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Rauchmelder-Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Rauchmelder.

In nahezu allen Bundesländern sind Rauchmelder in vorgeschriebenen Räumen von bewohnten Gebäuden Pflicht. Sie schlagen im Falle von Rauch durch ein offenes Feuer oder einen schwelenden Brand Alarm und können so Leben retten.

Wie funktionieren die Warngeräte und welches sind die besten Rauchmelder? Unser großer Rauchmelder-Vergleich präsentiert Ihnen die besten Modelle. Lassen Sie es nicht erst auf einen Rauchmelder-Test im Ernstfall ankommen, sondern sorgen Sie vor und für Ihre Sicherheit!

Kaufberatung zum Rauchmelder-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Rauchmelder-Testsiegers!

  • Rauchmelder geben im Notfall einen mehr als 80 Dezibel lauten Warnton von sich, der auch aus dem tiefsten Schlaf reißt.
  • Es gibt verschiedene Rauchmelder-Arten, z. B. Stand-Alone-Geräte, vernetzte Modelle und Smart-Home-Rauchmelder. Sie weisen unterschiedliche Funktionen auf.
  • In den meisten Bundesländern sind Rauchmelder in Schlafzimmern und Fluren Pflicht. Sie gehören zur Sicherheitseinrichtung eines Hauses.

rauchmelder test

Jedes Jahr kommen viele Menschen bei Gebäudebrände ums Leben. Rauchmelder sollen genau dies verhindern und Leben retten. Sie erkennen Rauch bzw. Feuer und warnen die Bewohner dann mit einem nahezu ohrenbetäubenden Alarmton, der im ganzen Haus bzw. der ganzen Wohnung zu hören sein sollte.

Damit dies der Fall ist, muss die Installation und Funktionsweise er Rauchmelder auf die jeweilige Immobilie abgestimmt werden. Bei sehr großen Wohnungen bzw. Häusern sollte eine Vernetzung der Rauchmelder erfolgen, damit sich diese gegenseitig alarmieren.

Aber welche Modelle sind die besten Rauchmelder für Ihr Zuhause? Genau dieser Frage geht unser Rauchmelder-Vergleich basierend auf diversen Rauchwarnmelder-Tests nach. Dank diesem müssen Sie nicht mehr einen Feuermelder-Test nach dem anderen lesen, um die besten Geräte zu ermitteln. Bei uns finden Sie diese auf einen Blick. Außerdem gibt unsere nachfolgende Kaufberatung Ihnen die wichtigsten Kriterien an die Hand, wie Sie schnell und einfach die besten Brandmelder mit der perfekten Ausstattung für Ihr Zuhause finden.

1. Alles, was Sie über Rauchmelder wissen müssen

Nachfolgend geben wir Ihnen zunächst wichtige Informationen rund um das Thema Feuermelder an die Hand. Unter anderem thematisieren wir die Funktionsweise von Rauchmeldern und sagen Ihnen, wo diese Pflicht sind.

1.1. Was ist ein Rauchmelder?

Rauchmelder sind in der Regel kleine runde Kästen aus weißem Kunststoff, die als Brandschutz an die Zimmerdecke von Fluren und Schlafzimmern gehängt werden (müssen). Sie erkennen durch verschiedene Sensoren Feuer bzw. Rauch von offenen Feuern sowie schwelende Brände. In diesem Fall schlagen sie mit einem lauten Alarmton an und warnen so die Bewohner vor der Gefahr.

Unterschieden wird zwischen verschiedenen Typen. Stand-Alone-Geräte erkennen ein Feuer in dem jeweiligen Raum und schlagen Alarm. Sie sind aber unter Umständen in großen Wohnungen und Häusern nicht überall zu hören. In diesem Fall sind Funk-Rauchmelder mit Vernetzung bzw. Funkrauchmelder empfehlenswert. Sie informieren im Alarmfall auch die vernetzten Melder in den anderen Zimmern, sodass flächendeckend gewarnt wird. Noch einen Schritt weiter gehen Smart-Home-Rauchmelder. Diese smarten Rauchmelder informieren per App auch auf dem Smartphone und können vorgegebene Szenarien im Brandfall auslösen, z. B. das Licht einschalten und die Außenrollläden hochfahren.

