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Nähmaschinen-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Nähmaschinen.

Nicht jede kaputte Hose muss direkt im Müll landen. Mit Hilfe einer Nähmaschine können Sie Löcher schließen oder verschlissene Säume umnähen. Mit ein wenig Übung können Sie auch Ihre eigenen Kreationen erschaffen oder alter Kleidung ein neues Design verpassen.

Entdecken Sie mit Hilfe unserer Produkttabelle die Nähmaschine, die zu Ihnen passt! Wir zeigen Ihnen, welche Modelle eine besonders gute Nähstichqualität haben, wie viele Nähprogramme eine Maschine für Anfänger haben sollte und welche Marken mit einem langjährigen Garantieversprechen punkten können.

Kaufberatung zum Nähmaschine-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Nähmaschine-Testsiegers!

  • Eine Freihand-Nähmaschine ist für Anfänger genau das richtige, da alle wichtigen Grundstichprogramme vorhanden sind und die Handhabung einfach ist. Eine Computernähmaschine hat deutlich mehr Programme und besitzt sogar die Möglichkeit eigene Sticharten abzuspeichern und auf Knopfdruck abzurufen. Das macht diese Nähmaschinen-Art besonders interessant für Vielnäher, Fortgeschrittene und Profis.
  • Bevor Sie mit dem Nähen loslegen, gibt es eine Menge zu beachten. Vom richtigen Einfädeln des Garns, über die ideale Stichlänge und den Stofftransport, gibt es mittlerweile einige Funktionen, die Ihnen dabei helfen den richtigen Anfang zu finden. Automatische Programme nehmen aber auch gleichzeitig den Spielraum für Individualität bei der Bedienung.
  • Eine Nähmaschine für Anfänger sollte auf jeden Fall die Grundstichprogramme, Zick-Zack-Stich und Geradstich, besitzen. Eine Nähmaschine für Fortgeschrittene kann bis zu 14 verschiedene Stichprogramme haben.

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Der Spruch „Kleider machen Leute“, ist allgemein bekannt. Jeder Mensch drückt sich über seine getragene Kleidung aus. Individualität ist dabei ein zentraler Aspekt und einzigartige Mode ein Statement, das den Charakter eines Menschen beschreibt.

Warum legen Sie also nicht selbst Hand an und kreieren Ihre eigene Kleidung? Oft können auch älteren Kleidungsstücken schon mit kleinen Änderungen neues Leben eingehaucht werden. Eine Nähmaschine ist dabei ein praktisches Hilfsmittel, das Sie zum Designer Ihrer eigenen Mode werden lässt. Ob Löcher schließen, Änderungsarbeiten vornehmen oder neue Stücke entwerfen – mit einer Nähmaschine geht vieles leichter von der Hand.

In unserem Nähmaschinen-Vergleich 2019 verraten wir Ihnen, welche Hersteller besonders Wert auf eine hohe Nähstichqualität legen. Welche Nähprogramme auf keinen Fall fehlen dürfen und worauf Sie achten müssen, wenn Sie sich als Anfänger eine Nähmaschine kaufen möchten. Außerdem erklären wir Ihnen warum eine Nähmaschine Ersatzteile benötigt und was der Unterschied zwischen einer Computermaschine und einer Freihand-Nähmaschine ist. Damit Sie die beste Nähmaschine für Ihre Bedürfnisse finden!

1. Kaufberatung: So finden Sie den Nähmaschinen-Typ, der zu Ihnen passt

Es gibt viele verschiedene Arten an Nähmaschinen. Als Neuling in der Welt der Stoffe und Stiche, können Sie schnell den Überblick verlieren. Es fallen Bezeichnungen wie Overlock, Kettenstichmaschine oder Handnähmaschine. Bevor Sie sich Ihre eigene Nähmaschine kaufen, sollten Sie sich bewusst sein, welche Nähmaschinen-Arten es gibt und wofür Sie Ihre Maschine in erster Linie nutzen möchten. Denn jeder Nähmaschinen-Typ hat eigene Stärken. Wir stellen Ihnen die geläufigsten Modelle und ihre Funktionen vor:

BauartMerkmale
Freiarm-Nähmaschine
  • geeignet für: Anfänger und Hobbynäher
  • alle wichtigen Grundprogramme vorhanden
  • alle Programme sind manuell und einfach einstellbar
  • mit Fußpedal zur Geschwindigkeitsregulierung
  • eignet sich besonders für rundgeschlossene Kleidung
Computer-Nähmaschine
  • geeignet für: Fortgeschrittene und Profis
  • deutlich mehr Stichprogramme (bis zu 400 verschieden Sticharten) die per Knopfdruck ausgewählt werden
  • mit integriertem Fadenabschneider
  • ohne Tretpedal, Geschwindigkeit wird per Hand reguliert
  • Musterkombinationen und Zirrprogramme können eingespeichert werden
  • Display zeigt genauen Stichverlaufen an (plus Stichlänge und Stichbreite)
Overlock-Nähmaschine
  • geeignet für: Schneider, Produktion
  • alles in einem Arbeitsvorgang: Stoff wird zusammengenäht, versäubert und abgeschnitten
  • zum Nähen von großen Stückmengen
  • nicht geeignet für Knopflöcher

In der Regel eignet sich für einen Privathaushalt eine Freiarm-Nähmaschine am besten. Die Vor- und Nachteile einer herkömmlichen Nähmaschine im Vergleich zu einer Overlock-Nähmaschine sind:

  • besonders gut geeignet als Nähmaschine für Anfänger
  • viele verschiedene integrierte Stichprogramme
  • auch für das Nähen von runden Säumen geeignet
  • kein aufwendiges Umfädeln
  • versäubert Stoffe nicht so professionell wie eine Overlock-Nähmaschine
  • nicht zum Nähen in Produktion geeignet

2. Entscheidende Funktionen, die das Nähen vereinfachen

Was ist ein Nähfuß und wozu wird er verwendet?

Es gibt verschieden Aufsätze, auch Nähfüße genannt, die dabei helfen, Nähte präziser zu setzen, indem saubere und feine Stiche.

  • Satinstichfuß: für das Nähen von Satinstoffen.
  • Geradstichfuß: für besonders feine Stoffe oder Jeansstoffe.
  • Reißverschlussfuß: erleichtert das Anbringen von Reißverschlüssen.
  • Overlockfuß: für das Nähen von Overlockstichen mit normalen Nähmaschinen. Verhindert außerdem das Faltenwerfen von feinen und weichen Stoffen. Besonders geeignet zum Versäubern von Stichen. Außerdem zum Zusammennähen und Versäubern gleichzeitig geeignet.
  • Kordelfuß: zum Annähen von dünnen Schnüren oder Kordeln.

Neben dem Material und der Verarbeitung, kommt es bei einer guten Nähmaschine auch auf die Funktionen an. Während Schneidern früher das Setzen von präzisen Stichen viel Zeit und Arbeit abverlangten, wird Ihnen heute die Arbeit von Nähmaschinen mit bis zu 14 verschiedenen Stickprogrammen vereinfacht.

Als ambitionierter Hobbynäher, sollten Sie beim Nähmaschinen-Kauf darauf achten, dass das Modell mindestens vier unterschiedliche Stichprogramme hat. Neben den Grundsticharten, dem Zick-Zack-Stich und dem Geradstich, sollte Ihre Nähmaschine mindestens zwei weitere Funktionen haben.

Einige Modelle besitzen auch eine automatische Fadenspannung oder ein Schnellfädelsystem: Funktionen, die sich besonders für Nähmaschinen-Anfänger lohnen. Eine Rückwertsnähtaste ermöglicht es Stiche automatisch wieder aufzulösen, falls Sie sich vernäht haben.

Wenn Sie sich selbst zu den professionelleren Schneidern zählen, sollten Ihnen Sticharten wie der Blindstich, Elastikstich, Wabenstich oder Federstich keine Fremdwörter sein. Achten Sie außerdem darauf, dass Stichlänge und die Stichbreite individuell einstellbar sind. Besonders beim Schneidern von komplexen Schnittmustern ist diese Funktion ein absolutes Muss.

