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Rasendünger-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Rasendünger.

Wer kennt das nicht? Beim Nachbarn leuchtet saftiges Grün, das dem eines Golfplatzes Konkurrenz macht, und der eigene Rasen beschämt durch kahle Stellen und braune Flecken. Doch damit ist jetzt Schluss: Der richtige Dünger verhilft Ihrem Rasen im Nu zu neuem Leben.

Worauf Sie beim Kauf des richtigen Rasendüngers achten sollten und welcher Stickstoff- und Kaliumanteil optimal ist, erfahren Sie in unserer Test- bzw. Vergleichstabelle. So klappt es auch bei Ihnen mit dem englischen Rasen!

Kaufberatung zum Rasendünger-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Rasendünger-Testsiegers!

  • Dünger schaffen Abhilfe bei trockenem, braunem Rasen oder wenn zwischen den Rasenpflanzen Moos und verdorrte Pflanzenreste die Optik trüben.
  • Durch ihre organische oder mineralische Wirkung stärken sie das Gras und sorgen für kräftigen, gesund nachwachsenden Rasen – auch langfristig.
  • Um dem Rasen die fehlenden Nährstoffe für einen dichten Wuchs zuzuführen, sollte am besten dreimal im Jahr gedüngt werden.
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Für ein perfektes Grün: Die besten Rasendünger für Ihren Garten.

Von einem schönen, grünen Rasen träumt ein jeder Hobbygärtner. Doch nicht jeder hat das Glück, dass die Halme von selbst kräftig sprießen. Und so sorgen kahle, trockene Stellen im Rasen bei so manchem Blick auf die heimische Wiese für Stirnrunzeln. Oft fehlen wichtige Nährstoffe und Mineralien, die sonst für einen dichten, gleichmäßigen Wuchs sorgen. Um diese dem Rasen zuzuführen, können Sie Rasendünger kaufen und so der Natur bei der Rasenpflege etwas auf die Sprünge helfen.

Welche unterschiedlichen Dünger-Typen es gibt und was Sie bei der Anwendung beachten sollten, erfahren Sie in der Kaufberatung zu unserem Rasendünger-Vergleich 2019.

1. Welche Rasendünger-Arten gibt es?

1.1. Mineralischer Rasendünger: Für einen leuchtend grünen Rasen

Die Substanzen von mineralischem Rasendünger sind chemischer Natur. Magnesium, Kalium, Phosphor und Stickstoff bilden die Grundlage des Wirkkomplexes, der als Kunstdünger eine besonders schnelle Wirkung verspricht. So erzielen Sie mit dieser Art Dünger zwar schnelle Ergebnisse, können sich aber nur kurzfristig und eine begrenzte Zeit an dem satten Grün erfreuen. Mineralische Rasendünger oder Blaudünger haben nur eine Kurzzeitwirkung von ca. einem Monat.

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Wegen der Kurzzeitwirkung von mineralischem Rasendünger müssen Sie häufiger nach düngen. Wird der Dünger dabei falsch dosiert oder unsachgemäß verwendet, kann der Rasen Schaden nehmen und „verbrennen“. Besonders wichtig bei der Anwendung ist daher, dass der Rasen nach dem Ausbringen des Düngers ausreichend gewässert wird.

Achtung: Bewegt sich Ihr Haustier frei im Garten, ist bei der Verwendung von mineralischem Dünger Vorsicht geboten! Hunde und Katzen sollen diesen auf keinen Fall fressen – zwar kann der Dünger nicht lebensbedrohlich sein, ist in jedem Fall aber bei der direkten Aufnahme gesundheitsgefährdend.

1.2. Organischer Rasendünger sorgt für einen Langzeiteffekt

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Rasendünger wie z. B. der Compo Rasendünger mit Unkrautvernichter verwandeln trockenes, braunes Gras in eine grüne Oase.

Organischer Dünger besteht aus natürlichen Materialien wie etwa Granulaten aus Guano, Trebern und Hornspänen. Die organischen Substanzen werden von Mikroorganismen in Nährstoffe umgewandelt, die wiederum für die düngende Wirkung auf dem Rasen verantwortlich sind. Im Gegensatz zum chemischen, mineralischen Dünger sind die Substanzen von organischem Dünger naturbasiert.

Der organische Dünger ist ein Rasen-Langzeitdünger, dessen Wirkung sich erst nach etwa drei oder vier Wochen zeigt. Die Wirkung hält allerdings nach dem Düngen – wie Rasendünger-Tests gezeigt haben – auch drei bis sechs Monate an.

