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Motorradversicherungen-Vergleich 2021

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Motorradversicherungen.

Sie beschädigen im Zuge eines Unfalls das Eigentum eines Anderen oder infolge eines Wildschadens sind Schäden an Ihrem eigenen Bike entstanden? Dann sollten Sie über eine Motorradversicherung verfügen. Diese hilft Ihnen dabei, die finanziellen Schäden gering zu halten und den Spaß am Fahren nicht zu verlieren.

Lesen Sie weiter und erfahren Sie in unserem großen Motorradversicherungen-Vergleich, welche Versicherungs-Anbieter, verschiedenen Tests zufolge, am beliebtesten sind und welche Besonderheiten Sie hinsichtlich der unterschiedlichen Tarife beachten sollten.

Kaufberatung zum Motorradversicherung-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Motorradversicherung-Testsiegers!

  • Die Kosten für eine Motorradversicherung richten sich nicht zwingend nach der PS-Stärke und dem Typ (Harley Davidson oder andere Chopper, Rennmaschine, Moped oder Reiseenduro) der Maschine, sondern nach deren Hubraum.
  • Günstige Motorradversicherungen beinhalten oft nur eine Haftpflicht- oder Teilkaskoabsicherung.
  • Mithilfe verschiedener Motorradversicherungs-Rechner können Sie Ihren Versicherungsbeitrag in wenigen Minuten bestimmen.


Eine Fahrt auf dem Motorrad ist ein kleines Stückchen Freiheit. Deshalb möchte man sich während, nach und vor der Fahrt keine Gedanken über eventuelle Schäden und deren Behebung machen müssen.

Eine Motorradversicherung schützt Sie vor eben solchen Problemen und finanziellen Mehrbelastungen. In unserem Motorradversicherungen-Vergleich 2021 auf oe24.at stellen wir Ihnen die grundlegendsten Unterschiede zwischen den angebotenen Tarifen vor und informieren Sie über die wichtigsten zu beachtenden Kriterien bei Vertragsabschluss.

1. Wozu benötigen Sie eine Motorradversicherung?

Motorradversicherung mit 16: Das gilt es zu beachten

Bereits mit 16 Jahren können Jugendliche ihren A1-Führerschein erwerben und damit kleine Motorräder bis 125 ccm fahren. Auch diese müssen unbedingt versichert werden, wenn sie im Straßenverkehr bewegt werden. Das Problem: Motorradversicherungen für Fahranfänger sind häufig teurer, da Versicherungen von höheren Unfallraten ausgehen. Prüfen Sie, ob eventuell eine Vertragsübernahme von einem Familienmitglied infrage kommt, um Beitragskosten einzusparen. Eine Motorradversicherung können Sie auch ohne Führerschein bereits abschließen, das Fahren ohne eine gültige Erlaubnis ist jedoch eine Straftat.

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Eine Motorradversicherung ist für Motorradfahrer unerlässlich, die sich gegen durch ihr Fahrzeug entstehende finanzielle Schäden schützen möchten, beispielsweise infolge eines Unfalls während einer Ausfahrt. Grundsätzlich sichert eine Motorradversicherung in Form einer Haftpflicht Sie lediglich gegen Schäden ab, die Dritten durch Ihr Bike entstehen.

Sollte auch Ihr Motorrad selbst beschädigt werden, ob durch einen Unfall, durch Vandalismus oder Unwetter, haftet die Versicherung nur, insofern Sie eine Teil- beziehungsweise Vollkasko-Motorradversicherung abgeschlossen haben.

Eine Haftpflichtversicherung für das Motorrad ist in Österreich Pflicht. Gleiches gilt für Mopeds, PKW und andere KFZ. Auch deshalb gibt es, verschiedenen Motorradversicherungs-Tests zufolge, einen großen Markt, auf dem viele Versicherungsunternehmen mit zum Teil sehr vorteilhaften Tarifen aufwarten.