Diese Nähmaschinen-Stichprogramme gibt es:

  • Zick-Zack-Stich
  • Geradstich
  • Knopflochstich
  • Steppstich
  • Blindstich
  • Elastikstich
  • Wabenstich
  • Federstich
  • Muschelkantenstich
  • Overlockstiche
  • Applikationsstiche
  • Hohlsaumstiche
  • verschiedene Dekostiche

Je mehr Nähprogramme umso präziser können Sie an Nähten und Säumen arbeiten. Außerdem ist ein automatisches Fußpedal wichtig, um die Nähgeschwindigkeit einfach selbst zu regulieren.

Neben den Stichprogrammen besitzt eine Nähmaschine noch einige Zusatzfunktionen, die das Schneidern deutlich vereinfachen. Neben einem elektrischen Fußpedal, ist auch ein LED-Nählicht sinnvoll, um Einstiche und Nahtlinien gut zu erkennen. Ein Lüfterhebel eignet sich vor allem beim Nähen von besonders dicken Stoffen und eine ideale Druckstichkraft ist durch ein Zahnriemenantrieb garantiert.

3. Nadelart, Fadenspannung und Stichlänge: So funktioniert eine Nähmaschine

Bevor Sie erfahren, wie eine Nähmaschine funktioniert, sollten Sie sich einen Überblick über die verschiedenen Komponenten verschaffen.

Bestandteile einer Nähmaschine sind:

  • Garnrollenhalter
  • Nähfuß
  • Spannungsscheibe
  • Nadelhalter
  • Handrad
  • Fadenführung
  • Fadengeber
  • Stoffdrückerstange
  • Greifersystem
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Bei einigen Nähmaschine kann man zwischen bis zu 14 verschiedenen Nähfüßen wählen, die alle eine spezielle Funktion erfüllen.

Eine Nähmaschine verknüpft in Sekundenschnelle einen oder mehrere Fäden miteinander, um so eine Naht herzustellen. Nachdem man das Garn in die Nähmaschine eingefädelt hat, laufen die meisten Funktionen automatisch ab: der Oberfaden wird von der Spule abgewickelt und mit einer Nadel durch den Stoff gestochen. Danach übernimmt der sogenannte Greifer. Jetzt wird der Faden durch bestimmte Bewegungen vernäht (Schlingenhub, Verschlingung und Umführung der Fadenschlinge). Während günstige Nähmaschinen meistens oszillierende Greifersysteme besitzenexistieren auch Greifer-Systeme, die horizontal verlaufen. Diese erlauben einen Wechsel der Spulen von oben.

Der Transport des Stoffes spielt auch eine zentrale Rolle beim Nähen. Die Stofflagen müssen durch bestimmtes Zurechtlegen, Ziehen und Dehnen zeitgleich zum Nähen angepasst und verschoben werden. Geübte Näher machen das ganz automatisch, während Näh-Anfänger darauf achten sollten, dass die Nähmaschine ein zusätzlichen Obertransporteur besitzt. Durch den Obertransporteur ist mehr Stabilität während des Stofftransports garantiert.

Bevor Sie mit dem Nähen beginnen, sollten Sie die Fadenspannung des Oberfadens einstellen sowie die richtige Nadel einspannen. Nähmaschinennadeln unterscheiden sich in Größen, Dicken und Materialien. Die Faustregel zur Wahl der richtigen Nadel ist einfach und nachvollziehbar: je dicker der Stoff, umso dicker die Nadel. Bei dünnen Stoffen können auch feinere Nadeln benutzt werden.

Auch die richtige Stichlänge beziehungsweise die Stichbreite sollten immer auf den Stoff und die Nähnadel abgestimmt sein. Die Stichlänge können Sie bei den meisten Nähmaschinen individuell einstellen, sodass Sie selbst darüber bestimmen können, wie lang der Stich sein soll und wohin die Nadel stechen soll (seitlich oder mittig). Wenn Sie sich für einen Zickzackstich entscheiden, kann sogar die Länge bzw. Breite jedes Abschnitts einzeln bestimmt werden. So können Sie selbst bestimmen, ob Sie ein sehr dichtes oder weitläufiges Zickzack-Muster haben möchten.

