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Sat-Receiver-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Sat-Receiver.

Damit Ihr Fernsehbild so richtig scharf ist, brauchen Sie ein HD-Bildsignal. Das können Sie ganz einfach per Satellit beziehen - und dafür brauchen Sie eine HD-Sat-Receiver. Die gute Neuigkeit: Alle Produkte in unserem Vergleich sind HD-kompatibel und liefern gute Bildqualität.

Doch nicht alle sind gleich gut. Einige haben integrierte Festplatten und sogenannte Twin-Tuner, um mehrere Programme gleichzeitig zu empfangen. Erfahren Sie in unserer Test- bzw. Vergleichstabelle, worauf Sie beim Kauf noch achten sollten und finden Sie Ihren persönlichen Testsieger!

Kaufberatung zum Sat-Receiver-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Sat-Receiver-Testsiegers!

  • Sat-Receiver sind für den Empfang von Satelliten-TV unerlässlich. Wenn Sie allerdings einen aktuellen Smart-TV besitzen, stehen die Chancen gut, dass das Gerät bereits einen Satelliten-Receiver verbaut hat. In diesem Fall benötigen Sie keinen externen Sat-Receiver.
  • Wenn Sie gleichzeitig fernsehen und ein anderes TV-Programm aufzeichnen wollen, benötigen Sie ein Gerät mit Twin-Tuner. Mit Geräten mit Single-Tuner können Sie nur das Programm aufzeichnen, das sie gerade schauen.
  • Alle Geräte im Vergleich sind Sat-Receiver mit Aufnahmefunktion. Allerdings besitzen nur wenige einen internen Speicher. Für die restlichen Modelle benötigen Sie eine externe Festplatte oder einen USB-Stick, um Sendungen aufzuzeichnen.

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Ihr TV-Signal reist tausende Kilometer durch die Atmosphäre, nur um Ihnen die neuste Folge der Simpsons in HD zu präsentieren? Dann sind Sie vermutlich bereits auf Satelliten-TV umgestiegen. Die Anschaffung einer Sat-Anlage ist ein preiswerter Weg um Fernsehen in hochauflösender Bildqualität zu empfangen.

Astra-Satellit: 36.000 km entfernt

Die meisten Menschen im mitteleuropäischen Raum beziehen ihr Satelliten-Fernsehen über Astra 19,2 Ost. Der Satellit wurde in Kasachstan gestartet und umkreist bereits seit 1996 die Erde.

Eine solche Anlage besteht aus drei Komponenten: Satellitenschüssel, LNB (Low-Noise-Block) und Sat-Receiver. Das funktioniert so: Ein Satellit sendet Frequenzen zur Erde. Die Satellitenschüssel empfängt sie. Die empfangenen Frequenzen werden an den Empfangskopf (LNB) geleitet, der sie anschließend für den Sat-Receiver „übersetzt“. Der Satelliten-Receiver macht daraus ein Fernsehbild und schickt es an den Fernseher. Eigentlich ganz einfach, oder?

Nicht ganz so einfach ist die Wahl des richtigen Sat-Receivers. Denn hier müssen Sie sich fragen: Was brauche ich eigentlich? Ein Sat-Receiver mit Festplatte kann z.B. jederzeit alles aufzeichnen. Was sonst noch wichtig ist, worauf Sie beim Kauf achten sollten und welcher Sat-Receiver am besten zu Ihnen passt, erfahren Sie im folgenden Sat-Receiver-Vergleich 2019.

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1. Sat-Receiver: Brauchen Sie überhaupt einen?

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Auf dem Dach ist der Empfang für Satellitenschüssel optimal.

Ein Sat-Receiver ist ein Satellitenempfänger. Wenn Sie Sat-TV beziehen möchten, kommen Sie an einem Satellitenempfänger nicht vorbei. Wenn Sie einen alten Fernseher ohne eingebauten Sat-Empfänger besitzen, benötigen Sie ihn zwingend zum Betrieb. Die gute Nachricht: Fast alle neuen Fernsehgeräte der letzten Jahre sind automatisch auch Fernseher mit Receiver für Satelliten-TV!