Abgesichert sind Sie durch eine Motorradversicherung innerhalb Europas. Für Reisen in weiter entfernte Länder fallen gegebenenfalls Zusatzgebühren an. Führen Sie stets die Grüne Versicherungskarte mit sich, wenn Sie Auslandsreisen planen, um sich gegen dort entstehende Schäden zu schützen.

2. Welche Arten von Motorradversicherungen gibt es?

Bevor Sie Ihren Beitrag für eine Motorradversicherung berechnen können, müssen Sie wissen, wie umfangreich sich Ihr Versicherungsschutz gestalten soll. Je nachdem, wählen Sie eine Voll- oder Teilkasko oder können mit einer günstigen Haftpflichtversicherung bares Geld sparen.

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir Ihnen anschließend einige der grundlegendsten Eigenschaften besagter Tarifmodelle aufgeführt:

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Motorradversicherungs-TypEigenschaften
Haftpflichtversicherung
  • grundsätzlich Pflicht für alle Motorräder, die sich im Straßenverkehr bewegen
  • ausschließliche Haftpflichtversicherung abzuschließen ist vor allem für ältere und sehr günstige Motorräder sinnvoll, um Geld zu sparen
  • lediglich Schäden abgesichert, die Ihr Fahrzeug an anderen Sachen oder Personen verursacht
  • nicht abgedeckt sind Schäden an Ihrer Person, die aus Unfall resultieren (Unfallversicherung nötig), Schäden an Ihrem eigenen Motorrad (Kasko-Versicherung nötig) oder Verteidigungen in gerichtlichen Verfahren infolge einer Beschädigung oder eines Unfalls (Rechtsschutz-Versicherung nötig)
  • Versicherung greift für Halter, Lenker und Beifahrer
Teilkasko-Motorradversicherung
  • Schutz Ihres eigenen Motorrads in vielen Situationen
  • üblicherweise abgedeckt sind Glasbruch, Schäden durch Feder- und Haarwild, Feuer, Unwetter und Naturkatastrophen sowie Diebstahl und häufig auch Marderschäden
  • nicht abgesichert werden in der Regel Schäden durch Vandalismus, Parkrempler und selbst verschuldete Unfälle
  • gegebenenfalls keine Kasko-Motorradversicherung für 125 ccm-Maschinen oder kleinere Modelle angeboten (zum Beispiel Zurich-Versicherung)
  • insbesondere für gute gebrauchte Bikes und eventuell günstige neue Modelle zu empfehlen
Vollkasko-Motorradversicherung
  • Vollkasko bietet besten Rundum-Schutz
  • sichert Sie auch gegen Schäden durch selbstverschuldete Unfälle und Parkrempler ab
  • Deckung von Schäden, die durch Personen entstanden sind, die Fahrerflucht begangen haben
  • Vandalismusschutz
  • gegebenenfalls höhere Selbstbeteiligung im Schadensfall eingefordert (bei HDI beispielsweise 5 Prozent der Versicherungsleistung, mindestens aber 775 Euro)
  • vor allem für neue und hochpreisige Motorräder sollte Vollkasko abgeschlossen werden

3. Welche Versicherungs-Marken haben die beliebtesten Motorradversicherungen im Angebot?

Motorrad, das auf Straße liegt und dessen Schaden durch Motorradversicherung abgedeckt ist

Gegen Schäden an Ihrem eigenen Motorrad können Sie sich mithilfe einer Kasko-Motorradversicherung schützen.

Bei Österreichern besonders beliebt sind die Motorradversicherungs-Tarife der HDI. Letztere gilt als Marktführer und stellt jedem dritten Biker eine Teil- oder Vollkasko-Motorradversicherungen zur Verfügung. Darüber hinaus bieten folgende Versicherer entsprechende Tarife an:

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  • CosmosDirekt
  • Mobiliar
  • Zurich
  • VHV
  • Allianz
  • R+V
  • AXA
  • AachenMünchener

Die aktuellen Konditionen können Sie auch unter Zuhilfenahme von Motorradversicherungen-Vergleichen ermitteln. In unserer Kaufberatung auf oe24.at erhalten Sie zudem sämtliche Informationen, die Sie benötigen, um die beste Motorradversicherung für sich zu finden.

