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Rückenprotektoren-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Rückenprotektoren.

Sind Sie ein Outdoor-Sport-Fan und fahren gerne mit dem Snowboard, dem Mountainbike oder dem Motorrad? In diesem Fall ist ein Rückenprotektor eine Sicherheitsmaßnahme, die Sie bei Stürzen oder Unfällen vor Verletzungen Schützen kann.

In unserem Ratgeber haben wir für Sie zusammengefasst, worauf es beim Kauf und dem Tragen von Rückenprotektoren laut verschiedener Tests ankommt. Vergleichen Sie auch verschiedene Hersteller und Produkte innerhalb unserer Tabelle.

Kaufberatung zum Rückenprotektor-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Rückenprotektor-Testsiegers!

  • Rücken und Nacken sollen mit Rückenprotektoren bei Stürzen vor Verletzungen geschützt werden.
  • Es gibt Rückenprotektoren als Hartschalen- und Weichschalen-Modelle, wobei Softschalen Modelle keine ausreichende Sicherheit für das Motorradfahren bieten.
  • In jedem Fall sollten Sie auf eine entsprechende Zertifizierung achten, wie die europäischen Prüfnorm CE EN 1621-2.

rueckenprotektor-test

Ein Rückenprotektor ist ein enorm wichtiger Bestandteil der Schutzkleidung, der in der Freizeit oder beim Sport vor Verletzungen schützt. Als Motorradfahrer, Reitsportler, Snowboarder, Skifahrer oder Mountainbiker schützen Sie Ihren Körper mit durchdachten Protektoren und vermeiden bei Unfällen schwere Blessuren.

Erfahren Sie im folgenden Rückenprotektor-Vergleich 2019 auf oe24.at, welche Arten es auf dem Markt gibt und wo sie sich überall einsetzen lassen. So finden Sie unter anderem heraus, ob Sie für Ihren individuellen Bedarf eine Protektorenjacke, ein Protektorhemd oder eine Rückeprotektor-Weste wählen sollten.

Die Stiftung Warentest oder Ökotest haben bislang zwar keinen expliziten Rückenprotektor-Test durchgeführt. Die Stiftung weist aber in einer Meldung darauf hin, dass schützende Motorradkleidung Verletzungen verhindern oder zumindest mildern kann, wobei Protektoren einen wichtigen Bestandteil darstellen.

1. Rückenprotektoren werden in vielen Bereichen zum Schutz eingesetzt

In unserem Rückenprotektor-Vergleich zeigte sich die gesamte Vielfalt unterschiedlicher Typen und Marken. Vielfach werden die Modelle ganz gezielt auf eine bestimmte Sportart oder ein Fortbewegungsmittel hin ausgerichtet, da sie sich immer anderen Geschwindigkeiten und Gefahren stellen müssen.

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1.1. Motorrad-Rückenprotektor

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Rückenprotektoren sind in Herren-und Damenmodellen erhältlich.

Dieser Rückenschützer wurde speziell für Motorradfahrer entwickelt und ist ein elementarer Bestandteil der Motorradbekleidung.

Auf dem Motorrad besteht die Gefahr, durch Wegrutschen in einer Kurve oder bei anderen Gegebenheiten die Kontrolle über das Zweirad zu verlieren. Ein Rückenschutz dämpft den Aufprall des Fahrers bei einem Sturz ab und schützt die empfindliche Rückenpartie vor Verletzungen.

Neben selbst verschuldeten Stürzen drohen Motorradfahrern im Straßenverkehr gerade bei einer Kollision mit anderen Fahrzeugen schwere Verletzungen – Auf dem Motorrad hat der Fahrer keinerlei Knautschzone, weshalb diverse Protektoren das Verletzungsrisiko minimieren sollen.

Hartschalenprotektoren mit Schlaufen, Gurten und festen Kunststoffteilen stellen sich den Herausforderungen im Straßenverkehr. Der Rückenprotektor wird meist durch einen Motorradhelm und Knieprotektoren ergänzt, damit an diesen wichtigen Körperstellen zusätzlicher Schutz besteht. Mit robuster Motorradbekleidung aus Leder und einem Nierengurt ergänzen Motorradfahrer ihre Ausrüstung.