1.2. Funktionsweise von Rauchmeldern

Rauchmelder können Rauch bzw. Feuer auf unterschiedliche Weise erkennen. Wir stellen Ihnen die beiden verschiedenen Funktionsweisen der Rauchmelder vor.

Typ Merkmale
Fotoelektrische / Optische Rauchmelder
  • reagiert auf Partikel in der Luft
  • Infrarot-Leuchtdiode und lichtempfindlicher Sensor
  • weniger zuverlässig
Thermische Rauchmelder
  • Reagieren auf Temperaturanstieg
  • schlagen ab bestimmten Grenzwerten Alarm
  • reagieren träge
1.2.1. Fotoelektrische und optische Rauchwarnmelder
rauchmelder optisch

Der optische Rauchmelder erkennt Rauch.

Dieser Typ Rauch- und Brandmelder reagiert auf Partikel in der Luft. In den Geräten befindet sich eine optische Kammer, in der eine Infrarot-Leuchtdiode und ein lichtempfindlicher Sensor, auch Foto-Diode genannt, verbaut sind. Die LED sendet in regelmäßigen Abständen einen Lichtimpuls aus, der bei klarer Luft nicht abgelenkt wird und somit auch nicht auf den Sensor trifft.

Strömt hingegen Rauch, der aus vielen kleinen Partikeln besteht, in die Kammer, wird der Lichtstrahl gestreut und trifft so auch auf den Lichtsensor. Dieser schlägt Alarm. Problem ist allerdings, dass der Rauchwarnmelder nicht zwischen Rauch und Wasserdampf unterscheiden kann. Auch Staubpartikel, wie sie beim Bohren oder Schleifen entstehen, können zu einem Fehlalarm im Rauchmelder führen. Passieren Fehlalarme zu häufig, neigen viele Personen zum Rauchmelder abnehmen bzw. abmontieren oder zum Rauchmelder abschalten bzw. abdecken, was natürlich nicht zu empfehlen ist.

  • zuverlässige Erkennung von Rauch
  • schnelle Reaktion bei Schwelbränden
  • preiswert
  • Fehlalarm in Küche, Bad oder Werkstatt möglich
  • bei offenen Feuern etwas träger
1.2.2. Thermische Rauchmelder

Diese Modelle werden auch Hitzemelder genannt. Sie reagieren nicht auf Ruß in der Luft, wie es bei der ersten Kategorie der Fall ist. Stattdessen überwachen sie die Temperatur im Raum und schlagen bei bestimmten Werten Alarm.

Unterschieden wird zwischen Thermomaximalmeldern und Thermodifferentialmeldern. Der erste Produkttyp reagiert bei Überschreitung eines bestimmten Grenzwertes. Wie ein Rauchmelder-Test zeigt, liegt dieser häufig bei 60 Grad Celsius. Ausgestattet sind sie mit einem Messheißleiter und einem Maximalauslöseelement. Thermodifferentialmelder reagieren hingegen über einen Vergleichsheißleiter bei einem schnellen Anstieg der Raumtemperatur.

Da diese Rauchmelder nicht auf Rauch und Dampf reagieren, sind sie für Küchen und Werkstätten besser geeignet. Allerdings sind sie im Personenschutz nicht so effektiv, da es je nach Brand zu einer Verzögerung des Alarms kommen kann. Im Falle eines Schwelbrandes könnten schlafende Personen bereits an den Brandgasen erstickt sein, bis der Rauchmelder die Gefahr überhaupt erkennt.

  • geringe Gefahr von Fehlalarmen
  • sind auch für Küche, Bad und Werkstatt geeignet
  • sehr günstig
  • reagieren sehr träge
  • nicht ideal für den Schutz von Personen

Ideal sind Rauchmelder, die sowohl optisch als auch thermisch auslösen und somit auf Rauch und Hitze reagieren sowie ggf. auch noch einen Gasmelder integriert haben. Auf diese Weise bieten sie das höchste Maß an Sicherheit. Zudem ist praktisch, wenn die einzelnen Sensoren kurzzeitig ausgeschaltet werden können. So kann ein Rauchmelder-Fehlalarm in der Küche durch das Deaktivieren des Rauchsensors verhindert werden.

