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Laufrad Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Laufräder.

Ein Laufrad ist die ideale Vorbereitung auf das Fahrradfahren. Ab dem Alter von 2 bis 2,5 Jahren können Mädchen und Jungen problemlos an das Einsteigergefährt herangeführt werden. Es ermöglicht ihnen die Entwicklung koordinativer Fähigkeiten und Ausprägung ihres Gleichgewichtssinns.

Damit die ersten Ausfahrten der Kleinen jedoch nicht zur Gefahr werden, sollten Sie auf einen stabilen Rahmen, einen verstellbaren Sattel sowie eine geringe Aufstiegshöhe achten. Finden Sie in unserer Test- oder Vergleichstabelle Ihren persönlichen Laufrad-Testsieger, mit dem Sie Ihr Kind bedenkenlos fahren lassen können.

Kaufberatung zum Laufrad-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Laufrad-Testsiegers!

  • Ein Laufrad ist ein häufig einspuriges Gefährt ohne Pedale. Kinder bewegen sich damit fort, indem sie sich mit den Füßen vom Boden abstoßen. Laufräder trainieren die motorischen Fähigkeiten Ihres Nachwuchses.
  • Achten Sie darauf, dass sich Sattel und Lenker an die Größe Ihres Kindes anpassen lassen. Ein weiches Sitzpolster sorgt für einen erhöhten Komfort und ein gepolsterter Lenker verbessert den Halt Ihres Kindes.
  • Laufrad-Tests zeigen, eine Luftbereifung bietet viele Vorteile gegenüber Reifen aus Gummi oder Schaumstoff. Sie federt den unebenen Boden besser ab und lässt sich bei einer Panne leichter reparieren.

Laufräder für Mädchen und Jungen

Laufräder erfreuen sich bei energiegeladenen Sprösslingen großer Beliebtheit. Dabei ist es nicht nur ein erfreuliches Spielzeug, sondern ein ideales Hilfsmittel zur Verbesserung der motorischen Fähigkeiten.

Wir verraten Ihnen, worauf Sie bei Rahmen, Sattel und Lenker des Laufrads achten sollten und was sich hinter dem Begriff Lenkereinschlagsbegrenzung verbirgt. Welche Zusatzfunktionen außerdem besonders praktisch sind, finden Sie in unserem Laufrad-Vergleich 2018.

1. Die Vorteile eines Laufrads

Gibt es ein Laufrad für Erwachsene?

Historisch gesehen wurden Laufräder, sogenannte Draisinen oder Laufmaschinen, auch von Erwachsenen verwendet. Sie gelten als Vorläufer des heutigen Fahrrads und wurden 1817 von Karl von Drais erfunden. Im Laufe der Zeit wurden sie vom Fahrrad abgelöst.

Ein Laufrad für Kinder ist ein in der Regel einspuriges Fahrzeug ohne Pedale. Kinder kommen darauf voran, indem sie sich mit den Füßen vom Boden abstoßen. Ein Laufrad bereitet Kleinkinder optimal aufs Fahrradfahren vor.

Kinder lernen und trainieren damit ihre Koordination, Motorik und ihren Gleichgewichtssinn. Außerdem können sie dadurch bereits mit Systemen zur Bremsung in Kontakt kommen und sich an das Tragen eines Helms gewöhnen.

Auch der Spaßfaktor kommt mit dem mobilen Spielzeug nicht zu kurz. Hersteller empfehlen ein Kinder-Laufrad ab 2 Jahren. Sollte es mehr als zwei Räder besitzen, kann ein Laufrad auch ab 1 Jahr verwendet werden.

2. Welche Kinderlaufrad-Typen gibt es?

Die verschiedenen Laufrad-Arten unterscheiden sich in der Anzahl der Räder. Während Laufräder mit zwei Rädern besonders gängig sowie günstig sind, eignen sich Laufräder mit drei oder sogar vier Rädern vor allem für jüngere Kinder bis zu 2 Jahren. Häufig können 3-Rad-Laufräder später auch zur Variante mit zwei Rädern umgebaut werden.

