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Motorrad-Navigationsgeräte-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Motorrad-Navigationsgeräte.

Haben Sie sich auch schon einmal mit dem Motorrad verfahren und Ihr Navigationsgerät aus dem Auto herbeigewünscht (oder es gar zum Test am Motorrad befestigt)? Dann sollten Sie sich mit modernen Motorrad-Navis befassen.

Motorrad-Navis sind speziell auf die Bedürfnisse von Bikern ausgerichtet: Sie sind relativ groß, robust und können auch mit Handschuhen gut bedient werden. Außerdem können viele Motorrad-Navis besonders kurvige Strecken für die nächste Tour berechnen. Erfahren Sie in unserer Vergleichstabelle, welches das richtige Navi für Ihr Bike ist.

Kaufberatung zum Motorrad-Navi-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Motorrad-Navi-Testsiegers!

  • Biker ticken anders. Darum haben große Marken wie Garmin, TomTom, Becker und Blaupunkt Navigationsgeräte spezielle für Motorradfahrer im Angebot.
  • Mit dem Motorrad fahren Sie nicht, um ans Ziel zu kommen – mit dem Motorrad fahren Sie, um zu fahren. Daher können Motorrad-Navis Ihnen auch besonders kurvenreiche Routen generieren.
  • Die meisten Motorrad-Navis haben Kartendaten für Europa vorinstalliert, für andere Kontinente stehen kostenpflichtige Zusatzpakete zur Verfügung.

motorrad navi test

Get your motor runnin‘, head out on the highway“ – diese Zeilen der amerikanischen Band Steppenwolf bringen das Lebensgefühl einer ganzen Generation von Motorradfahrern auf den Punkt. Doch was nützt Ihnen die Freiheit der Straße, wenn Sie nicht wissen, wohin Sie fahren? Und da der technische Fortschritt vor niemandem Halt macht, setzen mehr und mehr Biker bei Ihren Touren auf ein Motorrad-Navi.

Navigationsgeräte fürs Motorrad unterscheiden sich dabei deutlich von ihren Auto fahrenden Brüdern. Denn ein Motorrad-Navi muss Wind und Wetter auf der Straße standhalten können, auch mit Handschuhen gut zu bedienen sein und neben der schnellsten auch die schönste Route berechnen können. Worauf Sie besonders achten sollten, wenn Sie ein Motorrad-Navi kaufen, und ob Navigations-Apps eine ernsthafte Alternative darstellen, erklären wir Ihnen in unserem Motorrad-Navi-Vergleich 2019.

1. Navi oder Landkarte: Die Vor- und Nachteile

outdoor navi landkarte

Abgesehen vom Abenteuer-Aspekt hat die Landkarte wenig zu bieten – Motorrad-Navis sind deutliche praktischer.

Eine leicht vergilbte, zerknitterte Straßenkarte, die Route mit Kugelschreiber eingezeichnet, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten eingekreist – Charme hat die alte Form der Motorrad-Navigation schon. Doch ist das in der Ära von Smartphones und GPS noch zeitgemäß?

Ein Motorrad-Navi hat viele Vorteile gegenüber der Landkarte, auch wenn das Abenteuer-Feeling etwas verloren geht: Mit einem GPS-Navi können Sie sich auch während der Fahrt problemlos orientieren, mit einer Landkarte ist das nicht möglich.

Außerdem veralten Landkarten relativ schnell. Durch Updates der Hersteller ist das Kartenmaterial eines Motorrad-Navis immer auf dem neuesten Stand. Und sollten Sie doch einmal die Autobahn nehmen, warnt Sie das Navigationsgerät automatisch vor Vollsperrungen und Staus.

  • interaktive Nutzung während der Fahrt möglich
  • viele verschiedene Karten in einem kompakten Gerät
  • Kartenmaterial bleibt immer up to date
  • der Akku muss regelmäßig aufgeladen werden

2. Verschiedene Arten der Motorrad-Navigation

Wenn Sie sich dafür entschieden haben, ein Navigationsgerät für Ihre Motorrad-Touren zu nutzen, haben Sie mehrere Möglichkeiten: Entweder Sie entscheiden sich für ein richtiges Motorrad-Navi oder Sie nutzen eine Navigations-App auf Ihrem Smartphone. Auch da gibt es spezielle Biker-Apps.

Die Vor- und Nachteile beider Kategorien haben wir Ihnen in einer Tabelle zusammengestellt.

Navi-Typ Vor- und Nachteile
Motorrad-Navi

motorrad navigation

größeres Display

kann mit Handschuhen bedient werden

mattes Display ist auch bei Sonnenschein lesbar

muss erst angeschafft werden

Smartphone mit Motorrad-Navi-App

motorrad navigation app

Smartphone ist wahrscheinlich schon vorhanden

Display spiegelt in der Sonne

niedrige Akkulaufzeit im Navi-Betrieb

kann meist nicht mit Handschuhen bedient werden

3. Kaufberatung: Darauf sollten Sie achten

Damit Ihr Navigationsgerät Sie auch in der Praxis im Motorrad-Navi-Test überzeugt, sollten Sie schon vor dem Kauf einige Punkte beachten.