1.3. Montage und Wartung

Auch rund um die Montage und Wartung von Rauchmeldern gibt es verschiedene Dinge, die Sie wissen sollten. Vorab: In nahezu allen Bundesländern besteht eine Rauchmelderpflicht für bewohnte Gebäude. Nur in Brandenburg und Sachsen sind Rauchmelder (noch) keine Pflicht. Näheres regelt die jeweilige Landesbauordnung.

1.3.1. Wo montiert man Rauchmelder am besten?
rauchmelder montage

Die Montage ist in der Regel nicht schwer.

In den meisten Bundesländern Deutschlands sowie in gesamt Österreich sind Rauchmelder Pflicht in Zimmern, in denen geschlafen wird (Schlafzimmer, Kinderzimmer, Gästezimmer), sowie in Fluren. Empfehlenswert ist es aber aus eigenem Interesse, sie in jedem Zimmer des eigenen Zuhauses zu installieren. Damit ist auch gleich die Frage „wie viele Rauchmelder sollte man im Haus haben?“ geklärt, nämlich idealerweise mindestens so viele wie Zimmer und Flure vorhanden sind.

Installiert werden sie an der Decke, in der Regel möglichst mittig und in der Nähe der Tür. Üblicherweise muss ein Abstand von mindestens 50 cm zwischen Rauchmelder, Wänden und Möbeln bestehen, um eine ausreichende Luftzirkulation sicherzustellen. Weitere Hinweise finden Sie in der beiliegenden Anleitung der Brandmelder.

Und wie werden Rauchmelder angebracht? In aller Regel werden sie mit dem beiliegenden Montagematerial an die Decke geschraubt.

Es ist öfter mal zu hören, dass Rauchmelder mit Alufolie abgedeckt werden sollen, um Fehlalarme zu vermeiden, z. B. beim Rauchern in der Wohnung. Dies können wir Ihnen definitiv nicht empfehlen, weil Sie so die Funktionsbereitschaft des Gerätes behindern.

1.3.2. Wie lang hält ein Rauchmelder?
Gibt es eine Garantie auf Rauchmelder?

Wie bei vielen anderen Produkten müssen Unternehmen Verbrauchern eine gesetzliche Gewährleistung von 24 Monaten einräumen. Einige Hersteller geben sogar freiwillig eine längere Garantie.

Das hängt von der jeweiligen Energieversorgung, sprich der Batterie im Rauchmelder ab. Die meisten Rauchmelder haben eine Batterielaufzeit von 10 Jahren. Dann neigt sich die in aller Regel fest verbaute Batterie dem Ende zu. Bei einigen Geräten kann diese ausgetauscht werden. Allerdings müssen Rauchmelder, die älter als 10 Jahre sind, aber ohnehin ersetzt werden.

1.3.3. Wie oft muss man Rauchmelder warten?

Die jeweilige Landesbauordnung regelt die Wartung der Rauchmelder. In den meisten Bundesländern ist es die Pflicht der Mieter bzw. Bewohner. In den übrigen Bundesländern ist generell der Eigentümer in der Wartungspflicht. Die Wartung muss mindestens einmal jährlich erfolgen. Unter Umständen lassen sich die Wartungs- und Betriebskosten der Rauchmelder auf die Miete umlegen.

2. Kaufberatung: Hierauf sollten Sie beim Kauf achten

Damit Sie den bestmöglichen Rauchmelder kaufen, der ideal zu Ihrem Zuhause passt, listen wir Ihnen nachfolgend die wichtigsten Kriterien auf, die es beim Kauf zu beachten gilt.

2.1. Zertifizierung

Das allererste Kriterium ist die Zertifizierung. In Deutschland sind ausschließlich Rauchmelder erlaubt, die ein CE-Siegel tragen sowie die Anforderungen der DIN EN 14604 und ergänzend der DIN 14676 erfüllen. Dort wird unter anderem geregelt, dass das Alarmsignal in einem Abstand von 3 m mindestens noch 85 dB laut sein muss.

2.2. Typ

Weiter oben haben wir Ihnen die verschiedenen Varianten vorgestellt. Brandmelder, die nur auf Hitze reagieren, sind nicht empfehlenswert. Entscheiden Sie sich für fotoelektrische Modelle oder noch besser für Multikriterien-Rauchmelder, die auf Rauch und Hitze reagieren. Diese sind vor allem in Küche, Bad und Werkstatt sinnvoll.

