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Rollatoren-Test 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Rollatoren.

Wer nicht mehr gut zu Fuß ist und sich beim Verlassen des Hauses auf den Beinen nicht mehr sicher fühlt, für den kann ein Rollator die Lösung sein. Die Gehhilfen für draußen sind zuverlässige Begleiter beim Einkaufen oder dem Spaziergang im Parkund helfen, auch im Alter aktiv zu bleiben.

Erfahren Sie in unserer Test- bzw. Vergleichstabelle, auf was sie bei der Wahl des richtigen Rollators achten sollten und welche Modelle besonders kipp- und standsicher sind.

Kaufberatung zum Rollator-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Rollator-Testsiegers!

  • Wer sich auf den Beinen nicht mehr sicher fühlt, dem kann ein Rollator helfen. Mit ihm bleiben Sie auch außerhalb der eigenen vier Wände mobil.
  • Die richtige Höhe hat der Rollator, wenn sich die Griffe bei herunterhängenden Armen etwa auf der Höhe Ihrer Handgelenke befinden.
  • Achten Sie beim Rollator kaufen darauf, dass die Gehhilfe sicher festzustellende Bremsen und zusätzliche Ausstattung wie eine Sitzvorrichtung bietet.

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Die eigene Mobilität ist ein hohes Gut. Wer aus Altersgründen oder aus anderen Gründen nicht mehr sicher alleine laufen kann, sieht sich auch in seinem persönlichen Bewegungsradius beschnitten.

Rollatoren können hier eine Lösung sein: Sie stützen beim Laufen und geben Halt, wenn Sie sich selbst nicht mehr so richtig sicher auf den Beinen fühlen. So können Sie zu einem selbständigeren und selbstbestimmten Leben beitragen.

In unserer Kaufberatung zum Rollator-Vergleich 2019 informieren wir Sie über alle wichtigen Kaufkriterien, die es zu beachten gilt, wenn Sie einen Rollator bestellen möchten. Erfahren Sie, welche verschiedenen Typen es gibt und welche Rollator-Gehhilfen für Senioren sich auch für zu Hause eignen.

1. Welche Rollator-Arten gibt es?

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Platzsparend zusammengeklappt kann der Rollator problemlos selbst in kleineren Autos mitgenommen werden.

Rollatoren-Tests haben gezeigt, dass sich die Produkte auf dem Markt grundsätzlich in zwei Rollatoren-Modelle einteilen lassen. Um die Gehhilfe nach ihrem Einsatz platzsparend in der Ecke zu verstauen, ist jeder Rollator faltbar.

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So können Sie die Rollatoren zusammenklappen und sogar im Auto transportieren. Unterschiede bestehen hier in der Technik, mit der die Gehhilfe zusammengeklappt wird.

1.1. Quer zu faltende Rollatoren haben eine stabile Sitzfläche

Unterschiede konnten wir bei den Rollatoren vor allem hinsichtlich ihrer Bauart feststellen: Die normalen Rollatoren, die am weitesten verbreitet sind, werden quer zur Fahrtrichtung zusammengefaltet.

Das sagt die Stiftung Warentest:

In Heft 02/2014 beschreibt die Stiftung Warentest, dass die teureren Modelle mit Längsfaltmechanismus einen deutlichen Vorteil in der Handhabung gegenüber den quer zu faltenden Modellen bieten.

Gehhilfen dieser Bauart verfügen meist über einen stabilen Sitz aus Kunststoff, der zum Zusammenfalten des Rollators einfach hochgeklappt wird. Die Sitzfläche ist bei diesen Modellen zwar besonders stabil, allerdings gestaltet sich das Zusammenfalten etwas umständlicher und ist auch nicht immer mit einer Hand zu bewerkstelligen.

Auch neigen diese Modelle zum Kippeln und können zusammengeklappt selten alleine stehen, sodass sie stets irgendwo angelehnt werden müssen.

In dieser Konstruktionsweise hergestellt sind die Rollatoren günstig, daher werden diese Modelle – unabhängig von Marke und Hersteller – meist auch von Ihrer Krankenkasse übernommen.

Beachten Sie: Meist wird von der Krankenkasse nur ein günstiger Standardrollator bezahlt. Abhängig von Ihrer Kasse und den Leistungen ja dieser preislich zwischen 100 und 300 Euro liegen. Möchten Sie ein höherpreisiges Modell, das unter Umständen auch besser ist, so müssen Sie die Differenz selbt bezahlen.

