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Kompressor Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Kompressoren.

Würden Sie auch gerne einmal ein Auto selbst lackieren? Oder mit hochwertigem Druckluftwerkzeug arbeiten? Dann benötigen Sie einen Kompressor, der die Druckluft dafür liefert. Positiver Nebeneffekt: Mit dem Kompressor können Sie auch den Test machen, ob Ihre Autoreifen noch den vorgeschriebenen Druck haben.

Am leistungsfähigsten sind Kompressoren mit großem Druckluftbehälter, allerdings zu Lasten der Mobilität. Der beste Kompromiss für Heimwerker ist ein Kompressor mit 50-l-Kessel. Lesen Sie in unserem Ratgeber, wie viel Leistung Sie wirklich brauchen und welcher Kompressor das beste Gerät für Ihre Zwecke ist.

Kaufberatung zum Kompressor-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Kompressor-Testsiegers!

  • Kompressoren sind das grundlegende Gerät der Drucklufttechnik und ermöglichen Ihnen das Arbeiten mit Farbspritzpistolen, Druckschlagschraubern und anderen Druckluftwerkzeugen.
  • Zum Aufpumpen von Fahrrad- und Autoreifen sowie Bällen und Luftmatratzen genügt ein Mini-Kompressor mit 12-V-Anschluss.
  • Wollen Sie Druckluftwerkzeuge nutzen, sollten Sie zu einem Kolbenkompressor mit möglichst großem Druckluftbehälter greifen.

kompressor test
Egal ob Sie Ihre Kettensäge reinigen möchten, Airbrush-Fan sind oder einfach nur Ihre Autoreifen aufpumpen müssen – ein Kompressor kann Ihnen bei der Arbeit in Garten, Werkstatt und Garage wertvolle Dienste leisten. Kompressoren gibt es in allen Formen und Größen. Für Autofahrer und begeisterte Radfahrer, die hauptsächlich Ihre Reifen aufpumpen möchten, gibt es Mini-Kompressoren, die zum Teil sogar kabellos mit Akku betrieben werden können.

Bei ernsthaften Heimwerkern und Autoschraubern sind allerdings sogenannte Kolbenkompressoren mit Druckluftkessel beliebter, die auch anspruchsvollere Druckluftwerkzeuge antreiben können. Worauf Sie beim Kauf eines Kompressors unbedingt achten sollten, erklären wir in unserem Ratgeber.

1. Typ-Beratung: Welche Art von Kompressor brauchen Sie?

Je nachdem, wofür Sie Ihren Druckluft-Kompressor benötigen, gibt es verschiedene Geräte-Kategorien, die für Sie infrage kommen:

Kompressor-Typ Erklärung
Kolbenkompressor mit Druckluftkessel

  • Der Kolbenkompressor mit Druckluftkessel wird an einem normalen Stromanschluss mit einer Spannung von 230 V betrieben.
  • Bei dieser Art Kompressor wird die komprimierte Luft in einem Druckluftbehälter gespeichert. Dadurch steht eine deutliche größere Menge Druckluft zur Verfügung als bei Kompressoren ohne Kessel.
  • Luftkompressoren mit Druckkessel sind ideal für Einsatzgebiete geeignet, bei denen über einen längeren Zeitraum ein konstant hoher Druck benötigt wird –  zum Beispiel zum Lackieren oder Sandstrahlen.
Mini-Kompressor

mini kompressor

  • Mini-Kompressoren sind Kolbenkompressoren ohne Kessel, die an einem 12-V-Anschluss betrieben werden können. Also zum Beispiel am „Zigarettenanzünder“ des Autos.
  • Ein Mini-Kompressor kann zum Aufblasen von Bällen, Schlauchbooten sowie Fahrrad- und Autoreifen verwendet werden.
  • Für die Nutzung von Druckluftwerkzeugen reicht die Leistung eines 12-V-Kompressors nicht.
Akku-Kompressor

akku kompressor

  • Der Akku-Kompressor ist eine Sonderform des Kleinkompressors, die auch ohne Anschluss ans Stromnetz betrieben werden kann.
  • Mit einem Akku-Kompressor können Sie Fahrradreifen aufpumpen oder Ihre technischen Geräte vom Staub befreien – mit einem solchen Mini-Kompressor Auto-Reifen aufzupumpen, ist allerdings nicht möglich.

