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Kinderfahrradsitze-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Kinderfahrradsitze.

Sie möchten nicht auf Ihre Fahrradtouren verzichten, aber Ihr Kind ist einfach noch nicht alt genug zum selbst fahren? Dann ist ein Kinderfahrradsitz die ideale Lösung. Der Kinderfahrradsitz kann vorne oder hinten an Ihrem Rad angebracht werden und bietet eine Möglichkeit Ihr Kind komfortabel auf Ihrem Rad mitzunehmen, die Ihr Kind sicherlich auch klasse findet.

Je nach Modell haben die Kinderfahrradsitze zusätzlich mitwachsende Fußstützen oder Bügel für mehr Sicherheit. Schauen Sie jetzt in unserer Test- bzw. Vergleichstabelle nach, welcher Kinderfahrradsitz für Ihren Bedarf am besten geeignet ist.

Kaufberatung zum Kinderfahrradsitz-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Kinderfahrradsitz-Testsiegers!

  • Ein Kinderfahrradsitz bietet die Möglichkeit Ihr Kind komfortabel und sicher auf Ihrem Fahrrad mitzunehmen.
  • Abhängig von Ihrem Fahrrad und Ihren Wünschen können Sie den Kinderfahrradsitz vorne oder hinten befestigen und Ihr Kind demnach bei der Fahrt anschauen oder es im Windschatten fahren lassen.
  • Wenn Sie ein Mountainbike oder ein anderes Fahrrad ohne Gepäckträger fahren, gibt es einen Kinderfahrradsitz mit einer besonderen Befestigungsmöglichkeit an der Sattelstange.

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Radtouren sind bei Groß und Klein sehr beliebt. Während größere Kinder bereits allein mit dem eigenen Fahrrad fahren können, müssen Kleinkinder in einem sicheren Fahrradsitz untergebracht werden. Die Möglichkeiten sind hier etwas begrenzt: Eltern können entweder auf einen Fahrradanhänger für Kinder zurückgreifen oder einen Kinderfahrradsitz benutzen.

Für eine sichere Radtour benötigen Sie einen stabilen und sicheren Kinderfahrradsitz. In diesem Ratgeber auf oe24.at erfahren Sie alles über den Kinderfahrradsitz, zu dessen Merkmalen und Modellen und erhalten eine Kaufberatung zum Kinderfahrradsitz. Vielleicht finden Sie so auch ohne Kinderfahrrad-Test den besten Kinderfahrradsitz für Ihre Zwecke.

1. Ein guter Kinderfahrradsitz ist für Eltern ein Muss

Egal ob Einkauf, Radtour oder der tägliche Weg zum Kindergarten: Ein Kinderfahrradsitz ist auch 2019 für Familien mit kleinen Kindern fast unerlässlich. Ein Kinderfahrradsitz bietet dabei die ideale Gelegenheit, ein kleines Kind sicher und ohne großen Aufwand zu transportieren.

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Dabei handelt es sich um einen Sitz aus Kunststoff – bei einigen Modellen aus Bast, der entweder am Lenker (Blick des Kindes in Richtung Eltern oder Blickrichtung nach vorn) oder auf dem Gepäckträger befestigt wird. Ausgestattet ist der Kindersitz mit Gurten für einen sicheren Halt des Kindes, Fußrasten (separat und integriert), Fußgurten, Belüftungsschlitzen, Lehnen und Kopfstützen.

2. Bis wie viel Kilogramm eignet sich ein Kinderfahrradsitz?

 Die DIN-Norm EN 14344

Achten Sie beim Kauf des Fahrradsitzes darauf, dass dieser die DIN-Norm EN 14344 erfüllt. In ganz Europa dürfen nur Kinderfahrradsitze verwendet werden, die dieser entsprechen. So ist garantiert, dass der Fahrradsitz stabil genug ist und der verwendete Werkstoff den Anforderungen der DIN entspricht.

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Wie viel ein Kind wiegen darf, hängt von der Art der Montage des Kinderfahrradsitzes ab: Bei einer Montage vorn darf das Kind maximal 15 Kilogramm wiegen. Bei der hinteren Montage sind maximal 22 Kilogramm zulässig, wenn es sich nicht um ein spezielles Modell handelt.

