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Sommerreifen-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Sommerreifen.

Als Autofahrer benötigen Sie neben passenden Winterreifen auch entsprechende Sommerreifen für die warme Jahreszeit. Diese sind für trockene und nasse Straßen geeignet und sollten besonders vor Aquaplaning schützen.

In unserem Ratgeber haben wir verschiedene Produkt-Tests untersucht und für Sie zusammengefasst, auf welche Kriterien Sie beim Kauf von Sommerreifen achten sollten. Vergleichen Sie auch verschiedene Produkte und Hersteller in unserer Tabelle.

Kaufberatung zum Sommerreifen-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Sommerreifen-Testsiegers!

  • Von Mai bis September, also in den Frühlings- und Sommermonaten sollten Sie Sommerreifen aufziehen.
  • Ein wichtiges Kriterium der Sommerreifen ist die Nasshaftungsklasse, die angibt wie sich der Bremsweg bei nasser Fahrbahn verhält.
  • Auch sollten Sie auf die richtige Reifengröße achten, die zu Ihrem Auto passt.

sommerreifen-test

Spätestens dann, wenn die Tage wieder länger werden und die Temperaturen kontinuierlich steigen, wird es Zeit für einen Reifenwechsel. Sofern keine Ganzjahresreifen verwendet werden, lösen Sommerreifen die Winterreifen ab.

Der Markt für Sommerreifen ist riesig. Vor allem für Laien kann es dann schwer sein, sich zurechtzufinden und den für sich besten Sommerreifen zu finden. Zwar führte der ADAC 2017 einen Sommerreifen-Test durch, den auch die Stiftung Warentest aufgriff, dieser gibt aber keine konkrete Kaufberatung zu Sommerreifen.

Wir erklären Ihnen daher auf oe24.at, worauf Sie achten müssen, wenn Sie Sommerreifen kaufen, welche Arten von Sommerreifen existieren und welche Kaufkriterien wichtig sind. So finden Sie gewiss Ihren Sommerreifen-Testsieger 2019.

1. Sommerreifen verschleißen auch bei hohen Temperaturen nur langsam

Sommerreifen werden nur im Frühjahr, Sommer und eines Teiles des Herbstes verwendet. Sie sind so konzipiert, dass sie auf nassen und trockenen Straßen ihre volle Leistung entwickeln. Für den Einsatz auf winterlichen Straßen sind diese Reifen nicht geeignet.

Die Gummimischung ist so beschaffen, dass die Reifen auch bei hochsommerlichen Temperaturen nicht zu weich werden. Dadurch hält sich der Verschleiß gering.

In unserem Sommerreifen-Vergleich auf oe24.at sehen Sie die Vorteile und Nachteile dieser Reifen:

  • hervorragendes Fahrverhalten bei trockenen und nassen Straßen
  • geringer Verschleiß bei hochsommerlichen Temperaturen und hohen Geschwindigkeiten
  • niedriger Kraftstoffverbrauch
  • schlechtes Fahrverhalten bei Eis und Schnee
  • Reifenwechsel zum Herbst/Winter notwendig

2. Autoreifen – drei Typen stehen zur Wahl

Arten von Autoreifen Kurzbeschreibung
Sommerreifen

sommerreifen-guenstig

  • ungeeignet bei Eis und Schnee
  • geringer Kraftstoffverbrauch durch geringen Rollwiderstand
  • gutes Fahrverhalten bei sommerlicher Witterung
  • geringer Verschleiß bei heißen Temperaturen
Winterreifen

sommerreifen-winterreifen

  • geeignet bei Schnee und Eis
  • sehr gutes Fahrverhalten bei glatten und schneebedeckten Straßen
  • hoher Kraftstoffverbrauch durch hohen Rollwiderstand
  • hoher Verschleiß bei Wärme
Allwetterreifen

sommerreifen-allwetterreifen

  • geeignet bei trockenen und nassen Straßen
  • kein Reifenwechsel für Sommer und Winter notwendig
  • schlechteres Fahrverhalten als bei Sommer- und Winterreifen
  • im Sommer höherer Kraftstoffverbrauch durch höheren Rollwiderstand

3. Darum sollten Sie Winterreifen im Frühling durch Sommerreifen ersetzen

Sommerreifen sind für den Einsatz bei warmen Temperaturen ausgelegt, während Winterreifen für extremere Witterungen bei Kälte konzipiert wurden.

sommerreifen-reifenregal

Für die Lagerung von Reifen eignet sich ein Reifenregal.