1.2. Rückenprotektor beim Reiten

Auch wenn die Geschwindigkeiten im Reitsport nicht ganz so hoch wie beim Motorradfahren sind, ist der Reiter bei dieser Sportart ebenso schutzlos verschiedenen Gefahrenquellen ausgesetzt. Pferde sind Fluchttiere, weshalb in jeder Sekunde die Möglichkeit besteht, dass die Tiere sich erschrecken und kopflos durchgehen.

Beim Ausritt oder auch in der Reithalle drohen dem Reiter beim Sturz auf den Boden Verletzungen. Im Springparcours oder in der Halle sind Stürze häufig mit Kollisionen der Bande oder den Stangen der Hürde verbunden. Durch eine Rückenprotektor-Weste, die auch unter der Sportkleidung getragen werden kann, minimieren die Sportler das Verletzungsrisiko.

Im Vielseitigkeitssport werden die Schutzwesten ganz offensichtlich über der Kleidung getragen, während der Schutz durch eine Kappe oder einen Helm ergänzt wird.

Einen Rückenprotektor für Kinder sieht man im Reitsport bereits häufiger als bei ihren erwachsenen Vorbildern. In der Dressur schätzen viele Reiter auch den stützenden und schützenden Komfort attraktiver Westen, die für eine gute Haltung und ein Plus an Sicherheit sorgen.

1.3. Rückenprotektor für den Wintersport

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Mountainbiker können auch Motorrad-Protektoren benutzen.

In diversen Rückenschützer-Tests wurde auch der alpine Wintersport ein immer größeres Thema. Wo vor einem Jahrzehnt kaum ein Skifahrer mit Helm gesichtet wurde, hat Schutzausrüstung auch im Wintersport eine wichtige Rolle eingenommen. Da sich immer mehr Fahrer auf den Pisten drängeln, kam es häufiger zu schweren Kopfverletzungen, weshalb Helme mittlerweile zum gewohnten Bild vor verschneiter Kulisse gehören.

Ein Rückenprotektor für Snowboard- bzw. der Rückenprotektor für Ski-Fahrer ergänzen die Ausrüstung besonders sinnvoll. Die Modelle ähneln sich, da bei beiden Sportarten Stürze und Kollisionen mit anderen Fahrern abgemildert werden sollen.

Schützen Sie mit einem Rückenprotektor beim Ski Ihre Kinder, die auf der Piste stets die kleinsten und schwächsten Verkehrsteilnehmer sind.

1.4. Rückenprotektor auf dem Fahrrad

Fans der rasanten Sportart in schwierigem Gelände wissen längst, dass auch im Radsport Gefahren durch Stürze, unwegsame Untergründe und Hindernisse lauern. Mit einem Rückenprotektor für MTB-Fahrer (MTB ist die Abkürzung für Mountainbike) sichern sich die Sportler gegen schmerzhafte Verletzungen ab. Nicht nur am Rücken, sondern auch als Brustprotektor gehören die Protektoren mittlerweile wie Fahrradhelme fest zum Equipment.

Hinweis: Die besten Rückenprotektoren haben eine Lebensdauer von bis zu sechs Jahren. Sobald Sie mit dem Protektor einen Unfall hatten oder gestürzt sind, muss dieser ausgetauscht werden. Schon feinste Risse und Beschädigungen sorgen dafür, dass nach einem Unfall kein ausreichender Schutz besteht.

2. Rückenprotektoren gibt es in vielfältigen Varianten

In Rückenschützer-Tests besteht die Herausforderung stets darin, möglichst ähnliche Protektoren miteinander zu vergleichen. Da die Protektoren sich hinsichtlich ihrer Materialien, Formate, Größe und Gewicht stark unterscheiden, helfen die Erkenntnisse unserer Kaufberatung auf oe24.at:

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2.1. Das Material

Rückenschützer werden aus unterschiedlichen Materialien gefertigt, die von den Herstellern sinnvoll miteinander kombiniert werden. Auf der einen Seite soll der Rückenprotektor stabil und hart gegenüber Kollisionen sein, auf der anderen Seite soll er Ihnen ausreichend Bewegungsfreiheit gönnen und Sie nicht zusätzlich belasten.