Der Kindersitz vorne ist für Kinder mit einem Gewicht von 9 kg bis 15 kg geeignet. Ein Fahrradsitz-Kindersitz bis 35 kg muss hinten installiert werden. Hierbei handelt es sich um einen speziellen Junior-Fahrradkindersitz. Baby-Kindersitze, die hinten montiert werden, eignen sich für Kinder mit einem Gewicht von 9 kg bis 22 kg.

Hinweis: Wenn Ihr Kind das zulässige Höchstgewicht überschreitet, ist es meist ohnehin Zeit, diesem das richtige Fahrradfahren beizubringen.

3. Die verschiedenen Kinderfahrradsitz-Modelle

Die Modelle unterscheiden sich grundsätzlich nur in der Art der Befestigung. Eine Variante wird vorn befestigt, die andere hinten. Beide Kategorien der Befestigung bieten Vorteile und Nachteile:

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Art der BefestigungBeschreibung
Front-Kinderfahrradsitz

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  • Kommunikation mit dem Fahrer möglich
  • das Kind hat freie Sicht
  • Fahrverhalten wird kaum beeinflusst
  • Gepäckträger für Körbe frei
  • Maximalgewicht: 15 kg
  • Fahrer kann einen Rucksack verwenden
  • das Kind ist immer im Blick
  • Kind ist dem Fahrtwind ausgesetzt
  • zu wenig Platz zwischen Sattel und Sitz
Heck-Kinderfahrradsitz

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  • leichter Aufstieg bei Trekkingrädern
  • für kleine Menschen gut geeignet
  • Kind ist bei einem Sturz gut geschützt
  • Fahrer kann sich auf den Straßenverkehr konzentrieren
  • Maximalgewicht: 22 kg – 35kg
  • Mitnahme von Rucksäcken nicht möglich
  • keine Federung – Wirbelsäule des Kindes kann belastet werden

4. Kinderfahrradsitz – Front- oder Heckmontage?

Die Frontmontage kann gerade bei etwas kleineren Fahrern die Sicht einschränken. Dafür haben Sie Ihr Kinder immer im Blick.Während die Ausstattung des Kinderfahrradsitzes entscheidend für das Wohlgefühl des Kindes ist, liegt die Entscheidung, ob Front-Kinderfahrradsitz oder Heck-Kinderfahrradsitzes allein bei den Eltern.

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4.1. Bei der Frontmontage haben Sie Ihr Kinder immer im Blick

Auch die Körpergröße des Elternteils spielt in die Entscheidung mit rein. Die Sicht auf die Straße sollte schließlich keinesfalls eingeschränkt werden. Erlaubt sind beide Varianten. Im Folgenden haben wir auf oe24.at die Vor- und Nachteile der Frontmontage tabellarisch zusammengefasst.

  • Kommunikation mit dem Fahrer möglich
  • Kind hat freie Sicht
  • Fahrverhalten wird kaum beeinflusst
  • Gepäckträger für Körbe frei
  • Fahrer kann einen Rucksack verwenden
  • das Kind ist immer im Blick
  • Kind ist dem Fahrtwind ausgesetzt
  • wenig Platz zwischen Sattel und Sitz
  • Maximalgewicht: 15 kg

4.2. Fahrradkindersitze funktionieren auch ohne Gepäckträger

Sie fahren ein Mountainbike ohne Gepäckträger und brauchen nun einen Kinderfahrradsitz? Das ist kein Problem: Es gibt auch einen Kinderfahrradsitz fürs Mountainbike.

Die meisten Kinderfahrradsitze können ohne Gepäckträger montiert werden. Es wirkt nur optisch so, als wären die Sitze für Kinder auf dem Gepäckträger befestigt. Sie werden tatsächlich entweder an der Sattelstange oder vorn am Lenker angebracht. Wer damit nicht zurechtkommt, hat aber immer noch die Möglichkeit, den Fahrradsitz-Gepäckträger nachzurüsten.