Sommerreifen bestehen daher aus einer wesentlich härteren Gummimischung als Winterreifen. Darüber hinaus besitzen sie ein spezielles Profil auf der Lauffläche, sodass optimale Fahreigenschaften bei Plusgraden garantiert sind.

Sommerreifen bieten gegenüber Winterreifen einen besseren Grip auf sommerlichen Straßen und gewährleisten in Kurven eine höhere Fahrstabilität.

Auch der geringere Verschleiß ist einer der Gründe für einen Wechsel der Reifen: Sommerreifen nutzen sich auf warmen Asphalt nicht so schnell ab wie Winterreifen. Dadurch sind sie deutlich langlebiger. Aufgrund des niedrigeren Rollwiderstands verbrauchen sie darüber hinaus wesentlich weniger Kraftstoff. Sie verursachen zudem geringere Rollgeräusche und bieten einen besseren Fahrkomfort. Gründe, die definitiv für einen Wechsel der Reifen sprechen.

4. Marken und Hersteller von Sommerreifen

  • Goodyear
  • Continental
  • Dunlop
  • Hankook
  • Uniroyal
  • Pirelli
  • Vredestein
  • Nexen

5. Achten Sie auf das Alter der Sommerreifen

Das Alter der Sommerreifen ist ein Faktor, der oft vergessen wird. Je älter die Sommerreifen sind, desto größer sind Abrieb und Verschleiß durch Umwelteinflüsse. Die Reifen können ihrer eigentlichen Funktion also schlechter nachkommen.

Das Alter Ihrer Sommerreifen bestimmen Sie anhand der DOT-Nummer, die sich auf der Reifenplanke eingeprägt befindet. DOT (Department of Transportation) ist eine Kennzeichnung, die das Verkehrsministerium der Vereinigten Staaten von Amerika einführte. Die DOT-Nummer besteht aus vier Bestandteilen: Einleitung, Werkskürzel, Reifengröße und Zeitraum der Produktion. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass zur Bestimmung des Reifenalters nur die letzte Stelle der DOT-Nummer notwendig ist.

Diese besteht aus vier Ziffern: Während die ersten beiden Ziffern Auskunft über die Produktionswoche geben, zeigen die letzten beiden Ziffern das Produktionsjahr.

6. Sommerreifen-Test des ADAC und der Stiftung Warentest

sommerreifen-reifendruck

Neben der Profiltiefe sollten Sie auch den Druck regelmäßig überprüfen.

Der ADAC führte im Jahr 2017 einen Sommerreifen-Test in der Kategorie Mittelklasseauto und SUV durch. Bei diesem Sommerreifen-Test prüfte der ADAC das Bremsverhalten bei Nässe und auf trockener Straße, den Kraftstoffverbrauch und den Verschleiß.

Die Stiftung Warentest griff diesen Test auf und kürte mehrere Sommerreifen-Testsieger. Sieger bei den Mittelklassewagen waren die Pirelli Cinturato P1, Bridgestone Turanza T001, Continental Premium Contact 5 und der Goodyear Efficient Grip Perfor. Unter den SUV-Reifen gewann der Goodyear Efficient Grip SUV.

7. Kaufberatung Sommerreifen – Kraftstoffeffizienzklasse, Rollgeräuschen und Haftungseigenschaften

Die nachfolgende Kaufberatung unterstützt Sie bei der Wahl Ihrer neuen Sommerreifen. Mit den genannten Kaufkriterien finden Sie schnell einen günstigen Sommerreifen, der alle wichtigen Anforderungen erfüllt.

7.1. Sommerreifen-Profiltiefe – bei gebrauchten Reifen unbedingt nachmessen

Gebrauchte Sommerreifen zu kaufen, kann durchaus sinnvoll sein. In Deutschland existiert allerdings ein Gesetz zur Mindestprofiltiefe: Diese muss mindestens 1,6 mm betragen. Achten Sie vor allem beim Kauf gebrauchter Sommer-Reifen also darauf, dass die Reifen eine wesentlich größere Profiltiefe besitzen.

