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Scanner-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Scanner.

Haben Sie auch schonmal darüber nachgedacht, wie praktisch es wäre, wenn es vor 30 Jahren schon Digitalkameras gegeben hätte? Dann könnten Sie jedem die alten Fotos zeigen, ohne erst in einer Kiste im Keller nach dem richtigen Bild suchen zu müssen. Mit einem Scanner können Sie aus Ihren analogen Fotos oder Akten digitale Dateien machen.

Doch es gibt Unterschiede: Flachbett-Scanner sind in Tests besonders für Fotos oder Bücher geeignet, Dokumentenscanner können dafür ganze Papierstapel in kurzer Zeit digitalisieren. Erfahren Sie in unserem Ratgeber, wie Sie den richtigen Scanner finden.

Kaufberatung zum Scanner-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Scanner-Testsiegers!

  • Mit einem Scanner für den PC bringen Sie Ihre analogen Unterlagen und Fotos in die digitale Welt.
  • Einzugsscanner können ganze Stapel von Dokumenten fast ohne menschliche Mithilfe digitalisieren. Damit sind Sie ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum „papierlosen Büro“, dem neuesten Trend in der Business-Welt.
  • Wenn Sie einen Text-Scanner mit OCR-Software kombinieren, können Sie Ihre eingescannten Dokumente später auch durchsuchen oder einzelne Passagen herauskopieren.

scanner test

Ein Scanner gehört zu jedem modernen Büro wie Laserdrucker, Telefon und Wasserspender. Denn immer mehr Unternehmen und Behörden digitalisieren ihre Unterlagen und speichern Sie als Dateien auf einem Server oder in der Cloud. Digital-Scanner sind damit ein wichtiges Element der stetig voranschreitenden Digitalisierung unserer Gesellschaft.

Doch den richtigen Scanner zu finden, ist gar nicht so einfach. Einzugsscanner, Text-Scanner, Fotoscanner – es gibt für jeden Einsatzzweck einen Scanner. Aber welches Modell ist der beste Scanner für Sie? Wir erklären Ihnen in unserem Scanner-Vergleich 2019, welche Scanner-Typen es gibt und worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten.

1. Scanner oder Multifunktionsgerät? Die Vor- und Nachteile

wlan drucker

Multifunktionsgeräte, die drucken, scannen und kopieren können, sind in vielen Haushalten und Büros zu finden.

Anstatt einzelner Maschinen für die verschiedenen Aufgaben sind heute Multifunktionsgeräte in Mode, die Drucker, Scanner & Kopierer in einem einzigen Gerät zusammenfassen. Da liegt die Frage nahe, wieso Sie noch einen Scanner kaufen sollten, der nichts weiter kann als scannen.

Doch dafür gibt es gute Gründe: Multifunktionsgeräte beherrschen Ihre Aufgaben meist alle ganz ordentlich, aber keine davon richtig gut. Um mit der Leistung eines guten Standalone-Scanners mithalten zu können, müssen Sie sich schon im oberen Preissegment umsehen, während Sie den einzelnen Scanner günstig kaufen könnten.

Außerdem nehmen Multifunktionsgeräte deutlich mehr Platz weg. Und vielleicht besitzen Sie ja auch schon einen guten Drucker – dann brauchen Sie kein Multifunktionsgerät, sondern einfach einen Scanner zur Ergänzung.

  • hohe Scan-Qualität
  • relativ platzsparend
  • bei manchen Modellen auch Scannen von Dias und Negativen möglich
  • keine Druckfunktionen

2. Flachbett, Dia oder Foto? Scanner-Typen im Überblick

Je nachdem, ob Sie ein Buch, einen Stapel Akten oder einen Dia-Film scannen möchten, stellen Sie Ihren Scanner vor ganz unterschiedliche Herausforderungen. Und für die meisten Aufgaben gibt es spezielle Scanner, die diese besonders gut beherrschen. Wir haben Ihnen in unserem Scanner-Vergleich 2019 die wichtigsten Arten von Scannern in einer Tabelle zusammengestellt.

