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LED-Taschenlampen-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten LED-Taschenlampen.

LED-Taschenlampe sollen hell und lange leuchten: Die meisten Hersteller werben mit hohen Lumen-Angaben: Allerdings sagt es nur etwas darüber aus, wie hell die LED theoretisch scheint. Damit Sie keinen Taschenlampen-Test durchführen müssen, wählen Sie Lampen mit besonders hohen Lumenwerten. Mit mehr als 1.000 lm sind Sie auf der hellen Seite der Nacht.

Für den Einsatz im Haus empfehlen wir Ihnen LED-Taschenleuchte mit integriertem Akku. So brauchen Sie keine Batterien kaufen und können die Lampe immer wieder aufladen. Wer viel auf Reisen ist, sollte eher zu einer Leuchte mit Batterien greifen.

Kaufberatung zum LED-Taschenlampe-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres LED-Taschenlampe-Testsiegers!

  • Taschenlampen mit LEDs sind der neue Standard. Nur noch selten finden sich Halogen-Taschenlampen oder Leuchten mit Glühbirnen. LEDs sind unempfindlich gegen Erschütterungen, kommen gut mit Temperaturschwankungen zurecht. Außerdem verbrauchen LED-Taschenlampen wenig Strom und sind trotzdem hell.
  • Können Sie die neue Leuchte keinem LED-Taschenlampen-Test unterziehen, müssen Sie sich nach Lumen- oder Lux-Angaben der Hersteller orientieren. Hier gilt: Je höher, desto besser. In der Regel werden Lumen angegeben (lm). 1.000 lm sind bereits ein sehr guter Wert für kleine Leuchten.
  • Je nach Einstellung des Reflektors in der Taschenlampe, werfen sie einen langen schmalen oder einen kurzen aber breiten Lichtkegel. Dies ist unabhängig von der Lichtstärke.

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Das Rätsel um Lux und Lumen

Hersteller bewerben mit Vorliebe die Lumenwerte ihrer Lampen. Allerdings gibt dies nur die potenzielle maximale Helligkeit des Leuchtmittels IN der Lampe an. Jedoch verrät dieser Wert nicht, wie hell die Lampe AUßEN scheint.

Lux-Werte hingegen beziehen sich auf die konkrete Helligkeit der Lampe an einem Ort; also beispielsweise wie hell die Taschenleuchte aus 2 Meter Abstand an eine Zimmerwand strahlt. Diese Lux-Werte sind leider eine Seltenheit, weshalb Sie beim LED-Taschenlampen-Kaufen auf Lumen-Angaben zurückgreifen müssen.

LED-Leuchten halten ungefähr 1.000 mal länger als andere Leuchtmittel dieser Kategorie, z.B. herkömmliche Glühbirnen (Quelle: Stiftung Warentest). In seinem LED-Taschenlampen-Test aus dem Jahr 2005 verrät das Test-Institut, dass Hochleistungs-LED-Taschenlampen damals schon sehr große Leuchtreichweiten schafften.

In unserem LED-Taschenlampen-Vergleich 2019 stellen wir Ihnen aktuelle Leuchten vor, die weiter als 500 Meter scheinen. In unserer Kaufberatung verraten wir außerdem, warum Leuchtweite nicht alles ist und in welchen Situationen Sie sich eher auf die Leuchtdauer konzentrieren sollten.

1. Mehr Licht! 1.000 Lumen eignet sich für die meisten Situationen

LED-Taschenlampen beleuchten in der Regel nur einen kleinen Spot und ihr Licht wird durch einen Reflektor zusätzlich gebündelt. Daher müssen sie theoretisch nicht so hohe Werte wie eine Zimmerdeckenbeleuchtung schaffen (1.000 bis 2.000 Lumen und gelegentlich sogar mehr).

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Soll die LED-Leuchte lediglich Abends im Schlafsack beim Lesen helfen, dann reichen Helligkeiten von 50 bis 100 Lumen. Brauchen Sie eine LED-Taschenlampe, die Ihnen hilft den Schlüssel neben dem Auto wiederzufinden oder im dunklen Keller den Weg zu erhellen, dann empfehlen sich Lumen zwischen 300 bis 500.

