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Nass-Trockensauger-Test 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Nass-Trockensauger.

Nass-Trockensauger können sowohl feinen Staub als auch Flüssigkeiten aufsaugen. Daher sind sie optimal für den Einsatz in Werkstätten, auf Baustellen oder auch in Industriebereichen. Achten Sie auf zusätzliche Steckdosen am Nass-Trockensauger, denn dann können Sie daran ein Elektrowerkzeug anschließen: Sobald Sie das Werkzeug bedienen, schaltet es automatisch den Werkstattsauger an und aus.

Unsere Tabelle verrät Ihnen außerdem welche Sauger leise sind und trotzdem effizient reinigen. Nass-Trockensauger-Tests haben gezeigt: reine Saugkraft ist nicht alles, denn das Zusammenspiel von Motor, Schlauch und Saugdüse bestimmen die Saugqualität.

Kaufberatung zum Nass-Trockensauger-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Nass-Trockensauger-Testsiegers!

  • Nass-Trockensauger sind wahre Allzwecksauger, da sie sowohl Flüssigkeiten als auch extrem feine Stäube aufnehmen können. Ebenso schaffen sie, groben Schmutz wie Splitter und Kieselsteine aufzusaugen. Einen Staubsauger im Haushalt ersetzen sie jedoch nicht, da sie sich nicht zum Reinigen von Textilien eignen.
  • Mit einer Steckdose und Blasfunktion ausgestattet, arbeitet das Gerät ideal als Werkstattsauger. Ist passendes Zubehör dabei, können Sie auch kleine Schleifgeräte am Werkstattstaubsauger anschließen.
  • Der Arbeitsradius wird durch die Länge von Schlauch und Stromkabel begrenzt. Wer den Nass-Trockenstaubsauger also nicht beständig herumtragen will, sollte besonders Schlauchlängen im Blick behalten.

nass-trockensauger-test

Nasssauger sind keine Nass-Trockensauger

Nass-Staubsauger sind von der Bezeichnung schnell mit den Nass-Trockensaugern zu verwechseln. Allerdings sind es unterschiedliche Gerätetypen unterschiedlicher Kategorien: Nasssauger sind zum Reinigen von Textilien geeignet, Nass-Trockensauger hingegen nicht.

Es sind also Haushaltsstaubsauger, die mit einem integrierten Wassertank und Seife den Teppich oder ein Möbelstück spülen. Anschließend saugen sie das Reinigungsmittel wieder heraus.

Mehr als 1,5 kg schaffen die besten Nass-Trockensauger anzusaugen. Doch damit gewinnen sie noch keinen Nass-Trockensauger-Test. Die Qualität der Allessauger liegt darin, wie effektiv sie unterschiedliche Arten von Schmutz aufnehmen. So müssen sie genauso gründlich Sand und Kieselsteine aufnehmen wie Wasserpfützen.

In unserem Nass-Trockensauger-Vergleich 2018 erklären wir, wann der Allessauger als Reinraum-Staubsauger taugt (z. B. im Gewerbe) und wann als Werkstattsauger. Gerade beim Einsatz in der Werkstatt ist pure Saugleistung nicht alles, sondern Lautstärke, Ausstattung und Zubehör fallen ebenfalls ins Gewicht.

1. Saugkraft und Effizienz

Ein starker Sauger ist nicht alles, denn das Gerät soll aus kleinen verwinkelten Ecken Staub aufsaugen, aber auch auf weiten Flächen effizient arbeiten. Die Saugleistung ergibt sich daher durch ein exzellentes Zusammenspiel von genügend Unterdruck im Behälter, einem dichten Schlauch und einer Saugdüse, die den Luftstrom kanalisiert.