Scanner-TypErklärung
Flachbettscanner

pdf scanner

  • Der Flachbettscanner ist der bekannteste Scanner-Typ. Dort legen Sie das Blatt oder Foto, das Sie scannen möchten, auf die Glasplatte des Scanners, schließen die Klappe und scannen.
  • Mit einem Gegenlichtaufsatz kann er auch als Negativ- oder Diascanner genutzt werden.
Dokumentenscanner

text scanner

  • Im Gegensatz zum Flachbettscanner hat ein Dokumentenscanner einen Papiereinzug. So müssen Sie die zu scannenden Dokumente nicht mehr von Hand austauschen.
  • Dokumentenscanner sind besonders bei Unternehmen beliebt, die damit Briefe und Unterlagen einscannen – auf dem Weg zum komplett papierlosen Büro.
Diascanner

diascanner

  • Analoge Filme sind halbtransparent und reflektieren das Licht des Scanners nicht so wie ein Foto-Abzug oder eine gedruckte Seite.
  • Ein Diascanner ermöglicht das Scannen von gerahmtem Dias oder Negativ-Filmstreifen, indem er Sie von hinten durchleuchtet.
Handscanner

scanner gerät

  • Handscanner sind Scan-Lösungen für unterwegs. Sie bestechen durch ihre kompakte Bauweise und ihr geringes Gewicht.
  • Gescannt wird entweder über einen Einzug für einzelne Seiten oder indem Sie den Scanner per Hand langsam über das Dokument bewegen. Handscanner beider Kategorien haben Nachteile im Vergleich mit herkömmlichen großen Scannern.
Barcodescanner

twain scanner

  • Der Barcodescanner ist eine Sonderform des Handscanners, der extra dafür konstruiert ist, Strich- und QR-Codes auszulesen.
  • Barcodescanner werden ausschließlich im Business-Bereich verwendet, vor allem im Handel und in der Logistik-Branche.

3. Kaufberatung: Darauf sollten Sie achten

Wenn Sie einen Scanner kaufen möchten, gilt es einiges zu beachten, um das richtige Gerät zu finden. Wir haben Ihnen alle wichtigen Kriterien kurz zusammengefasst.

3.1. Auflösung: Viel hilft viel

Das wohl wichtigste Kriterium beim Kauf eines Scanners ist die Bildqualität – und diese hängt maßgeblich mit der Scan-Auflösung zusammen. Angegeben wird die Auflösung in dpi, das steht für „dots per inch“, also „Punkte je Zoll“.

Die Auflösung der Modelle in unserem Scanner-Vergleich 2019 liegt zwischen 600 und 9.600 dpi bei den besten Scannern. Als Faustregel lässt sich sagen, dass eine höhere Auflösung immer besser ist, allerdings sind Auflösungen über 1.000 dpi nur in bestimmten Fällen sinnvoll.

  • Lesen Sie mehr zur idealen Scan-Auflösung in den Praxis-Tipps in Kapitel 4.

Achtung: Sind bei der Auflösung des Scanners zwei Werte angegeben, dann handelt es sich bei dem niedrigeren Wert um die optische Auflösung und bei dem höheren Wert um eine digital hochgerechnete Auflösung. Diese bringt keinerlei Vorteile. Orientieren Sie sich immer am kleineren Wert!

3.2. Format: Oft reicht DIN A4

flachbettscanner a4

Am weitesten verbreitet sind Flachbett-Scanner im praktischen DIN-A4-Format.

Ein Punkt, an dem sich Scanner unterscheiden können, ist die Größe der Scanfläche. Oft können Sie mit Ihrem Scanner A4-Seiten einscannen – und für die meisten Nutzer reicht das auch.

Ein A3-Scanner als Office-Scanner zu haben, wäre sicher in einigen Situationen praktisch (zum Beispiel um bei einem großformatigeren Buch Doppelseiten zu scannen) – essenziell ist ein solches Gerät aber nicht. Und wenn Sie ein mit einem Scanner A0-Plakate einscannen möchten, sollten Sie ohnehin zu den Profis im Copyshop gehen.

3.3. Gegenlichtaufsatz: Dias und Negative scannen

Möchten Sie neben gedruckten Dokumenten und Fotos gelegentlich auch Dias und Negative einscannen? Dann sollten Sie sich für einen Flachbett-Scanner entscheiden, bei dem ein Gegenlichtaufsatz mitgeliefert wird. Damit wird es möglich, auch halbtransparente Bildträger wie Dias einzuscannen.

  • Beachten Sie diesbezüglich auch unsere Praxis-Tipps in Kapitel 4.

3.4. Gewicht: Leichte Scanner sind transportabel

Wenn Sie im Büro einen festen Platz für Ihren Scanner haben, ist es kein Problem, wenn dieser sperrig und schwer ist. Aber wie ist das bei Freelancern und Creatives, die mal zu Hause, mal im Coworking-Space arbeiten und eine transportable Lösung benötigen?

Für Menschen, die Ihren Scanner transportieren müssen, gibt es im Grunde zwei Optionen: Sie können zu einem mobile Handscanner greifen. Dieser ist sehr leicht und kompakt, dafür müssen Sie aber Abstriche bei der Handhabung in Kauf nehmen. Oder Sie kaufen einen Flachbettscanner, der relativ klein und leicht ist, und transportieren diesen in Rucksack oder Aktentasche. Dies ist zwar weniger komfortabel als bei einem Handscanner, sollte bis zu einem Gewicht von 2 kg aber machbar sein.

