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Motorradhelme-Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Motorradhelme.

Sie sind Biker oder wollen die Freiheit auf dem Motorrad zum ersten Mal selbst erleben? Dann vergessen Sie nicht ausreichend Schutzkleidung zu tragen. Neben einer Motorradjacke, Motorradhose, Motorradschuhen und Motorradhandschuhen ist der Helm das wichtigste für einen Motorradfahrer.

Finden Sie jetzt in unserem Motorradhelm-Vergleich die Kaufberatung für den besten Motorradhelm. Entscheiden Sie sich für Ihren persönlichen Motorradhelm-Testsieger aus unserer Vergleichstabelle.

Kaufberatung zum Motorradhelm-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Motorradhelm-Testsiegers!

  • Ein Motorradhelm ist der wichtigste Bestandteil der Motorradbekleidung. Er sorgt für Schutz und fängt bei einem Sturz den größten Schaden ab.
  • In Österreich und vielen anderen Ländern gilt die Helmpflicht. Wenn Sie einen Motorradhelm kaufen, sollten Sie die Anforderungen der einzelnen Länder kennen. Ein Helm mit getöntem Visier ist nicht auf allen Straßen erlaubt.
  • Es gibt verschiedene Motorradhelm-Arten. Der Integralhelm ist der häufigste und sicherste Schutzhelm. Aber auch andere Arten wie der Klapphelm, Jethelm, Motocross-Helm, Streetfighter-Helm oder die Halbschale sind auf den meisten europäischen Straßen zugelassen. Ein Braincap oder auch Chopperhelm ist dagegen nicht verkehrssicher.
Motorradhelm aus der Kategorie Klapphelm

Unabhängig von der Geschwindigkeit auf Ihrem Gefährt gilt: Helmpflicht in Österreich.

In Österreich gilt laut dem Bundeskanzleramt Österreich für Motorradfahrer Helmpflicht. Auch beim Mofa oder Moped muss ein Helm getragen werden. Werden Sie ohne Helm erwischt, droht ein Bußgeld. Werden Sie in einen Unfall verwickelt, ohne einen Helm zu tragen, kann sogar die Versicherung streiken.

Biker und Motorradfahrer sind auf den Schutz eines Helms angewiesen. Trotzdem müssen die Sicht und der Komfort an den Fahrer angepasst sein. Lassen Sie sich in unserem Motorradhelm-Vergleich 2018 beraten. In unserer Kaufberatung erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf von Motorradhelmen achten müssen.

1. Welche Motorradhelm-Arten gibt es?

Kinder-Motorradhelme

Motorradhelme für Kinder gibt es in den gleichen Arten wie Erwachsenen-Helme.

Wir empfehlen Ihnen Integralhelme für Kinder, da diese besonders sicher sind. Coole Motorradhelme für Kinder sind bunt oder mit Motiven aus der Kinderwelt.

Ihr persönlicher Motorradhelm-Testsieger sollte vor allen Dingen eines: Ihren Kopf bei einem Sturz schützen. Die Stiftung Warentest hat zusammen mit der VKI Motorradhelme getestet. Das Fazit? Motorradhelme mit Vollvisier sind besonders sicher.

Neben der Sicherheit kommt es vor allen Dingen auf den Tragekomfort an. Bei langen Biker-Touren muss der Helm gut sitzen und darf nicht drücken.

Entdecken Sie die Vorteile einzelner Helm-Arten in unserer Tabelle. Wir haben Stärken und Schwächen der Motorradhelm-Typen für Sie zusammengestellt.