3.1. Displaygröße: 4 bis 5 Zoll sind optimal

motorrad navi halterung

Das Navi wird an der Lenkerstange angebracht und sollte gut lesbar sein – ohne allerdings zu stören.

Während der Fahrt platzieren Sie das Navigationsgerät meist in einer Motorrad-Navi-Halterung an der Lenkstange. So können Sie es leicht in den Blick nehmen, ohne die Straße zu vernachlässigen.

Damit Sie auch aus dem Augenwinkel genug erkennen, sollte das Display des Motorrad-Navis eine gewisse Größe haben. Allzu große Navis können beim Fahren allerdings auch stören. Displays mit einer Bildschirmdiagonale von 4 bis 5 Zoll haben sich als der beste Kompromiss zwischen Lesbarkeit und Größe herauskristallisiert.

Die meisten Kilometer werden Sie sicher bei Sonnenschein zurücklegen. Daher ist es wichtig, dass Ihr Motorradnavigationsgerät noch eine zweite Eigenschaft mitbringt: ein mattes Display. Auf spiegelnden Displays erkennen Sie an hellen Tagen nämlich nur herzlich wenig.

Achtung: Ein spiegelndes Display kann Sie außerdem während der Fahrt blenden und stellt damit ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko dar.

3.2. Bedienung sollte auch mit Handschuhen möglich sein

Falls Sie einmal von Ihrer geplanten Route abweichen oder unterwegs ein paar Änderungen vornehmen möchten, ist wichtig, dass sich Ihr Motorrad-Navi auch mit Handschuhen bedienen lässt. Wenn Sie für jede kleine Anpassung anhalten und die Handschuhe ausziehen müssten, könnten Sie auch einfach die Straßenkarte aus der Sattel-Tasche holen.

Die Bedienung mit Handschuh ist auch ein zentraler Vorteil gegenüber einer Motorrad-Navi-App auf dem Smartphone. Alle Geräte in unserem Motorrad-Navi-Vergleich 2019 lassen sich ohne weiteres mit Handschuhen bedienen.

3.3. Kartenmaterial: Mitteleuropa und mehr

china navi

Falls Sie auf Che Guevaras Spuren durch Südamerika reisen wollen, benötigen Sie wahrscheinlich ein zusätzliches Karten-Paket.

Jedes Navigationsgerät ist nur so gut wie das integrierte Kartenmaterial. Denn ohne die passende Karte nützt das beste GPS-Navi wenig.

Alle Motorrad-Navis im Vergleich haben Karten für die ungefähr 20 Länder in Westeuropa installiert. Viele liefern auch noch Karten für Osteuropa, den Balkan und die Türkei mit – und decken mit ca. 45 Karten den gesamten Kontinent ab.

Planen Sie eine Motorrad-Reise auf einem anderen Kontinent, können Sie entsprechendes Kartenmaterial hinzu kaufen (beim Hersteller Ihres Motorrad-Navis). Diese Zusatz-Karten werden meist als Download angeboten – für die Navigationsgeräte der Marke Garmin sind zum Teil aber auch Karten-Sets im MicroSD-Format verfügbar.

Achtung: Nicht alle Karten sind gleich präzise. Gerade bei dünn besiedelten Ländern sind oft nur Karten für größere Städte und die sie verbindenden Hauptstraßen verfügbar. Prüfen Sie vor einem Kauf immer, ob Ihre Zielregion auch vollständig abgedeckt wird.

3.4. Routenplanung: Mehr Kurven bitte

outdoor navi

Viele Motorradfahrer lieben kurvenreiche Serpentinenstrecken.

Auf dem Motorrad ist meist der Weg das Ziel. Während Auto- und LKW-Navis immer den schnellsten Weg berechnen, haben Motorradfahrer meist andere Ansprüche. Sie möchten nicht unbedingt schnell ans Ziel kommen, sondern vor allem Spaß am Fahren haben und etwas von der Umgebung mitbekommen. Eine gerade Autobahnstrecke kann beides nur selten bieten.

Besonders Kurven erhöhen den Fahrspaß für Motorradfahrer enorm. Daher bieten viele Motorrad-Navis auch eine Wahlmöglichkeit „kurvenreiche Strecke“ neben den üblichen Optionen wie „schnellste Route“ oder „ohne Autobahn“.

Bei den besten Motorrad-Navis kann die Routenführung sogar noch genauer beeinflusst werden, mit verschiedenen Stufen für die Anzahl der Kurven sowie das Höhenprofil der Strecke. So finden Sie immer die perfekte Route – egal ob Sie gerade Lust auf Sport oder doch eher auf entspanntes Fahren haben.

Viele Motorrad-Navigationsgeräte haben außerdem einen „Rundfahrt“-Modus. Dabei geben Sie eines oder mehrere Zwischenziele an und werden danach zu Ihrem Ausgangsort zurückgelotst – perfekt für die gemeinsame Ausfahrt am Wochenende.