4. Praxis-Tipps: Scannen wie ein Profi

Damit Sie aus Ihrem neuen Scanner auch wirklich alles herausholen, haben wir Ihnen die wichtigsten Profitipps zusammengestellt. Erfahren Sie in diesem Kapitel, welche Auflösung den besten Kompromiss zwischen Qualität und Dateigröße bietet und wie Sie aus gescannten „Bildern“ nutzbare Textdateien machen können.

4.1. 600 dpi reichen bei Drucksachen meist aus

foto scanner

Wenn Sie mit einem Foto-Scanner Negative oder Dias scannen, sollten Sie eine Auflösung jenseits der 1.000 dpi wählen.

Auch wenn Ihr Scanner Auflösungen jenseits der 1.000 dpi unterstützt, sollten Sie nicht jeden Scan in voller Größe durchführen. Oft bringt das keinen nennenswerten Mehrwert, dauert aber länger und vergrößert die Dateien exponentiell.

300 dpi hat sich als Standard bei textlastigen Dokumenten oder Büchern in Schwarz-Weiß etabliert. Fotos sollten Sie hingegen auf 600 dpi scannen. Eine höhere Auflösung geben aber gewöhnliche Abzüge auch nicht her.

Um sich selbst davon zu überzeugen, können Sie auch einen Scanner-Test durchführen. Scannen Sie einfach ein Bild in verschiedenen Auflösungen – also zum Beispiel 150, 300, 600, 1.200 und sogar 2.400 dpi. Vergleichen Sie dann die Dateien und prüfen Sie, bis zu welcher Auflösung Sie noch Verbesserungen beim Detailreichtum erkennen können.

Tipp: Falls Sie aber Negativfilme oder Dias scannen, sollten Sie eine höhere Auflösung wählen. Denn diese Bilder sind sehr klein, aber gleichzeitig enorm detailreich. Möchten Sie beispielsweise ein gewöhnliches Kleinbild-Dia (im Format 36 x 24 mm) später in der Größe DIN A4 ausdrucken, benötigen Sie eine Auflösung von etwa 2.400 dpi.

4.2. Mit OCR werden gescannte Texte durchsuchbar

ocr scanner

Alle Nutzer der beliebten App „Evernote“ sind garantiert schon einmal mit der OCR-Technologie in Kontakt gekommen.

Setzen Sie Ihren Scanner hauptsächlich als PDF-Scanner ein, um aus gedruckten Texten portable E-Books im PDF-Format zu machen? Dann sollten Sie sich mit der OCR-Technologie beschäftigen. OCR steht für „Optical Character Recognition“ und bezeichnet ein Verfahren, bei dem ein gescannter Text automatisch in ein computerlesbares Format konvertiert wird.

Sie können also die daraus entstandenen PDFs durchsuchen und auch einzelne Passagen im Text auswählen, markieren oder kopieren. OCR ist ein Software-Verfahren, es kann also jeder normale Scanner als OCR-Scanner eingesetzt werden.

Falls Sie sich darunter noch immer nichts vorstellen können: Vielleicht kennen und nutzen Sie die beliebte Notiz-Software Evernote. Evernote beinhaltet auch OCR-Funktionen. Nur so ist es möglich, dass Sie die Inhalte Ihrer abfotografierten Notiz- oder Einkaufszettel in Evernote durchsuchen können.

5. Häufige Fragen zum Thema Scanner

Gibt es auch 3D-Scanner?

In der Tat gibt es auch 3D-Scanner. Diese tasten mit einem Laser-Scanner ein Objekt ab und speichern es im Vektor-Format. Mit einem 3D-Drucker können Sie dann aus dieser Datei eine Kopie des Objekts herstellen. Wenn Sie sich dafür interessieren, wie das genau abläuft, können Sie sich dieses Video ansehen.

Welche Scanner haben bei der Stiftung Warentest am besten abgeschnitten?

Der letzte explizite Scanner-Test der Stiftung Warentest wurde zum Thema „Fotos digitalisieren“ durchgeführt und in der Ausgabe 03/2010 veröffentlicht. Scanner-Testsieger wurde damals der Epson Perfection V600 Photo.

Außerdem hat die Stiftung Warentest in den letzten Jahren immer wieder Multifunktionsdrucker mit Scanfunktion getestet. Dabei konnten vor allem Modelle der Marken Canon, Epson, Fujitsu, Brother und HP durch gute Scan-Ergebnisse überzeugen, andere wichtige Hersteller wie Plustek, Reflecta und Mustek sind dort aber nicht zu finden.

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