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Induktionsherde-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Induktionsherde.

Sie planen eine neue Einbauküche und denken darüber nach, sich einen Induktionsherd zuzulegen? Zwar gehört dieser Herdtyp eher in die Kategorie der hochpreisigen Küchengeräte, dafür sparen Sie beim Kochen mit Induktion Zeit und Strom.

Achten Sie beim Blick in unsere Produkttabelle vor allem auf die Anzahl der Kochfelder und das Fassungsvermögen des Backofens. Größere Haushalte mit vier Personen benötigen mindestens vier Kochfelder und ein Ofenvolumen von 65 Litern. Ein Timer erweist sich in Praxis-Tests als besonders praktisch: Er sorgt dafür, dass sich der Backofen nach Ende der Garzeit selbst abschaltet.

Kaufberatung zum Induktionsherd-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Induktionsherd-Testsiegers!

  • Ein Induktionsherd-Set setzt sich aus einem mit Induktion betriebenen Kochfeld und einem Elektro-Backofen zusammen. Anders als bei einem herkömmlichen Elektro-Kochfeld besteht beim Kochen mit Induktion dank kühl bleibender Induktionsherdplatten keine Verbrennungsgefahr.
  • Ein weiterer Vorteil des Induktionsherds: Töpfe und Pfannen werden durch das elektromagnetische Wechselfeld sehr schnell erhitzt. Das lange Warten, bis die Pfanne heiß genug zum Braten ist, entfällt.
  • Auch wenn der Herd nach dem Kochen oder Braten ausgeschaltet wird, ist die Reaktionszeit erfreulich kurz: Es geht daher wenig Energie über die Restwärme verloren. Mit einem Induktionsherd lässt sich also nicht nur Zeit, sondern auch Strom sparen.
Induktionsherd bedienen

Induktionsherde überzeugen in Tests mit einer schnellen Wärmeübertragung und einem niedrigen Verbrennungsrisiko: Das Kochfeld bleibt beim Kochen kalt.

Eine Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2011 zeigt, dass Induktionsherde mittlerweile noch vor Gasherden den zweiten Platz in der Rangfolge der beliebtesten Herdarten in Deutschland belegen. Fast jeder fünfte Befragte gab an, mit Induktion zu kochen.

Zwar wird der herkömmliche Elektroherd nach wie vor von der großen Mehrheit (76 %) der Befragten bevorzugt, doch das Kochen mit Induktion bringt einige Vorteile mit sich, die wir Ihnen in unserem Induktionsherd-Vergleich 2019 einmal genauer darlegen möchten.

Wie viel Strom sich mit einem Induktionsherd im Vergleich zum E-Herd einsparen lässt und warum er vor allem in Familien mit kleinen Kindern vor Haushaltsunfällen schützen kann, erklären wir in unserer Kaufberatung.

1. So funktioniert ein Induktionsherd

Während ein Elektroherd die mit Strom erzeugte Wärme über die leitfähige Herdplatte an den Boden des Kochgeschirrs übertragt, funktioniert die Wärmeübertragung beim Induktionsherd über eine im Kochfeld verbaute Kupferspirale, die ein elektromagnetisches Feld erzeugt. Das Magnetfeld überträgt sich auf den ferromagnetischen Boden des Kochgeschirrs und erhitzt ihn, das Kochfeld selbst bleibt dabei kalt.

Träger eines Herzschrittmachers sollten ihren Arzt ansprechen

Sollten Sie einen Herzschrittmacher tragen, empfehlen wir Ihnen, vor der Verwendung eines Induktionsherdes vorsichtshalber Ihren Arzt zu konsultieren. Das Implantat kann durch die magnetischen Streufelder des Induktionsherdes gestört werden.

Da beim Kochen auf einem Induktionsherd mit Backofen magnetische Felder entstehen, die potentiell auch auf den menschlichen Körper wirken können, empfiehlt es sich, zehn Zentimeter Abstand zum Herd zu halten. Das Bundesamt für Strahlenschutz hält diesen Abstand für ausreichend, um eine Strahlenbelastung zu vermeiden.

Verwenden Sie außerdem stets Kochgeschirr in einer geeigneten Größe und stellen Sie es zentral auf die Kochplatte. Das minimiert die Entstehung magnetischer Streufelder im Umkreis der Kochstelle.

2. Herd-Typen: Induktionsherde überzeugen mit einer kurzen Reaktionszeit

Sie sind sich noch nicht sicher, ob es ein sparsamer Gasherd, ein komfortabler Elektroherd oder ein reaktionsschneller Induktionsherd sein soll? Wir haben alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Herdtypen übersichtlich für Sie zusammengefasst:

Herd-Typ Eigenschaften
Induktionsherd

Induktion

Ein Induktionsherd wird durch Wärme beheizt, die von einem elektromagnetischen Feld in der Herdplatte erzeugt wird. Vor allem seine kurze Reaktionszeit und das niedrige Verbrennungsrisiko machen ihn zu einem der beliebtesten Herdarten in der modernen Küche. Nachteile des Induktionsherds mit Backofen: Anschaffung und Reparatur sind tendenziell teurer als bei anderen Herdarten.

