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Kaminöfen-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Kaminöfen.

Kaminöfen sind eine wunderbare Möglichkeit, Ihr Arbeits- oder Wohnzimmer entsprechend optisch aufzuwerten und eine kuschelige Atmosphäre zu schaffen. Sie benötigen in jedem Fall einen Schornstein sowie eine Räumlichkeit mit genügend Belüftungsmöglichkeiten.

Wir haben die Modelle aus unserer Test- bzw. Vergleichstabelle zunächst in unterschiedliche Typen sortiert: Dauerbrandöfen werden für gewöhnlich mit Kohle und Zeitbrandöfen mit Holz betrieben. Falls Sie mehr aus Ihrem neuen Kaminofen herausholen wollen und ihn bspw. auch zum Warmhalten von Tee, Brot oder Kleidern nutzen möchten, sollten Sie ein Modell mit Teefach wählen.

Kaufberatung zum Kaminofen-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Kaminofen-Testsiegers!

  • Kaminöfen müssen mit einem Schornstein verbunden sein und erzeugen Wärme durch das Verheizen von Kohle oder Holz. Wichtig ist, dass sie in Räumen mit ausreichender Belüftungsmöglichkeit installiert werden.
  • Grundlegend unterscheidet man zwischen modernen sowie traditionellen Kaminöfen, die beide über eine große Heizleistung verfügen, sowie elektronische und Ethanol-Kamine, die aber eher als Deko-Kamine (bei einer sehr viel niedrigeren Heizleistung) gelten.
  • Achten Sie beim Kauf neben der Nennwärmeleistung vor allem auch auf die Verkleidung: Hierdurch können Sie Ihren Warmlufofen nicht nur optisch aufwerten, sondern sorgen dafür, dass die erzeugte Hitze länger gespeichert wird.

kaminofen-test

Obwohl er dank moderner Heizungstechnik längst keine Notwendigkeit mehr ist: ein moderner Kaminofen steht für viele für wohltuende Gemütlichkeit, vergleichbar mit einem Ausflug in die wilde Natur mitsamt wärmendem Lagerfeuer, dazu ein kaltes Getränk in der Hand und geschätzte Menschen um sich herum.

Auf der Suche nach dem richtigen Kaminofen werden Sie auf ein großes Angebot stoßen, dass auf bestimmte Zwecke ausgerichtet ist. Ein traditioneller Kachelofen, Holzofen, Kohleofen oder Gaskaminofen- Sie haben die Wahl. Achten Sie darauf, dass der Kamin auch zu Ihrem Haus passt: Ein schwerer und großer Werkstattofen eignet sich nicht als Eckkamin. Das Kaminfeuer vom offenen Kamin sollte über ein Kaminrohr oder Rauchroh und einen Schornstein abgegeben werden.

In unserem großen Kaminofen-Vergleich 2019 haben wir uns die aktuellsten und derzeit beliebtesten Modelle genau angeschaut und verraten Ihnen im vorliegenden Ratgeber nun, inwiefern sich die verschiedenen Ofenmodelle unterscheiden und worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten.

1. Neue Regeln zur Immission: Was sich für Sie ändert

Vor- und Nachteile eines Kamins

So schick ein Kaminofen auch aussieht – auch hier gibt es Vorzüge wie Nachteile: Einerseits können Sie Ihren Ofen auch mit günstigen Braunkohlenbriketts oder (ganz traditionell) mit Brennholz heizen, andererseits kommt selbst bei den besten Kaminöfen oft nur 80 % der Heizleistung an, während der Rest über den Schornstein entweicht.