Ist die LED-Taschenlampe Teil eines Outdoor-Trips, dann brauchen Sie besonders viel Leuchtstärke: 700 Lumen sollten es wenigstens sein, denn schließlich wollen Sie damit den Weg im Wald wiederfinden, Straßenschilder in der Ferne erspähen oder frühzeitig Hindernisse erkennen. Die beste Outdoor-Taschenlampe bringt ungefähr 1.000 Lumen mit sich.

Helligkeiten unterschiedlicher Beleuchtungsszenarien zum Vergleich:

Beleuchtungsarttypischer Lumen-Wert
Badezimmer-Lampe
  • ca. 200-300 lm
Leselampe
  • ca. 400-800 lm
Zimmerdeckenbeleuchtung
  • ca. 700-2.000 lm

Lux-Wert selbst ausrechnen:

Den potenziellen Lux-Wert (lx) können Sie auch selbst ausrechnen. Der Lumen-Wert (lm) geteilt durch Quadratmeter der beleuchteten Fläche ergibt 1 lx:

  • lm / m² = 1 lx

Jedoch bekommen Sie auch hier nur einen theoretischen Wert, denn nach wie vor bleiben Glasscheibe und Gehäuse der Lampe der Flaschenhals in der Leuchtstärke.

Taktische LED-Taschenlampen

Einige besondere LED-Taschenlampen schaffen Helligkeiten weit über 700 lm bis hin zu 6.000 lm. Diese werden in der Regel von der Polizei oder dem Militär genutzt, um sehr helle und weite Lichtkegel stroboskobartig auszusenden. Mit diesen Lichtblitzen soll im Ernstfall ein Angreifer geblendet werden. Unter anderem stellen Klarus, Olight und LED-Lenser diese Lampen-Arten her.

2. 300 m Leuchtweite für nächtliche Spaziergänge

Häufig aber nicht immer sind hohe Lumenwerte ein Indiz für große Leuchtweiten. Allerdings ist die Länge des Lichtkegels auch von der Qualität des Reflektors in der Lampe abhängig. Glücklicherweise sind Hersteller hier wesentlich auskunftsfreudiger als bei den Lux-Werten.

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Für den Einsatz im Zelt oder auf dem dunklen Dachboden brauchen Sie die Leuchtreichweiten nicht zu beachten, da Sie selten weiter als 2 Meter mit dem Lichkegel überbrücken müssen. Hier ist ein kurzer Lichtschein meist noch hilfreicher, da dann der Lichtkegel in der Regel weiter wird.

Für die nächtliche Spazierrunde mit dem Hund reichen ungefähr 100 bis 300 Meter Lichtkegellänge. Mit zu weiten Lichtkegeln blenden Sie womöglich Fahrradfahrer oder schrecken Wild auf.

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Auf einsamen Wildnistouren brauchen Sie eine LED-Taschenlampe mit hoher Reichweite zum Finden der Wegmarkierungen.

Wie bei dem oben bereits erwähnten Outdoor-Trip, brauchen Sie neben viel Helligkeit auch eine große Lichtreichweite: Mit 400 Metern Reichweite und mehr gehen Sie sicher auf nächtlichen Wanderpfaden und finden schneller Wegmarkierungen wieder. Nicht selten gibt es Stirnlampen mit ähnlichen Reichweiten, da diese häufig bei Wanderungen Verwendung finden.

Aufgrund der unterschiedlichen Lichtkegelweiten bieten etablierte Hersteller ihre Marken-LED-Taschenlampen in unterschiedlichen Ausführungen an. Die hellste Taschenlampe ist nicht immer auch die beste LED-Taschenlampe: So produziert beispielsweise LED-Lenser Taschenlampen mit weit mehr als 3.000 lm sowie Modelle mit weniger als 500 lm.