Er ist durch seine natürlichen Substanzen dabei besonders umweltverträglich und ist gut geeignet, wenn sich außer Ihnen auch Kinder oder Haustiere wie etwa Katzen oder Hunde im Garten aufhalten. Ein möglicher Nachteil des organischen Düngers ist, dass er weniger Magnesium enthält und so weniger für eine leuchtend grüne Farbe des Rasens sorgt.

Die optimale Zusammensetzung der Nährstoffe bei organischem Dünger sorgt dafür, dass der Rasen nicht schneller in die Höhe, sondern in einer dichten Struktur nachwächst.

Die Vor- und Nachteile von organischem Dünger im Überblick:

  • besteht aus natürlichen Substanzen
  • hat eine Langzeitwirkung
  • auch bei Haustieren unbedenklich
  • begünstigt keine grüne Rasenfarbe
  • enthält weniger Magnesium

Tipp: Um den Rasen auch langfristig optimal zu pflegen, ist organische Dünger ideal. Eine Mischung aus organisch-mineralischem Dünger ist eine gute Möglichkeit, die Vorteile beider Dünger-Kategorien zu verbinden.

2. Der richtige Dünger für jede Saison

Nicht jeder Dünger ist gleichermaßen für die Verwendung in jeder Saison geeignet. Je nach Jahreszeit sollten Sie daher genau darauf achten, welches Produkt Sie nutzen, wenn Sie den Rasen düngen.

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2.1. Standarddünger sorgt für Wachstum nach dem Winter

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Kalium, Phosphor und Stickstoff sind das Dünger-Rezept für einen schönen englischen Rasen – auch in Ihrem Garten!

Wenn die Vegetationsperiode im Frühjahr beginnt und die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, ist es auch wieder an der Zeit, sich dem Garten zu widmen. Normaler Standarddünger ist hier das Mittel der Wahl: Mit seiner ausgewogenen Mischung aus Kalium, Phosphor und Stickstoff versorgt er den Rasen, die Rasensaat oder die Rasensamen von Frühjahr bis Herbst mit den wichtigsten Nährstoffen.

Rasendünger im Frühjahr schafft die Voraussetzungen, damit der Rasen in der Saison gleichmäßig und dicht wachsen kann.

Im Handel sind auch Rasendünger mit Moosvernichter erhältlich.

2.2. Herbstrasendünger: Optimale Vorbereitung für den Winter

Beachten Sie

Auch organischer Bio-Rasendünger aus Hornspänen kann eine positive Wirkung auf den Rasen haben. Die Zufuhr von Nährstoffen ist hierbei allerdings nicht optimal dosiert, sodass es zu einer Unterversorgung kommen kann.

Herbstdünger für Rasen beinhaltet Kalium als Bestandteil, das die Rasenpflanzen vor Kälte schützt. Dieser Dünger sollte daher in der Zeit zwischen Oktober und November ausgebracht werden, bevor der erste Frost die Pflanzen angreifen kann.

Wenn Sie den Rasendünger im Herbst ein letztes Mal im Jahr verwenden, sollte der Dünger viel Kalium und möglichst wenig Stickstoff enthalten. Anstatt das Wachstum zu fördern, was im Herbst eher unerwünscht ist, werden durch das Kalium die Wurzeln gestärkt, sodass Ihr Rasen gut durch den Winter kommt und im nächsten Frühjahr wieder kräftig nachwächst.

Dünger-ArtEigenschaften
 Standarddünger
  • Mischung aus Kalium, Phosphor und Stickstoff
  • Rundumversorgung mit den wichtigsten Nährstoffen
  • geeignet für die Sommermonate
 Herbstdünger
  • Hauptbestandteil Kalium
  • stärkt Wurzeln und Rasen
  • besonderer Schutz vor der Kälte im Winter

3. Wie dünge ich den Rasen richtig?

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Einen knackig grünen Rasen erreichen Sie mit einem mineralisch-organischen Dünger, der dreimal im Jahr nach dem Grasschnitt auf kurzem, trockenem Rasen ausgebracht wird.

Ihren Rasen sollten sie etwa zwei- oder – wenn er stark beansprucht ist – besser dreimal im Jahr düngen. Damit der Dünger möglichst gut mit der Erde in Kontakt kommt, sollte er auf einem kurz geschnittenen Rasen ausgebracht werden.

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Obwohl die Stiftung Warentest noch keinen Rasendünger-Test durchgeführt hat, so gibt das Magazin doch wertvolle Hinweise für die richtige Pflege des heimischen Grüns. In seinen Rasenpflege-Tipps  erklärt das Verbrauchermagazin, wie Sie den Rasen richtig düngen. Dazu sollten Sie den Dünger gleichmäßig auf den trockenen Rasen streuen, anschließendes Wässern sorgt dann dafür, dass sich die Nährstoffe gut auflösen und im Boden verteilen.