Das ist nicht nur eine Maßnahme für die eigene Sicherheit, sondern bewahrt Sie auch vor Bußgeldern.

7.2. Die richtige Kraftstoffeffizienzklasse wählen

sommerreifen-geraeusche

Laute Rollgeräusche strapazieren langfristig Ihre Nerven.

Kraftstoffeffizienz und Rollwiderstand sind eng miteinander verbunden. Je geringer der Rollwiderstand ist, umso niedriger ist auch der Kraftstoffverbrauch.

Insgesamt existieren sieben verschiedene Kraftstoffeffizienzklassen: Bei Klasse A gibt es keinen Mehrverbrauch beim Kraftstoff. Mit Klasse B erhöht sich der Kraftstoffverbrauch um 0,10 l je 100 km, bei Klasse C um 0,12 l und bei Klasse E um 0,14 l. Legen Sie also Wert auf einen niedrigen Kraftstoffverbrauch, sollten Sie auf die oberen Kraftstoffklassen zurückgreifen.

7.3. Rollgeräusche – je leiser, desto besser

Extreme Rollgeräusche können auf Dauer sehr belastend sein. Anders als bei der Kraftstoffeffizienz werden die Reifen hier in drei Stufen eingeordnet.

Ein Schallsymbol mit drei schwarzen Wellen definiert einen Autoreifen, der die Mindestanforderungen erfüllt, während ein Schallsymbol mit einer schwarzen Welle das Optimum bei den Rollgeräuschen definiert. 

Besonders komfortabel sind Sie also mit den Modellen mit einer schwarzen Welle unterwegs.

Hinweis: An der Innen- und Außenseite der Reifen befinden sich Gummiblöcke. Wenn die Profileinschnitte von den Außenseiten nicht bis zur Mitte reichen und sie asymmetrisch angeordnet sind, handelt es sich um geräuscharme Reifen.

7.4. Haftung bei Nässe – die Nasshaftungsklasse verrät’s

Aquaplaning ist Sommer wie Winter ein Problem, dem Sie mit guten Reifen entgegenwirken können. Insgesamt existieren sieben Nasshaftungsklassen (A bis G). Je höher die Klasse ist, desto größer ist die Verlängerung des Bremswegs: Klasse A = keine Verlängerung des Bremsweges; Klasse B = 3 m; Klasse C = 4 m; Klasse E = 5 m und Klasse F = 6 m.

Die Klassen D und G werden nicht an Pkws vergeben.

7.5. Reifendimensionen müssen stimmen

Pkw-Reifen sind in unterschiedlichen Dimensionen erhältlich. So gibt es beispielsweise Sommerreifen mit einer Breite von 115 mm oder 205-Sommerreifen.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie die richtigen Dimensionen wählen. Welche Größe Sie benötigen, erfahren Sie in Ihren Fahrzeugpapieren. 

Haben Sie Sonderfelgen aufgezogen, sollte entweder auf den Felgen selbst oder dem beiliegenden Gutachten die entsprechende Reifengröße zu finden sein.

8. Häufig gestellte Fragen zum Thema Sommerreifen

8.1. Wie lange halten Sommerreifen?

Autoreifen halten grundsätzlich bis zu 10 Jahre. Ein Reifen, der bis zu fünf Jahre alt ist, entspricht noch der Spezifikation eines neuen Reifens.

Pkw-Reifen altern durch chemische und physikalische Prozesse. Um diesem Alterungsprozess entgegen zu wirken, werden der Gummimischung Substanzen beigefügt, die chemische Reaktionen verhindern. So wird garantiert, dass ein lange gelagerter Reifen weiterhin der Spezifikation eines Neureifens entspricht.

Selbstverständlich hängt die Alterung vor allem von Ihrem persönlichen Fahrverhalten und der Straßenbeschaffenheit ab. Bei rasanten Fahrten, Vielfahrern oder schlechten Straßenbelägen können Reifen auch schon nach zwei Jahren abgenutzt sein.