Motorradhelm-Typ Eigenschaften
Integralhelm besonders guter Schutz

windschnittig

rechtlich zugelassen

eher schwer

eher schlechte Belüftung

kompliziert für Brillenträger

Klapphelm guter Schutz

windschnittig

angenehm für Brillenträger

rechtlich zugelassen

eher schwer

eher groß

Halbschalenhelm
Variante mit Visier = Mopedhelm / Helm für Roller
für Oldtimer-Fans

Retro-Look

rechtlich zugelassen

besonders leicht

angenehm luftig

optional mit Visier

nur ausreichender Schutz

Jethelm für Oldtimer-Fans

Piloten-Look

rechtlich zugelassen

leicht

angenehm luftig

angenehm für Brillenträger

ohne Visier

nur ausreichender Schutz

zusätzliche Motorradbrille nötig

Crosshelm
Enduro-Helm / Motocross-Helm
guter Schutz

gute Belüftung

für Motocross geeignet

ohne Visier

nicht windschnittig

Streetfighter-Helm auffälliger Look

zahlreiche Motive möglich

getöntes Visier üblich

eher schlechter Schutz

sehr kleines Sichtfeld

eher schwer

Ein Chopperhelm oder auch Braincap ist kein richtiger Schutzhelm. Er darf nicht zum Motorradfahren getragen werden.

Ein Chopperhelm gilt nicht als Schutzhelm. Entscheiden Sie sich lieber für agv-Helme, hjc-Hlme, Shark-Helme, einen shoei-Helm, ixs-Helm, Bandit-Helm oder einen Uvex-Motorradhelm.

Chopper Helm: Ein Chopperhelm wird auch Braincap genannt. Dieser Motorradhelm-Typ ist ähnlich wie eine Halbschale aufgebaut, bedeckt allerdings noch weniger vom Kopf. Daher wird ein Chopper-Helm rechtlich nicht als Motorrad-Schutzhelm anerkannt.

2. Motorradhelm mit Zubehör

Bei Bikertouren empfiehlt sich ein Motorradhelm mit Bluetooth

Schutzkleidung besteht aus dickem Stoff wie Leder. Bei einem Sturz mit zum Beispiel einer schweren Harley sind Sie besser geschützt. Dennoch: Bis auf den Helm müssen Sie keine Schutzkleidung tragen.

Einige Motorradhelme sind mit zusätzlichen Funktionen und Accessoires ausgestattet. Besonders gefragt sind Helme mit folgendem Zubehör:

  • Bluetooth
  • Kamera
  • mit Katzenohren / Flügeln / Hörnern
  • mit getöntem Visier

Ist ein Helm noch verkehrssicher, wenn er modifiziert ist? In diesem Abschnitt unseres Ratgebers erfahren Sie, welche der oben genannten Zubehör-Kategorien auf der Autobahn und den Straßen zugelassen sind.

2.1 Motorradhelm mit Bluetooth

Ein Helm mit integriertem Bluetooth ermöglicht das Sprechen mit anderen Fahrern während einer Motorrad-Tour. Laut ADAC ist diese Art der Motorradkommunikation weitestgehend zugelassen. Ein paar Schwächen hat ein Bluetooth-Motorradhelm allerdings.

Das wichtigste zum Thema Bluetooth im Motorradhelm haben wir hier für Sie gegenübergestellt.

  • besonders gute Gesprächsqualität
  • für 4 – 10 Personen
  • kein Tastendrücken während der Fahrt nötig
  • mit Smartphone koppeln möglich
  • mit Radio koppeln möglich
  • nur Reichweiten bis circa 500 Meter
  • kostenintensiver als klassische Funkgeräte

Unser Fazit: Für Kleingruppen bis 4 Personen sind Bluetooth-Helme ideal. Konferenzschaltungen sind möglich und die Fahrt macht mehr Spaß. Besonders bei regelmäßigen Motorrad-Ausflügen lohnen sich Helme mit Bluetooth.

2.2 Motorradhelm mit Kamera

Einen Motorradhelm mit eingebauter Kamera? Den soll es in der Zukunft geben. Im Jahr 2018 legte der Hersteller BMW Pläne für einen solchen Helm vor. Eine nach hinten gerichtete Kamera erfasst den Verkehr. Auf einem Display im Helm sieht der Fahrer die Projektion. Das macht Rückspiegel am Motorrad überflüssig. Der Helm vom Hersteller BMW soll ab 2020 auf dem Markt erhältlich sein.