Beide Typen unterscheiden sich häufig zusätzlich in der Weite des Lichtkegels: Ein langer Lichtkegel ist tendenziell schmal mit mehr Lumen, der kurze hingegen tendenziell weit mit weniger Lumen.

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Meist haben LED-Taschenlampen mit kurzer Reichweite einen sehr breiten Lichtkegel.

Um den Lichtkegel besser anzupassen, verfügen die meisten LED-Taschenlampen über einen verstellbaren LED-Fokus. In der Glasscheibe der Lampe befindet sich eine Linse, die per Drehung ihre Brennweite verändert und somit den Austrittswinkel des Lichtkegels entweder erweitert oder verkürzt.

3. Leuchtdauer und Stromversorgung

Je höher die Leuchtleistung ist, desto mehr Energie verbraucht die Taschenlampen-LED. Soll die Leuchte auf Reisen dabei sein (egal ob Camping oder Pauschalurlaub), dann empfehlen sich Modelle mit wenigstens 10 Stunden Leuchtdauer. So hält die Lampe im Notfall eine komplette Nacht durch, bis Sie Ihren Weg zum Sonnenaufgang geschafft haben.

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Für längere Wandertouren in der Wildnis sollten Sie jedoch längere Laufzeiten einplanen, da Sie dort selten an Steckdosen oder einem Kiosk mit Ersatz-Batterien vorbeikommen. Meist bieten Akku-Taschenlampen die längste Laufzeit. 40 bis 80 Stunden also ungefähr 2 bis 3 Tage Leuchtzeit sind hier keine Seltenheit und perfekt für lange Wildnisreisen.

AA- und AAA-Batterien weltweit

Städtereisenden empfiehlt sich trotz geringerer Laufzeiten eine LED-Taschenlampe mit Batterien, da Sie in einigen Ländern weniger häufig an Steckdosen vorbeikommen und eher in einem Kiosk die weit verbreiteten AA- und AAA-Batterien finden.

Von seltenen Batterie- oder Akku-Formen sollten Sie hingegen die Finger lassen, da diese unter Umständen sogar in Deutschland nur im Fachhandel erhältlich sind (bspw. Typ C oder CR).

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LED-Lampen mit schmalem Lichtkegel scheinen meist weiter und sind ideal auf Wanderungen.

4. Outdoor-tauglich?

Auf Wanderungen durch die Wildnis brauchen Sie eine LED-Taschenlampe die mindestens 24 Stunden Laufzeit, 700 m Leuchtweite und 1.000 lm Lichtstärke bietet.

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Doch damit nicht genug, sollte die Outdoor-Taschenlampe auch mindestens vor Spritzwasser geschützt sein. Die besten Taschenlampen sind sogar wasserdicht und überstehen niedrige Temperaturen.

Unterschätzen Sie ebenfalls nicht das Gewicht und die Packmaße der Leuchte. Gerade Modelle mit langen Laufzeiten tragen viele Akkus in sich, die das Gewicht und Volumen der Lampe unpraktisch erhöhen.

Vor- und Nachteile extrem langer Laufzeiten:

  • lange Wanderungen möglich
  • nahezu komplett unabhängig von Steckdosen
  • Lampe ist schwer
  • Lampe ist unhandlich

5. Häufige Fragen zur Taschenlampe mit LED

5.1. Welche LED-Taschenlampe ist die beste?

Die hellste LED-Taschenlampe ist nicht immer auch gleich die beste. Hochwertige LED-Lampen haben vor allem eine besonders lange Lebensdauer. Günstige LED-Taschenlampen beherbergen in der Regel billige Leuchtdioden, die sich schnell erhitzen und vorzeitig kaputtgehen.

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Hochwertige Modelle sind mit sogenannten Cree-LEDs ausgestattet, die die versprochenen 100.000 Stunden Laufzeit mit hoher Wahrscheinlichkeit erreichen. Bei Profi-Herstellern wie Fenix, LED-Lenser und Nitecore sind solche oder vergleichbar hochwertige LEDs in der Regel standardmäßig verbaut.

