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Infrarotheizung Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Infrarotheizungen.

Wünschen Sie sich auch manchmal die angenehme Wärme eines alten Kachelofens zurück? Oder stört Sie das Aussehen der Heizkörper in Ihrer Wohnung? Dann ist eine Infrarotheizung die ideale Heizung für Sie.

Infrarotheizungen liefern angenehme Wärme fast ohne Verzögerung. Das macht Sie zur perfekten Heizung für selten genutzte Räume oder als Zusatzheizung im Bad. Insider-Tipp: Einige Infrarotheizungen sind spritzwassergeschützt und überstehen auch den Härte-Test: planschende Kinder. Erfahren Sie in unserem Vergleich, welches die richtige Infrarotheizung für Sie ist.

Kaufberatung zum Infrarotheizung-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Infrarotheizung-Testsiegers!

  • Infrarotheizungen erwärmen die Gegenstände im Raum und nicht die Luft. Die von einer Strahlungsheizung erzeugte Wärme wird daher als besonders angenehm empfunden.
  • Infrarotheizungen eignen sich besonders gut zum Beheizen von nur gelegentlich genutzten Räumen wie Hobbykeller, Gartenlaube und Garage – oder als Zusatzheizung im Badezimmer.
  • Infrarotheizungen können sowohl an der Wand als auch an der Decke angebracht werden – und sogar in Einrichtungsgegenstände, wie Spiegel und Bilder, integriert werden.

infrarotheizung test

Infrarotheizungen sind eine moderne Form der Elektroheizung, bei der die Heizung die Wärme als Infrarot-Strahlung abgibt. Dadurch werden im Gegensatz zu einer normalen Heizung die Gegenstände im Raum aufgewärmt und nicht die Luft. Die so erzeugte Wärme ähnelt der eines Kachelofens und wird von vielen Menschen als sehr angenehm empfunden.

Eine Infrarotheizung ist günstig in der Anschaffung, gut für Allergiker und macht besonders als Zusatzheizung im Badezimmer eine gute Figur. In unserem großen Infrarotheizung-Vergleich 2018 erklären wir Ihnen alles, was Sie über Infrarotheizungen wissen müssen.

1. Elektrische Infrarotheizung oder klassische Gasheizung? Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Heizungssysteme

stromheizung keine alternative

Wenn Sie einen Altbau sanieren, sollten Sie die klassischen Radiatoren definitiv behalten. Eine Infrarot-Wandheizung kann aber punktuell als Ergänzung dienen.

Wenn Sie über die Anschaffung einer Infrarotheizung nachdenken, sollten Sie zuerst die Vor- und Nachteile der verschiedenen Heizungsarten bedenken. Dabei bietet es sich an, auch Kombinationen zu erwägen. In einem durchdachten Energie- und Heizkonzept kann jeder Heizungs-Typ seinen Platz finden.

Beginnen wir ausnahmsweise einmal mit dem wichtigsten Nachteil: Heizen mit Strom ist deutlich teurer als Heizen mit Gas oder Öl. Als kompletter Ersatz einer herkömmlichen Zentralheizung sind Infrarotheizkörper also eher nicht geeignet, vor allem wenn das Gebäude nicht ausreichend gedämmt ist. Für die Altbausanierung kommen Infrarotheizungen daher nur selten infrage – es sei denn, Sie möchten eine alte Nachtspeicherheizung ersetzen.

Tipp: Anders sieht die Sache bei Niedrigstenergie- und Passivhäusern aus, die als Neubauten im Energieausweis die Klasse A+ oder gar A++ erreichen. Bei Häusern dieser Kategorie kann es durchaus wirtschaftlich sein, vollständig auf eine Elektroheizung und Infrarotstrahler zu setzen – allerdings sollten Sie dann auch ein gutes Konzept für die Warmwassererzeugung haben.

Als Zusatzheizung im Bad oder als alleinige Heizung in selten genutzten Räumen – wie Gartenlaube oder Hobbykeller – sind Elektroheizkörper und Infrarotheizungen aber durchaus sinnvoll. Denn Infrarot-Heizstrahler heizen unmittelbar und brauchen kaum Vorlaufzeit. Außerdem wird die Hitze einer Infrarotheizung als besonders angenehm wahrgenommen, sodass die Wohlfühltemperatur ein bis zwei Grad niedriger ist als beim Heizen mit Radiatoren.

Ein großer Vorteil von Infrarotpaneelen und anderen Flächenheizungen gegenüber herkömmlichen Konvektionsheizungen ist, dass die Raumluft gleichmäßig erwärmt wird. Dadurch kommt es zu weniger Luftbewegungen und der Hausstaub wird nicht aufgewirbelt – ein nicht zu unterschätzendes Vorteil für Allergiker.

Die Vor- und Nachteile einer elektrischen Infrarotheizung:
  • sehr geringe Investitionskosten
  • einfache Installation, kaum Wartungskosten
  • geringe Aufheizzeit
  • hilft gegen Schimmel und Hausstaubmilben
  • hohe Heizkosten
  • schlechte Klimabilanz
  • für effizienten Betrieb ist gute Dämmung erforderlich

infrarotheizung günstig

2. Kaufberatung: Darauf sollten Sie achten

Wenn Sie eine Infrarotheizung kaufen möchten, gibt es einiges zu beachten. Wir haben Ihnen die wichtigsten Aspekte zusammengestellt, damit Sie die beste Infrarotheizung für Ihr Heim finden.