1.2. Rollatoren mit flexibler Sitzfläche lassen sich längs falten

Luxuriösere, qualitativ hochwertige Modelle werden hingegen längs gefaltet. Für diese Modelle zahlen Sie meist einen höheren Preis, dafür bieten diese aber auch mehr Komfort.

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Je nach Anspruch gibt es für jeden den passenden Rollator, z. B. mit einer textilen Rückenlehne (links im Bild) für mehr Bequemlichkeit beim Sitzen.

So verfügen sie unter anderem über eine Sitzfläche aus Stoff, die oft noch zusätzlich gepolstert ist. Zum Zusammenklappen sind diese Rollatoren mit Sitz mit einer Lasche versehen, die leicht mit einer Hand nach oben gezogen werden kann.

Haben Sie das Modell zusammengeklappt, so ist der Rollator schmal und kann in Auto oder Wohnung platzsparend verstaut werden.

Rollatoren mit diesem Faltmechanismus bleiben auch danach noch selbständig stehen.

Die Vor- und Nachteile von Rollatoren, die man in der Längsrichtung falten kann:

  • Sitzfläche aus anschmiegsamem Stoff
  • bleiben auch zusammengeklappt stehen
  • platzsparend zu verstauen
  • Sitzfläche wenig stabil
  • meist teurer

2. Kaufkriterien: Darauf sollten Sie beim Kauf eines Rollators achten

2.1. Gummireifen sorgen für sicheres Schieben

Um Rollator-Testsieger zu werden, sollte die Gehhilfe auf jeden Fall über rutschsichere, gummierte Räder verfügen. Der Rollatoren-Vergleich zeigt, dass es neben gummierten Rädern auch Modelle mit luftgefüllten Reifen und unbeschichteten Kunststoffreifen gibt.

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Wie sich gezeigt hat, sind mit Gummi beschichtete Reifen vor allem bei Rollatoren für den Inneneinsatz zu empfehlen. Der beste Rollator für draußen verfügt dagegen über Luftreifen mit Profil.

Tipp: Beim Bremsverhalten erwiesen sich die Gummi-Luftreifen als am zuverlässigsten. Mit einer Breite von über 4,5 cm sind sie zudem auch am stabilsten und geben dem Gefährt genügend Halt.

2.2. Ein Sitz ist optimal für Verschnaufpausen

Fast alle Rollatoren Modelle verfügen über einen Sitz. Das ist besonders praktisch, wenn sie bei längeren Gehstrecken zwischendurch verschnaufen wollen.
Auch beim Warten auf den Bus oder wenn Sie in einer langen Schlange anstehen müssen, kann es angenehm sein, sich zum Ausruhen setzen zu können.
Der Rollator-Vergleich zeigt, dass der Sitz bei günstigeren Rollatoren, die quer gefaltet werden, meist aus Kunststoff besteht. Dieser ist besonders stabil und bietet auch schwereren Personen genügend Stabilität.

Hochwertigere Gehhilfen dagegen sind mit einem Stoffsitz versehen: Auf den ersten Blick scheint dieser zwar weniger stabil, jedoch erwiesen sich die flexiblen Sitze in Rollator-Tests in der Kategorie „Komfort“ als bequemer. Das weiche Material passt sich dem Körper besser an und zusätzliche Polster sorgen – je nach Model – für zusätzlichen Sitzkomfort.

2.3. Die Bremsen müssen leicht zu bedienen sein und zuverlässig halten

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Besonders wichtig beim Faktor „Sicherheit“ sind die Bremsen des Rollators. Sie müssen vor allem für den Schiebenden gut und bequem erreichbar sein.

Je nach der Größe der Hände müssen die Bremsen einen unterschiedlichen, individuellen Abstand vom Griff haben, um optimal betätigt werden zu können. Zudem ist wichtig, dass die Bremsen gut greifen. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie bergab gehen, damit Ihnen die Gehhilfe nicht „wegfährt“ und Sie unter Umständen dann sogar stürzen.

Nicht vergessen:  Auch wenn der Rollator abgestellt wird, müssen die Bremsen gut festgestellt werden. So vermeiden Sie, dass sich der Rollator auf leicht abschüssigem Untergrund möglicherweise selbständig macht.

3. Fahrverhalten: Der Rollator sollte kippsicher sein

Zentral für die Auswahl des richtigen Rollators ist das Fahrverhalten. Auf allen Untergründen sollte er sich dabei gut fortbewegen lassen und zudem nicht so zu schwer sein.