Typen Eigenschaften
Laufrad mit 2 RädernLaufrad 2 Räder lernen Lauflernrad
  • für Kinder ab 2 Jahren empfohlen

weniger Stabilität und daher höhere Sturzgefahr

ermöglicht Entwicklung von Gleichgewicht und Motorik

Laufrad mit 3 Rädern /
Laufrad mit 4 RädernLaufrad 4 Räder Sicherheit
  • für Kinder zwischen 1 und 2 Jahren empfohlen

mehr Stabilität und damit geringere Sturzgefahr

ermöglicht kaum Entwicklung von Gleichgewicht und Motorik

3. Kaufkriterien für Laufräder: Darauf müssen Sie achten

3.1. Passen Sie das Laufrad an die Größe Ihres Kindes an

laufrad 10 zoll

Lenker und Sattel sollten auf die Größe des Kindes angepasst werden.

Das Laufrad soll der Größe Ihres Kindes angepasst sein, damit es sich damit möglichst komfortabel und sicher fortbewegen kann.

Ideal sind ein verstellbarer Lenker und Sattel, sowohl in Höhe, beim Sattel jedoch auch im Winkel. Diese Eigenschaft ermöglicht Ihrem Nachwuchs ein besonders langjähriges Vergnügen, da das Laufrad mit dem Kind „mitwachsen“ kann.

Wenn Sie ein Kinderlaufrad kaufen, sollten Sie darauf achten, dass es einen niedrigen Rahmen, die Verbindung zwischen Lenker und Sattel, besitzt. Eine geringe Aufstiegshöhe erleichtert dem Kind das Auf- und Absteigen, ohne am Laufradrahmen hängen zu bleiben.

Der Felgendurchmesser der Reifen wird in Zoll angeben. Bei einer Kaufberatung werden Sie über eine große Auswahl an Zollzahlen stolpern. In der Regel gilt: Die Sattelhöhe ist entscheidender als der Raddurchmesser.

Trotzdem gibt es einige Richtlinien vonseiten der Hersteller. Ein Laufrad mit 8 Zoll eignet sich besonders für Kinder ab 18 Monaten. Ab 2 Jahren lohnt sich ein Laufrad mit 10 Zoll. Ein 12-Zoll-Laufrad oder 14-Zoll-Laufrad richtet sich an Kinder ab 3 Jahren.

3.2. Damit ist Sicherheit und Komfort des Laufrads gewährleistet

Bei einem Laufrad-Test sollten sowohl Sicherheit als auch Komfort wichtige Kriterien sein. Nur so wird ein Kind mit Freude auf dem Laufrad fahren, während sich Eltern keine Sorgen machen müssen.

Der erste Schritt sind gepolsterte und gummierte Lenker. Diese bieten weniger scharfe Kanten und damit ein geringeres Verletzungsrisiko. Außerdem erhöht die Gummierung Griffigkeit und Halt des Kindes am Lenker.

Der Sattel sollte die ideale Haltung des Kindes während des Laufens unterstützen. Ein ergonomischer Sattel machen die Ausflüge für Mädchen und Jungen mit dem Laufrad besonders bequem.

Da ein Laufrad, im Gegensatz zum Fahrrad, an den Berührungspunkten Sattel und Lenker vorangebracht wird, bevorzugen Sie lieber ein weiches, gepolstertes Material und eine geschwungene Form beim Sattel, statt zum harten, flachen Holzsattel zu greifen.

Die sogenannte Lenkeinschlagsbegrenzung ist ein umstrittenes Thema. Sie soll zwar ein Wegrutschen beim Nehmen von Kurven verhindern. Doch sollte das Kind auf den Lenker des liegenden Laufrads fallen, wird sich dieser nicht umlegen und bohrt sich gegebenenfalls in den Torso des Kindes. In diesem Fall müssen Sie nach eigenem Ermessen entscheiden. Eine ernste Gefahr sollte von beiden Varianten, mit oder ohne Lenkeinschlagsbegrenzung, nicht ausgehen.

