Wir verlinken hier auf ausgewählte Online-Shops, in denen das jeweilige Produkt erhältlich ist. Dafür erhalten wir ggf. eine Vergütung von den verlinkten Shops, jedoch niemals vom Hersteller selbst. Mehr Infos

ⓘ Hinweise: Cookie-Nutzung | Produktauswahl, Finanzierung und Bewertungsverfahren

Reboarder-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Reboarder.

Reboarder sind die beste Möglichkeit, um Ihr Kind im Auto vor Schäden durch einen Unfall zu schützen. Im Gegensatz zu normalen Kindersitzen werden Reboarder entgegen der Fahrtrichtung im Auto angebracht, um damit Wirbelsäule und Rückenwirbel Ihres Kindes zu schützen.

Um die Sicherheit Ihres Kindes nicht auf den Test zu stellen, ist der höhere Preis den zusätzlichen Schutz durch den Reboarder durchaus wert. Finden Sie heute den Reboarder, der am besten zu Ihrem Kind passt.

Kaufberatung zum Reboarder-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Reboarder-Testsiegers!

  • Reboarder Sitze schützen ihr Kind während der Fahrt im Auto vor lebensgefährlichen Unfällen, in dem der Sitz rückwärts ins Fahrzeug montiert wird. Die Rücken und Nackenwirbelregion des Kindes wird verstärkt und ist somit selbst im Falle eines Unfalls gut geschützt.
  • Es gibt verschiedene Gruppen von Reboardern, die alle für unterschiedliche Alter- und Größenklassen von Kindern zugelassen sind. Werfen Sie einen Blick in unsere Tabelle, um die richtige Gruppe für Ihr Kind herauszufinden.
  • Von Gesetzeswegen besteht von Geburt an bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres eine Kindersitzpflicht! Danach darf Ihr Kind offiziell auch ohne Kindersitz und ganz normal angeschnallt im Auto mitfahren.

Junge im Kindersitz auf der Rückbank eines Autos

Jeder Mensch hofft, dass es nie dazu kommt, und doch lässt sich die Gefahr nie ganz eliminieren: der Autounfall. Ganz besonders bei Familien mit Kindern gilt es deshalb, im Fahrzeug für die größtmögliche Sicherheit zu sorgen. Reboardersitze eignen sich hervorragend, um Ihr Kind im Falle eines Unfalls bestmöglich abzusichern. Aber was macht einen Reboarder aus? Warum ist er besser als ein herkömmlicher Kindersitz? All diese Fragen beantworten wir Ihnen in unserem großen Reboarder-Vergleich 2019.

1. Was ist ein Reboarder?

Mutter schnallt ihr Kind in einem Reboarder auf der Beifahrerseite an

Die Starke Polsterung des Reboarders fängt Druck auf die empfindliche Kinderwirbelsäule ab und wirkt dämpfend gegen Erschütterungen. Wird auch vom ADAC empfohlen.

Eine der Fragen, die am häufigsten gestellt wird, wenn es um Reboarder geht ist: Was ist der Unterschied zwischen einem Reboarder und einem herkömmlichen Kindersitz? Beim Reboarder handelt es sich um eine besondere Art des Kindersitzes, weil er rückwärts gerichtet montiert wird. Er wurde speziell für Babys und Kleinkinder unter 4 Jahren entwickelt, um diese im Falle eines Autounfalls besser vor Verletzungen schützen zu können.

Der zusätzliche Schutz des Kindes ist hierbei das Hauptverkaufsargument. Ganz besonders Babys und Kleinkinder haben vergleichsweise große Köpfe und eine noch schwächlich ausgeprägte Nackenmuskulatur. Sollte es zu einem Unfall kommen, kann das Kind trotz eines Kindersitzes schwere Verletzungen an Nacken und Wirbelsäule erleiden, weil sehr starke Kräfte auf das Kind einwirken.

In einem rückwärts gerichteten Reboarder hingegen wird das Kind bei einem Unfall in den Sitz gedrückt, dessen Polsterung die Kräfte abfängt und dabei die besonders anfällige Rücken- und Nackenregion des Kindes stabilisiert.

2. Die Vor- und Nachteile eines Reboarders

Nachdem Sie nun wissen, was ein Reboarder genau ist, erklären wir Ihnen die Vor- und Nachteile, die ihn gegenüber einem vorwärts gerichteten Kindersitz ausmachen. Der große Vorteil, der im Vordergrund steht, ist natürlich die bereits erwähnte Sicherheit für das Kind.

Die sehr verletzungsanfälligen Körperregionen werden mit zusätzlichem Schutz versehen, um Ihrem Sprössling die größtmögliche Sicherheit zu bieten. Die rückwärts gerichteten Kindersitze absolute Spitzenklasse in Sachen Sicherheit und schneiden in Kindersitz-Tests regelmäßig als Reboarder-Testsieger ab.

Reboarder ohne Isofix

Es gibt einige wenige Reboarder, die auch ohne Isofix im Fahrzeug verwendet werden können. Obwohl das eine gute Alternative für Autos ohne Isofix ist, sind diese Reboarder nicht zu empfehlen, da der Einbau sich meistens als sehr umständlich und kompliziert erweist.