 

schnelles Aufheizen des Kochgeschirr-Bodens

niedriges Verbrennungsrisiko, da die Herdplatte selbst kühl bleibt

vergleichsweise hohe Anschaffungskosten

nur für Kochgeschirr mit ferromagnetischem Boden geeignet

Elektroherd

Elektroherd

Der Elektroherd wird mit Starkstrom beheizt und ist sehr komfortabel in der Handhabung. Er gehört zu den am meisten genutzten Herdarten in deutschen Haushalten.

 

besonders einfach zu installieren (kein Gasanschluss nötig)

recht günstig in der Anschaffung

hohe Betriebskosten

Herdplatten brauchen viel Zeit zum Aufheizen

Gasherd

Gasherd

Ein Gasherd wird mit Propan- oder Butangas beheizt und wird von professionellen Köchen wegen der präzisen Regulierbarkeit der Gartemperatur geschätzt.

 

genaue Hitzeregulierung möglich

besonders niedrige Betriebskosten

Kochen auf offener Flamme birgt Verbrennungsgefahr

3. Kaufberatung für Induktionsherde: Darauf müssen Sie achten

Sie liebäugeln mit den Geräten namhafter Hersteller und möchten sich einen Siemens-Induktionsherd, einen Bosch-Induktionsherd oder ein Gerät von Miele zulegen? Mit unserer Kaufberatung helfen wir Ihnen, das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren: Achten Sie beim Herdkauf vor allem auf wichtige Ausstattungsmerkmale wie auf den Montagetyp, den Energieverbrauch und das Fassungsvermögen des Backofens.

3.1. Bauart: Standgeräte lassen sich in jede bestehende Küche integrieren

Eine der ersten Entscheidungen, die Sie treffen müssen, wenn Sie einen Induktionsherd kaufen, betrifft den Montagetyp. Ein freistehender Induktionsherd kann nach Belieben in der Küche platziert werden. Beachten Sie aber, dass ein Starkstromanschluss erreichbar sein muss.

Sollten Sie planen, sich eine neue Einbauküche einzurichten, kommt auch ein Einbauherd mit Induktionskochfeld infrage. Er wird fest in die Küchenzeile integriert und kann nachträglich nicht mehr so ohne Weiteres umgestellt werden.

Hinweis: Während Standgeräte kompakt in einem Stück konstruiert sind, bestehen Einbauherde mit Induktion häufig aus separat in der Küchenzeile platzierbarem Kochfeld und Backofen. In einigen Fällen, beispielsweise beim Induktionsherd-Set der Marke Kaiser lässt sich das Kochfeld sogar autark anschließen und verfügt dann über ein eigenes Bedienfeld.

3.2. Energieeffizienzklasse: Klasse A ist gängiger Standard

Ein weiteres wichtiges Merkmal eines guten Induktionsherdes ist ein sparsamer Stromverbrauch. Ganz einfach erkennen können Sie ein sparsames Gerät an der Energieeffizienzklasse. Verfügt ein Induktionsherd über die Energieeffizienzklasse A oder sogar A+, dann verbraucht er deutlich weniger Energie als ein vergleichbares Referenzgerät.

In unserer Produkttabelle finden Sie daher ausschließlich Geräte mit der Energieeffizienzklasse A oder höher.

3.3. Anzahl der Kochfelder: Mehrgängemenüs erfordern mindestens vier Kochfelder

Induktionsherd mit Töpfen

Mit vier Kochfeldern und einer zuschaltbaren Bräterzone sind Ihnen bei der Zubereitung des nächsten großen Festessens für Freunde und Familie keine Grenzen gesetzt.

Ein Induktionsherd besteht in der Regel aus einem herkömmlichen Elektro-Backofen, der mit Wärme-Strahlung beheizt wird und mehreren Induktionskochfeldern. Wie viele Kochfelder Sie benötigen, hängt vor allem von der Größe Ihres Haushalts ab. Mahlzeiten für eine ganze Familie erfordern häufig mindestens vier Felder, um Fleisch, Fisch, Gemüse und andere Beilagen gleichzeitig garen zu können.

Hinweis: Viele Modelle sind zusätzlich mit Bräterzonen ausgestattet, sodass auch längliche Kochgeschirre gleichmäßig erwärmt werden können.

Für kleine Haushalte, in denen eher einfache, schnelle Gerichte gekocht werden, reicht mitunter auch ein Induktionsherd mit nur zwei Kochfeldern aus. In unserer Tabelle finden Sie eine Auswahl passender Modelle für jede Haushaltsgröße.

3.4. Fassungsvermögen Backofen: Großer Ofen erlaubt das Backen auf mehreren Einschubebenen

Nicht nur die Anzahl der Kochfelder, sondern auch das Fassungsvermögen des Backofens sollten Sie danach auswählen, für wie viele Personen Sie  zu Hause regelmäßig kochen. Ein kleiner Backofen mit weniger als 65 Litern Volumen reicht für das Aufbacken von Tiefkühlpizzen völlig aus.