Noch komplexer arbeitet der sogenannte Crosshelmet. Der Crosshelm mit 360-Grad-Rundumblick ist ein erfolgreiches Kickstarter-Projekt und kann noch mehr. Ein eingebauter Bluetooth-Lautsprecher ermöglicht Anrufe, dient als Wiedergabegerät und kann mit einem Navigationssystem verbunden werden. Sogar störende Windgeräusche soll der Crosshelmet nach seiner Fertigstellung herausfiltern können. Anfang 2019 soll es den Helm zu kaufen geben.

2.3 Helm mit Katzenohren und Co.

Ein Motorradhelm mit Katzenohren ist ohne Zweifel ein Hingucker. Außerdem können Sie Motorradhelme mit Flügeln oder Hörnern kaufen. Was auf der Straße ein echtes Highlight ist, wird auf der Autobahn zur Last. Modifizierte Helme sind nämlich weniger windschnittig als die meisten Helme. Bei einem Sturz auf dem Asphalt vermindern sie außerdem den Schutz.

Unser Tipp: Sicherheit geht vor. Entscheiden Sie sich für einen Motorradhelm ohne abstehende Elemente.

2.4 Getöntes Visier: Mehr Komfort, doch nicht überall zugelassen

Motorradhelm Test mit einem Crosshelm für Motocross

ECE-Siegel

Welche Kriterien ein Motorradhelm erfüllen muss, regelt die ECE (Economic Commission Europe). Dazu gehören:

  • Form und Größe der Helmschale
  • chemische Resistenz der Schale
  • Stärke der Stoßdämpfung
  • fester Sitz (Abstreiftest)
  • fester Kinnriemen
  • belastbarer Kinnriemen-Verschluss
  • ausreichend großes Sichtfeld
  • Lichteinfall durch das Visier

Einen Motorradhelm mit Visier gibt es in mehreren Varianten. Ein getöntes Visier schützt die Augen vor Sonneneinstrahlung und ersetzt die Sonnenbrille. Ein gespiegeltes Visier ist optisch ein Hingucker.

Aber: Welche Motorradhelme sind erlaubt?

Grundsätzlich dürfen Sie in den meisten europäischen Ländern mit getönten Visieren am Motorradhelm fahren. Bedingung ist, dass Sie nur bei ausreichend Tageslicht und bei guten Wetterbedingungen fahren. Nachtfahrten oder eine Fahrt bei Dämmerung sind mit gespiegeltem oder getöntem Visier nicht erlaubt.

In einigen Ländern sind getönte und gespiegelte Visiere verboten. Grund: Bei Tunnelfahrten wird diese Art von Visier zur Gefahr.

Auch selbst tönende Visiere brauchen zu lange, um sich rechtzeitig den Lichtverhältnissen anzupassen.

Achtung: Getönte Visiere oder Visiere mit Verspiegelung sind in einigen Ländern nicht zugelassen. Informieren Sie sich vor Ihrem nächsten Urlaub, welche Anforderungen für Motorradhelme in diesem Land gelten.

3. Die richtige Motorradhelm-Größe

Motorradfahren mit Helm: In Österreich herrscht Helmpflicht

Viele Menschen, die einen Motorradhelm günstig kaufen wollen, fragen sich: Welche Motorradhelmgröße habe ich?

Um das herauszufinden, benötigen Sie ein Maßband. Nehmen Sie an der breitesten Stelle Ihres Kopfes, also meist direkt über den Ohren, den Umfang. Je nach Umfang ergibt sich die ungefähre Helmgröße.

Dennoch empfehlen wir einen Motorradhelm-Test direkt im Laden. Lassen die den Helm mehrere Minuten auf. Wenn Sie beim Abnehmen des Helms Druckstellen haben, ist der Helm zu klein.

Wir raten Ihnen einen Fachmann im Geschäft aufzusuchen. Der kann Ihnen bei Ihrem Motorradhelm-Test helfen und vor Ort Tipps geben.

Wenn Sie einen Motorradhelm online kaufen, ist kein Motorradhelm-Test möglich. Mit Richtgrößen ist trotzdem ein Motorradhelm-Kauf möglich.

