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Plattenspieler-Test 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Plattenspieler.

Hören Sie auch gerne Musik, haben aber des Öfteren das Gefühl, dass Ihnen etwas dabei fehlt? Womöglich liegt es daran, dass Ihnen das haptische Erlebnis beim Musikgenuss im Laufe technischer Errungenschaften abhanden gekommen ist.

Abhilfe schafft unser Plattenspieler-Vergleich, der Ihnen dabei hilft, wieder ein Stück Nostalgie in die eigenen vier Wände zu holen. Werfen Sie einen Blick in unsere Test- bzw. Vergleichstabelle und finden den für Sie am besten passenden Plattenspieler!

Kaufberatung zum Plattenspieler-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Plattenspieler-Testsiegers!

  • Schallplattenspieler erfreuen sich derzeit größter Beliebtheit und haben Liebhaber in allen Alterskategorien. Der Klang der Schallplatten wird von Verfechtern als „voller“ beschrieben.
  • Es gibt unterschiedliche Arten des Antriebs, je nachdem auf was man Wert legt. Sie unterscheiden sich in der Tonqualität und der Hochlaufzeit, also der Zeit, die es braucht, bis die Musik abgespielt wird.
  • Neuere Modelle gehen mit der Zeit und haben etwa einen USB-Anschluss, womit sich der Plattenspieler auch an den Computer anschließen lässt.

Plattenspieler Test

Die derzeit anhaltende Begeisterung für Plattenspieler ist an sich ein Paradoxon. Steht es doch wie kaum ein anderes Medium für eine angestaubte Technik längst vergessen geglaubter Tage. Kaum einer hätte es vor wenigen Jahren noch im Ansatz für möglich gehalten, dass Schallplatten jemals nochmal derart in Mode kommen und plötzlich sind sie wieder da. Wie konnte das geschehen?

1. Wofür sollte man sich entscheiden: Nostalgie oder Moderne?

1.1. Gründe, die für einen Plattenspieler sprechen

Die Zahlen sprechen eigentlich schon für sich: Sowohl Plattenspieler als auch Schallplatten haben in den vergangenen Jahren eine steile Wachstumskurve hinsichtlich ihrer Verkaufszahlen hingelegt. Innerhalb von zwei Jahren hat sich der Absatz von Schallplatten zum Jahr 2017 verdoppelt. Auch wenn andere Musikmedien wie das Radio, Smartphone und Computer bzw. Musik-Streamingdienste unangefochten auf den vorderen Plätzen rangieren, holt der Plattenspieler stetig auf.

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Portabler Plattenspieler

Es gibt sogar transportierbare Plattenspieler mit Lautsprecher, meist direkt im Koffer, sodass quasi auch unterwegs Musik gehört werden kann – vorausgesetzt, man hält den Koffer die gesamte Zeit über waagerecht. In der Regel sind zwei eingebaute Lautsprecher mit dabei.

Die Frage ist doch eigentlich, warum man sich heutzutage noch einen Plattenspieler zulegen sollte. Die Vinylplatten sind groß und zudem schwer, sie knistern und sie sind alles in allem der Urbegriff von Inpraktikabilität. Eben dadurch wurden sie unpopulär, wodurch auch die Preise für Schallplatten in den Keller gerieten – auch ein möglicher Grund dafür, warum sie wieder beliebt wurden und sogar neu erschienene Alben wieder auf Vinyl gepresst werden.

Kenner und Liebhaber der schwarzen Platte schätzen den von ihnen wahrgenommen, volleren Klang. Auch bei einer Digitalisierung der Schallplatte mit anschließender CD-Brennung sei der Klang immer noch satter als von handelsüblichen CDs, so sind sich die Verfechter der Schallplatte sicher. Im besonderen Maße trifft dies natürlich auf High-End-Plattenspieler zu.

Im Sinne der Übersichtlichkeit finden Sie nun folgend die Vor- und Nachteile eines Plattenspielers und der Schallplatte an sich:

  • bietet haptischen Musikgenuss
  • verbreitet Retro-Feeling
  • bietet ein Stück Entschleunigung und Entspannung
  • Schallplatten sind groß und unhandlich
  • keine gut Wahl, um unterwegs Musik zu hören
  • Störgeräusche kommen hinzu

1.2 Der Plattenspieler auf der Welle des Erfolgs

Plattenspieler Zubehör

Ob Schallplatte, CD, Kassette oder MP3-Player – jede Art der Musikwiedergabe hat ihren Charme.