Hinweis: Achten Sie auf die Laufleistung der Autoreifen. Bei einer Laufleistung von durchschnittlich 44.000 km/Jahr sollten Sie Sommerreifen nicht länger als 3,5 Jahre nutzen.

8.2. Wann sollte man neue Sommerreifen kaufen?

Lebensdauer von Reifen

Es gibt kein Gesetz, das eine maximale Lebensdauer für Reifen vorschreibt. Allerdings existieren in Deutschland Vorschriften zur Mindestprofiltiefe. Spätestens bei einer Profiltiefe von 1,6 Millimeter wird ein Reifenwechsel notwendig. TÜV, ADAC und andere Experten raten allerdings schon früher zu einem Wechsel der Reifen.

Wann Sie Sommerreifen kaufen sollten, hängt von der Laufleistung ab. Dies zeigt sich an der Profiltiefe der Reifen. Ideal ist eine Profiltiefe von 3 bis 4 Millimeter. Niedrigere Profiltiefen können sich negativ auf die Fahreigenschaften auswirken.

Eine Zwei-Euro-Münze verrät Ihnen, wie tief das Profil ist. Wenn der silberne Rand im Reifen verschwindet, besitzt der Sommerreifen noch eine Profiltiefe von zirka zwei Millimetern.

Ein weiterer Hinweis sind Schäden an den Außenwänden der Reifen. Sobald Beulen oder Risse erkennbar sind oder die Gummifläche spröde ist, sollten die Sommerreifen ersetzt werden.

8.3. Ab wann sollten Sommerreifen aufgezogen werden?

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt einen Wechsel der Reifen den Witterungsbedingungen entsprechend vor. Das bedeutet, dass Sommerreifen grundsätzlich im Winter nicht genutzt werden dürfen.

Die meisten Autofahrer wechseln die Reifen am Auto nach Ostern. So gehen sie sicher, dass eventuelle Wintereinbrüche nicht zu Bußgeldern führen. Denn werden Sie bei winterlicher Witterung mit Sommerreifen erwischt, drohen Ihnen empfindliche Strafen.

Achtung: Sind Sie in Unfälle verwickelt, verlieren Sie unter Umständen sogar Ihren Versicherungsschutz, und tragen die Unfallkosten zu 100 % selbst.

Wir empfehlen Ihnen auf oe24.at deshalb, orientieren Sie sich also am Wetter. Sobald die Temperaturen dauerhaft über Null liegen, steht einem Reifenwechsel nichts mehr im Wege.

8.4. Wie sieht es mit dem Versicherungsschutz aus, wenn ich mit Sommerreifen im Winter fahre?

Es kann zu Problemen mit der Versicherungsgesellschaft kommen, wenn es im Winter mit Sommerreifen zu einem Unfall kommt. Hier prüft die Versicherungsgesellschaft individuell, ob sie überhaupt einspringt.

Im schlechtesten Fall kann es sein, dass sogar der Geschädigte eine Teilschuld zugewiesen bekommt. Selbst Vollkasko-Versicherte können Probleme bekommen. Sie bleiben auf ihren Kosten sitzen, wenn ihnen grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen wird. Allerdings ist Fahrlässigkeit nicht in jedem Fall eindeutig nachweisbar.

8.5. Was kosten Sommerreifen mit Felgen?

Hinweis: Während Felgen bereits ab 70 Euro und günstiger pro Stück erhältlich sind, schlagen Kompletträder erheblich zu Buche. Dann können für Sommerkompletträder auch mal 800 Euro fällig werden – vor allem dann, wenn es sich um Sommerreifen mit Alufelgen handelt.

Bei Lidl können Sie beispielsweise günstiges Zubehör zum Aufziehen der Reifen erstehen.

Motorradreifen sind als Einzelstück betrachtet im Übrigen nur unwesentlich günstiger, während Lkw-Sommerreifen unter Umständen knapp 500 Euro pro Stück und Sport-Autoreifen sogar noch mehr kosten können.

Die Preise hängen jedoch vom jeweiligen Hersteller, der Marke, den Maßen Ihrer Autoreifen und von Ihrem Autotyp ab. Sommerreifen 205 55 R16, Sommerreifen 215 55 R16 oder Sommerreifen 225 45 R17 kosten beispielsweise mehr als kleine Reifen mit 14 Zoll.

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