Abgesehen von den vorgestellten Kompressor-Typen gibt es auch noch den Schraubenkompressor. Bei Schraubenverdichtern handelt es sich jedoch um Industriekompressoren, daher verzichten wir an dieser Stelle auf eine ausführlichere Beschreibung.

2. Kaufberatung: Darauf sollten Sie achten

Wenn Sie einen Kompressor kaufen möchten, gibt es – abhängig vom geplanten Verwendungszweck – einige Punkte zu bedenken. Wir haben Ihnen die wichtigsten Aspekte zusammengestellt, damit Sie gut informiert eine Entscheidung treffen können.

2.1. Eine hohe Abgabeleistung ist elementar

airbrush kompressor

Wenn Sie ein Auto lackieren wollen, sollte Ihr Verdichter 250 Liter Druckluft pro Minute liefern können.

Meist werden Druckluft-Kompressoren mit Daten zur Ansaug- und Abgabeleistung beworben. Für die Praxis ist allerdings nur die Abgabeleistung wichtig – also die Menge an Pressluft, die der Kompressor pro Minute liefern kann. Wie hoch die Abgabeleistung sein sollte, hängt von Ihrem geplanten Anwendungszweck ab:

  • Aufpumpen von Fahrradreifen und Bällen: ca. 20 l/min
  • Airbrush: ca. 15 – 50 l/min
  • Aufpumpen von Autoreifen: > 35 l/min
  • Nageln & Tackern: ca. 60 – 100 l/min
  • Lackieren: ca. 150 – 250 l/min
  • Blasen & Reinigen: ca. 150 – 300 l/min
  • Meißeln: ca. 200 – 350 l/min
  • Bohren: ca. 250 – 350 l/min
  • Schrauben: ca. 250 – 400 l/min
  • Schleifen: ca. 350 – 600 l/min

Als Faustregel lässt sich sagen: je größer der vorhandene Druckluftbehälter, desto größer die Abgabeleistung. Mini-Kompressoren ohne Kessel eignen sich daher nur zum Aufpumpen von Reifen, Bällen oder Luftmatratzen.

2.2. Große Druckluftbehälter bieten viel, sind aber auch schwer

kompressor aggregat

Kompressoren mit Druckluftkessel sind oft relativ schwer. Viele Modelle sind aber mit Rädern ausgestattet und können so problemlos von ein bis zwei Personen bewegt werden.

Um die hohe Abgabeleistung zu erreichen, die viele Druckluft-Werkzeuge benötigen, kommt es vor allem auf das Volumen des Kessels an. Je größer der Druckluftbehälter ist, desto mehr Luft kann abgegeben werden. Allerdings wird der Kompressor mit steigendem Kesselvolumen auch deutlich größer und schwerer.

Wenn Sie also einen mobilen Kompressor benötigen, den Sie regelmäßig bewegen möchten, dann werden Sie einen Kompromiss zwischen Leistungsfähigkeit und Gewicht suchen müssen. Mit einem üblichen Kolbenkompressor mit 24 l Fassungsvermögen erreichen Sie zum Beispiel oft Abgabeleistungen von ca. 100 l/min. Das reicht für einige grundlegende Aufgaben, ist aber für das Lackieren oder die Nutzung von Druckluftwerkzeugen klar zu wenig. Für diese Zwecke sollte Ihr Kompressor 50 l aufnehmen können.

Die meisten Kompressoren mit Kessel haben eine Achse mit zwei Rädern (im Idealfall mit Gummibereifung), um trotz des Gewichts Mobilität zu gewährleisten. Auch ein 50-l-Kompressor mit einem Leergewicht von ca. 40 kg können Sie auf diese Weise noch gut alleine bewegen.

