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Integralhelme-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Integralhelme.

Wenn Sie gerne Motorradfahren, so ist das Tragen eines Helms unerlässlich für Ihre eigene Sicherheit. Der Integralhelm stellt eine besonders sichere Variante des Motorradhelms dar, da er aus einem Stück besteht und den gesamten Kopf von Kinn bis Hinterkopf umschließt.

Lesen Sie unseren Ratgeber, um mehr über wichtige Eigenschaften und Kaufkriterien von Integralhelmen aus verschiedenen Produkt-Tests zu erfahren. Vergleichen Sie auch Produkte verschiedener Hersteller innerhalb unserer Tabelle.

Kaufberatung zum Integralhelm-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Integralhelm-Testsiegers!

  • Für Motorradfahrer ist der Helm das wichtigste Zubehör für die eigene Sicherheit im Straßenverkehr.
  • Integralhelme schützen zusätzlich Nacken, Ohren und Kinn und werden deshalb auch im Motorrad-Sport bevorzugt verwendet.
  • Es gibt sie in vielen verschiedenen Ausführungen und Designs, sodass für jeden Geschmack ein passendes Modell vorhanden ist.

integralhelm-test

Bei einem Unfall sind Motorradfahrer trotz modernster Technik recht ungeschützt. Spezielle Motorradbekleidung bietet hier mehr Sicherheit und mindert zumindest die Folgen eines Sturzes. Das Tragen eines Sturzhelms (im Amtsdeutsch Schutzhelm) ist deshalb in den meisten Ländern gesetzlich vorgeschrieben.

Motorradhelme reduzieren die Risiken eines Schädel-Hirn-Traumas um circa 70 Prozent. Studien belegten, dass die Unfallsterblichkeit durch den Helm um rund 40 Prozent sinkt.

Viele Motorradhelme sind unbequem und landen auf der Gepäckrolle. Damit Sie mit Ihrem Motorrad sicher unterwegs sind, gehört der Sturzhelm jedoch auf den Kopf. Um Ihnen die Wahl zwischen den verschiedenen Helmen zu erleichtern, haben wir uns für Sie umgesehen. Lesen Sie unseren Ratgeber auf oe24.at, um mehr über Integralhelme zu erfahren.

1. Die unterschiedlichen Arten der Motorradhelme

1.1. Integralhelm

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Der Integralhelm gilt als der sicherste Motorradhelm.

Die meisten Motorradfahrer greifen auch 2019 beim Kopfschutz zum Integralhelm. Kennzeichnend für diesen Typ ist das feste Kinnteil mit dem komplett verschließbaren Visier. Integralhelme sind in einem Stück gegossen und werden auch als Vollvisierhelm bezeichnet.

Bei einem Aufprall verformt sich die Außenschale und übernimmt damit die Funktion einer Knautschzone. Der auffälligste Unterschied zu den offenen Helmen liegt im Kinnschutz.

Das Visier ist meist großflächig, sodass das Blickfeld nicht eingeschränkt wird. Als Verschluss dient entweder ein Doppel-D-Ring oder eine andere Form der Schnellverschlüsse. Moderne Integralhelme sind relativ leicht, sie haben lediglich rund 1500 g Gewicht und kommen deshalb auch im Motorradrennsport zum Einsatz.

1.2. Hybridhelm

Bei Hybridhelmen handelt es sich um Integralhelme mit eingebauter Sonnenblende. Einige Hersteller fügen einen sogenannten Pinlock bei. Der Pinlock soll bei schlechter Witterung das Beschlagen des Visiers verhindern. Ein Integralhelm mit Sonnenblende hat den Vorteil, dass der Fahrer bei hellem Licht keine Sonnenbrille unter dem Helm tragen muss.

1.3. Klapphelm

Klapphelme zählen zur Kategorie der Integralhelme. Ihr Plus liegt darin, dass sich das Kinnteil hochklappen lässt. Bei kurzen Pausen müssen sie nicht abgenommen werden.

