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Mähroboter-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Mähroboter.

Im Zentrum der meisten privaten Gärten steht ein gepflegter sattgrüner Rasen. Er lädt zum Entspannen, Faulenzen und Spielen ein. Wenn nur das ewige Rasenmähen im Sommer nicht wäre! Doch seit einigen Jahren gibt es Hilfe: Der moderne Mähroboter erledigt das Rasenmähen ganz von selbst.

Denken Sie darüber nach, sich ein solches praktisches Gerät zu kaufen? Dann lesen Sie hier, welche Mähroboter im Test gut abgeschnitten haben und was Sie sonst noch beim Kauf beachten sollten!

Kaufberatung zum Mähroboter-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Mähroboter-Testsiegers!

  • Mähroboter sind selbstständig agierende Rasenmäher, welche die mühselige Gartenarbeit eigenständig übernehmen.
  • Die Gartenhelfer werden mit einem stromsparenden wiederaufladbaren Akku betrieben und kehren zur Ladestation zurück, sobald dieser leer ist.
  • Eingebaute Sensoren und eine virtuelle Wand weisen dem Mähroboter den Weg und zeigen Grenzen auf.

maehroboter-test

In den Sommermonaten gehört das Rasenmähen zur Pflicht jedes Gärtners. Mindestens alle zwei Wochen muss der Rasen gestutzt werden, damit die Rasenfläche gepflegt wirkt und nicht zu einer Wiese ausartet.

Vielen Menschen fehlt jedoch heute die Zeit, um größere Rasenflächen regelmäßig zu mähen, während es anderen aufgrund körperlicher Beschwerden schwerfällt. Dann ist ein Rasenmähroboter eine fantastische Hilfe: Der Mähroboter übernimmt die Arbeit komplett und erfordert relativ wenig Wartungsaufwand.

Lesen Sie hier mehr zu diesen praktischen Geräten, den wichtigsten Herstellern wie Husqvarna, Gardena und Bosch und den Ergebnissen, die beim Rasenmähroboter-Test herausgekommen sind.

1. Wie funktioniert ein Mähroboter?

Auf der Unterseite besitzt der Rasenroboter scharfe Messer, die das Gras kürzen. Die Schnitthöhe und die Schnittleistung fallen dabei von Gerät zu Gerät verschieden aus. Gartenroboter sind Akku-Rasenmäher, die nicht auf eine externe Energiequelle wie Strom oder Benzin angewiesen sind.

Sobald der Mähroboter merkt, dass sein Akku zur Neige geht, wird er von alleine zu seiner Ladestation zurückkehren, um sich aufzuladen. Ist der Akku wieder voll, nimmt er die Arbeit wieder auf.

Während Sie beim klassischen Benzin-Rasenmäher einen Fangkorb verwenden müssen, um das gemähte Gras zu sammeln und zu entsorgen, ist der Mähroboter ein sogenannter Mulchmäher: Dies bedeutet, dass die Mähroboter-Klingen das Gras so fein zerkleinern, dass es einfach auf dem Rasen liegen bleiben kann. Es zersetzt sich selbst und wird vom Boden als Dünger aufgenommen.

Ob sich ein Mähroboter für Sie lohnt, müssen Sie selbst entscheiden. Es gibt einige gute Gründe, die für den Kauf sprechen:

  • Das körperlich anstrengende Rasenmähen gehört der Vergangenheit an.
  • Der Rasenroboter mäht, wenn gewünscht, täglich und hält das Gras so stets perfekt gestutzt.
  • wartungsarm und energiesparsam
  • hohe Anschaffungskosten
  • Sollte nicht längere Zeit unbeaufsichtigt bleiben.

2. Welche verschiedenen Arten und Typen Mähroboter gibt es? Kaufberatung für 2019

Der klassische automatische Rasenmäher benötigt Begrenzungslinien zur Orientierung. Dabei kann es sich um einen Draht oder ein Kabel handeln, das im Boden verlegt wird. Die Sensoren im Roboter erfassen so die Grenze zwischen Rasen und anderen Gartenbereichen wie Blumen- oder Gemüsebeeten und veranlassen ihn zum Umdrehen.

Dies funktioniert sehr gut, wenn Ihr Rasen die Form eines schlichten Rechtecks aufweist. Komplizierter wird es, wenn Rasenflächen verschiedene andere Bereiche, wie große von Erdreich umgebene Bäume, einen Gartenteich, eine Hütte u. ä., umfassen. Dann sind Mähroboter ohne Begrenzungskabel die bessere Wahl. Sie verfügen über Sensoren, die die Grenzen automatisch erkennen.

Unverzichtbar für alle Modell-Kategorien ist ein Draht, der den Mähroboter zur Aufladestation zurückführt. Beachten Sie dabei, dass der Weg möglichst kurz und frei von Hindernissen sein sollte.

Tipp: Um den Draht, bzw. das Kabel zu verlegen, benötigen Sie für jeden Mähroboter Kabelverbinder der entsprechenden Marke und mit passendem Durchmesser. Sind diese nicht im Lieferumfang enthalten oder reicht die enthaltene Anzahl nicht aus, können Sie zusätzliche Kabelverbinder nachkaufen.