Tipp: Tragbare Kompressoren mit einem kleinen Kessel (zwischen 6 und 9 l) erreichen oft eine ähnliche hohe Abgabeleistung wie die größeren Modelle mit 24-l-Druckluftbehälter und können für annähernd die gleichen Aufgaben eingesetzt werden. Allerdings werden Sie dabei regelmäßige Arbeitspausen einlegen müssen, um den Kessel wieder zu befüllen.

tragbarer kompressor autoreifen

2.3. Der Druck: Kompressor mit 10 bar reicht für fast alles

Auch der vom Kompressor erzeugte Druck ist ein wichtiges technisches Merkmal. Alle Geräte in unserem Kompressor-Vergleich 2018 erreichen Werte zwischen 7 und 11 bar – das reicht für alle üblichen Anwendungszwecke im privaten und Hobby-Bereich vollkommen aus.

Wichtig ist allerdings, dass der abgegebene Druck mit einem Druckminderer heruntergeregelt werden kann. Denn viele Druckluft-Werkzeuge benötigen einen spezifischen Arbeitsdruck – im Fall der Metabo Druckluft-Werkzeuge sind das zum Beispiel meist 6,2 bar.

Achtung: Nur Kompressoren mit Druckluftbehälter können die Luft mit konstantem Druck abgeben. Bei Mini-Kompressoren ohne Kessel kommt es dagegen zu Schwankungen – daher sind Geräte dieser Kategorie für Airbrush- oder Lackierarbeiten ungeeignet.

3. Tipps zur Wartung Ihres Kompressors

Damit Sie auch lange Freude an Ihrem Kompressor haben, ist es wichtig, diesen von Zeit zu Zeit zu warten. Wir haben Ihnen die wichtigsten Wartungs-Tipps zusammengestellt.

3.1 Luftfilter reinigen oder ersetzen

Jeder Kompressor verfügt über einen Luftfilter, der das Einsaugen von Staub und Schmutz verhindern soll. Ist dieser Filter  verstopft, leiden Leistung und Lebensdauer des Kompressors erheblich. Daher sollten Sie den Luftfilter regelmäßig reinigen oder gegebenenfalls austauschen. Neue Luftfilter oder andere Ersatzteile können Sie über den Hersteller Ihres Kompressors beziehen.

3.2. Kondenswasser ablassen

kompressor 100l

Entlüften Sie den Druckluftbehälter vollständig, bevor Sie das Kondenswasser ablassen.

Alle Kompressoren mit Kessel leiden unter folgendem Problem: Rost im Inneren des Druckluftbehälters. Denn die angesaugte Luft enthält immer eine gewisse Menge Feuchtigkeit. Unter dem hohen Druck, der im Kessel herrscht, kondensiert das Wasser an der Innenwand.

Wenn das Wasser länger im Kessel verbleibt, kann das Metall anfangen zu rosten. Daher verfügen die Kessel über eine Ablassventil an der Tankunterseite. Um die Korrosionsgefahr zu minimieren, sollten Sie nach jeder Nutzung des Kompressors das Kondenswasser ablassen.

Achtung: Lassen Sie immer zuerst die Druckluft ab, bevor Sie die Ablassschraube öffnen. Sollte die Schraube mit einem Druck von 8 bis 10 bar aus dem Ventil geschossen werden, können Sie sich ansonsten ernsthaft verletzen.

Im professionellen und industriellen Bereich gibt es auch Lösungen, um dem Entstehen und Absetzen von Kondensat entgegenzuwirken – zum Beispiel Drucklufttrockner, Kältetrockner oder Wasserabscheider. Für den privaten Gebrauch im Hobby-Bereich sind diese Zusatzgeräte aber meist weder erschwinglich noch nötig.

