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Laubsauger Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Laubsauger.

So romantisch der Herbst mit seinen warmen Blätterfarben auch sein kann: Manchmal steht er uns auch ein wenig im Weg. Vor allem dann, wenn der Aufenthalt im Garten wegen des ganzen Laubs nicht mehr angenehm ausfällt oder die Gehwege wegen Rutschgefahr nicht mehr sicher sind. Mit einem Laubsauger können Sie hier dagegen halten!

Laubsauger gibt es jedoch viele, welcher ist also der richtige? Umweltbewusste Menschen greifen eher zu einer elektrischen Variante, während Profis häufig zu einem Benzin-Laubsauger greifen (müssen). Worauf es ansonsten ankommt? Das erfahren Sie unserer Test- und Vergleichstabelle!

Kaufberatung zum Laubsauger-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Laubsauger-Testsiegers!

  • Kommt der Herbst, so fällt auch das Laub und nimmt unsere Gärten und Wege in Anspruch. Gerade bei Feuchtigkeit und Regen, kann Laub auch eine Ausrutschgefahr darstellen, weshalb die Beseitigung durchaus Sinn ergeben kann.
  • Bei der Suche nach dem besten Laubsauger haben Sie die Wahl zwischen Benzin-, Akku- und Elektromodellen (kabelgebunden). In unserer Kaufberatung erfahren Sie, welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Typen haben.
  • Haben Sie empfindliche Nachbarn, dann ist eine Geschwindigkeitsregelung das Maß der Dinge. Damit können Sie die Leistung und die Lautstärke Ihres Arbeitsgeräts beeinflussen.

Laubsauger Test

Wenn im Herbst die Blätter rötlich und bräunlich werden und langsam zu Boden fallen, ist das zunächst einmal ein schöner Anblick. Während wir unsere Winterjacken zuknöpfen, entledigen sich die Bäume ihres für den Winter unnötigen Ballasts. Doch so schön das Szenario auch sein kann, manch einen von uns stört das viele Laub im Garten oder auf den Gehwegen doch – schließlich geht damit auch eine  Ausrutschgefahr einher.

Wir haben deshalb unseren Laubsauger-Vergleich 2018 durchgeführt, in dem wir Ihnen neben den besten Laubsaugern auch eine ausführliche Kaufberatung bieten. Hier erfahren Sie unter anderem, welche Saugleistung ausreichend ist, warum eine Häckselfunktion sehr nützlich ist und welche Rolle das Auffangvolumen Ihres persönlichen Laubsauger-Testsiegers spielt.

1. Die Leistung: Geschwindigkeit ist nicht alles

In diesem Kapitel stellen wir Ihnen die verschiedenen Punkte vor, auf die es bei der Leistung eines Laubsaugers im Test ankommt. Dabei ist zu beachten, dass die Leistungsfähigkeit letztlich auf allen drei Aspekten beruht, das Zusammenspiel der einzelnen Leistungsdaten also nicht unwichtig ist. In den folgenden Unterkapiteln erfahren Sie alles Relevante zu folgenden Parametern:

  • Gebläsegeschwindigkeit
  • Saugleistung
  • Leistung

1.1. Die Gebläsegeschwindigkeit: Ab 400 km/h werden Spitzenwerte erreicht

Laubsauger sind oft auf Laubbläser

Die meisten Produkte bieten Ihnen die Möglichkeit, sie als Laubsauger, aber auch als Laubbläser zu benutzen. Letzteres kann sich anbieten, wenn Sie zum Beispiel nur Laub zusammentragen möchten.

Generell gilt, dass die Gebläsegeschwindigkeit eines Laubsaugers mindestens rund 250 km/h betragen sollte, da ansonsten länger auf das Laub gehalten werden muss, um es einzusaugen.

Befindet sich auch etwas schwereres Geäst in Ihrem Laub oder haben Sie oft mit feuchten Laub zu kämpfen, das sich mit Vehemenz an den Steinen Ihrer Auffahrt festhält?

Dann empfehlen wir einen Laubstaubsauger, der mindestens 300 km/h Gebläsegeschwindigkeit mitbringt.

Besonders kräftige Geräte können es auf über 400 km/h bringen! So wird Ihr Garten von allem störenden Laub befreit.

Laubsauger Vergleich

Manche Laubsauger bringen es auf Geschwindigkeiten von über 400 km/h! Genau das Richtige, um einen großen Berg Laub aufzuwirbeln.

1.2. Die Saugleistung: Bis zu 16 m³ Luft können pro Minute eingesaugt werden!

Die Saugleistung ist der zweite Aspekt, der die Leistungsfähigkeit eines Laubsaugers angibt. Sie wird in m³/min angegeben, was aussagt, wie viel Kubikmeter Luft von dem Laubsauger pro Minute eingesaugt werden kann.