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Ist der Rollator leicht, so lässt er sich einfacher schieben, das wurde in Rollator-Tests deutlich. Auch das Manövrieren um Hindernisse herum und das Überwinden von Unebenheiten im Boden werden so merklich erleichtert.

Möchten Sie einen möglichst leichten Rollator, dann ist z. B. ein Alu-Rollator eine gute Wahl. Durch das leichte Aluminium-Material lässt sich ein solcher Leichtgewicht-Rollator besonders einfach handhaben und schieben.

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Wichtigster Faktor ist allerdings die Kippsicherheit des Gefährts: Auch bei Bordsteinen, Bodenunebenheiten und Schlaglöchern sollte sich der Rollator zuverlässig und ohne Probleme schieben lassen und nicht ins Wanken geraten.

Welche Modelle dies besonders gut schaffen und auch bei Hindernissen eine gute Balance bewahren entnehmen Sie unserer Vergleichstabelle.

Art des FaltmechanismusEigenschaften
längs gefaltet
  • Rückenlehne und Sitzfläche aus Stoff: Keine störenden Metallstücke beim Sitzen im Rücken
  • an einer Lasche ziehen und den Rollator ineinander falten

feste Rückenlehne: Rollator lässt sich besser Ankippen
teurere Produkte werden längs gefaltet

quer gefaltet
  • Rückenlehne aus Stoff und Aluminium: sehr stabil, aber auch schmerzhaft im Rücken
  • festere Sitzfläche, da diese aus Polsterung und Kunststoff besteht
  • da die Sitzfläche mit Metallteilen befestigt ist, muss zunächst die Verstrebung gelöst und dann die Sitzfläche quer gefaltet werden

günstige Produkte werden quer gefaltet
mehr Stabilität beim Sitzen
kompliziertes Zusammenfalten

4. Zubehör

Ein guter Rollator verfügt über mehr als nur vier Räder und zwei Griffe. Je nach Ausstattung können Sie noch von einigen nützlichen Extras profitieren.

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Als Mindestausstattung sollte der Rollator zusätzlich über Stauraum für den Transport von Einkäufen und Co. verfügen. Vor Wind und Wetter geschützt sind Ihre Einkäufe in einer am Gestänge eingehängten Tasche, die am besten mit einem Deckel verschlossen werden kann. Ein Korb bietet zwar keinen Wetterschutz, dafür ist er besonders stabil und nimmt auch schwerere Einkäufe problemlos auf.

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Ein guter Rollator sollte auch über Stauraum wie einen Korb verfügen. So können Einkäufe praktisch verstaut und transportiert werden.

Weiteres nützliches Zubehör eines guten Rollators sind etwa Stockhalter, in die Unterarmstützen eingehängt und mitgenommen werden können. Auch Gehwagen mit Armauflagen sind erhältlich und bieten zusätzlichen Komfort, wenn Sie sich zwischendurch ausruhen und abstützen möchten.

5. Fragen zur Nutzung von Rollatoren

5.1. Wie erkenne ich, ob die Griffe des Rollators die richtige Höhe haben?

Die richtige Größe des Rollators erkennen Sie an der Höhe der Griffe. Diese lassen sich entweder über Stellschrauben oder aber über Noppen einstellen, in die die Griffe einrasten.

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Die richtige Höhe haben die Griffe, wenn sie sich bei locker hinunter hängenden Armen auf der Höhe Ihrer Handgelenke befinden. Stellen Sie die Höhe sorgfältig ein, da ein zu niedriger Rollator zu Fehlhaltungen im Rückenbereich und daraus resultierenden Verspannungen und Schmerzen führen kann.

5.2. Welcher Rollator eignet sich für das Zuhause?

Wer sich neben einem Rollator für Draußen einen weiteren Rollator für Innen kauft, spart sich nach jedem Gang vor die Tür das umständliche Säubern der Reifen.

Beim Kauf von einem Rollator für die Wohnung sollten Sie dringend auf die Maße und Breite vom Rollator achten. Nehmen Sie vorher Maß: Türabstände und Rollator-Maße sollten zueinander passen, damit Sie oder Ihr Familienmitglied sich bequem in der eigenen Wohnung fortbewegen kann. Ein sogenannter Indoor-Rollator sollte zusätzlich mit Gummireifen ausgestattet sein, da dieses eine bessere Bodenhaftung haben.

Außerdem: Ein Rollator für den Spaziergang durch Stadt, Park oder das Gelände sollte eher mit größeren Luftreifen ausgestattet sein, da diese Unebenheiten im Boden und Nässe unfallfrei überwinden können.

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