3.3. Kondenswasser richtig entsorgen

baukompressor

Achtung: Das abgelassene gilt als Sondermüll und muss fachgerecht entsorgt oder aufbereitet werden. Leiten Sie das Kondensat nicht einfach in die Kanalisation!

Wenn Sie das Kondenswasser (oder genauer: Kondensat) abgelassen haben, müssen Sie sich danach noch um eine ordnungsgemäße Entsorgung kümmern. Das Kondensat besteht nicht nur aus Wasser, sondern enthält auch umweltschädliche Stoffe.

Besonders schwerwiegend ist dieses Problem bei ölgeschmierten Luftkompressoren, da sich dort immer auch Öl im Kondensat befindet. Selbst wenn Ihr Kompressor ölfrei läuft, ist das Kondensat nicht automatisch unbedenklich. Daher ist das Kondensat grundsätzlich als Sondermüll zu betrachten und entsprechend zu entsorgen.

Für Unternehmen, bei denen viel Kondensat anfällt, da sie täglich mit großen Kompressoren arbeiten, kann auch die Aufbereitung des Kondensats wirtschaftlich sinnvoll sein – zum Beispiel mit einem Öl-Wasser-Trenner. Wenn Sie einen Öl-Wasser-Trenner nutzen, können Sie das gefilterte Wasser einfach in die Kanalisation leiten. Nur das anfallende Öl müssen Sie noch als Schadstoff entsorgen. So lassen sich bis zu 90 % der Entsorgungskosten einsparen.

4. Häufige Fragen zu Kompressoren

4.1. Was sagt die Stiftung Warentest zum Thema Kompressoren?

Bisher hat die Stiftung Warentest weder einen Kompressor-Test durchgeführt, noch einen Kompressor-Testsieger gekürt.

4.2. Braucht mein Kompressor einen Druckschalter?

Falls Sie einen Kolbenkompressor mit Kessel besitzen, sollte dieser unbedingt über einen Druckschalter verfügen. Dieses Bauelement sorgt dafür, dass der Kompressor aufhört zu arbeiten, wenn der Druckluftbehälter komplett gefüllt ist. So verhindert der Druckschalter ein Überhitzen des Verdichters.

Achtung: Falls Ihr Druckschalter einmal defekt sein sollten, müssen Sie diese unverzüglich reparieren lassen. Benutzen Sie niemals einen Kompressor mit beschädigtem Druckschalter!

4.3. Lohnt sich ein Flüsterkompressor?

Als Flüsterkompressor (oder auch: Silent-Kompressor) bezeichnet man einen besonders leisen Kolbenkompressor. An die Leistung eines vollwertigen Kolbenkompressors kommt ein Flüsterkompressor nicht ganz heran. Dafür kann ein Flüsterkompressor aber auch über einen längeren Zeitraum genutzt werden, ohne dass Sie einen Gehörschutz tragen müssen. Das wird Sie in Ihrem eigenen Kompressor-Test sicher überzeugen. Ideal ist ein Kompressor, der leise arbeitet, zum Beispiel als Airbrush-Kompressor.

  • klein und kompakt
  • sehr leise
  • verhältnismäßig hohe Leistung
  • relativ hoher Preis

4.4. Welche Kompressor-Marken sind besonders empfehlenswert?

Hersteller und Budget

Welcher Hersteller den besten Kompressor für Sie herstellt, hängt maßgeblich von Ihrem Budget ab. Falls Sie vorhaben, einen Obi-Kompressor oder Bauhaus-Kompressor günstig zu kaufen, dann bieten Marken wie Güde, Einhell oder Aircraft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wenn Sie ein etwas höheres Budget haben, den Kompressor aber nicht professionell nutzen, wählen Sie ein Mittelklasse-Modell von Metabo, Rowi, Implotex oder Scheppach. Falls Sie den Kompressor aber gewerblich nutzen – zum Beispiel für eine Autowerkstatt oder Lackiererei – ist es sinnvoll, in einen High-End-Kompressor von Renner, Kaeser oder Schneider zu investieren.

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