Brillenträger wissen die Helme besonders zu schätzen, da sie die Sehhilfe leichter aufsetzten beziehungsweise abnehmen können. Im Rahmen eines Integralhelm-Tests punktet der Klapphelm damit, dass er sich bei einem Unfall leichter abstreifen lässt, als der klassische Integralhelm.

Wichtig ist, wenn Sie einen Integralhelm als Klapphelm wählen, dass er über ein festes Kinnteil verfügt. Dann entspricht er laut diverser Tests von Fachmagazinen und dem ADAC dem Vollschutzhelm.

Die Akustik spielt bei der Bewertung ebenfalls eine große Rolle. Klapphelme sind deutlich lauter als Vollvisierhelme. Gerade bei längeren Touren kann sich das Dröhnen als äußerst nervig erweisen und beeinträchtigt die Sicherheit damit nicht unerheblich. Im Rahmen eines Vergleichs zwischen Klapphelm und Integralhelm wird er aus diesem Grund niemals Testsieger sein.

Hinweis: Die Straßenverkehrsordnung erlaubt es nicht, einen Klapphelm mit offenem Visier zu fahren. Davon ausgenommen sind Integralhelme und Jethelme (P/J-) doppelt freigegebener Helmgattungen.

1.4. Motocross-Helm

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Auch beim Motorsport sind Integralhelme aufgrund der hohen Sicherheit ein häufig genutztes Zubehör zum Motorradfahren.

Für den sportlichen Einsatz wurde der Motocross-Helm entwickelt. Es ist eine Art Integral-Helm, allerdings etwas leichter als der normale Motorradhelm und besser belüftet. Ihn charakterisieren der weitere Abstand zum Kinn sowie ein am Helm fixierter Sonnenschild.

In der Regel verfügen Motocross-Helme nicht über ein Visier, sondern werden mit Crossbrillen kombiniert.

1.5. Enduro-Helm

Anders als der Crosshelm wird der Enduro-Helm nicht auf seine Tauglichkeit beim Sport, sondern bei längeren Touren geprüft. Optisch ähnelt er dem Motocross-Helm, wobei sich der kleinere, weniger windanfällige Sonnenschild meistens abnehmen und die Belüftung regulieren lässt. Für die Fahrt kommt entweder ein Visier oder eine Crossbrille zum Einsatz.

Hinweis: Möchten Sie eigentlich einen Integralhelm kaufen und entscheiden sich doch für den Enduro-Helm, finden Sie die Variante mit Visier in der Regel bei den Hybridhelmen. Bei Billighelmen sind die Belüftungsöffnungen oftmals Attrappe und das Innenfutter ist nicht durchbrochen. Dadurch gelangt keine Luft an die Kopfhaut, was gerade im Sommer zu einem gefährlichen Hitzestau unter dem Helm führen kann.

1.6. Halbschalenhelm

Halbschalenhelme kommen bei Chopperfahrern und im Cruisersegment immer mehr in Mode. Bei diesem an die Vergangenheit erinnernden Kopfschutz liegt die Kinnpartie komplett frei. Viele dieser nostalgischen Helme, die Braincaps, beschirmen nicht einmal mehr Ohren und Stirn.

Sie sind als sichere Schutzhelme weniger gut geeignet, selbst wenn sie dem §21a StVO (Straßenverkehrsordnung) entsprechen. Dort heißt es sinngemäß, dass bei der Nutzung von Kraftfahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 20 km/h ein geeigneter Schutzhelm getragen werden muss. Wie dieser Schutzhelm auszusehen hat, sagt der Gesetzgeber nicht. Allerdings gibt es eine europäische Norm, die ECE 22-50, nach der ein Halbschalenhelm Nacken, Ohren und Stirn schützen muss.

1.7. Jethelm

Zertifizierung

Besitzt ein Helm kein ECE-Zeichen und es kommt zu einem Unfall mit Verletzungen, kann die Versicherung die Leistung reduzieren, selbst wenn der Fahrer mit seinem Motorrad den Unfall nicht verschuldete. Das gilt auch für den Mopedhelm oder Motorroller Helm, da die kleinen Zweiräder schneller als 20 km/h Höchstgeschwindigkeit fahren.