4. Häufige Fragen zum Thema Nähmaschine und Nähen

4.1. Gibt es einen Nähmaschinen-Testsieger der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat in einem umfangreichen Nähmaschinen-Test (01/2011) Modelle verschiedener Marken und Preisklassen verglichen. Das Testergebnis belegt: bei Nähmaschinen lohnt es sich zu bewährten Herstellern zu greifen. In den Kategorien Nähen und Handhabung schneiden am besten die Nähmaschinen von Brother (elektronische Nähmaschine mit Display) und Bernina (mechanische Nähmaschine) ab.

Als beste Nähmaschine in der günstigeren Preiskategorie wird vor allem die Marke Singer hervorgehoben. Laut Nähmaschinen-Test der Stiftung Warentest bringt die mechanische Nähmaschine-Singer-8280 alle wichtigen Funktionen mit, um als Nähmaschine für Anfänger eine gute Figur zu machen.

4.2. Sind Nähmaschinen von Discountern genauso gut?

Mittlerweile bieten einige Discountermärke in ihren Aktionswochen günstige Nähmaschinen an. Hauptsächlich handelt es sich dabei um AEG-Nähmaschinen, Veritas-Nähmaschinen oder Modelle von Toyota. Auf ersten Blick scheint eine Tchibo-Nähmaschine oder eine Nähmaschine von Lidl nicht unbedingt schlechter zu sein, als Modelle einer renommierten Nähmaschinen-Marke.

Meist lassen sich Qualitätsunterschiede erst mit der Zeit feststellen: wohingegen eine Lidl-Nähmaschine nach häufiger Benutzung Verschleißspuren aufweisen kann, sind die Maschinen von Fachherstellern, wie zum Beispiel eine Brother-Nähmaschine, Singer-Nähmaschine oder eine Nähmaschine von Pfaff, oft mechanisch überlegen und funktionieren auch noch nach Jahren einwandfrei. Grundsätzlich lohnt sich eine teure Nähmaschine als Investition für die Zukunft. Nähmaschinen von Lidl, Tchibo, Aldi und Co. eignen sich als Einsteigermodelle, sind aber für professionelle Zwecke eher ungeeignet.

4.3. Welches Nähmaschinen-Zubehör lohnt sich?

Der Lieferumfang einer Nähmaschine variiert von Hersteller zu Hersteller. Eine Bedienungsanleitung sowie ein Fußpedal und eine Abdeckhaube sind normalerweise immer vorhanden. Nützliches Zubehör sind außerdem: spezielle Nadeln und Spulen sowie eine Nähmaschinentasche für den Transport.

Sie haben außerdem die Möglichkeit ein Nähfußset für Ihre Nähmaschine dazuzukaufen. Wichtig ist, die Stichbreite und Nähfußhöhe zu bestimmen, bevor Sie sich ein Nähfuß-Set kaufen. Ein Nähfußset mit einer Stichbreite bis 5 mm und einer Nähfußhöhe von 15 mm ist normalerweise für gängige Modelle von Brother sowie für eine Nähmaschine W6 oder eine Nähmaschine-Singer geeignet. Bei jeder Nähmaschine ist ein Normalnähfuß dabei.

4.4. Gibt es eine Kinder-Nähmaschine?

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Eine Nähmaschine kann die Kreativität Ihres Kindes schon in jungen Jahren fördern.

Allerdings gibt es Nähmaschinen für Kinder oder auch sogenannte Mini-Nähmaschinen! Und das in vielen verschiedenen Ausführungen. Um das kreative Gespür Ihres Kindes auszubauen, bietet sich eine Nähmaschine sogar an. Wichtig ist nur, dass die Handhabung und Sicherheit auf einen kindgerechten Standard angepasst sind. Knöpfe und Hebel sollten verständlich gekennzeichnet und leicht zu bedienen sein.

Farbliche Hervorhebungen bieten sich dabei an. Zu viele Zusatzfunktionen können irreführend sein – bei einer Nähmaschine für Kinder ist es vollkommen ausreichend, wenn lediglich die Grundstichprogramme vorhanden sind. Nähmaschinen-Stichprogramme für Kinder können sich so auf ein Minimum reduzieren. Eine nützliche Zusatzfunktion ist jedoch der Fingerschutz, der verhindert, dass die kleinen Finger beim Nähen mit der spitzen Nadel in Berührung kommen.

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