2.1 Die verschiedenen Sensoren der Mähroboter

rasenmaehroboter

Der Mähroboter kehrt automatisch an seine Ladestation zurück, sobald der Akku leer wird.

Um sich im Garten zurechtzufinden und reagieren zu können, sind Rasenmäher-Roboter mit mehreren Sensoren ausgestattet. Die Anzahl der Sensoren und ihre Funktionstüchtigkeit spielen auch im Rasenroboter-Test stets eine wichtige Rolle:

  • Der Abstandssensor informiert den Roboter darüber, wie weit er sich von Hindernissen wie Wänden, Steinen, Baumstämmen, etc. befindet.
  • Der Stoßsensor macht auf plötzliche Hindernisse aufmerksam, z. B. einen vergessenen Gartenstuhl, den der Mähroboter umfahren muss.
  • Der Grassensor informiert den Mähroboter darüber, dass er die Rasenfläche verlassen hat und umkehren muss.
  • Ein Hebesensor schützt den Anwender vor Verletzungen: Wird der Rasenmäher aufgehoben oder versehentlich umgekippt, werden die Messer sofort gestoppt.
  • Ein Regensensor weist den Mähroboter auf Regen hin und schickt ihn zur Ladestation zurück, um das Ende der Regenschauer abzuwarten.

Vorsicht Langfinger: Ist Ihr Garten von außen zugänglich, z. B. über einen Zaun? Kaufen Sie einen Mähroboter mit integrierter Diebstahlsicherung. Diese schlägt mit lauten Tönen Alarm oder macht das Gerät unbrauchbar, bis Sie es mit einem PIN-Code entriegeln. Manche Modelle verfügen über GPS, sodass Sie einen gestohlenen Mähroboter auf diese Art aufspüren können.

2.2. Die Bewegungsmuster

Manche Mähroboter ziehen gerade Bahnen, so wie Sie es vermutlich bisher auch mit Ihrem Benzin- oder elektrischen Akku-Rasenmäher getan haben. So können Sie sicher sein, dass der Rasen zuverlässig bis zum letzten Grashalm gemäht ist. Dazu gestaltet ein elektrischer Rasenmäher-Roboter hübsche Streifen auf dem Zierrasen.

Andere Modelle fahren dagegen scheinbar ohne jede Ordnung auf dem Rasen umher. Dadurch werden Streifen vermieden – wenn Ihnen ein vollkommen gleichmäßig aussehender Rasen lieber ist. Dabei kann es vorkommen, dass hier und da einzelne Grashalme oder Büschel stehen bleiben.

2.3 Die Kindersicherung

Leben in Ihrem Haushalt Kinder, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das gewünschte Modell mit einer Kindersicherung ausgestattet ist. Diese verhindert, dass kleine Kinder den Mähroboter von selbst anschalten können, wenn sie im Garten spielen.

Achten Sie auch auf entsprechende Hinweise im Mähroboter-Test: Geräte, die kleine Kinder nicht erkannt oder sich beim Zusammenstoß nicht sofort abgeschaltet haben, erhielten im Mähroboter-Vergleich entsprechende Abzüge.

3. Mähroboter im Test

rasenmaeher-roboter-test

Mähroboter müssen im Rasenmäher-Roboter-Test strengen Sicherheitsrichtlinien entsprechen, damit sie zum Beispiel Hunden nicht über die Rute fahren und diese verletzten.

Möchten Sie nur den besten Mähroboter kaufen? Dann sollten Sie sich am besten an hochwertige Marken wie Husqvarna, Gardena, Worx oder Rotenbach halten.

Die Stiftung Warentest hat pünktlich zur Sommersaison einen umfangreichen Mähroboter-Test in der Ausgabe 05/2018 veröffentlicht. Hier können Sie nicht nur lesen, welcher Mähroboter Testsieger wurde, sondern auch welche Geräte im Mähroboter-Vergleich eher schlecht abgeschnitten haben.

Als bester Mähroboter für kleinere Rasenflächen ging übrigens der Gardena 19060-60 smart SILENO aus dem Mähroboter-Test hervor. Dieser zeichnet sich durch einfache Handhabung und hervorragenden Schnitt aus. Nur die recht geringe Schnittbreite von 22 cm wurde kritisiert. Bei größeren Rasenflächen erhielten der Husqvarna Automower420 und der Viking iMow MI632 Bestnoten im Mähroboter-Vergleich.

Ein Bosch-Mähroboter wurde für seine akkuraten sauberen Bahnen gelobt, während der Worx Mähroboter mit einem besonders günstigen Preis bestach. Nur Robomow und Honda wurden kritisiert, weil Ihre Geräte vor einem künstlichen Fuß nicht Halt machten.