Der von Nostalgikern und Chopperfahrern gerne getragene Jethelm schneidet bei einem Test nicht besonders gut ab und kann einem Integralhelm-Vergleich nicht Stand halten. Er besitzt wie der Halbschalenhelm keine feste Kinnpartie, jedoch ein bis nach unten gezogenes Visier.

Zu seiner Beliebtheit tragen neben der Mode vor allem sein luftiges Fahrgefühl und das geringe Gewicht bei. Der ADAC rät allerdings davon ab, diesen Helmen für längere Touren zu benutzen. Trotz Prüfsiegel sind die Helme kein ausreichender Schutz, da sie weder das Gesicht noch die Kinnpartie bei einem Unfall abschirmen.

Lediglich Jethelme mit Schutzbügel gelten als einigermaßen sicher, eignen sich jedoch nicht für Fahrer von leistungsstarken Bikes oder für Autobahnfahrten.

1.8. Modularhelm/Multihelm

Modularhelme beziehungsweise Multihelme stellen eine Sonderform der Klapphelme dar. Bei ihnen lässt sich die Kinnpartie vollständig entfernen und somit zu einem Jethelm umrüsten. Mit entsprechender doppelter (P/J-) Zulassung dürfen sie nicht nur als Klapphelm, sondern auch als Jethelm getragen werden. Sie bestehen durchaus einen Integralhelm-Test.

2. Wichtige Kaufkriterien laut Integralhelm-Tests

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Nicht nur ein Integralhelm, sondern auch Handschuhe und Motorradkleidung sind wichtig für die Sicherheit beim Fahren.

Neben dem Motorradanzug und den Handschuhen gehört der Helm zum wichtigsten Motorradzubehör. Unter der großen Auswahl von Sturzhelmen hat aufgrund der Sicherheit vor allem der Integralhelm enorme Bedeutung.

Der beste Integralhelm nutzt Ihnen jedoch nichts, wenn die Größe nicht passt und er schlecht sitzt. Um den richtigen Helm zu finden, sollten Sie die Kaufberatung eines Fachgeschäfts in Anspruch nehmen. Egal, ob der Integralhelm günstig erscheint oder ob Sie sich für eine besonders stylishe, teure Ausführung entscheiden, es gibt einige Kriterien, auf die Sie beim Kauf immer achten müssen:

  • Passform: eng, ohne Druck, bei geschlossenem Kinnriemen darf der Helm sich nicht verdrehen beziehungsweise abstreifen lassen
  • Schutz: gute oder schlechte Schutzfunktion ist nur mithilfe eines Tests feststellbar, Testergebnisse veröffentlichen Fachzeitschriften oder der ADAC und Institutionen, wie die Stiftung Warentest oder Ökotest, günstige Modelle lassen bereits bei schlechter Verarbeitung Sicherheitsmängel erahnen
  • Helmpolster: entnehmbar für die Reinigung
  • Aufrüstung: für längere Touren mit dem Motorrad sind Helmlautsprecher beziehungsweise Headsets für die Kommunikation/Navigation sinnvoll
  • Geräuschpegel: gering, um wichtige Warnsignale nicht zu überhören
  • Belüftung: gute Belüftung zur Vermeidung eines Hitzestaus
  • Komfort: Verschluss und Visier müssen mit Handschuh zu öffnen und zu schließen sein, zusätzliches Sonnenschutzvisier erhöht Komfort, Kinnriemen sollte gepolstert sein

Bei den Farben erfreut sich der Integralhelm schwarz matt besonderer Beliebtheit. Gedeckte Töne lassen sich in der Dunkelheit kaum erkennen, sodass die schmale Silhouette des Motorradfahrers noch mehr mit der Umgebung verschmilzt.

Hinweis: In einigen Ländern, wie beispielsweise Portugal, muss ein Motorradhelm mit reflektierenden Leuchtstreifen versehen sein. Erkundigen Sie sich vor einer Fahrt ins Ausland, beispielsweise bei einem Automobilclub, nach den jeweils gültigen Vorschriften.