Das Popularitätshoch hatten sowohl der Plattenspieler als auch die Schallplatte selbst etwa von 1930 bis 1960, wobei die zuerst übliche Schellackplatte Mitte der 1950er-Jahre vom flexibleren und leichteren Vinyl abgelöst wurde.

Ab Mitte der 1960er-Jahre kamen die Kassette und besonders die CD ins Spiel und machten der Schallplatte endgültig den Gar aus, degradierten sie geradewegs zum Nischenprodukt, mit dem sich scheinbar nur Althippies in längst vergessene Zeiten zurückzuversetzen versuchten.

Anfang der 1970er-Jahre, als der Zenit schon überschritten war, führte die Stiftung Warentest einen heute historischen Plattenspieler-Test durch. In der jüngeren Zeit hat die Stiftung Warentest jedoch noch keinen aktuellen Testsieger auserkoren. Es gibt zusätzlich zu der veralteten Durchführung jedoch Plattenspieler-Tests anderer Verbraucherorganisationen zu neueren, aktuell erhältlichen Plattenspielern.

2. Kaufberatung: Mit oder ohne technischen Schnickschnack

2.1. USB-Anschluss im Plattenspieler: Ein Anachronismus für sich

Durch die anhaltende Euphorie werden nicht nur neue Schallplatten mit neuer Musik hergestellt, sondern auch wieder neue Schallplattenspieler, womit die Auswahl, die man in Plattenspieler-Tests 2019 vorgestellt bekommt, nur noch größer wird. Manche Plattenspieler haben Bluetooth integriert, eine Funktion zum Digitalisieren von Schallplatten, eine schicke Nadelbeleuchtung oder gar einen USB-Anschluss, auch wenn das im ersten Moment widersprüchlich klingt.

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digitaler Vollautomatischer Plattenspieler

Verschiedene Anschlüsse wie USB ermöglichen die Verbindung mit einem Computer.

Ein USB-Anschluss ist jedoch auch in der heutigen Zeit kein Muss, wenn man sich überlegt, einen Plattenspieler zuzulegen. Dieser ist lediglich sinnvoll, wenn man vorhat, die Schallplatten noch zu digitalisieren oder aber die darauf abgespielte Musik auf dem Computer zu hören. Dort können mit entsprechender Software auch die für die Schallplatten typischen Knistergeräusche digital wieder entfernt werden.

Hat man dies alles nicht vor und möchte einfach nur Schallplattenmusik mit einem Plattenspieler hören, so kann man auch gut und gerne auf derlei technische Erneuerungen verzichten und sich einen herkömmlichen Plattenspieler kaufen. Auch ohne USB-Anschluss kann mit einem Plattenspieler Musik auf dem Computer gehört und bearbeitet werden. Bei einem Plattenspieler ohne USB-Anschluss in bei einem Verknüpfung mit dem Computer in manchen Fällen neben den entsprechenden Kabeln jedoch ein Plattenspieler mit Vorverstärker nötig.

2.2. Antriebsarten des Plattenspielers

Damit aus einer schwarzen, runden Platte Musik wird, braucht es eine technische Raffinesse. Dies wird auf drei verschiedene Arten umgesetzt. So gibt es drei Produkttypen des Plattenspielers, die sich über die Antriebsart unterscheiden:

  • Direktantrieb
  • Reibradantrieb
  • Riemenantrieb

Die Frage nach der Anschaffung eines Plattenspielers mit Direktantrieb sollte sich dem Ottonormalverbraucher nicht stellen, da dieser in erster Linie der favorisierte DJ-Plattenspieler ist. Auszeichnend für diese Art des Antriebs ist seine Schnelligkeit, wodurch die Musik recht schnell nach dem Auflegen der Platte anfängt zu spielen. Für den privaten Gebrauch, gerade wenn man sich genussvoll Zeit dafür nimmt, kommt es auf die paar Sekunden Verzögerung auch nicht an.