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Seit dem 01.01.2015 gilt eine neue Gesetzeslage zum Thema Kaminöfen und deren Verwendung, festgehalten in der sogenannten Bundesimmissionsschutzordnung – Sie als angehender Nutzer und Besitzer eines Kamin- oder Pelletofens, Kamineinsatzes oder -bausatzes sollten sich daher die nun geltende Regeln näher ansehen:

    1. Öfen, die zwischen 1985 und 1994 eingebaut wurden, können noch bis zum Jahr 2020 derart aufgerüstet (oder komplett ersetzt) werden, dass diese die neuen Immissions-Werte erfüllen
  1. Öfen, die zwischen 1995 bis 2010 eingebaut wurden, haben dagegen eine längere Schonfrist: bis zum Jahr 2024
  2. Kaminöfen, die nach dem 01.01.2015 in Betrieb genommen wurden, müssen Stufe 2 der ersten Bundesimmissionsschutzordnung (kurz: BimSchV) erfüllen, was wiederum festgelegt ist in der sogenannten „Verordnung für kleine und mittlere Feuerungsanlagen“
  3. am 01.01.2025 sollen sämtliche in der Bundesrepublik installierten Öfen (genau genommen: alle „Feuerungsanlagen“) Stufe 2 der ersten BimSchV erfüllen und dürfen dabei gewisse Grenzwerte nicht überschreiten: 0,04 g Feinstaub pro Kubikmeter (m³) sowie 0,125 g Kohlenstoffmonoxid pro Kubikmeter (m³)

2. Diese Kamin-Typen gibt: Ein Überblick

Kaminöfen-Typen werden immer wieder durcheinander gewürfelt und gewöhnlichen Kaminofen-Tests mangelt es regelmäßig an einer Definition bzw. Klarstellung, was eigentlich genau getestet bzw. verglichen wurde. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, Ihnen zunächst einen Überblick über die verschiedenen Kategorien und Arten des Kaminofens zu verschaffen, inklusive der jeweiligen Vor- und Nachteile.

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Kamin-/Kaminofen-TypBeschreibung
Moderner Kaminofen

moderner kaminofen

Über den Kaminofen werden klassischerweise Holz- oder Kohlebriketts verbrannt und der daraus entstehende Dampf über den Schornstein nach draußen befördert. Die Asche landet währenddessen in einem entsprechenden Behälter. Es folgen die Vor- und Nachteile dieses Typs:

 

klein genug für die meisten Zimmer
große Heizleistung

 

Schornstein notwendig, Einbau ansonsten sehr teuer
Das Verbindungsrohr (für die Abgase) nur bedingt ästhetisch schön

Traditioneller Kamin

traditioneller-kaminofen

Der traditionelle Kamin ist für gewöhnlich fest in der Wand eingebaut und läuft einem modernen Kaminofen ästhetisch den Rang ab. Allein von der Optik her reizen Kaminbauten zudem zu wonnigen Momenten gemütlicher Gemeinschaft.

 

ästhetisch besonders eindrucksvoll
große Heizleistung

 

Installation sehr kostspielig
hoher Energieverlust durch den Schornstein

Elektrischer Kamin

elektro-kamin

Ein Elektrokamin ist kein „echter“ Kamin, obwohl die elektronisch erzeugten Flammen tatsächlich täuschend echt wirken. In der Regel handelt es sich hierbei um einen variabel verstellbaren Kamin.

 

Installation vergleichsweise kostengünstig
relativ geringer Stromverbrauch
deutlich sauberere Alternative zum traditionellen Kamin

 

Heizleistung eher gering (kein vollwertiger Ersatz für eine Heizung)
mitunter fehlender Reiz wegen des künstlichen Feuers

Ethanol-Kamin

ethanol-kamin

Ethanol-Kamine gibt es als Wand-, Stand- oder Tischkamine und gelten dann als besonders hitzebeständig, wenn sie aus Keramik, Edelstahl oder Metall gefertigt wurden. Bei einer Füllmenge von etwa einem Liter Ethanol brennt der Kamin in der Regel zwei Stunden.

 

keine Entwicklung von Schadstoffen wie Ruß, Rauch oder andere Abgase
bei der Installation keine Genehmigung notwendig

 

Heiz- und Brennleistung vergleichsweise niedrig
Flamme selbst erzeugt keine Hitze

Eine Typ-Frage: Letztlich scheiden sich die Geister bei der Frage, ob besser in einen „richtigen“ (also traditionellen) Kaminofen investiert werden sollte oder ob ein sogenannter Deko-Kamin bereits ausreicht. Bei Letzterem vermissen viele die typische Kaminofen-Stimmung mit knisterndem Holz und der durch das Holz direkt erzeugten Wärme. Manch einer mag es aber auch modern – und auch der gesundheitliche Aspekt spielt durchaus eine Rolle.