Auch Stiftung Warentest hat bereits einen umfangreichen Motorradversicherungen-Test durchgeführt und stellte fest, dass hinsichtlich der zu zahlende Beiträge zum Teil gravierende Unterschiede bestehen.

Abhängig vom Hubraum und den Leistungsklassen liegen die Motorradversicherungen derselben Hersteller zum Teil weit vorne, zum Teil abgeschlagen auf den hinteren Plätzen.

Während sich etwa der Jahresbeitrag der HDI für ein Motorrad mit 1.170 ccm und 81 kW auf 223 Euro belief und die HDI damit als Testsieger unter den Motorradversicherungen für große Maschinen abschnitt, schlug der Versicherungsbeitrag für eine kleine 125 ccm-Maschine mit nur 11 kW bereits mit 265 Euro zu Buche und landete damit nur auf dem siebten Platz.

Auch deshalb sollten Sie stets einen Motorradversicherungs-Rechner heranziehen, wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihre Motorradversicherung zu wechseln oder eine neue abzuschließen.

4. Motorradversicherungen im Test: Auf welche Kriterien sollten Sie bei Ihrer Suche nach einem Versicherer achten?

Möchten Sie eine neue Motorradversicherung kaufen beziehungsweise abschließen, empfehlen wir Ihnen, den Vertrag zunächst einer eingehenden Prüfung zu unterziehen. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie legen auf:

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  • Kosten der Motorradversicherung
  • Höchstversicherungssumme und Höchstentschädigung
  • Selbstbehalt
  • zusätzliche Serviceleistungen

4.1. Kosten der Motorradversicherung

Egal ob Sie eine Motorradversicherung online oder persönlich abschließen: Über die auf Sie zukommenden Beitragskosten, die, je nach Vereinbarung, entweder monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich zu entrichten sind, sollten Sie sich gründlich informieren.

Diese richten sich für eine Motorradversicherung nur bedingt nach PS-Klassen und vielmehr nach

  • dem Hubraum
  • der regionalen Einstufung entsprechend der Unfallstatistiken (nicht von allen Versicherungen in Berechnung einbezogen)
  • den jährlich gefahrenen Kilometern
  • dem Alter der Fahrer (sehr junge Fahrer unter 25 oder ältere Fahrer über 70 oft höhere Beiträge)

Dennoch zahlen Sie für ein Motorrad mit über 100 PS voraussichtlich höhere Motorradversicherungs-Beiträge, was darauf zurückzuführen ist, dass stärkere Maschinen in der Regel auch mehr Hubraum aufweisen. Die kW-Klassen können daher indirekt Motorradversicherungs-Prämien beeinflussen.

Motorradversicherungs Angebot der Zurich Versicherung

Die Zurich bietet im Rahmen der Motorradversicherung auch zusätzliche Services, wie Unwetterwarnungen und Bekleidungsversicherungen.

So zahlen Sie für die Motorradversicherung einer Harley Davidson Fat Bob mit 1.746 ccm unter den selben Bedingungen deutlich höhere Prämien als zum Beispiel für eine 600er Honda CBR.

Außerdem sparen Sie, wenn Sie eine Motorradversicherung für ein Zweitfahrzeug anmelden, da Sie bereits in einer günstigeren Schadensfreiheitsklasse starten. Dabei muss es sich nicht unbedingt um ein zweites Motorrad oder ein Motorrad neben einem Auto handeln. Auch ein Auto können Sie als Zweitfahrzeug neben Ihrer Motorradversicherung anmelden.

Die Kosten für Ihre Motorradversicherung bei der LVM oder einem anderen Anbieter lassen sich weiter minimieren, indem Sie mehrere Jahre schadensfrei fahren und damit Ihre Schadensfreiheitsklasse senken und indem Sie Saisonkennzeichen nutzen, also Ihre Maschine im Winter „abmelden“ und so bis zu 30 Prozent Ihrer Beiträge einsparen.