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Um herauszufinden, ob Ihr Fernseher ein TV mit Receiver ist, schauen Sie entweder auf der Webseite des Herstellers oder in Ihrer Bedienungsanleitung nach. Wichtig ist der Tuner DVB-S bzw. DVB-S2. Wenn in Ihrem Fernseher einen DVB-S2-Receiver verbaut ist, brauchen Sie keinen zusätzlichen Sat-Receiver.

Das heißt aber nicht, dass ein externer Sat-Receiver prinzipiell nicht sinnvoll ist. Die Vorteile gegenüber einem Fernseh-Receiver auf einen Blick:

  • meist bessere Bildqualität
  • meist komfortablere Bedienung
  • mit eingebauten Festplatten erhältlich
  • zusätzliche Kosten
  • günstige Sat-Receiver nicht besser als Fernseh-Receiver

2. Sat-Receiver-Typen: Anspruchsvolle Modelle haben eine interne Festplatte

Grundsätzlich haben alle Sat-Receiver die gleiche Funktion: Sie verwandeln das LNB-Signal in ein Video-Signal. Dieses Signal landet als Film, Serie oder Sendung auf Ihrem Bildschirm. Die Unterschiede liegen vor allem in der Art der erweiterten Funktionen. Hochwertige Modelle haben eine Festplatte verbaut, außerdem verfügen Sie meist über sogenannte Twin-Tuner. Mit einem Twin-Receiver können Sie ein Programm gucken, während Sie parallel ein anderes aufzeichnen.

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KategorieBeschreibung
Einsteiger

sat-box

 

  • Receiver ohne Festplatte
  • Single-Tuner
  • Aufnahme nur auf externen Speichermedien
  • meist USB, Scart, HDMI und Digital-Audio-Anschluss

günstig
externe Speichermedien für Aufnahme nötig
nur aktuell laufender Sender kann aufgenommen werden

Anspruchsvoll

sat-recorder

  • Receiver mit Festplatte
  • Twin-Tuner
  • Aufnahme auf internen und externen Speichermedien
  • meist USB, Scart, HDMI, Ethernet und Digital-Audio-Anschluss

parallel A gucken und B aufzeichnen
keine externe Festplatte für Aufnahme nötig
teuer

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3. Kaufberatung Sat-Receiver: Darauf sollten Sie achten

Bevor Sie einen Sat-Receiver kaufen, sollten Sie sich mit den wichtigsten Kaufkriterien bekannt machen. Egal ob Mini-Sat-Receiver oder HD-Receiver – werfen Sie vorher einen Blick auf: Bildqualität, Anschlüsse, Festplatte, Zubehör und zusätzliche Funktionen. So finden Sie den besten Sat-Receiver für Ihre Anforderungen und können Ihren persönlichen Sat-Receiver-Testsieger küren.

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3.1. HD gibt Ihrem Bild die nötige Schärfe

Wenn Ihr Sat-Empfang ausreichend gut ist, dürfen Sie sich auf viele Sender in HD-Qualität einstellen. Wie in fast allen aktuellen Sat-Receiver-Tests sind auch alle Sat-Receiver in diesem Vergleich HD-kompatibel. Damit Sie von HD auch wirklich profitieren, benötigen Sie einen HD-Fernseher. Die meisten Smart-TVs unterstützen Auflösungen zwischen 2K (Full-HD) und 4K (UHD).

Die meisten frei verfügbaren HDTV-Programme wie ARD HD und ZDF HD werden in Full-HD gesendet. Bisher gibt es nur wenige Sender, die über Astra in 4K empfangen werden können. Damit Sie Fernsehen sogar in 4K empfangen können, benötigen Sie allerdings einen 4K-Sat-Receiver.