Unserer Einschätzung nach sollte die Saugleistung bei mindestens 8 m³/min liegen, um ein effektives und angenehmes Arbeiten zu ermöglichen.

Echte Profi-Laubsauger, die sich auch für große Gärten mit viel anfallendem Laub eignen, sollten hingegen mindestens eine Saugleistung von 14 m³/min abliefern.

Achten Sie auf Tiere und Umwelt! Wer einen Laubsauger benutzt, muss sich im Klaren sein, dass er damit den Lebensraum vieler Tiere zerstört. So können Kleintiere gleich mit eingesaugt werden, was oftmals mit deren Tod gleichbedeutend ist, aber auch Winterquartiere einiger Tierarten finden so ein ungemütliches Ende.

Und wussten Sie schon? Laub, das einfach liegengelassen wird, kann sehr für die Bodengesundheit Ihres Gartens sein!

Laubbläser Test

Mit bloßem Auge kaum zu erkennen: Nutztiere wie Frösche finden im Laub ein Zuhause, im Laubsauger hingegen ein unschönes Ende.

1.3. Die Leistung in Watt: Benziner sollten mindestens 750, Elektro-Geräte mindestens 1.500 Watt haben

Laubbläser Vergleich

Damit der Spaß an der Arbeit bleibt, kommt es auf die richtige Leistung an.

Bei der Leistung in Watt gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen Elektro-Geräten und Benzin-Laubsaugern. Ein elektrisches Modell kann entweder ein mit Kabel betriebener oder ein Akku-Laubsauger sein. Mehr zu den Unterschieden zu Laubsaugern mit Akku-, Kabel- oder Benzinantrieb erfahren Sie in unserer Typentabelle in Kapitel 3.

Laubsauger, die elektrisch betrieben werden, sollten mindestens 1.500 Watt Leistungsfähigkeit mitbringen. Werte, die deutlich darunter liegen, wirken sich in aller Regel auch auf die Gebläsegeschwindigkeit und die Saugleistung aus, sodass insgesamt weniger Leistung vorhanden ist.

Laubsauger, die mit Benzin betrieben werden, kommen hingegen mit mindestens 750 Watt aus.

Wir empfehlen beim Einsatz von Benzin-Laubsaugern für größere Aufräumarbeiten aber eine Leistung von mindestens 1.000 Watt.

2. Der Funktionsumfang: Ein großes Auffangvolumen ist nicht immer ein Kaufkriterium

In diesem Kapitel stellen wir Ihnen die wichtigsten Funktionen von Laubsaugern etwas genauer vor. Welche Funktionen sollten vorhanden sein? Wie können diese sich unterscheiden? Was bedeutet das für die praktische Arbeit in meinem Garten? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in den folgenden Unterkapiteln, in denen es um diese Punkte geht:

    • Blasfunktion
    • Häckselfunktion und Auffangvolumen
    • Geschwindigkeitsregelung
    • Auffangvolumen

2.1. Die Blasfunktion: Laubsauger sind fast immer auch Laubbläser

Die Arbeit mit einem Laubsauger kann anstrengend sein. Die Geräte wiegen in der Regel drei bis sechs Kilo, hinzukommt das Gewicht des Laubs, das sich im Auffangbehälter ansammelt.

Möchten Sie sich diese Mühe ersparen, können Sie den Laubsauger mit wenigen Handgriffen zu einem Laubbläser umbauen und das Laub bequem vor sich her treiben.

Das Gute: Fast ausnahmslos alle Laubsauger lassen sich auch als Laubbläser verwenden. Als Laubbläser genutzt, ist der potenzielle Schaden gegenüber der Tierwelt zudem immerhin etwas geringer.

laubstaubsauger

Zum Laubbläser umgebaut, kann das Laub nun vor sich her getrieben werden.

2.2. Die Häckselfunktion und das Auffangvolumen: Für unterbrechungsarmes Arbeiten sollten es mindestens 45 Liter sein

Die Häckslerfunktion ist, ähnlich wie die Blasfunktion, weitestgehend Standard bei Laubsaugern. Ein Laubsauger mit Häcksler zerkleinert das eingesaugte Laub, bevor es im Auffangbehälter gesammelt wird.

So ist das eingesaugte Laub weniger sperrig und es kann deutlich mehr eingesaugt werden, bevor der Fangsack voll ist.

Doch wie im vorangegangenen Kapitel erwähnt: Laubsauger sind keine leichten Geräte und das gesammelte Laub erhöht das Gewicht noch einmal.

Bekommen Sie hier schnell schwere Arme, hat ein besonders großer Auffangbehälter mit einem Volumen von 45 oder mehr Litern keinen praktischen Nutzen.