2.3. Haltbarkeit

Da in der Regel die Batterien als Stromquelle fest verbaut sind, sollte die Batterielaufzeit möglichst lang sein. 10 Jahre sollten es schon sein. Bei einigen Modellen lässt sich die Batterie wechseln. Zudem sollten sich die Geräte bemerkbar machen, wenn die Batterie leer ist. Wäre dies nicht der Fall, können sie über Probleme nicht informieren. Dann könnten Sie auch gleich den Rauchmelder abschalten, was ebenfalls natürlich nicht zu empfehlen ist.

Ebenfalls praktisch ist (zumindest in Räumen, in denen nicht geschlafen wird), wenn die Rauchmelder durch ein regelmäßiges Blinken ihre Funktionstüchtigkeit und Bereitschaft signalisieren sowie eine Taste für den Funktionstest aufweist.

2.4. Vernetzbarkeit

rauchmelder vernetzt

Smarte und vernetzte Rauchmelder können vor allem bei großen Wohnflächen von Vorteil sein.

Gerade in großen Wohnungen und Häusern haben Funk-Rauchmelder einen Vorteil. Denn hier sind, wie der Name schon verrät die Rauchmelder miteinander vernetzt. So warnt ein Funk-Rauchmelder die anderen, wenn er eine Alarmsituation erkannt hat und verteilt so den Alarm im ganzen Haus. Noch einen Schritt weiter gehen Smart-Home-Rauchmelder, die auch auf dem Smartphone warnen und das Smart Home alarmieren. Allerdings sind smarte Funkrauchmelder bzw. Rauchmelder vernetzt teurer.

2.5. Montage

Im Idealfall lässt sich ein Rauchmelder leicht montieren. Hierfür ist erforderlich, dass die notwendigen Montagematerialien zum Lieferumfang gehören. Dies ist beim Rauchmelder Ei650 und den meisten anderen Modellen der Fall, wie ein Brandmelder-Test zeigt. Gleiches gilt natürlich auch für eine deutschsprachige Anleitung.

2.6. Optik

Das letzte Kriterium ist die Optik. Perfekt ist, wenn Rauchmelder möglichst wenig auffallen. Hierfür sollten sie eine unauffällige Farbe (in der Regel weiß) sowie eine möglichst geringe Größe aufweisen (wie z.B. der Rauchmelder Ei650 und alle anderen Kandidaten in unserem Rauchmelder-Vergleich).

3. Rauchmelder-FAQ: Was Sie sonst noch wissen sollten

Nachfolgend geben wir die Antwort auf einige häufig gestellte Fragen, die wir bisher noch nicht beantwortet haben.

3.1. Welche Hersteller gibt es?

Viele verschiedene Hersteller bieten Rauchwarnmelder an. Dazu zählen unter anderem die mehr oder weniger bekannten Marken A&E, Abus, Brennenstuhl, Busch-Jäger, Elro, Ei Electronics, REV, Hager, Pyrexx, Smartwares und einige mehr. Den Vergleichssieg konnte sich Hekatron mit dem Genius H sichern, den Preis-Leistungs-Sieg Brennenstuhl mit dem RM L 3100.

Weniger entscheidend ist bei Feuermeldern die Marke, sondern mehr die Ausstattung und Qualität der Geräte.

3.2. Welchen Rauchmelder empfiehlt Stiftung Warentest?

Das Testinstitut hat Ende 2017 einen umfangreichen Rauchmelder-Test durchgeführt und 37 Geräte zwischen 18,90 Euro und 94 Euro Kaufpreis getestet. Nahezu alle Modelle konnten überzeugen. Die genauen Bewertungen und den Rauchmelder-Testsieger von Stiftung Warentest erfahren Sie in „test 1/2018“.

Noch aktueller ist unser großer Brandmelder-Vergleich 2018. Wir präsentieren Ihnen die besten Rauchmelder und unseren eigenen Vergleichssieger. Wenn Sie diesen Rauchmelder günstig kaufen wollen, gelingt dies mit wenigen Klicks. Gleiches gilt natürlich auch für alle anderen Geräte aus unserem großen Rauchmelder-Vergleich.

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