Laufrad Test Vergleich

3.3. Bei den Materialien ist Ihre persönliche Vorliebe gefragt

Der Rahmen ist bei einem Laufrad aus Holz oder Metall. Metall oder Stahl gilt als besonders stabil und unzerbrechlich. Dafür wird Holz als die umweltfreundlichere Variante angesehen. Im Gewicht unterscheiden sich die beiden Materialien kaum.

Auch bei der Bereifung haben Sie Auswahl. In diesem Bereich setzen viele Hersteller auf eine Luftbereifung, die gut bei Unebenheiten dämpft. Schaumstoff- oder Gummireifen federn nicht gleichermaßen gut ab. Dafür besitzen sie ein geringeres Gewicht und sind beständiger gegenüber Pannen. Im Folgenden haben wir die Vor- und Nachteile einer Luftbereifung für Sie zusammengefasst:

  • rollen leichter und ruhiger
  • dämpfen Unebenheiten besser
  • lassen sich leichter flicken und reparieren
  • sind schwerer als Vollgummibereifung
  • müssen regelmäßig aufgepumpt werden
  • können einen Platten bekommen

3.4. Extras: So wird das Laufrad zum praktischen Gefährt(en) in allen Situationen

Laufrad Ständer

Laufräder ohne Ständer nutzen sich durch häufiges Hinlegen oder -schmeißen schneller ab. Viele Modelle können jedoch nachträglich mit einem Ständer ausgerüstet werden.

Einige Laufräder werden mit einem Ständer geliefert, bei anderen lässt sich zumindest noch einer nach Bedarf nachrüsten. Ein Ständer ergibt viel Sinn, damit das Laufrad jederzeit abgestellt werden kann.

Im schlimmsten Fall würde es sonst nach Gebrauch auf einen harten Untergrund fallen gelassen werden. Das kann zu einer schnelleren Abnutzung oder sogar langfristig zur Zerstörung des Laufrads führen.

Im Allgemeinen haben Sie außerdem die Auswahl zwischen Laufrad mit Bremse oder ohne Bremse. Bedenken Sie jedoch, wie sehr die Kleinen dabei in Schwung kommen können. Sollte ein plötzlicher Stopp erforderlich sein, ist ein Abbremsen mit den Füßen statt einer Bremse alles andere als optimal.

Zudem können Mädchen und Jungen bereits lernen, wie ein Bremssystem funktioniert und dieses Wissen später bei Fahrrädern ohne Probleme anwenden. Möglicherweise ist die nötige Koordination und Kraft noch nicht im Alter von 1 oder 2 Jahren ausgeprägt, doch kann sie sich langsam mit der Zeit entwickeln. Stellen Sie die Bremse jedoch nicht zu fest ein, um einen Überschlag oder Fall über den Lenker zu vermeiden.

3.5. Marken und Hersteller

Es gibt zahlreiche Marken und Hersteller, die bei einem Lauffahrrad-Test Berücksichtigung finden müssen. Besonders beliebt sind Traditionsmarken für Spielwaren und Sportgeräte wie Kettler, Puky und Hudora.

BMW hat ebenfalls Kinderfahrzeuge im Sortiment. Doch auch neuere Unternehmen, wie BikeStar, Kokua oder Pinolino konnten sich in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend durchsetzen.

Preise variieren insgesamt von günstigen Laufrad-Varianten von circa 30 Euro und reichen bis in den dreistelligen Bereich hinein. Das qualitativ hochwertige und beste Laufrad sollte Ihnen Ihr Kind in jedem Fall wert sein. Ein stabiler Rahmen, beständige Reifen und ein weicher Sitz sollten die Grundvoraussetzung sein. Dafür muss man Kosten von ungefähr 60 Euro einplanen.