3. Kaufberatung zum Kaminofen: Worauf Sie achten sollten

Die folgenden Kaufkriterien sollen Ihnen den bestmöglichen Überblick verschaffen und Sie Schritt für Schritt zu Ihrem persönlichen Kaminofen-Testsieger führen. Es lohnt sich zudem, zu wissen, welche Vor- und Nachteile ein besonders günstiger Kaminofen aufzubieten hat.

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3.1. Die Suche nach den Räumlichkeiten

Auch der beste Kaminofen kommt nicht gänzlich zur Geltung, wenn ihm nicht die benötigte Räumlichkeit zur Verfügung gestellt wird. Wie sieht diese aus? Zum einen benötigt ein Kaminofen einen Raum mit Anschluss an einen Schornstein oder einen neuen Schornsteineinbau und zum anderen ausreichend Optionen zum Lüften – zwei oder mehr Fenster wären also optimal, damit ein Dauerbrand verhindert wird.

Kaminofen Vergleich

Kaminöfen sorgen nicht nur für Wärme, nicht zuletzt die unvergleichliche Atmosphäre lädt zu gemütlichen Stunden vor dem Feuer ein.

3.2. Zur Nennwärmeleistung

Als Faustregel bei der Nennwärmeleistung (angegebenen in Kilowatt/kW bzw. Kilowattstunden/kWh) gilt: Bei einem Kilogramm Feuerholz erzielen Sie etwa eine Leistung von 3 kW. Ein Kaminofen bei angegebenen 5 kW Leistung kann bei sehr viel Feuerholz auch gute 8 kW erreichen.

Dank der Typenprüfung (EN 13240) und normierten Angaben ist die Nennwärmeleistung auch bei Kaminöfen von unterschiedlichen Herstellern vergleichbar.

Wichtig ist in jedem Fall: Eine höhere Nennwertleistung sorgt nicht automatisch dafür, dass der Kaminofen besser oder schneller heizt. Ein überdimensionierter Ofen kann Ihren Raum zudem so stark überhitzen, dass Sie diesen entsprechend regulieren müssen, wobei die überflüssige Hitze im Nirvana endet, also ungenutzt bleibt.

In der Regel benötigen Sie ca. 0,1 kW/m“ Raumfläche für eine effektive Heizung. Zusätzlich wichtig: Diese Angaben können sich bei älteren Gebäuden mit mangelnder Isolierung auch nach unten hin verändern.

3.3. Zur Verkleidung und anderen optischen Aspekten

Moderne Kaminöfen gibt es hauptsächlich in zwei unterschiedlichen Variationen: Entweder als Wärmespeicher aus Metall sowie mit Kaminverkleidung oder als sogenannter Schwedenofen aus Stahl, aber ohne Kaminverkleidung.

Verkleidungen haben vielfache Vorteile: Nicht nur werten Sie Ihren Kaminofen optisch stark auf, sie helfen zusätzlich, die erzeugte Wärme möglichst lange zu speichern. Zu den beliebtesten Materialien für Kamin-Verkleidungen gehören dabei die folgenden: Naturstein und Sandstein, Speckstein sowie Kacheln aus Keramik als Kachelofeneinsatz.

Oft werden Kaminöfen zusätzlich mit einem sogenannten Teefach fabriziert (mitunter auch als Back- oder Wärmefach bezeichnet) – dieses ist bestens zur Ablage von zu wärmenden Dingen wie Kleidern oder eben auch Tee geeignet. Auch sehr günstige Öfen (für etwa 350 bis 400 Euro) werden bereits mit einer Verkleidung sowie einem Wärmefach hergestellt.

kaminofen-verkleidung

Die Verkleidung macht einen nicht geringen Teil des Charmes aus – und es sind zum Glück viele Varianten von rustikal bis hin zu modern möglich! Egal ob als moderner Edelstahlkamin oder rustikaler Heizkamin. Dank Kaminzubehör entscheiden Sie, wie Ihr Wohnzimmer demnächst aussieht.

