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Kindersitz Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Kindersitze.

Bei allem, was die Sicherheit ihrer Kinder betrifft, möchten Eltern keine Abstriche machen. Vor allem, wenn Sie nach einem Kindersitz für das Auto suchen, möchten Sie sich wahrscheinlich eingehend informieren, um den besten Kindersitz zu finden.

Wir helfen Ihnen, mit unserem Kindersitz-Vergleich. In unserer Vergleichs- und Test-Tabelle finden Sie eine Vielzahl an Modellen. Welchen Normen diese Autositze entsprechen und worauf Sie sonst noch achten sollten, erfahren Sie in unserer Kaufberatung.

Kaufberatung zum Kindersitz-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Kindersitz-Testsiegers!

  • Kinderwagen müssen bestimmten Sicherheitsnormen entsprechen. Diese legen fest, wie sich ein Kindersitz im Fall eines Unfalls verhalten muss, damit so wenig Kräfte wie möglich auf den Körper des Kindes einwirken.
  • Der Kindersitz sollte dem Alter, der Größe und dem Gewicht des Kindes entsprechen. Babyschalen können schon ab der Geburt genutzt werden, während die meisten Kindersitze für Kinder ab 18 Monaten geeignet sind. Um die richtige Kinderwagen-Größe zu finden, können Sie sich an die Kindersitz-Normgruppen halten.
  • Auch wenn viele Kindersitze einen Universaladapter haben, mit deren Hilfe man den Sitz am normalen Drei-Punkt-Sitzgurt festschallen kann, ist das neue Isofix-System vorzuziehen. Es ist sicherer und leichter zu handhaben. In Neuwagen ist die Kompatibilität mit Isofix Standard.

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Wenn Sie ein Auto haben, gehört der Kindersitz sicherlich zu den ersten Anschaffungen, die Sie für Ihr neues Baby machen. Vielleicht suchen Sie aber auch nach einer Sitzerhöhung für Ihr inzwischen größeres Kind. In unserem Kindersitz-Vergleich 2018 finden Sie Autositze für jedes Alter und jede Größe.

In unserer Kaufberatung erläutern wir Ihnen, worauf genau Sie achten müssen, wenn Sie einen Kindersitz kaufen. Wir erklären Ihnen außerdem, ob es sinnvoll, einen günstigen Kindersitz gebraucht zu kaufen. In jedem Fall sollten Sie vor allem auf die wichtigsten Sicherheitsnormen achten. Auch hierauf gehen wir in unserem Ratgeber ein.

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1. Sicherheitsnormen und Normgruppen bei Kindersitzen

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Sie können einen Kindersitz auch gebraucht kaufen. Davon rät die Stiftung Warentest in ihrem Kindersitz-Test allerdings ab.

Das wichtigste Kaufkriterium bei Kindersitzen ist natürlich die Sicherheit Ihres Kindes.

In Österreich sind Kindersitze bis zum einem Alter von 14 Jahren bzw. einer Größe von 1,50 m vorgeschrieben.

Es ist auch genau vorgeschrieben, wie der Kindersitz beschaffen sein soll und welchen Kindersitznormen er entsprechen muss.

In diesem Kapitel unserer Kaufberatung erfahren Sie alles, was Sie über die wichtigen gesetzlichen Normen wissen sollten, um eine gute Kaufentscheidung zu treffen und Ihren persönlichen Kindersitz-Testsieger zu finden.

1.1. Kindersitze werden in der Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben

Kraftfahrgesetz § 106

Laut Kraftfahrzeuggesetz muss der Lenker sich darum kümmern, dass Kinder die jünger als 14 Jahre und kleiner als 150 cm sind, nur dann im Auto mitfahren dürfen, wenn ein geeigneter Kindersitz verwendet wird.

Im Kraftfahrgesetz ist eindeutig vorgeschrieben, dass Kinder unter einer Größe von 150 cm in einem geeigneten Kindersitz sitzen müssen. Aber was bedeutet geeignet?

Zunächst muss der Kindersitz den europäischen Prüfnormen entsprechen, um in Europa überhaupt zugelassen zu sein. Über diese Normen klären wir Sie im nächsten Abschnitt dieses Kapitels auf.

Außerdem sollte der Autositz Größe, Alter und Gewicht Ihres Kindes entsprechen. Welcher Kindersitz für welches Alter geeignet ist, finden Sie am besten mit Hilfe der Normgruppe heraus. Auch über die verschiedenen Normgruppen können Sie sich in diesem Kapitel informieren.

Auf diese Weise sind Sie auch gesetzlich auf der sicheren Seite und garantieren die Sicherheit Ihres Kindes im Auto auf die bestmögliche Art und Weise.