2.1. Die notwendige Leistung hängt von vielen Faktoren ab

Eine der wichtigsten technischen Angaben, die Sie für jede Infrarotheizung finden, ist die elektrische Leistung in Watt. Bei Stromheizungen wird diese fast vollständig in Wärme umgesetzt – die elektrische Leistung entspricht bei einer Infrarot-Elektroheizung, also der Heizleistung.

Welche Heizleistung Sie benötigen und damit auch wie viel die Infrarotheizung kosten wird, lässt sich pauschal schwer sagen. Dies hängt von der Größe des Raumes, der Deckenhöhe, der Anzahl der Außenwände sowie der Qualität der Dämmung ab. Als Richtwert können Sie mit Zahlen zwischen 50 und 120 W/m² rechnen.

Tipp: Im Zweifel wählen Sie immer einen Elektro-Heizstrahler mit etwas zu hoher Leistung. Sie möchten im Winter ja nicht frieren, falls Sie sich verrechnet haben sollten.

2.2. Infrarotheizungen passen zu jeder Inneneinrichtung

infrarot wärmelampe tüv

Infrarot-Wärmestrahler können auch in anderen Einrichtungsgegenständen versteckt werden – zum Beispiel in einem Bild an der Wand.

Herkömmliche Heizkörper sind hässlich, nehmen Platz weg und schränken Sie bei den Gestaltungsmöglichkeiten für Ihren Wohnraum ein. Infrarot-Panels dagegen können an dieser Stelle ihre Stärken voll ausspielen. Infrarot-Heizplatten sind dünn und leicht und können fast überall angebracht werden – zum Beispiel als Wandheizung oder Infrarot-Deckenheizung.

Da sie sehr dünn sind, können Infrarot-Heizpaneele auch in andere Einrichtungsstücken integriert werden. So gibt es die Infrarotheizung im Spiegel, die Infrarot-Bildheizung oder auch Infrarot-Glasheizkörper (zum Beispiel von der Marke Redwell). Auch mit Naturstein- oder Marmorheizungen können Sie einen Raum sowohl verschönern als auch beheizen.

Und Sie müssen eine Infrarotheizung nicht einmal zwangsläufig montieren, es gibt nämlich auch Infrarotheizung-Standgeräte. Mit einer solchen mobilen Infrarotheizung sind Sie sehr flexibel – Sie stellen sie einfach immer dort auf, wo sie gerade gebraucht wird. Sie könnten sogar einmal einen Infrarotheizung-Test auf der Terrasse durchführen, wenn es an einem Sommerabend doch zu kühl draußen wird.

2.3. Mit dem Thermostat stellen Sie Ihre Wohlfühltemperatur ein

Um zu regeln, wann und wie stark Ihre Infrarotheizung heizt, benötigen Sie in Thermostat – wie bei jedem anderen Heizungstypen auch. Viele Marken bieten daher Sets aus Infrarotheizung mit Thermostat an, bei anderen muss ein Thermostat jedoch zusätzlich erworben werden.

Wenn Sie Ihre Infrarotheizung über die Steckdose ans Stromnetz anschließen haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Arten von Thermostaten:

Thermostat-Typ Vor- und Nachteile
Steckdosen-Thermostat
  • Das Steckdosenthermostat ist ein kleines Gerät, das in die Steckdose gesteckt wird, der Stecker der Elektroheizung wird dann wiederum an das Steckdosenthermostat angeschlossen.
  • Die Bedienung wird direkt bei der Steckdose vorgenommen.

sehr einfache Installation
meist nicht der ideale Ort, um die Raumtemperatur zu messen
aufgrund der Lage oft schlecht zu bedienen

Funk-Thermostat
  • Funk-Thermostate werden ebenfalls an der Steckdose dazwischengeschaltet.
  • Allerdings befinden sich der Temperatursensor und die Bedienelemente in einem separaten Gehäuse, das frei im Raum platziert werden kann.

Bedienelement kann überall angebracht werden
höherer Bedienkomfort möglich, zum Beispiel mit Touchscreen
höhere Anschaffungskosten

2.4. Spritzwasserschutz: Fürs Badezimmer mindestens Schutzklasse IPx4

stromheizung bad

Wenn Sie eine Infrarotheizung im Bad installieren möchten, muss diese mindestens die Norm IPx4 (spritzwassergeschützt) erfüllen.

Wie bei allen elektrischen Geräten ist auch bei einem Infrarotheizkörper wichtig, dass dieser ausreichend gegen Umwelteinflüsse gesichert ist. Denn gerade wenn Feuchtigkeit eindringt, drohen technische Defekte – im schlimmsten Fall sogar Kurzschlüsse und Kabelbrände.