Welche Eigenschaften die jeweiligen Geräte mit sich bringen, haben wir nun folgend für Sie zusammengefasst:

KriteriumKurzbeschreibung
Riemenantrieb
  • Verbindung des Plattentellers mit der Motorspindel über einen Gummiriemen
  • die Antriebswalze liegt unter dem Teller, bei Hifi-Plattenspielern eher am Rand
  • gute Tonqualität ist durch die Trennung von Plattenteller und Motor gegeben
Reibradantrieb
  • Übertragung der Motorkraft auf den Plattenteller über eine Gummirolle
  • die Räder sind in der Regel höhenverstellbar, um die Geschwindigkeit zu regulieren
  • anfällig für Störgeräusche durch die vom Rad ausgelösten Schwingungen
Direktantrieb
  • die Achse des Motors treibt auch die Achse des Plattentellers an
  • wird vornehmlich im DJ-Bereich verwendet, da die Zeit bis zum Abspielen geringer ist als bei anderen Antriebsarten
  • bei günstigeren Plattenspielern kann gerade die kurze Hochlaufzeit dafür sorgen, dass das anfängliche Ruckeln auf die Platte übertragen wird

Fazit: Durch die Bauart, die auf dem Antriebsriemen basiert, sorgen Plattenspieler mit Riemenantrieb für den saubersten Klang mit wenig Rucklern und Knistern. Die Geschwindigkeit, die sich bei Plattenspielern mit Reibradantrieb über die Räder einstellen lässt, lässt sich beim Riemenantrieb jedoch auch einstellen. Der Direktantrieb ist mehr oder weniger dem DJ-Bereich vorenthalten und es ist kein Muss, sich solch ein Modell für den Hausgebrauch anzuschaffen.

2.3 Weder zu schnell noch zu langsam: Das richtige Tempo finden

Was unabhängig von der Antriebsart des Plattenspielers beachtet werden muss, ist die jeweilige Geschwindigkeit: Diese richtet sich nach der Art der Schallplatte und muss am Plattenspieler am sogenannten Pitchbereich selbstständig eingestellt werden. Es gibt mehr als zwei Geschwindigkeiten. So sind 33 Umdrehungen pro Minute für eine gängige Vinyl-Schallplatte vonnöten, damit die Musik weder zu schnell noch zu langsam abgespielt wird. Kleinere Single-Schallplatten brauchen im Test mit 45 Umdrehungen pro Minute ein wenig mehr, die ursprünglich verwendeten Schelllackplatten benötigen mit 78 Umdrehungen pro Minute gar mehr als das Doppelte einer Vinyl-Schallplatte.

Schallplatten kaufen

3. Im Moment leben: Ohrenschmaus und Augenweide in einem

3.1. Das Ritual des gepflegten Musikgenusses

Schallplatten Musik hören

Durch technische Erneuerungen gibt es mittlerweile USB-Plattenspieler und je nach Gerät eine Auto-Stop-Funktion.

Liebhaber des Plattenspielers schätzen das haptisch greifbare Ritual des Musikhörens. Man nimmt sich gezielt Zeit, um sich dem Genuss seiner favorisierten Musik hinzugeben. Anders als wenn man aufs Handy oder den CD-Player drückt, muss man bei einem Schallplattenspieler erst einmal „arbeiten“ um an sein Ziel zu kommen.

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Genau wie bei der Entscheidung für oder gegen E-Books statt Bücher ist auch hier das Argument, man könne die Musik noch greifen und beim moderneren Medium würde durch das Fehlen des Haptischen ein Teil des Erlebnisses auf der Strecke bleiben.

3.2. Ein Hingucker auch für Audiophile

Zudem hat etwa ein Plattenspieler im Retro-Design auch einen gewissen Stylefaktor und wertet den Wohnraum optisch auf. Mit dem nötigen Kleingeld sind auch Designer-Plattenspieler, etwa der Marke Transrotor, denkbar, die durch kunstvolle Glas- oder Aluminiumkonstruktionen bestechen.

Durch die Abdeckhaube ist der Plattenteller und die Schallplatte zudem vor Staub oder Getränken geschützt, was bei einer Party ein durchaus denkbares Szenario wäre.