5.2. Welche LED-Taschenlampe ist die hellste?

led-outdoorlampe

Der Reflektor im Lampenkopf verrät, ob die Taschenlampe schmal oder breit ihren Lichtkegel wirft.

Liegt kein LED-Taschenlampen-Test vor, dann können Sie sich nur an den Lumen-Angaben orientieren. Hier ist potentiell die Taschenlampe die hellste, welche auf den höchsten Lumenwert kommt.

Wer jedoch in kleinen Räumen die Lampe benutzt, für den wird vermutlich eine Taschenlampe mit kurzem aber breitem Lichtkegel das Licht heller erscheinen als jemand, der im Freien steht.

Soll die LED-Taschenleuchte im Wald zum Einsatz kommen, erscheinen weite, schmale Lichtkegel heller, da das Licht konzentrierter auf einen Spot fällt.

5.3. Welche LED-Taschenlampe leuchtet am weitesten?

Verschweigt ein Hersteller, wie weit seine LED-Taschenlampe leuchtet, dann bietet der Aufbau des Taschenlampen-Gehäuses ein paar Hinweise: Ist der Reflektor im Lampenkopf sehr schmal und lang, dann wird das Licht zu einem ebenso langen und schmalen Lichtkegel reflektiert.

Bietet die Taschenlampe außerdem noch einen LED-Fokus und genügend Lichtstärke, dann haben Sie eine LED-Taschenlampe mit potenziell sehr weitem Lichtschein vor sich.

5.4. Welche Akkus sind optimal für LED-Taschenlampen?

LED-Lampen sind glücklicherweise nicht so anspruchsvoll wie Glühbirnen. Je höher die elektrische Spannung (Volt), desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Taschenlampen-LED sehr hell scheint. Lithium-Ionen-Akkus sind am unempfindlichsten und haben eine geringe Selbstentladung, daher sind Li-Ion-Akkus mit hohen Voltwerten ideal für Taschenlampen, die überall hin mitgenommen werden.

5.5. Wozu dienen Schwarzlicht-Taschenlampen?

Einige LED-Taschenlampen beherbergen eine UV-Funktion. Sie können neben dem normalen Licht auch ultraviolette Strahlung sichtbar machen, also Wärmestrahlung. So eingesetzt, enttarnen die Taschenlampen Tiere bei Nacht im Wald, ohne dass Sie diese mit hellem Licht aufschrecken würden.

Allerdings macht die UV-Taschenlampe mit ihrem „Schwarzlicht“ auch Flecken sichtbar. So können Sie beispielsweise Ihren Hund überführen, sollte er auf den Teppich sein Wasser gelassen haben. Doch auch Geldscheine lassen sich mit der UV-Funktion auf ihre Echtheit hin überprüfen.

5.6. Welche LED-Taschenlampe ist für Fotografie gut?

Fotografen brauchen für bestimmte Lichteffekte speziell ausgeleuchtete Spots. Daher wählen sie unter anderem besonders helle LED-Taschenlampen.

Für die richtige Stimmung muss aber auch die Lichtfarbe stimmen. Im Regelfall sind LED-Lampen mit einem natürlichen Weiß bei Fotografen sehr beliebt. Billige LEDs haben nicht selten einen leichten Blau- oder Rotton. Am praktischsten ist es für den Fotografen, wenn er die Farbe der LED-Lampe selbst einstellen kann.

Weißes Licht erscheint uns am natürlichsten, wenn es einen kaum sichtbaren Gelbanteil hat. Driftet der Ton jedoch ins Blaue, erscheint uns Licht als kalt und künstlich.

Brauchen Sie die LED-Taschenlampe eher hinter der Kamera, um das Equipment im dunklen Setting zu finden, dann empfehlen wir Ihnen Lampen mit Rotlicht-Funktion. Das rote Licht ist im Halbdunkel sanfter für die Augen und Sie können weiterhin die Kontraste gut erkennen.

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