Möchten Sie allerdings zu Weihnachten eine große Gans im Bräter zubereiten oder nutzen Sie regelmäßig mehrere Einschub-Ebenen gleichzeitig zum Backen, dann ist ein großes Ofen-Volumen von mindestens  65 Litern vorteilhaft.

Tipp: Lassen Sie ausreichend Platz zwischen den Backblechen, wenn Sie auf mehreren Ebenen gleichzeitig backen und heizen Sie mit Umluft, damit die Hitze gleichmäßig im Backofen zirkulieren kann.

3.5. Heizarten: Ober-/Unterhitze für saftige Kuchen, Umluft für knusprige Pizza

Genauso wie herkömmliche Elektro- und Gasbacköfen lassen sich  auch die besten Induktionsherde mit Backofen mit verschiedenen Heiz-Arten betreiben:

  • Ober-/Unterhitze: Gut geeignet zum Backen von Kuchen, da er dabei saftiger bleibt als beispielsweise beim Backen mit Umluft. Nicht geeignet zum Backen auf mehreren Einschubebenen, denn zwischen den Blechen kommt dann wegen der geringen Luftzirkulation kaum noch Hitze an.
  • Heißluft: Gut geeignet zum Backen auf mehreren Einschubebenen, denn die heiße Luft zirkuliert dank eines Lüfterrads um die Speisen herum, sodass im gesamten Backofen eine gleichmäßige Temperaturverteilung erreicht wird. Nachteil: Trocknet Kuchen und anderer saftiger Speisen beim Backen schnell aus.
  • Umluft: Gut geeignet zum Backen knuspriger Brötchen oder Pizza. Die Luft im Garraum wird mittels eines Ventilators an den Heizelementen vorbei in den Backofen geleitet. Wegen des schnellen Entzugs von Feuchtigkeit weniger gut geeignet zum Backen saftiger Kuchen.
Induktionsherd mit Backofen

Selbst günstige Induktionsherde sind mit verschiedenen Heizarten ausgestattet.

3.6. Timer: Erinnert Sie zuverlässig an das Ende der Garzeit

Ein guter Herd mit Induktion sollte auch mit einem Timer ausgestattet sein, der Ihnen hilft, in der Küche den Überblick zu behalten, wenn Sie mehrere Gänge gleichzeitig zubereiten.

Mithilfe des Timers können Sie beispielsweise für den Sonntagsbraten eine Backzeit von zwei Stunden einstellen und sich dann unbesorgt dem Salat oder dem Dessert widmen: Der Backofen schaltet sich nach Ablauf der Garzeit selbstständig aus und signalisiert Ihnen, dass das Essen fertig ist.

4. Induktionsherde im Test bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat sich in der Ausgabe 02/2015 der Frage gewidmet, mit welchen Kochfeldern es sich in der heimischen Küche am besten arbeiten lässt. Untersucht wurden sowohl elektrische Kochfelder als auch Induktionskochfelder. Gaskochfelder wurden außer Konkurrenz getestet.

Das Ergebnis: Vier Induktionskochfelder der Marken Bosch, Siemens und Neff schnitten deutlich besser ab als alle getesteten elektrischen Kochfelder. Vor allem in den Kategorien Stromverbrauch und Sicherheit konnten die Induktionskochfelder überzeugen.

Zwar wurde kein Induktionsherd-Testsieger gekürt, doch unter den Induktionskochfeldern mit der Gesamtnote 1,8 am besten abgeschnitten haben die Modelle Bosch PIB645B17E und Siemens EH645BB17.

5. Fragen und Antworten zum Thema Induktionsherd

Sie haben sich bereits für ein Modell entschieden und haben noch Fragen zur Handhabung Ihres neuen Induktionsherds? Im folgenden Abschnitt verraten wir Ihnen, woran Sie induktionsgeeignetes Kochgeschirr erkennen und geben Auskunft darüber, ob ein Induktionsherd Wasser schneller zum Kochen bringen kann als ein Wasserkocher.

5.1. Induktionsherd: Welche Töpfe sind dafür geeignet?

Für die Verwendung auf dem Induktionsherd ist grundsätzlich jeder Topf und jede Pfanne mit einem flachen, ferromagnetischen Boden geeignet. Dazu gehören zum Beispiel Edelstahl-Töpfe und Gusseisenpfannen. Auch in Kupfer- und Keramikpfannen wird mittlerweile aber häufig eine ferromagnetische Schicht in das Material des Bodens eingearbeitet, sodass auch sie sich für den Einsatz auf dem Induktionsherd eignen.

Ob ein Topf oder eine Pfanne induktionsgeeignet ist oder nicht, können Sie ganz einfach mit einem Magneten überprüfen.

5.2. Wie schnell fängt Wasser auf dem Induktionsherd an zu kochen?

Die Dauer für das Erhitzen von Wasser auf Siedetemperatur kann sich von Gerät zu Gerät ein wenig unterscheiden. Im Durchschnitt dauert es laut Stiftung Warentest (Induktionskochfeld-Test in der Ausgabe 09/2009) zwischen 4,5 und 7 Minuten, um eineinhalb Liter Wasser zum Kochen zu bringen. Mit dem Wasserkocher geht das allerdings noch ein bisschen schneller.

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