Achtung: Um Kosten zu sparen, sollten Sie Ihre Motorradversicherung, verschiedenen Tests zufolge, regelmäßig überprüfen und gegen Angebote anderer Versicherer abwägen. Alle zwei bis drei Jahre einen Wechsel vorzunehmen, kann Sie vor der Zahlung zu hoher Prämien für Ihre Auto- und Motorradversicherungen bewahren.

4.2. Höchstversicherungssumme und Höchstentschädigung

Mindestens 7,6 Millionen Euro muss die Versicherungssumme einer Motorradversicherung, gesetzlichen Vorgaben zufolge, betragen. Die meisten Versicherungsgeber stocken diesen Betrag deutlich auf. So bietet etwa die HDI eine Versicherungssumme von 10 beziehungsweise 20 Millionen Euro.

Die VHV-Motorradversicherung deckt Schäden bis zu einer Höhe von 20 Millionen ab und die Uniqa versichert sogar, je nach gewähltem Tarif, bis zu einer Haftpflicht-Höchstversicherungssumme von 30 Millionen Euro. Die Kasko-Versicherungen hingegen passen Ihre Höchstentschädigungs-Summen an den Neuwert beziehungsweise Kaufwert Ihres Motorrads an.

4.3. Selbstbehalt

Zusammenstoß zwischen Auto und Motorrad, wobei entstandener Schaden durch Motorradversicherung beglichen wird

Eine Motorradversicherung deckt Schäden ab, die Ihr Motorrad an anderen Fahrzeugen und Personen verursacht.

Der Selbstbehalt beschreibt den finanziellen Anteil, den Sie im Falle eines Schadens tragen und kann sowohl für Haftpflicht- als auch Kaskoversicherungen vereinbart werden. Während er für letztere meist als Voraussetzung durch die Versicherer angeführt wird, ist er für die Haftpflicht üblicherweise flexibel wählbar und beträgt etwa 300 bis 400 Euro.

Kasko-Selbstbehalte sind häufig deutlich teurer und liegen etwa im HDI-Vollkasko-Tarif bei 775 Euro. Gegebenenfalls wird auch ein fixer Prozentsatz der Schadenshöhe verlangt.

In welcher Höhe sich ein Selbstbehalt auch für Sie lohnt, sollten Sie bereits beim Berechnen Ihrer Motorradversicherungs-Prämie abwägen. Schließlich müssen Sie Schäden bis zur Höhe des Selbstbehalts jederzeit selbst tragen können. Vor- und Nachteile, die Sie bei Vereinbarung einer Selbstbeteiligung bedenken sollten, haben wir nachfolgend für Sie zusammengetragen:

  • geringere regelmäßig zu zahlende Beiträge
  • großes Sparpotenzial bei sehr kleinen oder sehr wenigen Schäden
  • einmalige finanzielle Belastungen fallen unerwartet an
  • liegt Schadenssumme nicht über Selbstbehalts-Anteil, tragen Sie Schaden vollständig selbst

Der Selbstbehalt kann auch an bestimmte Umstände geknüpft sein, wie etwa an das Führen Ihres Fahrzeugs durch einen jungen oder sehr alten Fahrer oder die Schadens-Kategorie. So wird im Falle eines Wild- oder Unwetterschadens bei der HDI beispielsweise kein Selbstbehalt fällig, bei einem Unfall und im Rahmen der Vollkaskoversicherung schon.

4.4. Zusätzliche Serviceleistungen

Häufig im Versicherungsumfang enthalten ist eine Zweiradrechtsschutz, die Ihnen bei juristischen Problemen infolge eines Unfalls oder Remplers mit dem Motorrad zur Seite steht. Auch eine Zweirad-Insassen-Unfallversicherung kann sinnvoll sein, um auch sich als Fahrer gegen Kosten durch Unfallschäden abzusichern.

Haben Sie Fragen oder möchten Sie einen Schaden melden, erreichen Sie die meisten Versicherer 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Einige Versicherungsgeber bieten darüber hinaus einen Abschlepp- und Pannenservice an, dessen Kosten sich üblicherweise auf etwa 50 Euro im Jahr belaufen.