Im Internet finden Sie die Größen von XXS bis XXL. Gängige Größen sind S – L.

Eine Größentabelle mit den zugeordneten Größen haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Größe Kopfumfang
XXS 51 cm – 52 cm
XS 53 cm – 54 cm
S 55 cm – 56 cm
M 57 cm – 58 cm
L 59 cm – 60 cm
XL 61 cm – 62 cm
XXL 63 cm – 64 cm

Je nach Hersteller kann die Zuordnung anders ausfallen. Unsere Größentabelle gibt nur die gängigste Zuordnung an und kann abhängig von Marke und Hersteller variieren.

4. Wie fest muss ein Motorradhelm sitzen?

Der beste Motorradhelm nützt nichts, wenn er nicht perfekt sitzt. Gerade für lange Fahrten ist ein bequemer Sitz wichtig. Für die Sicherheit muss ein Helm ausreichend fest sitzen. Woran erkennen Sie, dass ein Helm passt?

Setzen Sie den Motorradhelm auf. Der Helm sollte fest sitzen und darf zeitgleich nicht unangenehm drücken. Lassen Sie den Helm ein paar Minuten lang auf. Dann drehen Sie den Helm leicht nach links. Verschiebt sich Ihre Haut an der Stirn mit? Dann sitzt der Helm gut. Lässt der Helm von der Stirnhaut ab und dreht sich alleine, sitzt der Helm zu locker.

Einige Hersteller bieten individuelle Innenpolster an. Wangenpolster können Ihrer Kopf- und Gesichtsform angepasst werden, so sitzt der Helm passend.

Tipp:  Entscheiden Sie sich für einen Motorradhelm mit waschbarer Helmpolsterung. Die Innenpolster können bei dieser Art Helm herausgenommen und in der Waschmaschine gewaschen werden.

Schutzhelme werden mit Kinnriemen verschlossen. Setzen Sie den Helm auf und schließen Sie den Verschluss. Lässt sich der Helm von Ihrem Kopf herunterziehen? Wenn nicht, ist die Passform ideal. Falls der Helm herunterrutscht, sollten Sie eine andere Größe wählen.

5. Fragen und Antworten zum Thema Motorradhelm

Ein Jethelm ist ein Retro-Motorradhelm

Ihre Motorradausrüstung liegt bereit, die Motorrad-Lederjacke sitzt und es sind noch kleine Fragen offen? Keine Sorge: Mögliche Fragen haben wir an dieser Stelle für Sie beantwortet.

5.1. Wann sollte man einen Motorradhelm wechseln?

Wie alt darf ein Motorradhelm sein? Nach 5 Jahren sollten Sie Ihren Motorradhelm austauschen. Auch, wenn keine Gebrauchsspuren zu erkennen sind, ist ein Neukauf empfehlenswert. Selbst im Keller kann die Helmschale ihre Stabilität einbüßen. Dann ist die Schutzwirkung verringert und im schlimmsten Fall nicht mehr vorhanden.

Nach einem Aufprall sollte der Sturzhelm unverzüglich ausgetauscht werden. Auch hier gilt: Die Schutzleistung kann verringert oder komplett verloren gegangen sein.

5.2. Welche Motorradhelm-Marken gibt es?

Motorradhelme sollen den Kopf schützen und bequem sitzen. Helme von Marken haben meist eine größere Auswahl an Farben und Modellen. No-Name-Produkte sind oft günstiger und geben ebenfalls einen soliden Schutzhelm ab.

Die häufigsten Marken, die Sie beim Motorradhelm-Kauf sehen werden, haben wir für Sie zusammengetragen.

  • AGV
  • A-Pro
  • Astone Helmets
  • Bandit
  • Broken Head
  • HEYBERRY
  • hjc
  • ixs
  • Mach 1
  • Nenki
  • Nexo
  • O’Neal
  • RALLOX
  • Scorpion
  • Shark
  • Shox
  • Soxon
  • Torx

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