Aktuelle Mähroboter in einer praktischen Übersicht:

Marke
(Abbildungen entsprechen nicht dem Modell und sind beispielhaft)
Modelle Kapazität Besonderheiten
Husqvarna
husqvarna-maehroboter
Automower 420 oder 450X bis 2.200 m² bzw. 2.500 m² ausgesprochen leise
ideal für große Rasenflächen
der Rolls-Royce unter den Mährobotern
Gardena
gardena-maehroboter
R40Li bis 400 m² mäht auch bei Regen
lässt sich einfach programmieren
Worx
worx-maehroboter
Worx Landroid S0500i oder S0800i bis 500 m² bzw 800 m2 Ausstattung mit AIA (Artificial Intelligence Algorithm) Navigation für verwinkelte Rasenflächen und Kanten
Bosch
bosch-maehroboter
Indego bis 400 m² zieht akkurate Bahnen statt nach dem Zufallsprinzip zu arbeiten
Wiper
wiper-maehroboter
ECO Blitz 2.0 bis 400 m² kommt ohne Begrenzungskabel aus und arbeitet ausschließlich mit Sensoren

Denken Sie auch an praktische Aspekte, wenn Sie einen Mähroboter kaufen: Welches Gewicht bringt er auf die Waage (da Sie ihn ab und zu mal tragen müssen), wie laut arbeitet er und welche technische Ausstattung muss er mitbringen? Soll er smart sein, sodass Sie ihn mühelos per Smartphone-App und Bluetooth steuern können? Soll er mit GPS ausgestattet sein?

4. Die wichtigsten Fragen zum Mähroboter

Sind Sie sich eigentlich sicher, dass Sie einen Mähroboter kaufen möchten, doch Sie haben noch Fragen? Hier finden Sie die Antworten:

4.1 Wie oft sollte der Mähroboter mähen?

Ruhe bitte!

Mähroboter sind zwar meist leiser als herkömmliche Rasenmäher, doch sie können Ihre Nachbarn dennoch stören. Beachten Sie die Lärmschutzregelungen Ihrer Gemeinde und verzichten Sie darauf, einen lauten Mähroboter zu den Ruhezeiten zu betreiben. Sind Sie unsicher, welche Ruhezeiten in Ihrer Gemeinde gelten, sehen Sie im Internet nach oder wenden Sie sich an Ihr Rathaus.

Theoretisch kann der Mähroboter im Dauereinsatz betrieben werden. Er mäht bis der Akku leer ist, lädt sich wieder auf und mäht weiter. Allerdings ist dies bei einer durchschnittlich großen Rasenfläche und Schnittbreite gar nicht erforderlich. Sie können viele dieser Rasenmäher per Computer und App programmieren und bestimmte Mähzeiten einstellen.

4.2 Wie lange hält ein Mähroboter durch?

Die Lebensdauer eines Mähroboters hängt davon ab, wie häufig Sie ihn einsetzen und wie gut Sie ihn pflegen. Hochwertige Geräte wie die Husqvarna Mähroboter der ersten Automower Generation tun heute nach 20 Jahren noch zuverlässig ihren Dienst.

4.3 Welche Kosten verursacht der Mähroboter?

Selbst wenn Sie Ihren Mähroboter günstig kaufen können, liegen die Anschaffungskosten noch immer über denen eines herkömmlichen Rasenmähers. Es gibt erhebliche Preisunterschiede, die sich u. a. an der Leistung orientieren und an der Ausstattung. Für ein Modell mit hochwertigem Gehäusematerial und umfangreichen Sensoren zahlen Sie mehr als für ein recht simples Gerät.

Dafür profitieren Sie auf längere Sicht nicht nur von der enormen Bequemlichkeit, sondern auch von niedrigeren Betriebskosten. Die Stromkosten für das Aufladen des Akkus liegen bei kaum mehr als 20-30 Euro im Jahr.

Dazu müssen Sie bei Ihrem Mähroboter die Messer regelmäßig erneuern. Eine Packung mit neuen Messern kostet in der Regel jedoch nicht mehr als 10 Euro. Nach einigen Jahren kann zudem ein Austausch des Akkus erforderlich sein.

4.4 Wie oft sollte ich die Messer des Mähroboters wechseln?

Wechseln die Mähroboter-Klingen alle zwei bis drei Monate. Testen Sie bei ausgeschaltetem Zustand ganz vorsichtig mit einem Finger, ob sich die Klingen stumpf anfühlen.

4.5. Welche Ersatzteile benötige ich noch für den Mähroboter?

Mähroboter-Klingen sind die einzigen Ersatzteile, die Sie regelmäßig für vollautomatische Rasenmäher nachkaufen müssen. Zudem kann es sein, dass Sie für Ihren Mähroboter hin und wieder Haken und/oder Kabelverbinder nachkaufen müssen, um Begrenzungsdrähte zu verlegen.

Ansonsten benötigt Ihr Mähroboter eigentlich nichts. Überlegen Sie sich, ob Sie ihm eine hübsche Mähroboter-Garage oder einen eigenen Carport für seine Aufladestation kaufen, sodass er seinen festen vor Wind und Wetter geschützten Platz im Garten hat.

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