Tipp: Möchten Sie das Arbeitsgerät so leicht wie möglich halten, empfehlen wir entweder die Laubbläserfunktion oder ein möglichst häufiges Entleeren des Auffangbehälters, um unnötigen Ballast loszuwerden.

2.3. Die Geschwindigkeitsregelung: Schonen Sie die Nerven empfindlicher Nachbarn

Mit einer Geschwindigkeitsregelung können Sie selbst bestimmen, welche Leistung Ihr Laubsauger oder -bläser abruft. Geht es nur um einige Blätter, die die Ordnung im Garten stören, reicht beispielsweise eine eher geringe Leistung.

Soll jedoch dem großen Laub-Teppich, der sich über das gesamte Grundstück gelegt hat, der Kampf angesagt werden, klingt das wiederum eher nach einem Job für die Maximalleistung des Geräts.

Leiseres Arbeiten: Besonders praktisch ist die Geschwindigkeitsregelung dann, wenn Sie empfindliche Nachbarn haben, die sich schnell über Lärm beschweren.

Hier können Sie vorbeugen, indem sie mit einer geringeren Leistung arbeiten. So kitzeln Sie zwar nicht alles aus Ihrem Gartengerät heraus und die Arbeit dauert womöglich einen Augenblick länger, aber auf diese Weise läuft eben auch der Laubsauger besonders leise.

laubsauger-kaufen

Schonen Sie die Nerven Ihrer Nachbarn und sorgen Sie mithilfe der Geschwindigkeitsregelung für ein entspanntes Miteinander – trotz Laubgebläse.

3. Die unterschiedlichen Laubsauger-Typen

In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen die drei gängigen Laubsauger-Arten vor, die Sie im Internet oder im Fachhandel finden können. Dabei handelt es sich auf der einen Seite um den Benzin-Laubsauger und auf der anderen Seite um die beiden Elektro-Modelle Akku-Laubsauger sowie kabelbetriebener Laubsauger.

Laubsauger-Kategorie Eigenschaften
Benzin-Laubsauger

Benzin-Laubsauger

Profi-Laubsauger: Besonders flexibel einsetzbar, bei entsprechendem Benzinvorrat nur kurze Arbeitsunterbrechungen
besonders laut und mit oft unangenehm empfundenem Geruch verbunden
wenig ökologisch, da Verbrennungsmotor
Akku-Laubsauger

Akku-Laubsauger

flexibel einsetzbar: Kein störendes Kabel
tendenziell kurze Laufzeit
häufig nicht so leistungsstark
Elektro-Laubsauger
(kabelbetrieben)
Elektro-Laubsauger
ebenso leistungsstark wie Benzin-Laubsauger
durchgehendes Arbeiten möglich
Kabel schränkt den Bewegungsradius ein
Während Benzin-Laubbläser/-sauger Leistungsstärke mit Flexibilität vereinen, sorgen sie wiederum für einen Schaden an der Umwelt (Lärm, Geruch, Ressourcenverbrauch).

 

Ökologischer sind da schon die Elektro-Varianten, die dafür aber andere Schwächen aufweisen.

 

Während die Akku-Laubsauger noch nicht lange durchhalten und eher leistungsschwach sind, können die Elektro-Laubbläser bzw. -sauger zwar mit den Benzin-Modellen mithalten, werden aber gleichzeitig durch das Kabel in ihren Einsatzmöglichkeiten eingeschränkt.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Laubsauger

Am Ende unserer Kaufberatung beantworten wir Ihnen noch zwei Fragen, die im Internet besonders häufig zum Thema Laubsauger gestellt werden.

4.1. Was kostet ein Laubsauger?

Hochwertige Laubsauger bekannter Marken oder Hersteller können schon mal über 300 Euro kosten. Allerdings können Sie auch günstige Laubsauger kaufen, die dennoch einen ordentlichen bis guten Dienst verrichten.

Gute Einstiegsmodelle bekommen Sie bereits für unter 50 Euro.

4.2. Hat die Stiftung Warentest einen Laubsauger-Test durchgeführt?

Nein, die Stiftung hat bislang selbst noch keinen Laubsauger-Test gemacht. Allerdings verwies sie im Jahr 2017 auf einen Test der skandinavischen Verbraucherzeitschrift Råd & Rön. Hier ging beim Akku-Laubsauger-Test der Stihl-Laubsauger BGA 56 als Sieger hervor.

Allerdings machte die Stiftung Warentest schon Jahre zuvor darauf aufmerksam, dass der Einsatz von Laubsaugern und -bläsern prinzipiell nicht empfehlenswert ist, da so eben Kleinbiotope und Tiere zerstört bzw. getötet werden.

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