Ein weiterer großer Vorteil der besten Reboarder ist die viel stabilere Befestigung des Sitzes im Auto. Die meisten Reboarder werden heutzutage mit dem Isofix-System direkt an der Karosserie des Wagens befestigt werden, was für eine sehr hohe Stabilität sorgt.

Isofix ist ein Befestigungssystem, das in so gut wie allen Neuwagen und auch in einigen älteren Modellen vorhanden ist. Der Kindersitz wird an Metallhalterungen, die mit der Karosserie verbunden sind befestigt und kann sich selbst dann nicht lösen oder verrutschen, wenn sich das Kind sehr viel bewegt.

Dieser Vorteil kann für die Reboarder allerdings auch schnell zu einem Nachteil werden, da nicht alle Autos über Isofix verfügen. Besonders bei älteren Wagen sollten Sie sich versichern, ob ein Isofix vorhanden ist, bevor Sie einen Reboarder kaufen. Sollte Ihr Wagen nicht über ein Isofix verfügen, kann dieses zwar für viel Geld nachgerüstet werden, allerdings empfehlen wir in diesem Fall auf den Kauf eines Reboarders zu verzichten.

Dass Reboarder durch die Ausrichtung entgegen der Fahrtrichtung bei Kindern zu Übelkeit führt, ist ein Irrglaube. Es geschieht nur äußerst selten, dass Kindern in einem Reboarder übel wird.

Ein weiterer großer Nachteil der Reboarder ist der erhöhte Preis. Während gute vorwärts gerichtete Kindersitze zwischen 200 und 300 Euro kosten, schlägt ein rückwärts gerichteter Sitz laut Reboarder-Tests gleich mit 300 bis 500 Euro zu Buche. Aus diesem Grund werden manche Menschen vom Kauf eines Reboarders abgeschreckt, doch sollten bei der Sicherheit des Kindes lieber keine Risiken eingegangen werden.

Vater schnallt Kind im Reboarder an.

Reboardsitze sind aufgrund Ihrer Isofix-Befestigung auch meistens schwerer und sperriger als ihr nach vorne gerichtetes Pendant. Wenn Sie allerdings Ausschau halten, entdecken Sie immer wieder Angebote, bei denen Sie Reboarder günstig kaufen können. Eine weitere Möglichkeit wäre der Kauf eines gebrauchten Reboarders. Achten Sie in diesem Fall aber auf die Garantiezeit.

In erster Linie sind Reboarder darauf ausgelegt, einen Frontalaufprall abzufangen. Auch gegen einen seitlichen Aufprall ist der rückwärts gerichtete Kindersitz geschützt, allerdings weder besser noch schlechter als ein herkömmlicher Kindersitz.

  • sehr guter Schutz des Kindes bei Frontalaufprall
  • verletzungsanfällige Körperregionen des Kindes werden optimal geschützt
  • stabiler Halt im Wagen Dank Isofix
  • nicht benutzbar in Fahrzeugen ohne Isofix
  • teurer als normale Kindersitze
  • mittelmäßiger Schutz gegen einen seitlichen Aufprall

3. Kaufberatung: Worauf Sie beim Kauf eines Reboarders Wert legen sollten

Der Sitz sollte die richtige Größe für Ihr Kind haben

Teddybär angeschnallt auf dem Rücksitz eines Autos

Der Kauf eines Reboarders bietet sich vor allem dann an, wenn Ihr Kind schon zu groß für eine Babyschale ist. Ein Mindestalter für Reboarder gibt es nicht, da bestimmte Exemplare schon für Kleinkinder geeignet sind. Da Reboarder nach EU-Richtlinien in Kategorien/Gruppen eingeteilt werden müssen, wurden für diese verschiedene Richtwerte festgelegt.

Die Reboarder der höchsten Klasse (II/III) sind für Kinder ab 3 Jahre zugelassen, wobei das Maximalalter 12 Jahren beträgt. Dabei wird eine Körpergröße zwischen 95 und 150 Zentimetern empfohlen. Verschaffen Sie sich selbst in der folgenden Tabelle einen Überblick.

Gruppe/Kategorie Empfohlenes Alter (in Jahren) Empfohlene Körpergröße (in cm)
0 bis 1 Jahr max. 75 cm
0+ bis 2 Jahre max. 90 cm
I 1 bis 4,5 Jahre 75 bis 100 cm
0/I (0+/I) bis 5 Jahre max. 100 cm
I/II 1 bis 7 Jahre 72 bis 125 cm
III 7 bis 12 Jahre max. 150 cm
I/II/III 1 bis 12 Jahre 75 bis 150 cm
II/III 3,5 bis12 Jahre 95 bis 150 cm
Doch bis zu welchem Alter besteht eigentlich die Kindersitzpflicht? Vor dem 12. Lebensjahr herrscht für alle Kinder eine Kindersitzpflicht. Behalten Sie das im Kopf, weil die Kindersitze gerne bei Grenz- oder Polizeikontrollen überprüft werden. Wenn Ihr Kind 12 Jahre alt ist, darf es vom Gesetz her offiziell ohne Kindersitz fahren und sich ganz normal mit dem Standard 3-Punkte-Gurt des Fahrzeugs anschnallen kann. Natürlich können Sie den Sitz natürlich noch länger verwenden, wenn Ihr Kind sich mit dem großen Sitz noch nicht wohlfühlen sollte.