3.2. Anschlüsse: Über USB können Sie Speichermedien zur Aufnahme anschließen

Damit Sie über Ihre Sat-Anlage Sendungen aufzeichnen können, brauchen Sie entweder einen Sat-Receiver mit Festplatte oder ein Sat-Receiver mit USB-Anschluss. An diesen Anschluss können Sie z.B. eine externe Festplatte oder einen USB-Stick stecken. So wird der Receiver zum Sat-Recorder und speichert Ihre Wunschsendung auf das externe Speichermedium. Die wichtigsten Anschlüsse im Überblick:

  • USB: Der USB-Anschluss dient der Aufzeichnung von Video-Inhalten. Außerdem kann der Satellitenreceiver als Mediaplayer dienen und gespeicherte Videos und Musik von einem Speichermedium öffnen und abspielen.
  • HDMI: Über den HDMI-Anschluss verbinden Sie den Satellitenreceiver per Kabel mit Ihrem Fernseher. HDMI ist eine aktuelle Standard-Schnittstelle für Bildübertragung und wird für HDTV zwingend benötigt.
  • Scart: Sehr alte Fernsehgeräte bieten oft keinen HDMI-Anschluss. Für solche Geräte eignet sich der Scart-Anschluss, der bereits seit den 1980er-Jahren auf dem Markt ist.
  • Ethernet: Ein Sat-Receiver mit WLAN oder Ethernet-Anschluss eignet sich als Smart-Gerät. Über diese Internetverbindung können Sie IPTV beziehen oder auf Streaming-Portale wie Netflix und Co. zugreifen. Wer bereits einen Smart-TV besitzt, profitiert von dieser Funktion eher weniger.
  • Digital-Audio: Sollten Sie zu den Audio-Fans gehören, besitzen Sie vermutlich einen zusätzlichen AV-Receiver bzw. Verstärker. Über den digitalen Audio-Ausgang können Sie diesen Verstärker mit dem Sat-Receiver verbinden.
  • Ci+: Um Dienste wie HD+ oder Sky zu benutzen, benötigen Sie eine Smartcard, die ins Ci+ -Modul eingeführt wird. Durch diese Smartcard können Sie anschließend die ansonsten verschlüsselten Pay-TV-Sender gucken.

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3.3. Festplatte: Je größer, desto besser

Sollten Sie sich für einen Twin-Sat-Receiver mit Festplatte entscheiden, haben Sie die volle Auswahl. Sie können jeden beliebigen Sender schauen und gleichzeitig einen anderen aufzeichnen. Ihr Festplatten-Receiver sollte dabei so voluminös wie möglich sein, denn vor allem HD-Sendungen brauchen viel Speicherplatz.

Hersteller wie Technisat, Kathrein und Dreambox bieten sowohl Produkte mit 500 GB als auch Geräte jenseits der 1 TB-Grenze. Wenn Sie Filme und Sendungen auch langfristig speichern möchten, greifen Sie zu einer möglichst großen Festplatte. Ein 90-minütiger Spielfilm belegt im HD-Format knapp 6 bis 8 Gigabyte Speicher. Auf 500 GB könnten Sie also rund 50 – 60  Filme speichern.

3.4. Zubehör: Externe Festplatten oder USB-Sticks zum Aufzeichnen

Sie wollen lieber ein externes Speichermedium an Ihren DVB-S2-Receiver anschließen? Dann haben Sie die Wahl zwischen USB-Sticks und externen Festplatten.  Aber was ist besser?

USB-Sticks

  • sehr kompakt
  • niedriger Stromverbrauch
  • geräuschlos
  • langsam
  • geringe Speichergröße

Externe Festplatte

  • SSD-Festplatten besonders schnell
  • viel Speicherplatz
  • SSDs arbeiten geräuschlos
  • teuer

3.5. Twin-Tuner für paralleles Gucken und Aufzeichnen

Wie bereits erwähnt, bieten hochwertige Modelle sogenannte Twin-Tuner. Das ist besonders wichtig, wenn Sie oft gleichzeitig fernsehen und Sendungen aufzeichnen wollen. Mit einem Single-Tuner können Sie stets nur das Programm aufzeichnen, das Sie gerade schauen. Mit einem Twin-Tuner geht beides gleichzeitig.

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4. Sat-Receiver-Test: Das sagt die Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest veröffentlichte in der Ausgabe 06/2015 einen Test zu Sat-Receivern und digitalen Sat-Receivern ab 100 €. Satelliten-Receiver-Testsieger wurden gleich zwei Produkte: Der Kathrein UFSconnect 916 mit integriertem Twin-Tuner (Note: 2,3) und der Technisat Isio S2 (Note: 2,3), ebenfalls mit integriertem Twin-Tuner.

