildung an der Wand vermuten, sollte das Hygrometer nahe dieser Wand aufgestellt werden. Im Schlafzimmer ist der Nachtschrank ein guter Ort, wobei Sie auch gelegentlich in der Nähe der Rückwand eines Kleiderschrankes Messungen vornehmen sollten.

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