4. Sattelhöhe: So wird ein Laufrad richtig eingestellt und benutzt

Laufrad beibringen Aufsicht

Lassen Sie Ihr Kind nicht unbeaufsichtigt mit dem Laufrad fahren.

Bevor Ihr Kind mit dem Laufrad davon sausen kann, muss es richtig eingestellt werden. Stellen Sie die Sattelhöhe so ein, dass das Kind den Boden noch mit beiden Füßen gleichzeitig berühren kann. Die Beine sollten dabei nicht ganz durchgestreckt sein. Auf diese Weise kann sich das Kind leichter abstoßen und abstützen. Die Arme sollten leicht angewinkelt auf dem Lenker liegen.

Weiteres Zubehör sorgt außerdem bei jeder Fahrt für die größtmögliche Sicherheit. Ein Helm ist dabei unerlässlich. Nach der Benutzung sollte er jedoch wieder abgenommen werden, damit Ihr Kind damit nicht beim Spielen irgendwo hängen bleibt und sich Verletzungen zuzieht. Nach eigenem Bedarf können für das Laufrad außerdem eine Klingel, ein Fahrradschloss und ein Lenkerkorb erworben werden.

Eltern werden außerdem einen Tragegurt zu schätzen wissen. Häufig können oder wollen die Kleinen nicht mehr selbst weiterfahren, dann lautet das Problem: Was mache ich jetzt mit dem Laufrad? Ein Tragegurt wird jeweils vorn am Rahmen und am Hinterrad befestigt, sodass das Laufrad damit einfach über die Schulter gehängt und transportiert werden kann.

Achtung: Lassen Sie Kinder nur unter Aufsicht mit dem Laufrad fahren. Besonders bei steilerem Gelände oder einem unbefestigten Untergrund können Mädchen und Jungen die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.

Sie sollten Gehwege und sichere Orte, wie Hinterhöfe oder Gärten, für die Fahrten bevorzugen. Unter keinen Umständen sollte sich Ihr Kind mit dem Laufrad im Straßenverkehr bewegen.

5. Kinderlaufräder bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 07/2008 einen Laufrad-Test durchgeführt. Dabei wurde in vielen Modellen Schadstoffe festgestellt. Demnach befände sich häufig PAK in den Reifen und Weichmacher in Sattel und Lenkergummierung. Beides steht in Verdacht, auf Dauer Krebs zu verursachen.

Aus dem Test gingen zwei Laufrad-Testsieger hervor, deren Schadstoffmenge zumindest mit „Gut“ abschnitten. Dazu gehört das Kettler Speedy, das zur Kategorie der Metall-Laufräder gehört, und das Kokua Mountain, ein klassisches Holzlaufrad. Zur aktuellen Schadstoffbelastung in Laufrädern kann die Stiftung Warentest keine Einschätzung abgeben.

lauflernrad fahrrad eltern

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Laufrad

6.1. Wie kann ich meinem Kind das Fahren mit dem Laufrad beibringen?

Das Kind muss sich erst einmal an das Laufrad gewöhnen. Sollte es sich noch nicht trauen, auf den Sattel zu setzen, kann es das Laufrad zu Beginn erst ein wenig schieben. Mit der Zeit wird es sich sicher doch hinsetzen und einige Schritte wagen. Motivieren Sie Ihr Kind, ohne es unter Druck zu setzen. Es wird ein Gefühl für den rollenden Untergrund entwickeln und sich schon bald selbst abstoßen.

6.2. Wie lange kann ein Laufrad von Mädchen und Jungen gefahren werden?

Obwohl Hersteller und Experten gewisse Empfehlungen aussprechen, sollten Sie den Wechsel vom Laufrad aufs Fahrrad auf die Umstände des Kindes anpassen. Beobachten Sie, wie sicher es bereits mit dem Laufrad fühlt und inwiefern das Gleichgewicht gehalten werden kann. Sollte in diesen Punkten alles stimmen, können Sie es im Alter ab vier bis fünf Jahren mit einem Kinderfahrrad versuchen.

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