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5. Fragen und Antworten zu Sat-Receivern

6.2. Marken und Hersteller

Zu den besonders bekannten Herstellern gehört z.B. Technisat. Technisat produziert HD-Sat-Receiver, Sat-Komplettanlagen, Sat-Receiver mit Aufnahmefunktion, Sat-Antennen und alles weitere, was Sie für Satelliten-TV benötigen. Weitere bekannte Marken sind z.B. Comag, Opticum, Strong, Xoro, Humax oder Digiquest.

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6.3. Wie kann ich noch HDTV empfangen?

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Die Satellitenschüssel, auch Parabolantenne genannt, an der Hauswand lässt sich in der Regel besser erreichen als bei einer Dachmontage.

Viele Wege führen nach Rom und genau so viele führen zu einem HD-Fernsehsignal. Allerdings sind nicht alle gleich günstig. Sie können HDTV entweder über Satellit empfangen (DVB-S), über terrestrische Antennen (DVB-T2) oder über Kabelanschluss (DVB-C).

Per Satellit bzw. DVB-S empfangen Sie viele hunderte Programme, darunter auch alle öffentlich-rechtlichen Sender in HD. Nach den einmaligen Anschaffungskosten der Sat-Box und der Sat-Antenne ist der Empfang der Sender kostenlos. Wenn Sie auch private Sender wie Pro 7, RTL, Kabel 1, Vox und Co. in HD gucken möchten, benötigen Sie ein kostenpflichtiges Zusatz-Abonnement wie z.B. HD+. Solche Abonnement kosten ca. 60 bis 70 Euro pro Jahr.

Per terrestrischer Antenne bzw. DVB-T2-Receiver empfangen Sie rund 40 Programme. Die öffentlich-rechtlichen stehen auch hier kostenlos in HD zur Verfügung. Wer private Sender schauen will, muss extra zahlen. Das gilt in diesem Fall für alle privaten Sender – RTL und Co. stehen auch nicht in schlechter Qualität zur Verfügung. Für die privaten Sender werden rund 70 Euro pro Jahr fällig.

Per Kabelreceiver bzw. DVB-C empfangen sie rund 100 Programme, darunter 10 bis 20 HD-Sender. Wie immer gehören die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten dazu. Ein Kabelanschluss ist die teuerste Variante, um HDTV zu empfangen. Mit knapp 20 € pro Monat addieren sich die Kosten auf über 200 € pro Jahr.

6.3. Sat-Receiver einstellen: So geht’s

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Einige Hersteller verkaufen alle nötigen Produkte als Komplettanlage – inkl. Satellitenschüssel, LNB und Receiver.

Für gewöhnlich sind digitale HD-Receiver für den Empfang von Astra 19,2 Grad Ost programmiert. Beim ersten Start des Receivers nimmt der Satellitenreceiver meist automatisch einen Sendersuchlauf vor. Der automatische Suchlauf ist sehr bequem, allerdings nicht immer komplett. Falls seit der Programmierung des Receivers neue Transponder dazu kamen, findet der Sat-Receiver sie nicht automatisch.

In diesem Fall hilft die etwas aufwendigere manuelle Sendersuche. Bei diesem Menüpunkt müssen Sie die Empfangsfrequenz, Polarisation, Symbolrate und Modulationsart des gesuchten Senders einstellen. Die Informationen zu den einzelnen Daten finden Sie im Internet.

Der letzte Schritt: Sender sortieren. Damit Sie schnell auf Ihre liebsten Sender zugreifen können, empfehlen wir Ihnen diese Sender auf die ersten Senderplätze zu legen. Das funktioniert meist über Menüpunkte wie „Senderliste bearbeiten“ oder „Kanäle bearbeiten“. Unter diesem Punkt können Sie außerdem überflüssige Sender aus der Liste löschen. Das ganze dauert vermutlich eine ganze Weile – lohnt sich aber auf lange Sicht.

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