Ein unzureichend gesichertes Produkt kann also eine ernsthafte Gefahr darstellen. Achten Sie daher immer auf die Hersteller-Angaben zur sogenannten „Schutzklasse“ – auch bekannt als IP-Code (kurz für: International Protection Code) im Format IPxx. Die erste Ziffer des Codes steht für den Schutz gegen das Eindringen von festen Gegenständen, die zweite Ziffer für den Schutz gegen eindringende Flüssigkeiten.

In trockenen Wohnräumen reicht die Schutzklasse IP20 („Schutz gegen den Zugang mit einem Finger“) aus. In Räumen mit Wasseranschluss, wie Küche oder Bad, sollte aus Sicherheitsgründen mindestens die IPx4-Norm („Schutz gegen allseitiges Spritzwasser“) erfüllt sein.

Tipp: Im Bad bietet es sich an, die Infrarotheizung im Spiegel zu verstecken. Denn diesen brauchen Sie dort ja ohnehin. Mit einer Infrarot-Spiegelheizung können Sie also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

3. Montage-Tipps: Wie und wo Sie Ihre Infrarotheizung richtig anbringen

infrarotheizung stromkosten sparen

Wenn Sie gut planen, können Sie bei Ihrer Infrarotheizung den Verbrauch senken und damit später bares Geld sparen.

Um eine Infrarotheizung zu installieren, müssen Sie keine Handwerker bestellen – mit etwas handwerklichem Geschick und ein oder zwei Helfern können Sie die Installation auch selbst vornehmen. Damit Sie dabei nichts falsch machen, haben wir Ihnen die besten Tipps zu Montage und Anbringung von IR-Heizungen zusammengestellt.

3.1. Den besten Anbringungsort finden

Wenn Sie über den Einbau einer Wärmewellenheizung nachdenken, sollten Sie sich ausreichend Zeit für die Planung nehmen. Denn nur anhand der Gegebenheiten vor Ort können Sie entscheiden, ob Sie einen oder mehrere Infrarotstrahler benötigen und wo die IR-Strahler angebracht werden sollten. Und jede Fehlplanung kann schnell zu einem deutlich höheren Energieverbrauch führen und die Kosten empfindlich in die Höhe treiben.

Hier sind die wichtigsten Grundregeln zur Platzierung einer Infrarotheizung:

  • Platzieren Sie die Infrarot-Heizstrahler an einer Fläche, die nicht von anderen Objekten blockiert wird – sonst wird die erzeugte Wärme den Raum nicht erreichen.
  • Platzieren Sie die Infrarotheizung nicht gegenüber von Fenstern – Glas ist ein sehr schlechter Hitzespeicher und würde die erzeugte Wärme nach außen abgeben.
  • Für große Räume nutzen Sie eine Infrarot-Deckenheizung oder mehrere Elektroheizkörper – denn Objekte, die weiter als drei Meter von der Infrarotheizung entfernt sind, werden nicht mehr aufgeheizt.
  • Alternativ können Sie auch nur bestimmte Zonen beheizen – in einer Loftwohnung zum Beispiel nur den Bereich um Esstisch oder Couch herum.
  • Die Infrarotheizung sollte auf Körperhöhe angebracht werden – so erreichen Sie die beste Heizleistung und die angenehmste Wärme.
  • Bringen Sie die Infrarotheizung außerhalb der Reichweite von Kindern an – denn beim Heizen wird eine Oberflächentemperatur von 85 bis 110 Grad erreicht.

Achtung: Bringen Sie eine Infrarot-Deckenheizung nie direkt über einer Ruhezone wie dem Bett an. Eine dauerhafte Bestrahlung mit Infrarot-Wellen kann zu Kopfschmerzen führen.

infrarotheizung montage

3.2. Die eigentliche Montage ist ganz einfach

Was sagt die Stiftung Warentest zu Infrarotheizungen?

Einen Infrarotheizung-Test und den zugehörigen Infrarotheizung-Testsieger gibt es von der Stiftung Warentest bislang noch nicht. Aber vielleicht interessiert Sie der Artikel „Günstig zur Wohlfühltemperatur“ aus der Ausgabe 10/2014 – dort finden Sie in jedem Fall einige gute Tipps, wie Sie beim Heizen Energie sparen können und es trotzdem kuschelig warm haben.

Eine Infrarotheizung kann fast jeder montieren. Normalerweise müssen Sie dazu nur eine mitgelieferte Montageplatte an der Wand befestigen und die Infrarotheizung danach dort einhängen. Das Anbringen der Montageplatte ist mit ein paar einfachen Schritten schnell erledigt:

  1. Nutzen Sie die Montage als Schablone und markieren Sie an der Wand, wo Sie die Platte anschrauben möchten.
  2. Bohren Sie mit einer Schlagbohrmaschine Löcher an den markierten Stellen in die Wand.
  3. Setzen Sie Dübel in die Bohrlöcher ein.
  4. Schrauben Sie die Montageplatte an der Wand fest.
  5. Rasten Sie die Infrarotheizung an der Montageplatte ein.
  6. Schließen Sie die Infrarotheizung an die Steckdose an.
  7. Kochen Sie sich einen Tee und genießen Sie die angenehme neue Wärme.

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