Eine hohe Saugkraft ist wichtig, wenn Sie häufig Schutt und Gestein aufsaugen. Hier muss das Gerät als Baustellensauger groben Dreck aufsaugen können. Je stärker der Allessauger ist, desto schwerer dürfen die Gesteinsbrocken sein. Rund ums Haus und im Garten sind Nass-Trockensauger günstig zum Reinigen der Wege.

Die Saugeffizienz beweist ein Nass-Trockensauger, wenn er beispielsweise Sand aus schmalen, tiefen Ritzen aufsaugt. Wer häufig feine Stäube, Späne oder Sand aufsaugt, der braucht eher einen effizienten Sauger, als ein reines Kraftpaket.

Soll das Gerät auch als Industriestaubsauger oder gewerbliche Reinigung eingesetzt werden, muss er zeigen, wie gut er Flüssigkeiten aufsaugt. Nicht selten müssen mehrere Liter Schmutzwasser aus unzugänglichen Bereichen abgesaugt werden. Pumpen würde nur verstopfen, aber ein Nass-Trockensauger nicht, da er auch grobe Partikel nicht bis zum Motor durchlässt.

Alternative Kaufkriterien für die Saugleistung

Wenn Sie einen Nass-Trockensauger kaufen, sehen Sie ihm seine Qualitäten nicht auf den ersten Blick an. An dieser Stelle hilft natürlich die Kaufberatung von Nass-Trockensauger-Tests wie Stiftung Warentest, doch nicht immer ist ein passender Test vorhanden.

Sind keine Angaben zur Saugkraft und -effizienz zu finden, müssen Sie auf andere Informationen zurückgreifen: Ein erster Anhaltspunkt für leistungsstarke Elektromotoren sind Angaben zur Wattaufnahme. Hohe Wattzahlen sind zwar kein Garant, aber ein Hinweis, dass der Motor sehr stark sein könnte.

2. Steckdose und Blasfunktion für Werkstattsauger

werkstattsauger-saugadapter

Mit Saugadapter sowie einer Steckdose am Werkstattsauger gehen Bohrmaschine und Sauger eine Symbiose ein.

Nass-Trockensauger kommen aber nicht nur am Boden zum Einsatz, sondern auch als Werkstattstaubsauger an der Hobelbank. Mit dem richtigen Saugadapter schließt sich der Nass-Trockensauger als Werkstattsauger an jedes Schleifgerät oder Säge an.

Gerade die bekannten Werkzeughersteller wie Bosch, Makita, Einhell und Festool bringen passende Werkstattstaubsauger heraus. Bosch tritt hier besonders mit seiner Professional-Marke in Erscheinung.

Optimal wird der Mehrzwecksauger für die Werkstatt, wenn er eine Steckdose verbaut hat, an der Sie Ihr Elektrowerkzeug anschließen können. Sobald Sie also Ihre Säge oder Schleifgerät starten, schaltet dies automatisch den Werkstattsauger mit an. An der Sauger-Steckdose ist in der Regel vermerkt, wie viel Watt das Werkzeug maximal ziehen darf.

werkstattsauger-test

Hat der Nass-Trockensauger eine Puste-Funktion, wird der Schlauch kinderleicht umgesteckt.

So angeschlossen lärmt der Nass-Trockensauger immer nur dann, wenn Sie auch wirklich Dreck verursachen.

Puste-Funktion haben selbst Profi-Geräte nicht immer

Eine Puste-Funktion ist Goldwert, wenn sie beispielsweise an filigranen Holzstücken schnitzen und diese nicht einsaugen wollen. So können Sie sanft die Späne fortblasen. In der Regel wird der Schlauch zum Pusten auf den Luftausstrom des Nass-Trockensaugers gesteckt.

Doch nicht jeder Hersteller spendiert seinem Sauger diese Funktion. Auffällig ist, das Modelle, die für Profi-Werkstätten oder Baustellen konzipiert sind, dies meist nicht bieten (z. B. Bosch GAS Modelle und die Festool Midis).

