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Rasenmäher Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Rasenmäher.

Ein sattgrüner gepflegter Rasen ist das Herzstück der meisten privaten Gärten. Ganz gleich, ob Sie darauf mit Ihren Kindern Fußball spielen, im Sommer Liegestühle zum Sonnenbad aufstellen oder Ihre Freunde zur Grillparty einladen: Damit der eigene Rasen stets im Topzustand ist, muss er regelmäßig gemäht werden.

Der richtige Rasenmäher erleichtert Ihnen diese Arbeit ungemein. Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen rund um das Thema Rasenmäher und Kauftipps zu Produkten, die bei einem Rasenmäher-Test gut abgeschnitten haben.

Kaufberatung zum Rasenmäher-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Rasenmäher-Testsiegers!

  • Ein Rasenmäher ist zur Pflege des eigenen Rasens unverzichtbar.
  • Rasenmäher können wahlweise mit Benzin oder Strom betrieben werden.
  • Zahlreiche verschiedene Modelle und Größen erleichtern die Auswahl.

rasenmaeher-test

In den Sommermonaten bildet das Surren und Brummen der Rasenmäher einen vertrauten Klangteppich im Land. Die einen empfinden das Rasenmähen als meditative entspannende Tätigkeit und lieben den Duft des frisch geschnittenen Grases, für die anderen ist es lediglich eine Pflicht. Ganz gleich, auf welcher Seite Sie stehen: Ohne einen Grasmäher geht es nicht. Hier finden Sie eine umfangreiche Kaufberatung und Tipps, welche Rasenmäher im Test gut abgeschnitten haben.

1. Der Rasenmäher als unverzichtbarer Helfer im Garten

Grasmäher unterscheiden sich in der Ausstattung, Größe und Antriebsart. Die für den Privatgebrauch üblichsten Modelle sind:

Hinweis: Rasen ist nicht gleich Rasen. Wenn Sie einen sattgrünen englischen Rasen rein zur Zierde anlegen, verwenden Sie andere Gräsersorten als bei einem robustem Spielrasen für die ganze Familie. Die Art der verwendeten Gräsersorten bestimmt wiederum die Wahl des Rasenmähers.

1.1. Der Benzin-Rasenmäher

benzin-rasenmaeher

Der klassische Benziner ist ein Allrounder.

Der beliebte Benzin-Rasenmäher ist in zwei Varianten erhältlich:

  • Der 2-Takt-Motor wird mit einem Benzin-Öl-Gemisch betankt. Ein 2-Takt-Rasenmäher ist relativ leicht und unkompliziert in der Wartung. Allerdings ist er auch sehr laut und setzt viele Schadstoffe frei.
  • Der 4-Takt-Motor wird mit dem gleichen Normalbenzin betrieben, das Sie ins Auto füllen. Ein 4-Takt-Rasenmäher ist schwer und teuer, doch dafür bringt er viel Leistung auch auf großen Rasenflächen.

1.2. Der Elektro-Rasenmäher

Elektrische Rasenmäher sind leiser als Benziner und sehr sparsam im Stromverbrauch. Soll Ihr Rasenmäher günstig sein, treffen Sie mit dem Elektro-Rasenmäher die beste Wahl. Allerdings haben diese Geräte auch einen Nachteil: Wenn Sie den Rasen mähen, müssen Sie stets auf das Kabel achten, um nicht versehentlich darüberzufahren.

1.3. Akku-Rasenmäher

aufsitzrasenmaeher

Für große Rasenflächen eignet sich ein Aufsitzmäher.

Akku-Rasenmäher sind kleine handliche Rasenmäher oder Rasentrimmer, die nur für kleine Rasenflächen, zum Trimmen der Kanten und für Bereiche um Bäume und Beete geeignet sind. Sie sind relativ teuer aber ungefährlicher als der Elektro-Rasenmäher.

1.4. Aufsitzrasenmäher

Der Aufsitzrasenmäher, auch Rasentrakor genannt, lässt das Herz vieler Männer höherschlagen, die damit durch den eigenen Garten fahren möchten. Doch lohnt es sich? Als Faustregel gilt: Ein Rasenmäher-Traktor ist erst ab einer Fläche von über 500 Quadratmetern sinnvoll und dann auch nur, wenn es sich um eine durchgängige Rasenfläche handelt. Sie möchten mit dem schweren Rasentraktor sicher nicht zwischen Blumenrabatten, Bäumen und Gartenmöbeln umherkurven müssen.

Tipp: Wohnen Sie in einer schneereichen Region? Viele Rasentraktoren lassen sich im Winter zu kleinen Schneepflügen umrüsten, mit denen Sie Ihre Auffahrt oder sogar die Zufahrtsstraße zu Ihrem Haus räumen können!

1.5. Mähroboter

Träumen Sie manchmal davon, einfach im Gartenstuhl zu sitzen und anderen beim Mähen zuzusehen? Fehlt Ihnen ein Enkel oder Nachbarskind, das die Arbeit für ein Taschengeld erledigt, können Sie den klassischen Rasenmäher durch Roboter ersetzen: Diese praktischen Winzlinge erledigen die Arbeit von selbst, sind jedoch derzeit noch sehr teuer.