3.4. Zur Umweltverträglichkeit

Zwar werden Heizöfen in vielen Kaminofen-Tests für gewöhnlich als klimaneutral bewertet, wird an anderer Stelle oft widersprochen: Laut Einschätzungen der Stiftung Warentest bspw. weisen viele Modelle nicht nur Mängel in der Sicherheit auf und heizen unwirtschaftlich, sondern verfügen zudem über besorgniserregende Abgaswerte.

Umweltfreundlichkeit wird hier nicht immer groß geschrieben, was insbesondere an den hohen Werten von Kohlenwasserstoff, Kohlenstoffmonoxid und Feinstaub liegt, die bei einem Kaminofen deutlich schneller erreicht werden als bei einer gewöhnlichen Heizung.

Wie kann man dem entgegenwirken? Heizen Sie Ihren Kaminofen so heiß wie möglich, damit dieser optimal wirkt, denn auf diese Weise können Sie die Schadstoffbelastung entsprechend positiv regulieren.

Auch der Kaminofen-Preis spielt hier eine Rolle: Je mehr Geld Sie auszugeben bereit sind, desto umweltfreundlicher ist das Modell – zumindest tendenziell. Kaminöfen aus einer höheren Preisklasse (ab ca. 1.000 Euro) werden entsprechend mit umwelttechnischen Raffinessen konstruiert. Bevor Sie einen neuen Kaminofen kaufen, sollten Sie also stets die Umwelt mit im Blick haben.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Kaminofen

An dieser Stelle wollen wir Ihnen weitere wichtige Fragen zum Thema Kaminofen beantworten.

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4.1. Welche Marken und Hersteller von Kaminöfen gibt es?

Zu den derzeit beliebtesten und relevantesten Herstellern und Marken gehören insbesondere die folgenden Anbieter:

  • La Nordica
  • Justus – aus der Kategorie „Island“ sowie „Usedom“
  • Thermia
  • Aruba
  • Italiana Camini
  • Wamsler
  • Hark
  • Haas und Sohn

4.2. Gibt es bereits einen Kaminofen-Test der Stiftung Warentest?

Tatsächlich haben sich die Kollegen von der Stiftung bereits einem Kaminofen-Test gewidmet, allerdings gibt es hierzu seit dem Jahr 2011 keine Updates. Damals wurden Kamin- sowie Pelletöfen im Wert zwischen 200 und bis zu 9.000 Euro genauer unter die Lupe genommen.

Achtung, Umwelt: Am besten schnitten bei diesem Test jene Kaminofen-Modelle mit einem Staubfilter ab – die Ausschüttung gesundheitsgefährdender Stoffe (siehe Kapitel 3.4 unseres Ratgebers) wurde durchgängig kritisiert. Ganze 8 Test-Öfen mussten aufgrund mangelhafter Emissionswerte sogar heruntergestuft werden.

4.3. Was sind die Grundbedingungen für die Kaminofen-Nutzung?

Sollten Sie sich ernsthaft mit dem Erwerb sowie die Installation eines neuen Kaminofens auseinandersetzen (und davon gehen wir aus), sollten Sie zunächst einmal Kontakt mit dem Schornsteinfeger aufnehmen: Dieser überprüft insbesondere die relevanten Anschlüsse. Ein Schornstein sowie ausreichende Belüftungsmöglichkeiten sind absolut essenziell.

kaminofen-schornstein

Ohne vorherige Beratung und einen gut gepflegten Schornstein sollten Sie Abstand vom Erwerb eines Kaminofens nehmen.

Wichtig ist weiterhin eine Errechnung der Kilowattzahl, um Ihren Raum auch optimal beheizen zu können. Wir empfehlen zusätzlich die Installation eines Kohlenstoffmonoxid-Warngeräts, damit Sie für den Fall der Fälle (dem Entweichen potenziell giftiger Stoffe) gewappnet sind.

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