3.5. Bluetooth: Drahtlose Ansagen

navi mit freisprecheinrichtung

Mit einem Bluetooth-Headset unter dem Helm können Sie auch die Ansagen Ihres Moped-Navis hören.

Vom Navi im Auto kennen Sie sicher die Ansagen, die Ihnen vor und nach jeder Abzweigung per Lautsprecher die nächsten Schritte durchgeben. Auf dem Motorrad ist es aber deutlich lauter als im Auto, sodass Sie eine Ansage per Lautsprecher wohl kaum verstehen würden.

Doch auch dafür hat die moderne Technik eine Lösung: das Motorrad-Navi mit Bluetooth. Statt die Ansagen über einen Lautsprecher abzuspielen, sendet das Navi diese an ein Bluetooth-Headset, das der Motorradfahrer unter dem Helm trägt. Besonders gut sind Navis mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Diese können Sie mit Ihrem Smartphone koppeln und damit auch während der Fahrt Telefonate führen.

3.6. Schutz vor Wasser und Staub ist essenziell

Das Wetter können Sie als Motorradfahrer nicht beeinflussen, aber andersrum sollten Sie sich auch nicht vom Wetter beeinflussen lassen. Daher benötigen Sie auf dem Bike ein Outdoor-Navi, das sowohl einen staubigen Feldweg als auch den gelegentlichen Regenguss ohne zu Murren wegsteckt. Wenn Sie das Navi einmal nicht brauchen sollten, verstauen Sie es aber am besten in der Navi-Tasche am Motorrad, damit es besser geschützt ist.

4. Motorrad & GPS-Technik: Eine kurze Einführung

Sicher haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie das GPS-Navigationssystem überhaupt funktioniert. Ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen, erklären wir Ihnen kurz die Grundlagen dieser Technologie.

GPS steht für „Global Positioning System“ (deutsch: „Globales Positionierungs-System“) und wurde in den 1970er Jahren vom amerikanischen Militär entwickelt. Seit den 1980er Jahren ist dieses Navigationssystem auch für die zivile Nutzung zugelassen.

Grundlage für die Positionsbestimmung per GPS ist ein Netzwerk aus Satelliten, die die Erde umkreisen. Diese senden konstant Daten über ihre aktuellen Position im Orbit der Erde. Die GPS-Empfänger in Navigationsgeräten, Smartphones oder modernen Sportuhren empfangen die Daten der Satelliten und errechnen daraus die eigene Position. Für diese Berechnung sind Daten von mindestens vier Satelliten notwendig.

Wenn Ihre Position erst einmal bekannt ist, kann das GPS-Gerät mit der nächsten Positionsmessung auch Ihre Geschwindigkeit bestimmen. Das machen sich Navigationsgeräte zu Nutzen und errechnen auf dieser Grundlage Ihre wahrscheinliche Ankunftszeit am Ziel.

navi tasche motorrad

5. FAQ: Häufige Fragen zu Motorrad-Navis

5.1. Was sagt die Stiftung Warentest zu Motorrad-Navis? Gibt es bereits einen Motorrad-Navi-Test?

Einen expliziten Motorrad-Navi-Test hat die Stiftung Warentest noch nicht durchgeführt und daher auch keinen Motorrad-Navi-Testsieger benannt. Dabei gäbe es mit den hochwertigen Gerätereihen TomTom Rider und Garmin Zumo sowie den günstigen Motorrad-Navis von Excelvan und Pearl einiges zu testen. Auch ein Vergleichstest mit einem China-Navi wäre interessant.

Der aktuellste Test zum Thema Navigation befasste sich mit Navigationsapps und wurde in der Ausgabe 03/2017 veröffentlicht. Spezielle Biker-Apps wie Navigon Cruiser oder die Motorrad-Tourenplaner-App Calimoto wurden allerdings nicht getestet.

5.2. Gibt es auch ein spezielles Navi für Roller?

Es gibt Navis für fast jeden. Neben den allgegenwärtigen KFZ-Navis gibt es Motorrad- und Fahrrad-Navis – und mit dem TomTom Vio existiert jetzt auch ein mobiles Navi nur für den Motorroller. Das TomTom Vio zeichnet sich durch sein schlichtes, aber edles Design aus und macht an einer Vespa oder Schwalbe genauso eine gute Figur wie am modernen Motorroller von BMW.

5.3. Kann ich auch Touren vorausplanen und dann auf das Navi laden?

Bei den meisten Motorrad-Navis ist es möglich, Strecken im GPX-Format auf das Gerät zu laden und dann abzufahren. So können Sie auch von den Erfahrungswerten anderer Motorradfahrer profitieren und sich besonders schöne Strecken heraussuchen. Auf der Website der Zeitschrift „Motorrad“ gibt es zum Beispiel eine große Datenbank mit Touren, die andere Biker hochgeladen haben.

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