Die Vor- und Nachteile eines Mähroboters:

  • erledigt die Arbeit von alleine
  • ideal bei körperlichen Beschwerden und im Alter
  • sehr günstig im Stromverbrauch
  • nimmt die Arbeit immer wieder von selbst auf
  • kehrt von alleine zur Aufladestation zurück
  • sehr teuer in der Anschaffung
  • Sensoren erkennen Hindernisse oder die Graskante nicht immer

2. Wissenswertes zu den verschiedenen Rasenmähertypen

Soll es ein sehr kurzer samtig-weicher englischer Rasen sein, ein robuster Spielrasen oder eine ökologische Wiese? Diese Frage beeinflusst die Wahl des Schneidwerks. Eine Übersicht über die gebräuchlichsten Schneidwerke für Rasenmäher und einige besondere Typen:

Name Form Für welchen Rasen Vorteile Nachteile
Spindelmäher
spindelmaeher
Eine mit Messern bestückte Walze/ Spindel, die von Hand über den Rasen gezogen wird Englischer Zierrasen,
Golfplätze
Führt zu einem sehr niedrigen sauberen Schnitt Nur für sehr kurze Rasen (max. 10cm Höhe) geeignet
Sichelmäher
sichelmaeher
Ein am Boden des Mähers angebrachtes Messer, das ähnlich wie eine Sichel kreisförmig rotiert Gebrauchs- und Spielrasen Robust und einfach in der Handhabung Schneidet nicht so sauber wie der Spindelmäher
Balkenmäher
balkenmaeher
Ein mindestens ein Meter langer Mähbalken mit mehreren Klingen, der vorne horizontal angebracht ist Wiesen (ab etwa 20cm Höhe) Ideal geeignet um sommerliche Wiesen zu kürzen Erfordert viel Muskelkraft
Walzenmäher
walzenmaeher
Verfügt hinten über eine Walze statt Hinterrädern Zierrasen,
Gebrauchsrasen
Erzeugt die von Fußballplätzen bekannten Streifen, die auch im eigenen Garten toll aussehen Keine
Luftkissenmäher
luftkissenmaeher
Hebt den Mäher mit einem Gebläse leicht an, so dass er auf dem Luftkissen leichter über das Gras gleitet Zierrasen,
Gebrauchsrasen
Einfache Handhabung in Hanglagen und auf unebenem Gelände Keine

Spindelmäher, Walzenmäher und Luftkissenmäher sind Rasenmäher mit Mulchfunktion. Dies bedeutet, dass das geschnittene Gras nicht in einen Fangkorb geblasen wird, sondern besonders fein geschnitten auf dem Rasen liegen bleibt. Dort wird es Teil des natürlichen Kreislaufs und als Dünger wieder vom Boden aufgenommen.

Bitte beachten Sie, dass Sie einen normalen Benzin- oder Elektro-Rasenmäher nicht einfach zum Mulch-Rasenmäher umfunktionieren können, indem Sie den Fangkorb weglassen. Das so geschnittene Gras ist zu grob und bleibt als Heu liegen.

Unterschiede gibt es übrigens auch in der Schnittbreite: Je größer die Rasenfläche ist, umso größer sollte die Schnittbreite ausfallen.

3. Die Favoriten im Rasenmäher-Test

maehroboter

Ein moderner Mähroboter nimmt die Arbeit ab.

Die Stiftung Warentest testet regelmäßig Rasenmäher verschiedener Hersteller. Welche Rasenmäher zum Testsieger gekürt wurden, können Sie direkt auf den Seiten der Stiftung Warentest nachlesen. So gab es 2013 den letzten großen Rasenmäher-Test zu Benzinern und 2014 den letzten großen Test zu Elektro-Rasenmähern. 2017 war die Kategorie Mähroboter an der Reihe.

Als beste Rasenmäher im Rasenmäher-Vergleich wurden dabei u. a. der Alko Rasenmäher Highline 51.5 SP-A bei den Benzinern und der Gardena Powermax 37 E bei den Elektro-Rasenmähern ausgezeichnet. Auch Honda Rasenmäher und Modelle von Einhell und Bosch schnitten gut ab. Bei den Mährobotern lagen beim Rasenmäher-Test 2018 ein Husqvarna Rasenmäher (der Automower) und der Gardena smart Sileno vorne.

4. Tipps zum Rasenmäher-Zubehör

Wenn Sie sich für eine Marke entscheiden, sollten Sie auch dem erhältlichen Zubehör Aufmerksamkeit schenken. Können Sie für Ihren Rasenmäher Ersatzmesser bequem online bestellen und zu Hause austauschen oder muss das Gerät zum Händler gebracht werden? Können Sie den Rasenmäher zur Reparatur problemlos abgeben oder müssen Sie ihn eventuell teuer versenden? Welche Hilfe bietet Ihnen der Hersteller, wenn der Rasenmäher defekt ist oder wenn der Motor am Rasenmäher stottert?