4. Schwelgen im Freudentaumel: Hersteller von Plattenspielern

Es hätte vermutlich kein einziger Hersteller von Plattenspielern, ob Dual, Yamaha oder Soundmaster, jemals noch für möglich gehalten, dass sich um dieses geradezu antik anmutende Produkt noch einmal so ein Hype entwickeln würde. Zeitweise war die Nachfrage nach den Geräten so groß, dass das von den Herstellern zur Verfügung stellbare Angebot von der Anzahl kaufwilliger Kunden überschritten wurde. Da war es auch egal, ob man einen gebrauchten Plattenspieler, einen Thorens Plattenspieler, einen Technics Plattenspieler, einen Denon Plattenspieler, etwa den Denon DP-300f, oder einen Plattenspieler der Marke Pro Ject, beispielsweise den Pro-Ject Debut III oder den Pro-Ject RPM 5.1, kaufen wollte.

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In Sachen DJ-Equipment haben sich Plattenspieler (bzw. „Turntables“ auf Englisch) der Marke Reloop auf dem Markt etabliert. Die Besonderheit liegt hierbei, dass sie sich als deutschen Hersteller gegen die amerikanische oder japanische Konkurrenz – zumindest in Europa – beweisen können.

Damit Sie sich einen Überblick über die am Markt vertretenen und besten Plattenspieler-Marken machen können, finden Sie hier eine Auflistung darüber:

  • Yamaha
  • Pioneer
  • Sony
  • Dual
  • Pro-Ject
  • Thorens
  • JVC

5. Gut zu wissen: Fragen zu Plattenspielern

5.1. Wie funktioniert ein Plattenspieler?

Im Unterschied zu allen anderen Musikwiedergabegeräten sieht man den Plattenspieler sprichwörtlich noch bei der Arbeit zu. Auch die Funktion lässt sich recht anschaulich darstellen: Der allseits bekannte Tonarm trägt an seinem Ende eine Plattenspieler-Nadel. An ihrem Ende ist ein Diamanten eingefasst – seltener auch einen Saphir oder Rubin. Durch die elastische Einfassung des Edelsteins können die von der Schallplatte kommenden Schwingungen aufgenommen und weitergegeben werden, sodass aus elektrischer Spannung ein Audio-Signal wird – oder kurzum: Es ertönt Musik.

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5.2. Welcher Tonabnehmer beim Plattenspieler?

Die Schallplattennadel wird, da sie den Ton regelrecht von der Platte nimmt, auch Tonabnehmer genannt. Es gibt ihn in zwei verschiedenen Varianten: Das Magnetsystem (MM) ist deutlich verbreiteter, hat es doch aufgrund seiner hohen Ausgangsspannung eine hohe Kompatibilität mit Verstärkern. Das Moving-Coil-System (MC), wobei „moving coil“ einfach „bewegliche Spule“ heißt, besitzt dementsprechend eine geringere Ausgangsspannung und ist in Verbindung mit Verstärker nicht ganz so pflegeleicht wie das zuvor genannte Magnetsystem. Somit wäre das Magnetsystem empfehlenswerter, wenn Sie einen Verstärker verwenden.

5.3. Was bei einem Plattenspieler beachten?

Da Plattenspieler von sich aus ein sehr schwaches Signal abgeben, muss dieses zunächst verstärkt werden, bevor man bspw. die Stereoanlage mit dem Plattenspieler verbinden möchte. Dafür ist es notwendig, einen Phono-Vorverstärker am Plattenspieler anzubringen, wobei es Plattenspieler mit Verstärker bereits ab Werk gibt. Auch beim Vorhaben, den Plattenspieler mit Boxen zu verbinden, ist dies nötig.

5.4 Warum leiert mein Plattenspieler?

Wenn die Musik aus dem Plattenspieler leiert, kann dies daran liegen, dass der Antriebsriemen nicht mehr passgenau ist oder es nie war. Entweder ist es von vorneherein kein Originalriemen des entsprechenden Plattenspieler-Herstellers oder aber der Riemen hat schlichtweg nicht mehr genug Spannung und ist „ausgeleiert“. Eine kurzfristige Lösung wäre es, den Riemen in kochendes Wasser zu legen. Über kurz oder lang sollten Sie sich aber einen neuen Antriebsriemen zulegen, den ganzen Plattenspieler reparieren zu lassen ist nicht notwendig.

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