Wählen Sie lieber eine auffällige Farbe oder einen bunten Helm als Sicherheitsplus, auch wenn die Modelle preislich etwas höher liegen als unifarbene Ausführungen.

Achtung: Auch wenn es anders aussieht, Helme benötigen große Sorgfalt bei der Behandlung. Sie schützen genau ein einziges Mal und müssen nach einem Sturz auf jeden Fall sofort ausgetauscht werden. NIEMALS einen gebrauchten Helm kaufen und darauf achten, dass er nicht hinunterfällt, denn selbst das kann die Schutzwirkung negativ beeinflussen.

3. Helmschloss als wichtiges Sicherheitsmerkmal

Ob normaler Integral-Helm, Klapphelm, Jethelm,  Retro-Integralhelm oder Integralhelm für Damen, eines der wichtigsten Bauteile am Helm ist das Helmschloss. Nicht nur der geübte Fahrer, sondern auch ein Unfallhelfer muss es schnell und ohne großen Aufwand öffnen können.

IntegralhelmschlossVorteilNachteil
Integralhelm mit Klickschloss

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    besonders bedienungsfreundlich
    die Weiterstellung ist etwas umständlich
Integralhelm mit Ratschenschloss

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    ähnlich einfache Handhabung wie Klickschlösser, automatische Weiterstellung
    Klemmgefahr
Integralhelm mit Doppel-D-Verschluss

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    Weiterstellung durch Festziehen des Kinnriemens, unbeabsichtigtes Öffnen bei einem Unfall ist ausgeschlossen
    das Durchfädeln durch die beiden D-förmigen Ringe ist etwas mühsam, insbesondere mit Handschuhen oder kalten Fingern

4. Die wichtigsten Marken bei den Integralhelmen

4.1. Shoei

Das japanische, börsennotierte Unternehmen Shoei stellt seit 1960 Motorradhelme für den Rennsport her. Die Helme zählen mit zu den Besten auf dem Markt und sind beim Integralhelm Test stets unter den Siegern. Allerdings hat die hohe Qualität ihren Preis.

Das relativ kleine Unternehmen produzierte als Erstes weltweit die extrem leichten Helme aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff und verwendete als Erstes eine Mischung aus Kevlar und Kohlenstofffasern. Insbesondere der Shoei Neotec punktet nicht nur aufgrund seines geringen Gewichts, sondern auch mit hohem Tragekomfort, sehr guter Belüftung, Aerodynamik sowie ausgewähltem Zubehör.

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Motocross-Helme haben in der Regel kein Visier.

4.2. HJC Helmets

HJC Helmets ist ein deutsches Unternehmen, das sich seit 1971 mit der Herstellung von Motorradhelmen befasst. Produziert werden die Helme in Südkorea und Vietnam. Im Laufe der Zeit haben sich HJC Helme zu einem Sinnbild für Qualität und Sicherheit entwickelt. Sie können den HJC Integralhelm in verschiedenen Farben und Formen sowie mit Zeichnungen und Symbolen erwerben. Produkte von HJC finden sich stets bei den Integralhelm Testsiegern.

4.3. Weiter namhafte Hersteller von Motorradhelmen

Gerne getragen werden neben den genannten Marken unter anderem Helme von BMW, Nolan, Shark und UVEX. Sie sind wie die Helme der Italiener AGV oder Caberg empfehlenswert und dürfen in der Liste auf oe24.at nicht fehlen.

Helme von AGV und Caberg spiegeln mit ihrer bunten Farbgestaltung die italienische Leidenschaft für den Motorsport wider. AGV Helme zeichnen sich dabei durch ihre extreme Stabilität und ihr geringes Gewicht aus. Carberg punktet mit seiner hohen Qualität und den Sicherheitsstandards.

MTB produziert überwiegend Helme für den Fahrradsport. Auch wenn der MTB Integralhelm für Fahrradsportler dem Motorradhelm ähnlich sieht, bietet er keine ausreichende Sicherheit für Motorradfahrer.

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