5. Die am häufigsten gestellten Fragen zu Rasenmähern

Wenn Sie erstmals einen Rasenmäher kaufen oder auf eine andere Art Rasenmäher umsteigen möchten, haben Sie sicher einige Fragen. Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier:

5.1. Wie funktioniert ein Rasenmäher?

Alle Rasenmäher funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Sehr scharfe Klingen schneiden die Grashalme ab, wenn Sie mit dem Gerät über Ihren Rasen gehen oder fahren. Das geschnittene Gras wird entweder in einen Fangkorb geblasen, um diesen später auf dem Komposthaufen auszuleeren, oder liegen gelassen. In letztem Fall müssen Sie es gegebenenfalls von Hand zusammenrechen. Bei einem Mulch-Rasenmäher bleibt das fein geschnittene Gras als Dünger liegen.

5.2. Was ist ein Rasenmäher mit Radantrieb?

So mancher Rasenmäher mit Benzin verfügt über einen Selbstantrieb: Dies bedeutet, dass das Gerät die Räder von selbst antreibt, sodass Sie nicht so viel Kraft aufwenden müssen. Dies ist besonders in Hanglage praktisch, wenn Sie „bergab“ mähen müssen.

5.3. Welches Benzin für Rasenmäher?

rasenmaeher-oel

Tanken leicht gemacht – mit Kanister.

Je nach Motor benötigt der Rasenmäher ein Zwei-Takt-Gemisch aus Benzin und Öl oder Normalbenzin. Beides erhalten Sie an jeder Tankstelle.

5.4. Welches Öl für Rasenmäher?

Benzin-Rasenmäher benötigen außerdem Öl für ihren Motor. Auch hier müssen Sie zwischen 2-Takter und 4-Takter unterscheiden. Für den 2-Takter können Sie reguläres 2-Takt-Motoröl verwenden. Für den 4-Takter sollten Sie ein speziell für Benzinrasenmäher entwickeltes Motoröl (Klassifizierung SAE30) verwenden. KFZ-Motoröl ist nicht geeignet!

5.5. Wie viel Öl für Rasenmäher?

Achten Sie auf die Angaben in der Betriebsanleitung Ihres Rasenmähers. Am Rasenmäher selbst finden Sie eine Markierung, die den Höchststand vorgibt.

Achtung: Einmal im Jahr sollten Sie einen Ölwechsel durchführen. Achten Sie dabei unbedingt auf die sachgerechte Entsorgung des Altöls und informieren Sie sich über die Altölsammlungen in Ihrem Bundesland.

5.6. Ab wann Rasenmähen im Frühling?

Lärmschutz in Österreich

Die Ruhezeiten werden von den Gemeinden unterschiedlich geregelt. Um Ärger mit den Nachbarn zu vermeiden, sollten Sie sich vorab über die Regeln in Ihrer Gemeinde informieren. Meist ist die Nutzung lautstarker Gartengeräte wie Rasenmäher von 20.00 bis 6.00 Uhr verboten, sowie ganztägig an Sonn- und Feiertagen.

Mähen Sie den Rasen erst dann, wenn sich keinerlei Bodenfrost mehr zeigt. Am besten düngen Sie den Rasen zunächst, um ihn für die neue Saison zu kräftigen. Nach etwa zwei Wochen können Sie das frische Gras dann mähen. Es geht jedoch auch umgekehrt, d. h. Sie mähen zunächst den Rasen und düngen ihn später.

5.7. Was macht der Vertikutierer?

Im Zusammenhang mit der Rasenpflege fällt immer wieder der Begriff des Vertikutierens. Der Vertikutierer ähnelt optisch dem Rasenmäher, dringt jedoch viel tiefer in den Erdboden ein. Beim Vertikutieren entfernen Sie Moos und anderes Unkraut aus dem Boden und geben dem Rasen Luft zum Atmen. Das Vertikutieren sollte zweimal jährlich erfolgen (im Frühling und im Herbst).

Hinweis: Direkt nach dem Vertikutieren sollte der Rasen gedüngt werden, denn nun kann der Dünger besonders tief in die Erde vordringen. Für jeden Rasen gibt es spezielle Düngermischungen. Hauptbestandteile sind Stickstoff, Kalium, Magnesium, Phosphor.

5.8. Welche Rasenmäher-Ersatzteile benötige ich?

Einige Verschleißteile sollten Sie stets zu Hause vorrätig haben: Denken Sie vor allem an Ersatzmesser. Bei einem Sichelmäher können Sie das Rasenmähermesser selbst schärfen. Dazu benötigen Sie nur eine Feile oder einen Schleifblock.

Bei einem Akku-Rasenmäher ist es sinnvoll, einen Ersatzakku zur Hand zu haben. So müssen Sie nicht warten, bis der entladene Akku wieder aufgeladen ist. Bei Benzinern wiederum sollten Sie einen Benzinkanister zum Nachfüllen bereithalten.

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