Andere beliebte Zusatzleistungen sind:

  • Versicherungsschutz für Motorradbekleidung
  • Schadensfreiheitsgutschein, mit dem Unfall ohne Auswirkung auf Schadensfreiheitsklasse bleibt
  • Unwetter-Services via Smartphone

5. Häufig auftretende Fragen zum Thema „Motorradversicherung“

Abschließend finden Sie auf oe24.at Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu Motorradversicherungen.

5.1. Was kostet eine Motorradversicherung bis 125 ccm?

Die Kosten für eine Motorradversicherung für 125 ccm-Maschinen können stark variieren, da sie sich, wie andere Tarife auch, an verschiedenen Faktoren orientieren. In etwa können Sie für eine einfache Haftpflichtversicherung von circa 50 bis 70 Euro pro Jahr ausgehen.

Ob eine Kasko-Versicherung möglich ist, müssen Sie den Angaben der Versicherer entnehmen, da diese gegebenenfalls erst ab 126 ccm versichern. Entsprechend höhere Kosten sind dann möglich.

Vor allem junge Fahrer sollten prüfen, ob eine bereits bestehende Versicherung übernommen werden kann, um Beiträge zu senken, da Motorradversicherungen für Neueinsteiger recht teuer ausfallen können.

5.2. Welche Motorradversicherung ist für Wiedereinsteiger geeignet?

Motorradversicherungs Angebot der VAV

Die VAV bietet Motorradversicherungen an, die Sie besonders schnell und günstig online abschließen können.

Ihre Fahrerfahrung (Anfänger, langjähriger Fahrer, Wiedereinsteiger) spielt eine wichtige Rolle und sollte nicht außer Acht gelassen werden, wenn Sie eine neue Motorradversicherung online oder persönlich abschließen.

Insbesondere als Wiedereinsteiger sollten Sie prüfen, ob für Sie die Möglichkeit besteht, eine Schadensfreiheitsklasse, die Sie bereits in einem anderen Tarif erreicht hatten, für Ihre Motorradversicherung zu übernehmen. Einige Versicherer bieten eben diesen Service an, was den Versicherungsnehmern oft deutliche Beitragsersparnisse einbringt.

Laut diverser Zweiradversicherungen-Tests, sollten Sie jedoch nicht zu viel Zeit verstreichen lassen, da manche Versicherer nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Motorradversicherung zur ehemaligen Schadensfreiheitsklassen-Einstufung vergeben.

5.3. Kann man eine Motorradversicherung auf einen PKW umschreiben?

Eine Übertragung der kompletten Versicherung ist in dieser Form nicht möglich, Sie können allerdings nach Abmeldung Ihres Motorrads und mit Neuversicherung des Autos von der Schadensfreiheitsklasse profitieren, die in Ihrer Motorradversicherung erreicht wurde.

Zwar werden die jeweiligen Prozente, abhängig vom Fahrzeugtypen, angepasst, die schadensfreien Fahrjahre jedoch in vielen Fällen übernommen, was Ihnen günstigere Versicherungsbeiträge für Ihre neue Autoversicherung beschert.

Schadensfreie Jahre sammeln Sie nur, wenn Sie nicht in einen Unfall verwickelt sind und die Winterpause Ihres Motorrads nicht länger als 180 Tage andauert.

5.4. Gibt es spezielle Motorradversicherungen für Oldtimer?

Einige Motorradversicherungen sind speziell auf Oldtimer ausgelegt. Sie decken auch die zum Teil deutlich höheren Wiederherstellungskosten, die für die Instandsetzung eines Klassikers anfallen können. Voraussetzung für den Abschluss einer solch speziellen Versicherung ist, dass das Motorrad mindestens 25 Jahre alt ist und nicht als einziges Fahrzeug verwendet wird. Wenn Sie an einem solchen Angebot interessiert sind, prüfen Sie Ihre Optionen in Motorradversicherungen-Vergleichen genau.

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