1.2. Es gibt zwei europäische Prüfnormen, auf die Sie beim Kauf achten sollten

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In den EU-Prüfnormen wird festgelegt, wie sich ein Kinderautositz während eines Unfalls verhalten muss. Durch diesen Kindersitz-Test ist der Schutz des Kindes garantiert.

Die beiden wichtigen europäischen Prüfnormen für Kinderwagen sind ECE-R 44/03 und ECE-R 44/04.

Hier haben wir für Sie zusammengefasst, was genau diese Normen bedeuten:

  • Die Norm beschreibt, was bei einem Frontalzusammenstoß mit 50 km/h oder einem Auffahrunfall mit 30 km/h passiert.
  • Auf den Gurt dürfen beim Zusammenstoß maximal 60 g wirken.
  • Auf den Kopf des Kindes dürfen beim Zusammenstoß maximal 1.000 g wirken.

Durch diese Prüfnormen wird also garantiert, dass selbst bei einem schweren Autounfall möglichst weder Knochenbrüche noch Traumata auftreten.

1.3. Achten Sie auch auf die Normgruppe, um einen passenden Autositz zu finden

Wie sicher ein Kindersitz ist, hängt nicht nur von der Qualität des Sitzes ab, sondern auch davon, ob der Autositz auch für das Alter und die Größe Ihres Kindes geeignet ist.

Hierbei dienen die Normgruppen für Kindersitze als Orientierung. Wir haben diese Normgruppen in einer Tabelle für Sie zusammengefasst.

Normgruppe Körpergewicht Körpergröße Alter
0 0-10 kg 1 Jahr -75 cm
0+ 0-13 kg 2 Jahre -90 cm
0/I (0+/I) 0-18 kg 5 Jahre -100 cm
I 9-18 kg 1-4,5 Jahre 75-100 cm
I/II 9-25 kg 1-7 Jahre 72-125 cm
II 15-25 kg 3,5-7 Jahre -125 cm
II/III 15-36 kg 3,5-12 Jahre 95-150 cm
III 25-36 kg 7-12 Jahre -150 cm
I/II/III 9-36 kg 1-12 Jahre 75-150 cm

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2. Kinderwagen-Typen: Babyschale, Kindersitz und Sitzerhöhung

Den verschiedenen Normgruppen entsprechen unterschiedliche Kindersitz-Typen. Es gibt Babyschalen (auch Maxi Cosi genannt), Kindersitze und zu guter Letzt Sitzerhöhungen. Letztere sind jedoch in die Kritik geraten, da sie Kindern bei einem Unfall nicht genug Schutz bieten.

Warum Kindersitze auch bei größeren Kindern einer Sitzerhöhung vorzuziehen sind und wie Sie die perfekte Babyschale finden, erfahren Sie in diesem Kapitel.

2.1. Die Babyschale kann bis zu einem Alter von 18 Monaten genutzt werden

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In einer Babyschale reisen sogar Neugeborene sicher und bequem. Sie sollte unbedingt entgegen der Fahrrichtung angebracht werden.

Babyschalen können von Geburt an genutzt werden und sind meist der erste Kindersitz. Sie sind nicht nur besonders sicher, sondern können häufig zum Tragen des Babys benutzt werden.

Viele Maxi Cosis können auch mit einem Klicksystem am Gestelle von Kinderwagen befestigt werden.

Babyschalen werden immer entgegen der Fahrtrichtung befestigt. So wird beim Bremsen die Wirbelsäule des Babys geschont.

Außerdem verfügen sie immer über einen gepolsterten Fünf-Punkt-Gurt. So ist Ihr Baby sogar bei Unfällen gut gesichert.

2.2. Viele Kindersitze können bis zu einem Alter von 12 Jahren genutzt werden

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Auch ältere Kinder sollten lieber in richtigen Kindersitzen Auto fahren. Eine Sitzerhöhung kann einen richtigen Autositz mit Kopf- und Rückenstütze nicht ersetzen.

Ab einem Alter von 18 Monaten passt das Kind normalerweise nicht mehr in die Babyschale. Nun wird es Zeit für einen richtigen Kindersitz.

Hier raten wir Ihnen zu Modellen, die mit dem Kind „mitwachsen“ können, also nicht nur über längenverstellbare Gurte, sondern auch über eine höhenverstellbare Kopfstütze verfügen.

Kindersitze werden meist so angebracht, dass das Kind nach vorne schauen kann. Auch hier ist ein gepolsterter Fünf-Punkt-Gurt ratsam. Am sichersten sind Kindersitze, die per Isofix-System festgemacht werden, aber hierzu später mehr.

Einen mitwachsenden Kindersitz können Sie bis zum einem Alter von 12 Jahren nutzen. Diese Sitze entsprechen der Norm I/II/III oder II/III.