In Rückenprotektor-Tests zeigen die Materialien folgende Eigenschaften:

  • Polyester: Dieser Stoff kommt als synthetisch hergestelltes oder natürliches Material in Rückenprotektoren vor. Es zeichnet sich durch seine wasserabweisenden Eigenschaften, seine Robustheit und das geringe Gewicht besonders aus.
  • Nylon: Nylon wird aus Polyamiden hergestellt und überzeugt durch seine hohe Dehnbarkeit. Gleichzeitig ist das Material zäh und reißfest, während es sich von Umwelteinflüssen kaum beeindrucken lässt.
  • Spezielle Schaumstoffe: Sie dienen innerhalb der Protektoren als Knautschzone. Aus synthetischen Materialien hergestellt, dämpfen sie Stöße weich ab. Fest in robust ummantelte Kammern eingeschlossen, werden äußere Krafteinwirkungen abgefedert, was Muskeln, Gelenke und Knochen bei einem Unfall schützt.

Tipp: Gute Rückenprotektoren zeichnen sich durch eine clevere Kombination unterschiedlicher Materialien aus, die gleichzeitig für einen angenehmen Sitz, weiche Dämpfung und die Abwehr äußerer Einflüsse sorgen müssen.

2.2. Die unterschiedlichen Kategorien

Rückenschützer lassen sich in zwei große Kategorien einteilen, die sogenannten Softprotektoren und die Hartschalenprotektoren. In beiden Formaten sind die Protektoren in der Lage, Sie bei Unfällen und Stürzen zu schützen.

2.2.1. Hartschalenprotektoren
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Gerade für den Reitsport gibt es zahlreiche Rückenprotektoren, die auch über der Bekleidung ein elegantes Bild abgeben.

In Rückenprotektor-Tests ähneln viele Modelle fast schon einem Panzer, was bei Schutzkleidung etwas durchaus Positives ist. Durch Schulterschlaufen und Gurte, die um Bauch oder Nieren befestigt werden, lässt sich die Passform flexibel und individuell an den Träger anpassen.

Besonders an der Rückseite befinden sich feste, vorgeformte Kunststoffteile, die bei einem Aufprall den Rücken schützen. Manche Modelle ähneln eher einem Rucksack, während andere wie eine Weste aufgebaut sind. Je nach Sportart haben beide Varianten ihre Vor- und Nachteile.

Eine Weste sitzt fest am gesamten Oberkörper und behindert ihn beim Abknicken. Im Reitsport ist ein gerader Oberkörper in manchen Disziplinen äußerst erwünscht, während ein Mountainbiker an Hindernissen in der Weste in der Bewegung eher behindert wird.

Überlegen Sie sich vor dem Rückenprotektor-Kauf, welches Maß an Stabilität zu Ihrem Einsatzbereich harmoniert.

2.2.2. Softprotektoren

Wie der Name bereits vermuten lässt, zeichnen sich diese Rückenschützer durch ihre weichen und anschmiegsamen Eigenschaften aus. Harte Kunststoffteile werden Sie bei diesen Rückenprotektoren nicht finden.

Stattdessen werden anatomisch angepasste Softprotektoren in Form von Hemden oder Westen mit weichen Polsterungen ausgestattet. Auch ohne Gurte und Schlaufen sitzen die Protektoren dieser Kategorie durch den Schnitt sicher am Körper und können kaum verrutschen.

Viele dieser Varianten lassen sich hervorragend unter der Kleidung tragen, weshalb viele Hersteller auch auf atmungsaktive Eigenschaften großen Wert legen. So gleicht beispielsweise ein Dainese Rückenprotektor für Damen beinahe einer Steppweste, die zu schicker Sportkleidung einfach gut aussieht.

TypEigenschaft
Hartschalenprotektor

rueckenprotektor-rueckenschutz

  • Eigengewicht: schwer
  • für folgende Sportarten geeignet: Motorrad, Wintersport, MTB, Reiten

Bewegungsfreiheit: mittel

Softprotektor

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  • Eigengewicht: leicht
  • für folgende Sportarten geeignet: Reiten, Wintersport, Radsport

Bewegungsfreiheit: hoch

3. Rückenprotektor-Test: Rückenprotektoren sollten unbedingt anprobiert werden

Zertifizierung

Wenn Sie Rückenprotektoren kaufen, sollten Sie auf die Einhaltung der europäischen Prüfnorm achten. Durch Siegel mit der Kennung CE EN 1621-2 kennzeichnen die Hersteller bei Ihren Produkten die Erfüllung der Vorschriften. Dieses Zeichen haben sowohl günstige Rückenprotektoren als auch Rückenprotektor-Testsieger.