5. Zubehör für Kinderfahrradsitz

Damit Ihr Kind sich während der Fahrt rundum wohl fühlt und auch der Fahrradsitz besonders lange hält, empfehlen wir folgendes Zubehör:

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Art des ZubehörsBeschreibung
Windschutz
  • Schutz des Kindes vor Wind
  • erhältlich für Front-Kinderfahrradsitze
Halterung
  • Zusatzhalterung, wenn der Kindersitz auf mehreren Fahrrädern genutzt wird
  • kann separat bestellt werden
Abdeckplane
  • garantiert auch bei schlechtem Wetter einen trockenen Kinderfahrradsitz
  • zusammenfaltbar
  • schützt auch vor Verschmutzungen
Zweibeinständer
  • stabiler Halt auch mit Kinderfahrradsitz
  • versinkt nicht so schnell im weichen Untergrund
Lenkungsdämpfer
  • verhindert das Kippen des Vorderrades bei Verwendung des Zweibeinständers

6. Beliebte Hersteller und Marken

Kinderfahrradsitze folgender Marken können Sie online auf Portalen wie Amazon oder Ebay erwerben. Mit etwas Glück finden Sie auch ein Produkt in einem Discounter wie Aldi, Lidl oder Kaufland.

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  • Bellelli
  • BETO
  • Bicycle Gear
  • Bobiker
  • GMG
  • Filmer
  • Hamax
  • Kettler

7. Kinderfahrradsitz-Test der Stiftung Warentest etwas veraltet

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Idealerweise sollten Sie einen Kinderfahrradsitz vor dem Kauf selbst einem Test unterziehen.

Die Stiftung Warentest testet zuletzt im Jahr 2007 Fahrradkindersitze. In dieser Untersuchung stand die Sicherheit der Fahrradkindersitze im Vordergrund. Dabei schnitten nur zwei Kinderfahrradsitze mit dem Prädikat „gut“ ab. Alle anderen Kinderfahrradsitze erhielten nur die Noten „befriedigend“ oder „ausreichend“.

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Da der Kinderfahrradsitz-Test aber schon einige Jahre zurückliegt, sind auch die Ergebnisse nicht mehr ganz zeitgemäß. Das Hinzuziehen eines jüngeren Kinderfahrradsitz-Vergleichs ist vor dem Kauf also angebracht.

8. Kaufberatung: Kinderfahrradsitz

Kinderfahrradsitze sind mit einer Preisspanne von 35 Euro bis 150 Euro erhältlich, z. B. Römer-Kindersitz mit einem Preis von knapp 100 Euro. Ein gebrauchter Kindersitz fürs Fahrrad ist hingegen bereits ab 15 Euro zu erwerben. Wer einen echten Kinderfahrradsitz-Testsieger sucht, sollte nicht ausschließlich einen günstigen Kinderfahrradsitz kaufen, sondern auch folgende Kriterien beachten:

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8.1. Kopfstützen sollten verstellbar sein

Kopfstützen sind gerade bei kleineren Kindern das A und O. Damit Sie lange Freude am Fahrradsitz für Kinder haben, sollte der Fahrradsitz verstellbare Kopfstützen besitzen.

Tipp: Ideal sind Kopfstützen, die sich in neun Stufen verstellen lassen. So können Sie den Kindersitz fürs Fahrrad auch für größere Kinder verwenden.

8.2. Einfache Montage

kinderfahrradsitz-montage

Die Montage sollte binnen weniger Minuten und ohne großen Aufwand allein durchgeführt werden können.

Die Montage des Kinderfahrradsitzes sollte so einfach wie möglich sein. Auch die Montageanleitung sollte verständlich und mit hilfreichen Gebrauchsanweisungen und Hinweisen zur Benutzung ausgestattet sein. Ein guter Kindersitz lässt sich problemlos auch allein anbringen.

8.3. Integrierte Belüftungsschlitze gegen Hitzebildung

Gerade im Sommer sind Belüftungsschlitze empfehlenswert. Die Öffnungen in den Seiten- und Rückwänden sorgen für die notwendige Belüftung und verhindern eine Schweißbildung beim Kind.

8.4. Bügel für mehr Sicherheit

Damit Kinder ihre Arme sicher ablegen können, sind Bügel bzw. Armstützen empfehlenswert. Sie schützen das Kind außerdem zusätzlich zum Gurt.

8.5. Verstellbarer Anschnallgurt

Ein Gurt bietet die notwendige Sicherheit fürs Kind. Ideal sind ein Drei- oder Fünf-Produkt-Gurt, der individuell verstellt werden kann. Beide Gurtsysteme erfüllen die allgemeinen Sicherheitsanforderungen.