2.3. Sitzerhöhungen bieten auch größeren Kindern kaum genug Sicherheit

Für ältere Kinder werden gerne Sitzerhöhungen eingesetzt. Da diese jedoch nicht wirklich auf dem Autositz befestigt werden können, bewegen sie sich im Falle eines Unfalls und sind dadurch gefährlich. Auch fehlt es an Schutz für Wirbelsäule und Kopf.

Auch muss durch die Sitzerhöhung der Gurt nicht unbedingt richtig sitzen. Selbst wenn das Kind durch die Erhöhung die ungefähre Sitzhöhe eines Erwachsenen erreicht, ist es immer noch schmaler, dünner und leichter.

Fazit: Investieren Sie lieber in einen richtigen Kindersitz, den Ihr Kind bis zu einer Körpergröße von 1,5o m nutzen kann. Eine Sitzerhöhung ist kein Ersatz.

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3. Dreipunktgurt oder Isofix: Verschiedene Befestigungsmöglichkeiten

Es gibt zwei verschiedenen Möglichkeiten, den Kinderautositz zu befestigen: mit dem in jedem Auto vorhandenen Drei-Punkt-Gurt oder mit dem neuen Isofix-System. Das in neueren Auto-Modellen vorhandene Isofix-System bietet viele Vorteile. Wenn Sie ein älteres Auto fahren, sollten Sie sich aber lieber nach einem Kinderwagen mit Universal-Adapter für Sitzgurte umschauen.

3.1. Um den vorhandenen Sitzgurt als Befestigung zu nutzen brauchen Sie einen Kindersitz mit Universalbefestigung

Vor allem Babyschalen lassen sich inzwischen meist nur noch mit dem Isofix-system festschnallen. Es gibt aber auch Kindersitze mit Universal-Adapter, die sich mit dem gewöhnlichen Drei-Punkt-Sitzgurt festschnallen lassen.

Auch wenn es zu diesem System vor allem in älteren Autos keine Alternative gibt, hat das Anschnallen mit Hilfe des Sitzgurtes einige Nachteile gegenüber dem Isofix-System:

  • Der Sitz hält nicht so sicher, da der Sitzgurt trotz Stopp-Funktion eine gewisse Flexibilität behält.
  • Das Festmachen am Sitzgurt kann kompliziert sein und relativ viel Zeit in Anspruch nehmen.
  • Auch während der normalen Fahrt und bei normalen Bremsungen sitzt der Kindersitz nicht absolut fest.

Kindersitze, die mit Universal-Adapter am Drei-Punkt-Sitzgurt festgemacht werden, kommen vor allem in älteren Autos zum Einsatz. Das Isofix-System ist jedoch sehr viel unkomplizierter und auch sicherer.

3.2. Die Befestigung mit dem Isofix-System ist am sichersten

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Isofix ist inzwischen das bei allen Herstellern und Marken beliebteste System, Kindersitze in Autos zu fixieren. Das Isofix-System ist allerdings nur mit Neuwagen kompatibel.

Mit dem Isofix-System wird der Kindersitz fest an der Karosserie mit Hilfe bestimmter Stangen und Ösen verankert. Zusätzlich verhindert ein Stützfuß vor der Sitzfläche, dass der Sitz nach vorne umkippen kann. So ist Ihr Kind in jedem Fall besonders gut geschützt.

Genau deshalb ist Isofix inzwischen bei den meisten Kindersitzen und in den meisten Neuwagen Standard. In älteren Autos sind die speziellen Halterungen jedoch nicht vorhanden.

Dabei gewinnt Isofix auch in der Kategorie Handhabung im Kindersitz-Test: Mit dem System, lässt sich der Autositz ganz leicht festmachen und wieder aus dem Auto herausnehmen.

  • Der Kindersitz wird direkt mit der Auto-Karosserie verbunden und sitzt dadurch fest.
  • Vor allem Babyschalen können leicht fest- und wieder losgemacht werden.
  • Die Isofix-Norm ist international und passend für alle Neuwagen bzw. Kindersitz-Modelle.
  • In älteren Autos gibt es keine Isofix-Halterung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sie, wenn Sie einen Neuwagen fahren, mit Isofix auf jeden Fall besser beraten sind. Ganz am Anfang ist eine Babyschale mit Isofix-Halterung die sicherste Möglichkeit, Ihr Kind im Auto mitzunehmen.

Ab dem Alter von 18 Monaten können Sie einen Kindersitz anschaffen. Auch diese Sitze lassen sich inzwischen problemlos mit dem Isofix-System festschnallen. Der Kindersitz sollte Kopf und Rücken des Kindes genug Schutz bieten.

Außerdem sollten Gurte und Rückenlehne so verstellbar sein, dass Ihr Kind den Sitz lange nutzen kann. Auch wenn Ihr Kind schon größer ist, ist eine Sitzerhöhung kein wirklicher Ersatz für den Kindersitz.

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