3. Feine und giftige Stäube

industriesauger-test

Im Trockenbau werden viele Gipswände geschliffen. Der feine Staub ist schädlich für die Lungen. Ein Werkstattsauger für L-Stäube ist hier ideal.

Einige Modelle sind für Stäube der Klasse L qualifiziert. Diese Sauger dürfen mit dem entsprechenden Filter und Auffangsack giftige Stoffe aufsaugen. Aufgrund dieser Eigenschaft werden Sie gerne im Fertigungsbereich als Industriesauger eingesetzt.

Da die Standardfilter der Nass-Trockensauger immer etwas von dem Staub in die Luft pusten, den sie aufgenommen haben, müssen bei giftigen Stoffen unbedingt spezielle Filter verwendet werden (in Deutschland gelten zudem unterschiedliche Normen, damit Filter für bestimmte Stoffe geeignet sind).

Beim Aufsaugen kalter Asche oder besonders feinen Stäuben wird die Lunge ebenfalls schwer belastet; selbst wenn Sie einen Filter drin haben. Damit die bedenklichen Stäube nicht Ihre Gesundheit bedroht, muss ein entsprechender Filter und Auffangsack eingesetzt werden. Der Auffangsack ist in der Regel ein undurchlässiger Plastiksack (bei den Reinigungsmobilen von Bosch und Nilfisk sind die Säcke meist Teil der Grundausstattung).

Industriesauger sind keine Aschesauger:

Auch wenn die Nass-Trockensauger Multitalente sind, sind sie nicht für den Einsatz am Kamin gedacht. Dort dürfen nur ausgewiesene Aschesauger benutzt werden. Keiner der beiden Gerätetypen darf heiße Asche aufsaugen, da sonst durch den Unterdruck im Motorbereich Explosionsgefahr besteht.

Nur Aschesauger sind in der Lage, leicht warme Aschereste aufzunehmen. Bei den Nass-Trockensaugern schmelzen diverse Bauteile im Inneren. Dies würde wiederum die Leistung des Geräts beeinträchtigen.

Die wichtigsten Staubklassen in der Übersicht:

Staubklasse Besonderheit
L-Staub
  • leicht gefährlich
  • z. B. Gips, Kalk, Sand
M-Staub
  • mittel gefährlich
  • z. B. Lack in Form von Schleifstaub
H-Staub
  • hoch gefährlich
  • z. B. Asbest und Schimmel

4. Komfort und Mobilität

industriestaubsauger-test

Wird der Sauger als Industriestaubsauger zur Reinigung eingesetzt, behindern fehlende Zubehör-Halterungen effizientes Arbeiten.

Ihr Arbeitsradius wird durch die Länge vom Stromkabel und Saugschlauch begrenzt. Ein Stromkabel kann mit Verlängerungskabeln kompensiert werden, ist hingegen der Schlauch zu kurz, müssen Sie den Sauger beständig bewegen.

Ein langer Schlauch lässt Sie freier arbeiten und Sie müssen sich kaum um den Standort des Nass-Trockensaugers kümmern.

Wer den Sauger jedoch als Industriesauger einsetzt, wird das Gerät viel herumtragen müssen. Dann können lange Kabel und Schläuche schnell lästig werden, wenn die Unterbringung am Gerät nicht perfekt gelöst ist. Selbst namhafte Hersteller walten mit Minimalismus in der Zubehörhalterung. Andere Geräte wiederum haben für jedes Teil eine passende Halterung (seltsamerweise hat gerade Reinigungsspezialist Kärcher bei einigen Modellen keine vollwertige Schlauch-Halterung).

Wer das Gerät tendenziell stationär einsetzt, sollte unbedingt zu einem langen Schlauch greifen. Doch Vorsicht, die Länge des Schlauches kann unter Umständen die Saugleistung mindern. Zwar sind die meisten Nass-Trockensauger so leistungsstark, dass es kaum ins Gewicht fällt, doch bei günstigen, unbekannten Geräten ist dies eventuell nicht der Fall.