8.6. Polster für angenehmes Sitzen

Ein komfortabler Kinderfahrradsitz sollte gepolstert sein. Sehr praktisch sind Polsterungen, die abnehmbar sind und gewaschen werden können. Achten Sie darauf, dass die Polster nicht zu dick sind, damit das Kind bequem darin sitzen kann.

8.7. Mitwachsende Fußstützen

Fußstützen sollten „mitwachsen“: Bei den meisten Kinderfahrradsitzen lassen sich die Fußschalen bzw. Fußstützen in der Höhe verstellen. Einfache Kindersitze fürs Fahrrad, die lediglich aus einem Sitz bestehen, besitzen häufig separate Fußstützen, die am Rad befestigt werden.

8.8. Fußgurte vermeiden eine Verletzung in den Speichen

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Mit Fußgurten beugen Sie einem gefährlichen Tritt in die Speichen vor.

Kinder sind zapplig. Umso wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass die Füße nicht in die Speichen des Fahrrads gelangen. Der Fahrradsitz sollte daher mit entsprechenden Fußgurten ausgestattet sein.

8.9. Art der Montage berücksichtigen

Bevor Sie einen Kinderfahrradsitz kaufen, sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie den Fahrradsitz vorne oder hinten befestigen möchten. Kinderfahrradsitze für hinten haben den Vorteil, dass hier ein höheres Körpergewicht sicher getragen werden kann und die Sicht nach vorn frei ist. Ist der Sitz allerdings nur für ein Kleinkind gedacht, spricht auch nichts gegen die Front-Version.

9. Fragen und Antworten zum Kinderfahrradsitz

Auf oe24.at haben wir für Sie die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Kinderfahrradsitz zusammengestellt.

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9.1. Kinderfahrradanhänger oder Kindersitz – was ist praktischer?

Die Frage ist nicht, was praktischer ist, sondern ob das Kind noch die Voraussetzungen für einen Kinderfahrradsitz erfüllt. Kinderfahrradsitze können nur bis zu einem Körpergewicht von maximal 22 kg verwendet werden. Lediglich preisintensivere Juniorkindersitze tragenein Gewichtbis zu 35 kg.

Kinderfahrradanhänger eignen sich für Kinder bis zu sieben Jahren. Allerdings lassen sich Kinderfahrradsitze leichter handeln und sind im Alltag nicht ganz so kompliziert. Auch im Straßenverkehr sind Kinderfahrradsitze besser geeignet als ein  Kinderfahrradanhänger.

Achten Sie darauf, dass Sie bei einem Baby einen Kindersitz für Fahrradanhänger verwenden, in dem das Kind sicher sitzt. Für noch mehr Sicherheit muss dieser Kindersitz vom TÜV abgenommen worden sein.

Eine Ausnahme bilden lediglich Fitnessbikes und Elektroräder. Für sie empfiehlt es sich, das Fahrrad mit einem Fahrradanhänger vorne zu nutzen, um nicht die Sicherheit des Kindes zu gefährden.

9.2. Was, wenn das Kind zu schwer für den Kinderfahrradsitz ist?

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Ist ein Kind für den Fahrradsitz zu schwer, schafft ein Fahrradanhänger Abhilfe.

Abhängig vom Alter des Kindes kann bei einer Überschreitung des Körpergewichts auf einen Kinderfahrradanhänger zurückgegriffen werden. In den meisten Fällen haben Kinder allerdings mit dem Erreichen des Maximalgewichts ein Alter erreicht, in dem sie selbst Fahrrad fahren können.

9.3. Kann ein Kinderfahrradsitz an jedem Fahrrad befestigt werden?

Kinderfahrradsitze können grundsätzlich an jeden Fahrrad-Typ befestigt werden. Es ist also auch möglich, die Kindersitze am Trekkingbike, Mountainbike oder Fitnessbike zu installierten. Vor allem Kinderfahrradsitze, die an der Sattelstange befestigt werden, sind an allen Fahrrad-Arten montierbar.

9.4. Ist ein Fahrradsitz fürs Kind vorne verboten?

Ein Kinderfahrradsitz darf vorne am Lenker montiert werden – solange dieser alle Sicherheitsanforderungen gemäß der DIN-Norm erfüllt. Sie können also ohne Probleme den Kinderfahrradsitz vorn oder hinten montieren.

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