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Sowohl Softprotektoren als auch Hartschalenprotektoren müssen Sie vor dem Einsatz beim Sport oder auf dem Motorrad anprobieren. Zwar geben die Hersteller mit Größenangaben bei einem Rückenprotektor für Herren durch die bekannten Buchstaben von XS bis XL eine grobe Richtung vor, aber diese Werte reichen bei Weitem nicht aus.

Neben der Konfektionsgröße schreibt auch die europäische Prüfnorm vor, dass eine bestimmte Fläche auf dem Rücken abgedeckt sein muss. Da es sich hier um keinen Wert handelt, der verallgemeinert werden könnte, ist Ihr persönlicher Körper das Maß aller Dinge. Dazu muss der Abstand zwischen Taille und Schulter gemessen werden, wobei Ihnen im Fachhandel geschulte Mitarbeiter behilflich sein können.

Viele namhafte Marken ergänzen daher die Konfektionsgröße durch ein Spektrum der Körpergröße bei den Angaben.

Tipp: Den von der Prüfnorm vorgeschriebenen Schutz erreicht ein Rückenschutz, der vom Lendenwirbelbereich bis hinauf in den Nacken reicht.

Bewegen Sie sich bei der Anprobe ausgiebig und versuchen dabei, bestimmte Bewegungen und Haltungen Ihrer Sportart nachzuahmen. Die Protektoren dürfen weder scheuern noch zwicken und sollten keinesfalls verrutschen. Nehmen Sie Sportkleidung mit in das Geschäft, um den Rückenprotektor in Kombination mit Ihrer vorhandenen Garderobe zu testen.

4. Bei der Wahl des besten Rückenprotektors müssen viele Kriterien gleichzeitig berücksichtigt werden

Nutzen Sie die Beratung in Fachgeschäften oder ziehen unseren Rückenprotektor-Vergleich auf oe24.at als Kaufberatung hinzu – Bei der Auswahl Ihres individuellen Favoriten sollten Sie neben international anerkannten Prüfsiegeln auf folgende Punkte besonders achten:

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4.1. Passform

rueckenprotektor-weste

Weste mit integrierten Protektoren am Rücken.

Wie beschrieben, sollte Ihnen ein guter Rückenschutz ausreichend Bewegungsfreiheit gewähren und vom Nacken bis in den Lendenwirbelbereich den Rücken schützen. Modelle mit Gurten oder Schlaufen lassen sich flexibel einstellen.

4.2. Qualität

Vermeiden Sie es, günstige Protektoren ohne das Prüfsiegel CE EN 1621-2 zu kaufen – diese sind nicht nach genormten Verfahren geprüft. Rückenprotektor-Tests zeigen, dass es auch günstige Modelle gibt, die Ihren Geldbeutel schonen und trotzdem umfassenden Schutz bieten.

4.3. Sportart

Suchen Sie gezielt nach Protektor-Typen, die auf die Bedürfnisse Ihrer Leidenschaft abgestimmt sind. Für den Motorrad- oder Reitsport passende Modelle oder ganze Kleidungsstücke überzeugen durch zusätzliche Features, die Ihren Tragekomfort steigern.

4.4. Atmungsaktivität

Nach Möglichkeit sollten Sie Modelle auswählen, deren Materialien feuchte, warme und verbrauchte Luft nach außen abtransportieren. Gerade bei Westen oder Rückenprotektorjacken steigern atmungsaktive Stoffe Ihr Wohlbefinden.

4.5. Reinigung

Wo immer möglich sollten Sie zu Rückenprotektoren greifen, die entweder in der Maschine gewaschen werden können oder sich zumindest mit der Hand reinigen lassen. Sowohl beim Sport als auch auf dem Motorrad geraten Sie während der Bewegung ins Schwitzen, was dauerhaft zu unangenehmen Gerüchen führt. Waschbaren oder abwaschbaren Modellen sollten Sie aufgrund der hygienischen Eigenschaften stets den Vorzug geben.

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