Der Reboarder sollte leicht und schnell einzubauen sein

Wenn es auf größere Fahrten geht, sind Kinder oft ganz besonders ungeduldig. Deswegen ist es wichtig, dass Sie einen Reboarder auswählen, der leicht und schnell einzubauen ist. Auf diese Weise sparen Sie bereits im Vorhinein viel Zeit und Nerven. In unserer Tabelle finden Sie unter dem Kriterium „Einbau“ eine Bewertung der Handlichkeit beim Einbau des Sitzes.

Je nachdem, welches Auto Sie fahren, können verschiedene Halterungssysteme viel Platz sparen

Je nachdem, ob Sie in Ihrem Wagen über ein Isofixsystem verfügen oder nicht, kann sich der Kauf eines Reboarders für Sie lohnen. Alternativ zum Isofix mit Stützfuß, der zusätzlichen halt verleiht, gibt es noch den Isofix mit Top-Theter. Anstatt über ein Standbein wird dieser Reboarder mit einem Gurt im Kofferraum festgemacht. Dies kann, je nach Größe Ihres Wagens für eine Deutlich bessere Nutzung des Ihnen zur Verfügung stehenden Raumes bieten.

Die Sicherheitsgurte sollten so sicher wie möglich sein, dürfen das Kind aber nicht zu sehr einschnüren

Babypuppe im Reboarder mit Überrollbügel

Ein Überrollbügel wie in diesem Fall bietet in Ergänzung zu den Sicherheitsgurten zusätzlichen Schutz.

Es gibt verschiedene Typen von Sicherheitsgurten, die im Reboarder verbaut sein können. Neben standardmäßigen 3-Punkt-Gurtsystemen, die Sie aus jedem Fahrzeug kennen, gibt es auch Sitze, die mit dem erweiterten 5-Punkt-Gurtsystem arbeiten. Auch Hosenträgergurte kommen in einigen Fällen zum Einsatz. An je mehr Punkten der Gurt den Körper schützt, desto höher ist die Sicherheit. Allerdings geht das auch mit einer Verringerung des Komforts für Ihr Kind einher. Grundsätzlich gilt die Regel, dass die Gurte immer längenverstellbar sein sollten. Das wird besonders wichtig, wenn Ihr Kind die ersten Wachstumsschübe bekommt.

Wenn Ihr Kind noch sehr jung ist, sollten Sie auf einen Sitzverkleinerer und eine angenehme Schlafposition achten

Bei sehr jungen Kinder sollten Sie sicherstellen, dass der Reboarder über einen Sitzverkleinerer verfügt, damit auch bei Kleinkindern für eine optimale Schutzposition gesorgt ist. Außerdem empfehlen wir, besonders für sehr junge Kinder darauf zu achten, dass der Reboarder in eine für das Kind angenehme Schlafposition gebracht werden kann.

Sogenannte Pseudo-Reboarder lassen sich sowohl vorwärts als auch rückwärts in den Wagen einbauen. Sie sind drehbar, sodass Sie, wenn das Kind zu schwer für die rückwärtige Montageform wird, den Sitz einfach umdrehen und ihn dann wie einen normalen, vorwärts gerichteten Kindersitz weiterverwenden können.

4. Wie montiere ich einen Reboarder richtig?

Je nach Hersteller und Modell unterscheidet sich die Montage eines Reboarders geringfügig von anderen Fabrikaten. Im Allgemeinen sind die Mechanismen allerdings dieselben. Eine beispielhafte Montageanleitung sehen Sie in diesem kurzen, informativen Video. Alle Besonderheiten, die es beim Sieger Ihres persönlichen Reboarder-Tests zu beachten gibt, finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Modells.

Die bekanntesten Hersteller für Reboardersitze in Österreich und Deutschland sind:

  • Cybex
  • Römer
  • BeSafe
  • Maxi Cosi
  • Recaro

Das wohl bekannteste Modell ist der Cybex Sirona Isofix der Marke Cybex, der im Reboarder-Test bei der Stiftung Warentest eine Gesamtnote von 2,0 erzielen konnte.

Tipp: Die Stiftung Warentest empfiehlt in ihrem Ratgeber für Kindersitze und Reboarder, bei neugeborenen Kindern so lange wie möglich auf Babyschalen zu setzen, weil Sie von der Handhabung deutlich angenehmer seien und sich leicht transportieren lassen würden.

Sie haben Gefallen an unserem Reboarder-Test bzw. -Vergleich gefunden? Bewerten Sie ihn jetzt!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne Im Durchschnitt 4,71 von 5 Sternen bei 51 Bewertungen
Loading...