Tipp: Wichtig ist, dass Sie den Dünger gleichmäßig auf dem Rasen verteilen, damit das Gras gleichmäßig lang wächst und sich keine „Inseln“ bilden.

4. Wichtige Fragen zum Thema Rasendünger

Nicht jeder hat einen grünen Daumen und entsprechende Erfahrungen im Gärtnern. Für alle, die sich zum ersten Mal ans Düngen wagen, haben wir hier einige der wichtigsten Fragen zum Thema beantwortet.

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4.1. Wie lange darf ich den Rasen nach dem Düngen nicht betreten?

Das hängt davon ab, welche Art Rasendünger Sie verwendet haben. Bei mineralischem Rasendünger sollte sichergestellt werden, dass die Dünger-Körnchen bereits bis auf die Grasnarbe durch gerieselt sind, bevor Kinder und Haustiere das Grün wieder betreten. Ausgiebiges Bewässern von mindestens zwanzig bis dreißig Minuten ist hier außerdem sinnvoll, um den Dünger gut zu verteilen und ihn einzuschwemmen.

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Nach dem Ausbringen von mineralischem Dünger sollten Sie den Rasen gründlich wässern.

Haben Sie organischen Rasendünger verwendet, so ist dies absolut unbedenklich. Wurde dieser fachgerecht verteilt, können sowohl Kinder als auch Haustiere wie etwa der Familienhund den Rasen direkt nach dem Düngen betreten.
Bei diesen Düngern ist es nicht unbedingt nötig, sie vorher zu wässern, da ihre Inhaltsstoffe keine Verbrennungen an den Halmen verursachen können.

4.2. Gibt es eine Alternative zum industriellen Dünger?

Neben der Möglichkeit, den Rasen mit Fertigprodukten zu düngen, können sie den Rasen auch kalken. Den Kalk benötigt der Rasen, damit er kräftig wachsen kann – durch ihn werden fehlende Nährstoffe im Boden ersetzt und er beseitigt Säure im Boden. Im Unterschied zum Düngen, das sie zwei- oder dreimal in der Gartensaison vornehmen sollten, wird das Streuen von Kalk nur im Abstand von zwei bis drei Jahren empfohlen.

Der ideale Zeitpunkt zum Kalken ist der Frühling, vorher sollte die Fläche gründlich vertikutiert werden. Verteilen Sie den Kalk anschließend mit einem Düngerstreuer, um ein möglichst gleichmäßiges Ergebnis zu erziehen. Bringen Sie den Kalk von Hand aus, sollten Sie unbedingt daran denken, Handschuhe bei der Arbeit zu tragen.

Wir empfehlen das Kalken allerdings nicht als alleinige Methode, sondern als Ergänzung zu der Verwendung von normalem, industriellem Dünger. So wird Ihr Rasen besonders saftig grün!

4.3. Was kann ich meinem Rasen sonst noch Gutes tun?

Neben dem regelmäßigen Düngen gibt es vieles, das Sie tun können, damit sich der heimische Rasen von seiner besten Seite zeigt. So sollten Sie beim Mähen darauf achten, dass sie den Rasen nicht zu kurz schneiden. Etwa zwei Drittel der Halme sollte stehen bleiben, damit die Fotosynthese optimal ablaufen kann und auch die Wurzeln Kraft gewinnen.

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Hinterlässt der Scher unschöne Erdflecken im Rasen, bieten spezielle „Rasenpflaster“ mit Dünger schnelle Hilfe.

Stören Unkraut und verdorrte Pflanzenreste den Wuchs des Rasens, hilft regelmäßiges Vertikutieren: Moos wird ausgerupft, die Erde aufgelockert und wichtige Nährstoffe gelangen wieder bis tief an die Wurzeln der Rasenpflanzen.

Löchern im Rasen, die Wühlmäuse, Maulwürfe oder Kaninchen hinterlassen haben, können sie mit sogenannten „Rasenpads“ oder „Rasenpflastern“ zu Leibe rücken. Anstatt umständlich neue Rasensaat auf den betroffenen Stellen auszubringen, lassen diese Mischungen aus Saat, Dünger und Substrat auf jeder Erde schnell neue Halme sprießen.

4.4. Sind teure Rasendünger besser?

Nicht immer muss der beste Rasendünger von einer teuren Marke sein. So kann, je nach Hersteller, auch guter Rasendünger günstig sein – das haben Rasendünger-Tests gezeigt.

Bekannte Produkte, die zuverlässige Ergebnisse für Ihren Rasen liefern, sind etwa der Neudorff Rasendünger, Rasendünger von Beckmann oder Cuxin-Rasendünger.

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