Bewegen Sie den Nass-Trockensauger viel, achten Sie auf eine ausreichende Zubehör-Unterbringung sowie eine robuste Schlauch-Halterung.

Vor- und Nachteile eines weiten Schlauchs:

  • viel Bewegungsfreiheit
  • Gerät muss kaum bewegt werden
  • schnelles Arbeiten möglich
  • Saugleistung beeinträchtigt
  • sperrig in der Lagerung

5. Häufige Fragen zum Nass-Trockenstaubsauger

5.1. Was ist ein Nass-Trockensauger?

werkstattstaubsauger-test

Nass-Trockensauger sind nur geeignet entweder Flüssigkeiten oder groben Dreck wegzusaugen. Einen Haushalts-Staubsauger ersetzen sie nicht.

Nass-Trockensauger sind Staubsauger rein für den handwerklichen und industriellen Bereich. Sie sind dafür konzipiert groben Dreck aufzunehmen. Dieser kann flüssig sein oder aus groben Brocken und feinen Stäuben bestehen.

Nass-Trockensauger sind hingegen nicht für den Haushalt geeignet. Beispielsweise würden sie einen Teppich nicht sorgfältig genug von Fusseln befreien. Einige wenige Modelle haben zwar in ihrem Zubehör auch Polsterdüsen, jedoch dienen sie eher dazu, dass Sie damit den Fußraum Ihres Autos reinigen oder Teppich von groben Schuttresten befreien.

Für eine effiziente Säuberung des Textils müssen immer noch ausgewiesene Reinigungsgeräte zum Einsatz kommen, wie beispielsweise ein Nasssauger, der mit einem Reinigungsmittel säubert (daher heißt dieser Typ auch Waschsauger).

5.2. Welcher Nass-Trockensauger ist der beste?

Welches Modell Nass-Trockensauger-Testsieger für Sie wird, hängt davon ab, wo Sie ihn einsetzen wollen: In der Werkstatt, auf der Baustelle, rund ums Haus oder in der Garage.

Gewinnermodelle für die Werkstatt brauchen in erster Linie eine eingebaute Steckdose, genügend Werkzeugadapter und eine Blasfunktion.

Kommt der Nass-Trockensauger auf der Baustelle Ihres Neubaus zum Einsatz, sollte das Gerät mit Feuchtigkeiten gut klarkommen. Schnell ist beim Rohbau eine undichte Stelle übersehen und der Arbeitsbereich schwimmt in einer Dreckpfütze. Aber er sollte auch kräftig genug sein, um schwere Gesteinsbrocken hoch saugen zu können.

Wer rund ums Haus alten Splitt vom Winter weg saugen will, braucht ein Modell, das effizient alle kleinen Steine erfasst.

Kommt der Nass-Trockensauger in der Garage für den Autoputz zum Einsatz, brauchen Sie die richtige Ausstattung an Saugdüsen für Polster (allerdings reicht dies nur für eine grobe Vorreinigung).

5.3. Worauf muss ich beim Nass-Trockensaugen achten?

Bevor Sie mit einem der Staubsauger nass oder trocken saugen, sollten Sie angemessen den Auffangbehälter vorbereiten: Zum Nasssaugen muss der Staubbehälter leer sein, da sonst sämtlicher Dreck den Motor von innen verklebt. Außerdem ist es auch umständlicher den Behälter danach zu leeren.

Zum Trockensaugen sollte der Behälter einigermaßen trocken sein, da sonst ebenfalls feiner Sand und Staub sich hartnäckig im Gerät festsetzen. Zwar ist es kein Problem, wenn einmal beim Trockensaugen etwas Flüssigkeit mitaufgenommen wird. Umgekehrt ist es auch kein Unglücksfall, wenn in einer aufgesaugten Pfütze einige Kiesel schwammen.

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